EINE IKONE TRITT ZURÜCK

EINE IKONE TRITT ZURÜCK

Jenniffer Harß hängt nach 21 Jahren Schlittschuhe und Fanghandschuh an den Haken

Es ist schon ein besonderer Moment, wenn eine der größten und bekanntesten deutschen Eishockeyspielerinnen ihre aktive Laufbahn beendet.

Dabei kann die inzwischen 34 jährige Füssenerin auf jede Menge Erlebnisse und Highlights zurückblicken. Sportliche Erfolge feierte sie sowohl in der Damen Nationalmannschaft als auch in verschiedenen Damen und Herrenmannschaften. Gerade die Männerteams bissen sich bis in die Oberliga reihenweise die Zähne an der Vorzeigeathletin aus. Meisterschaften und Aufstiege hat sie gefeiert. Die Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen waren sicher die Höhepunkte in ihrer Karriere. Viele zu viele Highlights und Stationen gab es in der Karriere von Harß um sie alle einzeln aufzulisten.

In ihrem letzten aktiven Jahr gelang ihr mit den Sharks vom ESC Kempten nochmals der Sprung bis ins Halbfinale der Bayernliga  Playoffs um den Oberligaaufstieg. Zurecht wurde sie noch im Dezember zur besten Torhüterin in der Bayernliga ausgezeichnet.

Nun ist es also auf eigenen Wunsch vorbei mit dem aktiven Eishockey. Jenny wollte selbst ihr Karriereende bestimmen, und das hat sie auch getan. In Kempten ist man traurig darüber, zu gut sind ihre Leistungen noch immer und sie hätte auf jeden Fall weiterhin eine wichtige Rolle in der Mannschaft gespielt. Auf und neben dem Eis ist die ruhige und besonnene Jenny, wie sie überall nur genannt wird, ein Vorbild. Immer auf den Sport und das wesentliche fokussiert, immer  fit und motiviert, immer mit vollem Engagement und Einsatz, so haben ihre zahlreichen Fans sie kennen und lieben gelernt.

Es bleibt zum Abschied nur noch eines, Danke zu sagen! Für eine tolle Karriere, für tolle Momente im Sport und für eine erfolgreiche Zeit mit unseren Sharks. Wir danken Dir für Deinen Einsatz und Dein Engagement und wünschen Dir für Deine private und berufliche Zukunft alles Gute.

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

Eugen Scheffer verlässt nach 12 Jahren den ESC Kempten

11 Spielzeiten hat der Dauerbrenner im Trikot der Sharks seit 2010 absolviert und sich auch damit zum Publikumsliebling bei den Kemptener Fans gemacht. Lange Jahre war er nicht wegzudenken aus der Verteidigung der Blau Roten. Mit Einsatz, Härte und körperlicher Präsenz brachte er jeden gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Ein Spieler den jeder gerne in seinem Team hat, aber nicht als Gegner. Viel hat er erlebt in der ABW Arena, sportliche Tiefen mit beinahe Abstiegen aus der Landesliga, aber auch den aktuellen Höhenflug der Sharks mit dem Aufstieg in die Bayernliga.

Unter anderem auch seine familiäre Situation haben den werdenden Papa nun veranlasst noch einmal etwas neues anzugehen und den ESC zu verlassen.

Wir verneigen uns vor Deinem Einsatz und Engagement bei den Sharks in all den Jahren und wünschen Dir für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

Nikolas Oppenberger verlängert beim ESC Kempten.

Lange war es ruhig um die Sharks nach der ersten kompletten Bayernligasaison. Eine erfolgreiche Eiszeit liegt hinter den Kemptenern. Hinter den Kulissen wurde ausführlich Resümee gezogen und die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren.

Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Verantwortlichen mit der Weiterverpflichtung ihres Topspielers und Publikumslieblings Nikolas Oppenberger. Gleich für zwei weitere Jahre unterschrieb der pfeilschnelle Stürmer, plus Option für jeweils ein weiteres Jahr, also quasi ein Vertrag auf Lebenszeit. Seine Qualitäten sind hinreichend bekannt, in der abgelaufenen Saison konnte er sich im Dezember und Februar für die Bayernhockey Mannschaft des Monats empfehlen, im Februar wurde er zusätzlich als bester Spieler der Liga ausgezeichnet und auch im Team der besten Spieler der Saison fand er seinen Platz. Ein absoluter Leader, der mit seinem Einsatz und Engagement das ganze Team mitreißt.

Auch im Nachwuchs ist er als Trainer mit seiner Erfahrung wichtig, in der letzten Saison holte er gemeinsam mit Alessandro Feldmeier als Trainergespann den Meistertitel mit der U15 in der Landesliga.

Ein wichtiger Baustein ist das Kemptener Eigengewächs für die Zukunft beim ESC, daher herrscht auch einhellig Freude über seine Verlängerung.

Alles Gute für die kommende Saison Nikolas.

