GENERALPROBE MISSLUNGEN

GENERALPROBE MISSLUNGEN

ESC Kempten unterliegt dem Halbfinalgegner TEV Miesbach mit 4:1

 

Wenn die alte Weisheit zutrifft das einer misslungenen Generalprobe eine gelungene Premiere folgt kann Kempten ja mit guten Aussichten in die am nächsten Wochenende beginnenden Playoffs um die bayerische Meisterschaft starten. Als Dritter nach der Aufstiegsrunde trifft man dort nämlich erneut auf den Gegner vom Sonntag, den TEV Miesbach.

 Gleich sechs Stammspieler fehlten den Kemptenern im letzten Spiel der Aufstiegsrunde. Neben den länger verletzten Timo Schirrmacher, und Dominik Ochmann, für den die Saison wohl schon beendet ist standen auch Kapitän Eugen Scheffer sowie Sebastian Koberger, Fabian Gmeinder und Lars Grözinger, nicht im Kader. Auch Miesbach hatte  nicht alle Stammkräfte an Bord, die Mannschaft aber zumindest mit einigen Nachwuchsspielern aufgefüllt.

Die Hausherren starteten gut in die Partie und dominierte das erste Drittel recht deutlich. Der starke Danny Schubert im Kasten der Sharks hatte alle Hände voll zu tun und musste sein Team mit etlichen Paraden im Spiel halten. Einzig Patrick Asselin schaffte es ihn in der 14. Minute mit einem Nachschuss zu überwinden.

Ähnliches Spiel im zweiten Abschnitt, Miesbach die überlegene Mannschaft, Kempten konnte nun aber für mehr Entlastung sorgen und kam auch zur ein oder anderen Chance. Der einzige Treffer fiel aber erneut für die Gastgeber. Die letzte Minute agierten die Sharks in doppelter Überzahl, Benedikt Pölt musste auf Miesbacher Seite nach einem Ellbogencheck gegen Maxi Hermann mit einer 5 Minuten Strafe vom Eis, zusätzlich bekam Keeper Geratsdorfer 2 Minuten für Beinstellen. Trotzdem brachte Kempten aber auch in dieser Phase nichts zählbares auf die Anzeigetafel. Im letzten Drittel spielte Miesbach die Partie routiniert nach Hause. Zwei weitere Treffer sowie das zwischenzeitliche 3:1 durch Brendan Harrogate sorgten für den 4;1 Endstand.

Es war wie erwartet nicht die hochklassige Partie, beide Teams schon sicher qualifiziert, es fehlte also der nötige Druck. Ab dem kommenden Wochenende wird man auf jeden Fall zwei andere Mannschaften erleben, eine Playoffserie Best of three ist zu kurz für Experimente, da heißt es von der ersten Sekunde an voll da zu sein.

 

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 4:1 (1:0,1:0,2:1)

Tore
1:0 Asselin (Rizzo,Thyroff)(14.)
2:0 Rizzo (Asselin,Thyroff)(35.)
3:0 Rizzo (Asselin,Thyroff)(45.)
3:1 Harrogate (Lepine)(47.)
4:1 Mechel (Slavicek,Feuerreiter Fe.)(57.) 

Strafminuten
TEV Miesbach: 11
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
TEV Miesbach: Alexander Thyroff
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 221

MIESBACH ODER KLOSTERSEE

MIESBACH ODER KLOSTERSEE

Am Sonntag entscheidet sich wer Gegner des ESC Kempten in den Playoffs wird

 

Es könnte tatsächlich bis zum Ende des letzten Spieltages dauern bis Gewissheit herrscht über die Halbfinalteilnehmer um den Oberliga Aufstieg. Dabei stehen die beiden Top Teams aus Haupt und Aufstiegsrunde Klostersee und Miesbach bereits als Erster und Zweiter fest und genießen somit im Halbfinale Heimrecht. Dahinter sind die Sharks ebenfalls sicher im Halbfinale. Ob es aber Platz drei oder vier wird entscheidet sich spätestens am Sonntag. Kandidat für das vierte Ticket ist neben dem ERSC Amberg auch noch die EA Schongau, allerdings mit vier Punkten Rückstand auf die Oberpfälzer. Sollte Amberg das Heimspiel am Freitag gegen Buchloe verlieren und Schongau gleichzeitig in Peißenberg gewinnen kommt es am Sonntag zum großen Showdown zwischen den beiden in Amberg. Für die Wild Lions dagegen ist sogar noch der aktuell von Kempten belegte Platz drei möglich. Hierzu benötigen sie zwei Siege und die Sharks müssen in Miesbach leer ausgehen. Viele Rechenspiele also, letztendlich wird nach dem Wochenende feststehen wohin die Reise für Kempten geht.

