Große Aufgaben vor der Brust

Große Aufgaben vor der Brust

Gleich zwei starke Gegner warten am Wochenende auf die Sharks

 

Auch wenn Sven Curmann bei der Partie am vergangenen Sonntag in Amberg das erste seiner beiden Spiele mit Sperre nur von der Tribüne anschauen konnte, fand der Coach trotzdem kritische Worte für den Auftritt seiner Jungs. Defensiv nicht immer gut organisiert, zu viele Scheibenverluste und zu weit vom Gegner weg. An diesen Punkten arbeitet er mit dem Team seit der Vorbereitung und ist zuversichtlich dies von Spiel zu Spiel besser in den Griff zu bekommen.

Das ist auch absolut notwendig, die Offensive hat zwar bereits gezeigt was in ihr steckt, aber hinten gilt es eben stabiler zu stehen.

Mit dem EHC Klostersee, der am Freitagabend um 20.°° in der heimischen Dewart Arena zu Gast ist und dem TSV Peißenberg am Sonntag um 17.30 in Peißenberg warten nämlich zwei harte Brocken auf die Allgäuer.

Klostersee konnte im Spiel gegen den TEV Miesbach einen klaren 5:1 Heimsieg feiern und die Miners behielten beim engen 5:4 gegen Ulm/Neu-Ulm die Oberhand.

Zurück im Kader wird Pascal Dopatka sein, der Angreifer darf nach seiner Sperre aus der Vorbereitung wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

Zumindest am Freitagabend wird Curmann erneut auf der Tribüne Platz nehmen, bevor er am Sonntag dann endlich wieder den gewohnten Platz hinter der Bande einnehmen kann.

Aber egal aus welcher Position, er will auf jeden Fall starke Spiele und Siege seiner Mannschaft sehen.

Vogelwild in der Oberpfalz

Vogelwild in der Oberpfalz

Spektakulärer Saisonauftakt der Sharks, aber ohne Happy End

Das erste Spiel der neuen Bayernligasaison war auch das Selbe wie auch das letzte der regulären Runde in der letzten Spielzeit. Die Wild Lions aus Amberg empfingen die Kemptener Sharks. Beide Teams hatten ihre Kader über den Sommer deutlich verstärkt, so das ein spannendes und enges Spiel zu erwarten war. Und genau das sollten die über 700 Zuschauer in Amberg auch zu sehen bekommen.

Keine drei Minuten standen auf der Uhr, genau gesagt 144 Sekunden, da waren bereits vier Tore gefallen, spektakulärer kann eine Saison kaum beginnen. Durch Treffer von Salo, Elo und Kokoska waren die Allgäuer Gäste bereits mit 1:3 in Führung. Amberg konnte in der Folge immer wieder herankommen oder gar ausgleichen, der ESC zog aber gleichzeitig wieder um einen oder zwei Treffer davon. Erneut Salo und zweimal Kulhanek zeichneten für die weiteren Treffer verantwortlich, die Sharks gingen mit einem trügerischen zwei Tore Vorsprung in die letzten fünf Minuten der Begegnung. Und die hatten es in sich. Auf dem Eis wurde es ruppiger und Amberg konnte in Überzahl auf 5:6 verkürzen. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne, dezimierten sich aber mit einer Strafe, was für Kempten nach einer sicheren Nummer aussah. Doch erneut trügt der Schein, aufopferungsvoll kämpfend glichen die Oberpfälzer mit einem Mann weniger auf dem Eis noch aus. Somit musste es in die Verlängerung gehen, in dieser konnte Kempten eine zweiminütige Überzahl nicht zum entscheidenden Treffer nutzen, kaum komplett erzielte Amberg darauf den Siegtreffer. Unterm Strich bleibt ein hochklassiges erstes Spiel in der Punkterunde mit zwei verschenkten Punkten. Einen zwei Tore Vorsprung fünf Minuten vor Spielende hätte man routinierter nach Hause bringen müssen.

Statistik:
ERSC Amberg – ESC Kempten 7:6 n.V. (3:4,1:1,2:1,1:0)

Tore:
0:1 Salo (Hlozek,Kokoska)(1.),
0:2 Elo (Pfalzer)(2.),
1:2 Baranovskis (Vait,Feder)(2.),
1:3 Kokoska (Hlozek,Kulhanek)(3.),
2:3 Bitomsky (Gulda,Schmidt)(8.),
2:4 Kulhanek (Kokoska,Elo)(17.),
3:4 Gulda (Hafenrichter,Bitomsky)(18.),
4:4 Walkom (Fensterstock,Schroepfer)(25.),
4:5 Salo (Kulhanek,Kokoska)(35.),
4:6 Kulhanek (Nöß,Kokoska)(43.),
5:6 Walkom (Fensterstock,Baranovskis)(56.),
6:6 Bitomsky (Schmidt,Hafenrichter)(57.),
7:6 Walkom (Fensterstock,Silbermann)(64.).

