ERSTES DRITTEL VERSCHLAFEN

ERSTES DRITTEL VERSCHLAFEN

ESC Kempten unterliegt beim ERV Schweinfurt mit 6:4

Erneut ohne fünf galt es für Harry Waibel seine Reihen für das wichtige Spiel in Schweinfurt aufzustellen.

Nicolas Fahr, Wayne Lucas, Jakub Revaj und Adam Suchomer fehlten verletzt, Raphael Gosselin musste seine Spieldauerstrafe aus der Partie gegen Buchloe absitzen. Immerhin kehrte Anton Zimmer gegenüber der Partie vom Mittwoch zurück ins Team.

Schwarzer Freitag oder kollektives Versagen könnte die Überschrift für das erste Drittel lauten. Satte vier Tore schenkten die Hausherren den Sharks in 20 Minuten ein. Und hatten es dabei viel zu leicht. Die Defensive schien sichtlich überfordert mit den aggressiven Unterfranken. Das diese in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand stehen und dringend die Punkte benötigen war vor der Partie hinreichend bekannt. Und das sie wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen war zu erwarten. Trotzdem hatte Kempten dem nicht wirklich viel entgegenzusetzen. Die wenigen Aktionen nach vorne verpufften ohne Erfolg und sobald Schweinfurt mit Tempo ins Drittel der Allgäuer kam wurde es brandgefährlich. Danny Schubert verließ nach dem dritten Treffer das Eis und machte Platz für Jakob Nerb.

Vielleicht waren es aber doch auch die gern zitierten Busbeine nach den 4 ½ Std. Anreise, denn ab dem zweiten Drittel nahm Kempten das Spiel in die Hand. Rostislav Martynek und Anton Zimmer verkürzten auf 4:2 und machten die Partie wieder scharf. Schweinfurt konnte zwar in Überzahl auf 5:2 erhöhen aber Kempten weiter am Drücker. Anton Zimmer konnte kurz vor Drittelende bei einem Alleingang nur noch per Foul gestoppt werden, zusätzlich kassierten die Hausherren noch eine zweite Strafe wegen Stockschlag beim anschließenden Bully so das die Allgäuer mit fast 2 Minuten doppelter Überzahl ins Schlussdrittel starteten. Leider führte dies nicht zum gewünschten Torerfolg, die große Chance auf den Anschluss verpuffte. Kurz darauf nahm sich aber Mauro Seider ein Herz, zog von der blauen Linie ab und von einem Schweinfurter Schläger wurde der Puck unhaltbar abgefälscht. Als Timo Schirrmacher dann 11 Minuten vor Spielende den Torwart von hinter dem Tor anschoss und die Scheibe zum 5:4 ins Tor fiel war die Partie endgültig wieder offen. Kempten gab weiter Vollgas, zog in der letzten Minute den Torhüter, aber es sollte nicht sein. Mehr als das empty Net Tor zum 6:4 Endstand ging nicht mehr auf die Anzeigetafel. Für Schweinfurt geht der Sieg durchaus in Ordnung, bei einer konzentrierteren Spielweise über 60 Minuten wäre für Kempten zum Jahresabschluss aber mehr zu holen gewesen.

Statistik
ERV Schweinfurt – ESC Kempten: 6:4 (4:0,1:2,1:2)

Tore
1:0 Grüner (Sides,Fischer)(8.)
2:0 Masel (Ostertag,Hartl)(14.)
3:0 Asmus (Marquardt)(16.)
4:0 Hood (Melchior,Sides)(19.)
4:1 Martynek (Grözinger)(24.)
4:2 Zimmer (35.)
5:2 Fischer (Hood,Sides)(37.)
5:3 Seider (Martynek,Grözinger)(44.)
5:4 Schirrmacher (Seider)(49.),
6:4 Sides (Hood)(60.) 

Strafminuten
ERV Schweinfurt: 6
ESC Kempten: 4

Zuschauer 530 

SHARKS SIEGEN VOR UEBERRAGENDER KULISSE

SHARKS SIEGEN VOR UEBERRAGENDER KULISSE

ESC Kempten gewinnt vor 1963 Zuschauern im Stadion (und 105 bei SpradeTV) mit 6:4 auch gegen den ESV Buchloe

 Mit 2022 Zuschauern das Jahr 2022 beenden, so das Motto des diesjährigen Hockey Classic des ESC Kempten.