Miesbach liegt der Mannschaft um Kapitän Eugen Scheffer deutlich besser, in der Vorrunde gab es zwei Heimsiege, aber mit dem 7:2 auch eine deutliche Auswärtsniederlage.

Das Team hat im Laufe der Woche hart trainiert und sich akribisch auf den Sonntagsgegner vorbereitet. Die Stärken der Rot Weißen sind hinreichend bekannt, das Team um Patrick Asselin, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch und die Feuerreiter Brüder verfügt über viel Tiefe im Kader und ist über alle Reihen stark besetzt. Dazu steht mit Anian Geratsdorfer der Bayernliga Goalie des Monats Februar zwischen den Pfosten, ein starker Rückhalt also. Der 5:3 Sieg in der Vorrunde sowie das 6:3 über das Team von Dino Baindl in der Aufstiegsrunde machen den Sharks aber auch Mut, man weiß wie man dem Favoriten ein Bein stellen kann. Ziel ist es auf jeden Fall den dritten Platz zu halten, womit es am nächsten Wochenende erneut gegen den TEV Miesbach gehen würde.

 

SHARKS NUR EIN DRITTEL EBENBUERTIG

SHARKS NUR EIN DRITTEL EBENBUERTIG

ESC Kempten verliert mit 3:7 gegen den  TSV Peißenberg

 

Wiedererstarkte Miners waren am Sonntagabend zu Gast in der ABW Arena.

Nach einer langen Niederlagenserie mit 0 Punkten entschloss man sich zu einem Trainerwechsel, Statt  Christian Kratzmeier stehen nun der bisherige Assistenztrainer Josef Staltmayr und Stefan Isen hinter der Bande. Und das scheint prima zu funktionieren. Wurde zunächst der ESV Buchloe deutlich geschlagen, musste auch der TSV Miesbach eine 6:3 Schlappe hinnehmen, und nun also auch die Sharks.

Lediglich 20 Minuten konnte der ESC Kempten sein gewohnt schnelles Spiel gegen abgeklärte und eiskalte Gäste in Szene setzen. 2:2 stand es nach dem ersten Drittel, die zweimalige Führung der Allgäuer durch Lars Grözinger und Maximilian Schäffler konnten die Gäste allerdings immer wieder recht zügig egalisieren. Mit drei Toren in Folge setzte sich Peißenberg dann im zweiten Drittel deutlich ab. Kempten kam nicht mehr richtig ins Spiel und die Gäste nutzen die Fehler der Sharks zu teilweise sehenswert heraus gespielten Treffern. Und der Hoffnungsfunke nach dem schnellen 3:5 erneut durch Grözinger zu Beginn des letzten Spielabschnitts glimmte keine zwei Minuten, da stellten die Gäste den drei Tore Abstand wieder her. Kempten war trotzdem bemüht nochmals heranzukommen, aber die Verteidigung der Miners samt dem starken Torhüter Korbinian Sertl stand stabil und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Der Endstand zum 3:7 fiel ins verwaiste Tor der Illerstädter, man hatte zum Spielende noch den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen, aber auch das blieb ohne Erfolg.

Nach den beiden Niederlage und dem Spielabbruch am Freitag in Amberg also ein eher verkorkstes Wochenende für das Team um Kapitän Eugen Scheffer. Nun bleibt eine ganze Woche Zeit, sich wieder neu zu sortieren, und unter der Woche auf das letzte Spiel der Aufstiegsrunde am Sonntag in Miesbach vorzubereiten, bevor es dann in die Playoffs geht.

 

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg: 3:7 (2:2,0:3,1:2)

Tore
1:0 Grözinger (Schäffler,Rau)(7.)
1:1 Andrä (Estermaier,Degenstein)(12.)
2:1 Schäffler (Grözinger,Rau)(17.)
2:2 Degenstein (Estermaier)(19.)
2:3 Malzatzki (Vogl,Fissekis)(31.)
2:4 Ondörtoglu (Estermaier)(32.)
2:5 Ondörtoglu (Hörndl,Vogl)(37.)
3:5 Grözinger (Rau,Schäffler)(41.)
3:6 Degenstein (Malzatzki,Lidl)(42.)
3:7 Fissekis (Vogl,Lidl)(ENG)(60.)