Strafminuten
ERSC Amberg: 16
ESC Kempten: 14

Beste Spieler:
ERSC Amberg: Walkom
ESC Kempten: Nerb

Zuschauer: 735

SAISONSTART – JETZT GEHS LOS

SAISONSTART – JETZT GEHS LOS

ESC Kempten startet mit weiter Aus-wärtsfahrt in die Saison

Alles an Planungen, Spekulationen und Vor-bereitung ist vorbei, wenn am Sonntag um 18.°° der erste Puck zur Saisoneröffnung fällt. Ausgerechnet die weite Fahrt nach Amberg steht zum Saisonstart für die Sharks auf dem Programm.
Die Vorbereitung der Kemptener lief eigent-lich recht gut, allerdings waren die beiden letzten Spiele der Vorbereitung nicht zufrie-denstellend. Zuhause gegen Ulm und auch in Königsbrunn gab es zwei Niederlagen, ob-wohl man phasenweise gutes Eishockey zeig-te. Sven Curmann hatte an diesem Wochen-ende aber auch den ein oder anderen Ausfall zu kompensieren, musste seine geplanten Sturmreihen also umstellen. Erkenntnisse hat er auf jeden Fall genug gesammelt um unter der Woche noch an einzelnen Baustellen mit dem Team zu arbeiten.
Die Gastgeber machten mit einigen namhaften Transfers aufmerksam, aus Rostock holte man den starken Torhüter Timon Bätge zu-rück. Mit Tomas Schmidt und Lukas Krieger heuerten zwei erfahrene Oberligagrößen bei den Wild Lions an. Dazu kommen mit Jakub Bitomsky und Jaroslav Hafenrichter zwei wei-tere namhafte Neuzugänge.
Ein starker Gegner also der auf Kempten war-tet und in dieser Saison ein ernstes Wörtchen um die Playoffs mitreden möchte.

Generalproben misslungen

Generalproben misslungen

Sharks gehen mit zwei Niederlagen aus der Vorbereitung

 

Die erste davon kassierten die Allgäuer im letzten Heimtest vor der Saison gegen die Devils aus Ulm/Neu-Ulm. Das 5:7 auf der Anzeigetafel hätte nicht sein müssen. Das erste Drittel gehörte nämlich klar den Kemptenern. Mit viel Spielwitz und Tempo setzte man die Gäste unter Druck und hätte bei besserer Chancenverwertung auch höher führen können oder sogar müssen. Treffer von Elo, Marquardt und Hlozek sorgten für den 3:1 Pausenstand. Eigentlich hätte das Spiel so weiterlaufen können, jedoch ließen der ESC im selben Maße nach, wie die Ulmer zulegten. Logische Konsequenz waren dann auch die Treffer der Gäste die bis auf 4:7 davonzogen. Zwischenzeitlich hatte Kokoska noch getroffen, aber den schnellen Gegenstößen hatte man letztendlich nicht genug entgegenzusetzen. Den Schlusspunkt durfte dann U20 Youngster Roman Schwarz setzen, der mit seinem ersten Treffer bei den Senioren für den 5:7 Endstand sorgte. Zurück bleibt ein starkes erstes Drittel der Allgäuer, aber auch zwei Spielabschnitte in denen man den Gästen viel zu viel Raum gab und das Spiel nicht mehr in der Hand hatte.

Und auch in der zweiten Begegnung des Wochenendes beim Meister in Königsbrunn musste man das Eis als Verlierer verlassen. Nach einem 2:0 Rückstand konnten Milan Pfalzer und Martin Hlozek die Partie noch ausgleichen, die Gastgeber zogen aber wieder davon und entschieden die Partie für sich. Zu bemängeln in dieser Begegnung auch die vielen Strafzeiten die Kempten nahm und sich zu oft in Unterzahl wiederfand. Viele Erkenntnisse, die Sven Curmann mit in die kommende Woche nimmt, und an denen es zu arbeiten gilt. Wenn am kommenden Wochenende die Saison mit dem Auswärtsspiel in Amberg beginnt möchte das Team ein anderes Gesicht zeigen und erfolgreich in die Punkterunde starten.

Vorbereitung auf der Zielgeraden

Vorbereitung auf der Zielgeraden

Sharks vor den letzten beiden Tests

 

Lange Wochen der Vorbereitung liegen hinter den Cracks des ESC Kempten. Vom Sommertraining über die ersten Eiseinheiten, ein hartes Trainingslager und den ersten, durchaus erfolgreichen Vorbereitungsspielen war es ein langer Weg.

Bevor nun am 04.10 mit dem Auswärtsspiel in Amberg die Bayernligasaison 26/27 für die Cracks von Sven Curmann beginnt steht noch ein letztes Testwochenende auf dem Programm. Am Freitag geht es dabei um 20.°° in der heimischen Dewart Arena gegen den langjährigen Derbygegner aus Ulm / Neu-Ulm. Nach einer durchwachsenen letzten Saison gab es einige Veränderungen bei den Donaustädtern und man will nun wieder neu angreifen. Wie gewohnt ist ein enges Spiel mit Derbycharakter zu erwarten. Bereits um 17.30 gibt es einen Fantreff vor der Arena, ein Bierwagen versorgt dabei alle durstigen Fans mit ausreichend Getränken.

Am Sonntag um 18.°° steht dann ein echter Härtetest beim aktuellen Meister der Bayernliga, in Königsbrunn, auf dem Plan. Der dreifache Titelträger der letzten vier Jahre hat zur neuen Saison einige Änderungen im Kader präsentiert, am prominentesten dabei sicher Meistertrainer Robert (Bobby) Linke, der zum Ligakonkurrenten nach Landsberg wechselte. Mit Spannung zu erwarten wird auch die Leistung des letztjährigen Kemptener Topscorers Kevin Hu sein, er wechselte im Sommer nach Königsbrunn. Die Brunnenstädter ließen, wie in den letzten Jahren gewohnt, mit einigen namhaften Transfers aufhorchen und sind erneut zu den absoluten Topfavoriten auf den Titel zu zählen.