Erreicht wurde das Ziel mit knapp über 2000 Besuchern (1963 im Stadion und 105 bei SpradeTV) waren die Verantwortlichen an der Iller überaus zufrieden. Leider kamen vom Gast aus Buchloe keine Fans zum Spiel, mit Gästefans wäre das Ziel auf jeden Fall erreicht worden. 

Ein buntes Rahmenprogramm wurde rund um das Spiel geboten und bereits am Nachmittag war auf dem Platz vor dem Stadion einiges geboten. Dicht gedrängt standen die Fans vor den Ständen mit Verpflegung, Fanartikeln, Musik, Torwandschießen und mehr. Ein rundum gelungenes Event, so waren sich die Veranstalter am späten Abend einig. Der sportliche Erfolg ihres Teams passte da so richtig gut in den Rahmen.

Aufatmen ist seit Weihnachten angesagt bei den Kemptenern, 5 Punkte gegen Peißenberg und Ulm während die Konkurrenz dahinter überwiegend leer ausging nahmen ein wenig den Druck von der Mannschaft. Und sind auch für den neuen Trainer Harry Waibel eine Bestätigung das es in die richtige Richtung geht. Die Mannschaft wirkt wieder stabiler und macht weniger Fehler. Zudem wurde zweimal über die ganzen 60 Minuten eine ansprechende Leistung gezeigt. Grund genug also optimistisch ins Derby mit den Piraten aus dem Ostallgäu zu gehen. Diesmal musste Harry Waibel dabei auch noch auf die erkrankten Anton Zimmer und Adam Suchomer verzichten, erneut mussten also die Reihen umgestellt werden. Zurück im Team dagegen zum Glück wieder Kapitän Eric Nadeau.

Das Spiel begann ganz nach dem Gusto der zahlreichen Besucher, Neuzugang Raphael Gosselin brachte sein Team mit seinem ersten Saisontreffer erstmals in Front. Doch nach der frühen Führung in der siebten Minute kehrte ein wenig der Schlendrian zurück ins Kemptener Spiel. Der ein oder andere Fehler bescherte den Gästen Tormöglichkeiten die sie auch eiskalt nutzten. 3:3 stand somit nach dem ersten Drittel auf der Anzeigetafel. Zweimal war Rostislav Martynek erfolgreich, der Tscheche spielt zur Zeit von Woche zu Woche in überragender Verfassung. Ab dem zweiten Drittel stand man dann sicherer in der Verteidigung, konnte aber die eigenen Chancen nicht nutzen. So war es eine Einzelleistung der Gäste die sie mit 3:4 in Front brachten. Die Antwort folgte allerdings schneller als der Stadionsprecher den Treffer verkünden konnte, erneut Martynek glich mit seinem dritten Treffer nur 8 Sekunden später schon wieder aus. Ein Blueliner von Daniel Rau sorgte für die erneute Führung der Hausherren vor der Pause, die Eric Nadeau im letzten Drittel mit einem herrlichen Tip-in zum 6:4 Endstand ausbaute. Die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Aufstiegsrunde, bereits am Freitag in Schweinfurt möchte man gegen einen direkten Konkurrenten nachlegen.

Statistik
ESC Kempten – ESV Buchloe: 6:4 (3:3,2:1,1:0)

Tore
1:0 Gosselin (Rau,Maaßen)(7.)
1:1 Moritz (Schorer,Zabel)(15.)
2:1 Martynek (Rau,Maaßen)(17.)
2:2 Wolf (Wittmann)(18.)
2:3 Müller (18.)
3:3 Martynek (Schäffler,Rau)(19.)
3:4 Schurr (Wolf,Wittmann)(36.)
4:4 Martynek (Gosselin,Nadeau)(36.)
5:4 Rau (Maaßen,Martynek)(38.)
6:4 Nadeau (Koberger,Gosselin)(53.)

Strafminuten
ESC Kempten: 12 + 5 + Spieldauer Gosselin
ESV Buchloe:12

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
ESV Buchloe: Manuel Müller

 Zuschauer 1963 im Stadion (105 SpradeTV)

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

WEGWEISENDE SPIELE ERWARTEN DIE SHARKS

WEGWEISENDE SPIELE ERWARTEN DIE SHARKS

Hockeyclassic vor hoffentlich über 2000 Zuschauern
Ein neuer Verteidiger steht am Mittwoch im Kader der Sharks

Bestens gestartet sind die Kemptener Puckjäger in die Woche der Wahrheit rund um Weihnachten. 5 Punkte aus den ersten beiden Begegnungen, während die Konkurrenz dahinter quasi leer ausging haben die Voraussetzungen im Kampf um Tabellenplatz 8 sichtbar verbessert. Genau zum richtigen Zeitpunkt bekommt Coach Harry Waibel sein Team ins Laufen. Nun gilt es am Mittwoch gegen Buchloe und am Freitag in Schweinfurt nachzulegen.