Strafminuten
ESC Kempten: 10
TSV Peißenberg: 16

Beste Spieler
ESC Kempten: Lars Grözinger
EHC Waldkraiburg: Dennis Degenstein

Zuschauer 427

Stellungnahme des ESC Kempten zum Spielabbruch in Amberg am 04.03.2022

Stellungnahme des ESC Kempten zum Spielabbruch in Amberg am 04.03.2022

Emotionen begleiten unseren Sport und Emotionen leiten unsere Entscheidungen. Aus den Emotionen beim Bayernligaspiel des ERSC Amberg gegen den ESC Kempten wurde die Entscheidung getroffen die Mannschaft der Sharks im letzten Drittel vom Eis zu nehmen und das Spiel nicht fortzusetzen. Nach vielen Gesprächen und mit dem nötigen zeitlichen Abstand würden wir diese Entscheidung so nicht mehr treffen.
Der ESC Kempten und seine Verantwortlichen entschuldigen sich in aller Form beim ERSC Amberg, seinen Verantwortlichen, den Zuschauern und Spieloffiziellen für den Abbruch des Spiels.
Wir werden die Vorgänge im und um das Spiel in den kommenden Tagen intern ausführlich aufarbeiten.

Der Vorstand des ESC Kempten

EINSPIELEN FUER DIE PLAYOFFS

EINSPIELEN FUER DIE PLAYOFFS

ESC Kempten faehrt nach Amberg und empfängt Peißenberg

Inzwischen ist es Gewissheit, die Playoffs zur Eishockey Oberliga sind für die Sharks fix gebucht.

Auch wenn Freitagsgegner Amberg sowie auch die EA Schongau theoretisch noch die Chance hätten bei maximaler Punktausbeute aus ihren letzten Spielen die Kemptener zu überholen. Beide treffen jedoch noch direkt aufeinander, so das auf jeden Fall eins der beiden Teams nicht mehr genug Punkte holen wird. Aber dies ist viel graue Theorie und Rechnerei. Das Team um Kapitän Eugen Scheffer wird in den ausstehenden drei Begegnungen gegen Amberg, Peißenberg und Miesbach alles dafür tun selbst die nächsten Punkte einzufahren um möglichst weit vorne in der Abschlusstabelle der Aufstiegsrunde zu stehen. Platz eins und zwei dürften wohl die Topfavoriten Klostersee und Miesbach unter sich ausmachen, aber „Best of the Rest“ in dieser starken Liga zu sein ist auf jeden Fall ein realistisches Ziel.

Noch einmal müssen die Sharks am Freitag also Sitzfleisch beweisen und die vier Stunden in die Oberpfalz unter die Räder nehmen. Amberg liegt den Allgäuern, in den bisherigen drei Begegnungen der beiden Liganeulinge gab es drei Siege für den ESC. Die Wild Lions halten aktuell das vierte Playoffticket in Händen und werden natürlich alles dafür tun dieses auch zu behalten. Kempten kann dagegen befreit aufspielen, Ziel ist es in den letzten drei Spielen bevor es in die Ausscheidungsspiele geht die richtige Form für das Saisonhighlight zu finden. Außer in der Partie in Klostersee zeigt die Leistungskurve konstant nach oben, zuletzt lieferte man in Buchloe sehr starke 60 Minuten und ein tolles Spiel ab.

Ein ganz anderer Gegner schlägt dann am Sonntag mit dem TSV Peißenberg in der Kemptener ABW Arena auf. Komplett verkorkst kann man die Aufstiegsrunde der Miners wohl nennen, erst am letzten Sonntag gab es gegen Buchloe den ersten Sieg und die ersten drei Punkte. Peißenberg war eigentlich stark in die Saison gestartet, Trainer Kratzmeir hatte eine gute Truppe zur Verfügung und die Ergebnisse stimmten. Immer wieder Corona bedingte Ausfälle und dazu Abgänge der Topspieler schwächten das Team jedoch zusehends. Zuletzt hat man in Peißenberg den Trainer gewechselt, inzwischen steht der bisherige Assistenztrainer Josef Staltmayr hinter der Bande. Erster Erfolg dann eben der Sieg gegen die Pirates. Peißenberg wird auf jeden Fall darauf aus sein der Runde ein versöhnliches Ende zu bereiten und noch weitere Spiele zu gewinnen. Ein mit Sicherheit unbequemer Gegner der an der Iller erwartet wird.