SCHWERE VERLETZUNG VERDIRBT DIE PLAYOFFPARTY

SCHWERE VERLETZUNG VERDIRBT DIE PLAYOFFPARTY

Spielmacher Oppenberger muss nach 6 Minuten mit gebrochenem SchlUEsselbein vom Eis

Es war angerichtet und alles bereit für die Revanche nach der Niederlage am Freitag in Miesbach. Kempten wusste was zu tun ist, schließlich hatte man den Halbfinalgegner bereits zweimal in der Saison besiegt.

Das ein Check mit Verletzungsfolge für den Spielmacher und unermüdlichen Antreiber Nikolas Oppenberger die ganze Partie auf den Kopf stellen sollte ahnte noch niemand. Gut 600 Zuschauer fanden trotz tollem Frühlingswetter den Weg in die ABW Arena. Und sahen einen perfekten Start der Sharks die offensiv in die Begegnung starteten und nach 5 Minuten durch einen satten Handgelenkschuss von Robert Lepine auch verdient in Führung gingen. Doch die folgenden beiden Spielminuten hatten fatale Folgen. Zunächst krachte Oppenberger nach einem Check in die Bande und musste das Eis verletzt verlassen. Eine Strafe wurde nicht ausgesprochen, die Szene auf dem Eis und im Stadion aber hitzigst diskutiert. Und als Bohumil Slavicek unmittelbar darauf Noah Keller mit Anlauf in die Bande checkte obwohl Keller einen Meter davon entfernt stand und die Scheibe längst gespielt war, eskalierte die Situation endgültig. Slavicek erhielt für dieses offensichtliche Foul wieder keine Strafe, Keller, der sich revanchierte durfte dagegen auf der Strafbank platz nehmen.

Dies war der Moment in dem das Spiel endgültig kippte. Den Ausfall von Oppenberger kann man nicht kompensieren, die darauffolgenden Strafen gegen Kempten brachten einige Minuten in Unterzahl und Miesbach nutzte diese Einladung natürlich eiskalt aus. Gleich 5 Tore erzielten die Oberbayern im Rest des Drittels, die Messe war bereits jetzt gelesen. Jenny Harß im Kemptener Gehäuse machte nach der Pause Darian Sommerfeld Platz. Danny Schubert, der noch am Freitag in Miesbach so stark gehalten hatte, musste nach einem positiven Coronatest seinen Einsatz streichen. Miesbach erzielte 5 weitere Treffer, der Endstand von 2:10 war jedoch inzwischen völlig nebensächlich geworden. Weder auf dem Eis, noch auf den Zuschauerrängen war noch irgendetwas von Playoffatmosphäre zu spüren.

Was bleibt ist ein trauriges Ende einer tollen Saison der Sharks mit fadem Beigeschmack.

In den nächsten Tagen und Wochen wird dies sicher der Freude über eine mehr als erfolgreiche erste komplette Bayernligasaison des ESC Kempten weichen. Als Liganeulinge erreichten die Sharks die Aufstiegsrunde und schlossen diese hinter den beiden Topmannschaften Klostersee und Miesbach als Dritter ab. Ein Erfolg den vor der Saison niemand so erwarten konnte und der jetzt schon Vorfreude auf die kommende Spielzeit bringt.

Statistik
ESC Kempten – TEV Miesbach: 2:10 (1:5,1:2,0:3)

Tore
1:0 Lepine (6.)
1:1 Fischhaber (Feuerreiter,Asselin)(10.)
1:2 Feuerreiter (Fischhaber,Asselin)(11.)
1:3 Meier (Stiebinger,Mechel)(12.)
1:4 Slavicek (Deml,Grabmair)(12.)
1:5 Asselin (Fischhaber,Rizzo)(18.
1:6 Bergmann (Fischhaber,Rizzo)(31.)
1:7 Slavicek (Deml,Feuerreiter)(33.)
2:7 Zimmer (Lepine)(36.)
2:8 Mangold (Mechel)(43.)
2:9 Feuerreiter (Deml,Slavicek)(50.)
2:10 Mangold (Stiebinger)(58.)

Strafminuten
ESC Kempten:  12
TEV Miesbach: 12 

Beste Spieler
ESC Kempten: Maximilian Hermann
TEV Miesbach: Felix Feuerreiter 

Zuschauer 624

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

ESC Kempten unterliegt TEV Miesbach mit 5:2

 

Das Ergebnis spiegelt in keiner Weise das enge Spiel wieder, aber so ist das nun einmal im Eishockey.

Als noch eineinhalb Minuten zu spielen waren und die Gastgeber mit 3:2 in Führung lagen musste Kemptens Trainer Carsten Gosdeck volles Risiko gehen und seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis nehmen um in numerischer Überzahl doch noch den Ausgleich zu erzielen. Geklappt hat es indes nicht, Miesbach erzielte noch zwei Empty Net Treffer zum auf dem Papier deutlichen Endstand. Bis dahin hatte Danny Schubert im Kemptener Gehäuse ein überragendes Spiel abgeliefert und sein Team mit Ruhe und etlichen Paraden im Spiel gehalten. Das Gros der Spielanteile lag schon beim amtierenden bayerischen Meister, aber die Sharks steckten über 60 Minuten nie auf und trotzten den Angriffen mit vollem Einsatz.