Ein besonderes Schmankerl gibt es für die Little Sharks, sowohl die U15 wie auch die U 17 wurden in ihrer Spielklasse Meister und werden dafür am Sonntag beim Spiel der ersten Mannschaft dafür geehrt.

SHARKS GELINGT REVANCHE IM ALLGAEUDERBY

SHARKS GELINGT REVANCHE IM ALLGAEUDERBY

ESC Kempten lässt dem ESV Buchloe beim 2:5 Auswärtssieg keine Chance und holt sich drei Punkte zurück

 

Marcus Kubena, zweiter Vorstand beim ESC Kempten zeigte sich begeistert und gelöst nach dem Derbysieg seiner Sharks beim ESV Buchloe. Das er nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn quasi nur noch bei Heimspielen im Stadion weilt hatte einen Grund: „Wenn ich auswärts dabei war gab es immer nur Niederlagen, deshalb hatte ich irgendwann beschlossen nicht mehr dabei zu sein.“ Nun hat er sich doch, nach langer Zeit, entschlossen wieder eine Partie auswärts anzuschauen und endlich hat seine „Negativserie“ ein Ende gefunden. Er sah eine starke Leistung der Truppe von Carsten Gosdeck mit einem überzeugenden und verdienten Erfolg. Doch bis zu den drei Punkten war es ein durchaus hartes Stück Arbeit.

Einen guten Start erwischten die Sharks ja schon, zahlreiche Torchancen wurden herausgespielt, die aber allesamt vergeben wurden. Ein Scheibenverlust in der neutralen Zone führte dann zu einem Konter und dem schmeichelhaften Führungstreffer für Buchloe. In der Folge sahen die Besucher eine muntere Partie mit besten Torgelegenheiten auf beiden Seiten , aber ohne weiteres Zählbares. Wütende und spielfreudige Sharks dann im zweiten Abschnitt. Das hochklassige Spiel fand zum Großteil vor dem Kasten von Johannes Wiedemann statt, der sich in überragender Form präsentierte und die Illerstädter ein ums andere Mal zur Verzweiflung  brachte. Immer wieder zogen die Cracks um Eugen Scheffer bei fünf gegen fünf ein Powerplay auf und drückten Buchloe in die Defensive. Nur mit einzelnen Konter ging Gefahr von den Pirates aus. Verdienter Lohn dann endlich der Ausgleich in der 31 Minute als Robert Lepine die Scheibe regelrecht über die Linie arbeitete. Kempten drängte nun vehement auf die Führung, aber wie so oft kommt es anders, eine Strafe gegen die Sharks, Buchloe in Überzahl und  Markus Vaitl ließ sich nicht lange bitten, er  hämmerte den Puck in die Maschen seines ex Clubs. Die 2:1 Pausenführung der Ostallgäuer spiegelte den Spielverlauf bis hierhin nicht wirklich wieder, sie hatten diese ihrem starken Torhüter und der mangelnden Chancenverwertung Kemptens zu verdanken.

Während die Sharks dann im letzten Drittel noch weiter an Druck zulegen konnten und das Tempo hoch hielten schwanden bei den Pirates zusehends die Kräfte. Kurz nach Drittelbeginn endlich die erstmalige Führung für Kempten durch einen Doppelschlag. Nur 39 Sekunden brauchten Nikolas Oppenberger und Anton Zimmer um das Spiel zu drehen. Die Sharks standen stabil in der Defensive, Jenny Harß im Tor verrichtete einen Top Job und vorne wurde weiter Druck gemacht, so das kaum jemand Zweifel am Auswärtssieg hatte.  Ein weiterer Doppelschlag durch Lars Grözinger und erneut Lepine brachten die endgültige Entscheidung und drei weitere wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze. Diese sind für die Sharks nun zum Greifen nahe, eine einziger Punkt fehlt noch zur endgültigen Gewissheit. Dieser soll am besten direkt am Freitag beim Mitaufsteiger ERSC Amberg eingefahren werden.

 

Statistik
ESV Buchloe – ESC Kempten: 2:5 (1:0,1:1,0:4)

Tore
1:0 Petrak (Krafczyk)(12.)
1:1 Lepine (Harrogate,Koberger)(31.)
2:1 Vaitl (Petrak,Krafczyk)(39.)
2:2 Oppenberger (Schäffler)(42.)
2:3 Zimmer (Scheffer,Koberger)(42.)
2:4 Grözinger (Oppenberger)(51.)
2:5 Lepine (Scheffer)(52.)

Strafminuten
ESV Buchloe: 4
ESC Kempten: 6

Zuschauer 315