Lange hielt die ersatzgeschwächte Truppe der Kemptener tapfer dagegen im ersten Playoff Halbfinale. Zu den Langzeitverletzten Schirrmacher und Ochmann gesellten sich mit Koberger, Gmeinder, Grözinger und Zimmer gleich 4 weitere wichtige Spieler. Miesbach kam wie erwartet mit viel Druck aus der Kabine, konnte diesen aber nicht in Zählbares umwandeln. Erst als Kempten sich mehr und mehr befreite setzte Bohumil Slavicek die Scheibe mit einem Handgelenkschuss an den Innenpfosten und in die Maschen. Von nun an war es eine ausgeglichenere Partie. Die Sharks kämpften sich in das Spiel zurück und kamen zu guten Torchancen. Aber auch Anian Geratsdorfer auf Miesbacher Seite war der gewohnt starke Rückhalt für sein Team. Im zweiten Spielabschnitt waren vor allem die Defensivspezialisten aus dem Allgäu gefragt, gleich 11 Minuten spielte man in Unterzahl. Dies hielt Brendan Harrogate aber nicht davon ab einen Konter unter Zuhilfenahme eines Miesbacher Schlittschuhs mit dem Ausgleichstreffer abzuschließen. Die Hausherren konnten aber noch in diesem Drittel erneut in Führung gehen, 2:1 hieß es nach 40 Minuten. Ein Konter mit 3 gegen 2 konnte dann Maximilian Hermann zum erneuten Ausgleich über die Linie stochern. Ganz zur Freude der zahlreich mitgereisten Kemptener Fans, die ihr Team lautstark unterstützten. Es war nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, es lag in der Luft, das nächste Tor würde die Partie entscheiden. Zu allem Unglück war es dann ein Eigentor der Sharks welches den TEV auf die Siegerstraße brachte. Die Allgäuer schafften es nicht mehr die Partie ein drittes Mal auszugleichen.

So geht der TEV Miesbach mit dem ersten Matchpuck in die Begegnung Nr.2 am Sonntag in der Kemptener ABW Arena.

Doch die Sharks brennen bereits darauf in ihrem Wohnzimmer Revanche zu nehmen und ein drittes Spiel zu erzwingen.

 

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 5:2 (1:0,1:1,3:1)

Tore
1:0 Slavicek (Nowak)(10.)
1:1 Harrogate (Scheffer,Rau)(28.)
2:1 Feuerreiter (Pölt)(38.)
2:2 Hermann (Scheffer,Harrogate)(42.)
3:2 Rizzo (Bergmann)(52.)
4:2 Rizzo (Asselin)(59.)ENG
5:2 Stiebinger (60.)ENG.

Strafminuten
TEV Miesbach: 8
ESC Kempten:  13

Zuschauer 580

PLAYOFFS

PLAYOFFS

LIEBE SHARKS FANS

Die Saison neigt sich dem Ende und wir haben das vorher unmögliche erreicht!

Wir beenden als Aufsteiger in die Bayernliga die Aufstiegsrunde mit einem sensationellen DRITTEN PLATZ!
Und dürfen somit als „Zuckerle“ dieser erfolgreichen Saison in die Playoffs zum Bayernligameister (und theoretisch um den Aufstieg in die Oberliga) spielen.

Los geht es am kommenden Freitag um 20.00 Uhr beim TEV Miesbach. Unsere Fans fahren hier mit einem Fanbus zum Auswärtsspiel. Zudem wird das Spiel live auf SpradeTV, sowie in unserem Stadionbistro übertragen.

Das Highlight und Rückspiel folgt dann am Sonntag 20.03. um 18.00 Uhr in unserer ABW ARENA, welches ebenfalls wieder live auf SpradeTV übertragen wird. Viel lieber würden wir Euch aber gerne Live vor Ort zu diesem Topspiel begrüßen.
Es könnte das letzte Heimspiel in dieser Saison sein – also lasst Euch dieses Event nicht entgehen. Unterstützt unser erfolgreiches Team und genießt eine tolle Atmosphäre in unserem Eisstadion.

Eine rießige Unterstützung wäre für uns auch noch einmal, wenn Ihr dieses Event auf sozialen Kanälen, Schaukästen Eurer Firma oder Freunde teilt und bewirbt. In der Eishockeystadt Kempten entsteht gerade wieder eine neue und große Tradition, welche wir trotz aller Corona-herausforderungen toll gemeistert und entwickelt haben.

Wir freuen uns Euch am Sonntag bei uns begrüßen zu dürfen.