Platz 8 Kempten 21 Spiele 35 Punkte
Platz 9 Geretsried 22 / 28
Platz 10 Schweinfurt 20 / 26
Platz 11 Buchloe 20 /25

So die aktuelle Tabellensituation. Zwei Gegner also die mit dem Rücken zur Wand stehen, noch in die Aufstiegsrunde wollen und  alles unternehmen werden um zu punkten.

Die Partie am Mittwochabend um 19.30 in der ABW Arena steht unter dem Motto Hockey Classic 2022, mit 2022 Zuschauern das Jahr 2022 beenden. Hierfür haben die Verantwortlichen an der Iller ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, seit Wochen wird das Event auf allen Kanälen beworben. Das letzte Hockey Classic 2019 sahen damals 2824 im Stadion, eine Zahl, die nur schwer zu toppen sein wird, aber die Sharks zählen auf ihre Anhänger und freuen sich auch auf eine große Zuschauerschar aus Buchloe. Bereits um 16.°° startet das Fanfest auf dem Parkplatz vor der Arena. Bereits dann ist für Musik, Verpflegung und allerhand Aktivitäten gesorgt. Um 19.30 fällt dann der erste Puck zum Spielbeginn.

Bei aller Feierlaune darf natürlich das sportliche nicht vergessen werden. Harry Waibel und sein Team erwartet ein heißer Tanz gegen den Rivalen aus dem Ostallgäu. Das Hinspiel in Buchloe konnte Kempten mit 1:7 für sich entscheiden, das Ergebnis klingt aber deutlich höher als der Spielverlauf war.

Quasi das Gleiche gilt für den Freitagsgegner Schweinfurt, der 11:3 Kantersieg in Kempten war schon ein außergewöhnliches Spiel. Die Unterfranken haben einiges gutzumachen und werden mit Vollgas aus der Kabine kommen.

Unterstützung bekommen die Allgäuer in der Endphase der Vorrunde von einem jungen Verteidiger. Der 22 jährige Louis Landerer spielt aktuell in der Landesliga bei den Flößern in Lechbruck. Er wird von dort mit einer Förderlizenz ausgestattet und soll von nun an fest im Kader der Sharks stehen. Der 22jährige hat seine sportliche Ausbildung beim ESV Kaufbeuren und beim EV Füssen genossen, kam dann von Füssen über den EV Pfronten zu Saisonbeginn nach Lechbruck. Nun bekommt er die Chance in der Bayernliga den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere zu machen. Er wird in Kempten die vakante # 81 übernehmen.

Herzlich willkommen in der Sharksfamilie Louis und viel Erfolg in der Bayernliga.

ESC KEMPTEN HOCKEYCLASSIC 2022

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Der ESC Kempten empfängt den ESV Buchloe zu einem spannenden Derby.

Zum dritten Mal tragen die Sharks das Hockey Classic aus.Der ESC Kempten lädt hierzu bereits ab 16 Uhr zum Fanfest ein. Neben einem tollen Rahmenprogramm und einer Tombola ist auch gute Musik von DJ Pat Moreno geboten.
Unsere Spieler stehen den Fans für Gespräche und Autogramme zur Verfügung.

Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl und Getränke gesorgt. So können unsere Fans und Gäste gestärkt ab 19:30 Uhr in eine spannende Partie gegen den ESV Buchloe starten. 

Während der Drittelpausen haben wir noch zwei Highlights zu bieten: in der ersten Pause zeigen euch unsere Nachwusspieler bei einem Spiel ihr Können, in der zweiten Pause gibt es eine tolle Tanzshow. 

Die Erlöse der Hockey Classics kommen dieses Jahr dem Nachwuchs des ESC Kempten zugute.

Wir freuen uns über euren zahlreichen Besuch, auf eine gute Stimmung, ein spannendes Derby und ein gemeinsames, besonderes Erlebnis. 

MEHR INFOS

 

SHARKS PUNKTEN AUCH BEI DEN DEVILS

SHARKS PUNKTEN AUCH BEI DEN DEVILS

ESC Kempten schlägt den VfE Ulm/Neu-Ulm mit 1:2 nach Verlängerung

Nach dem Freitagsieg gegen Peißenberg war die Motivation bei den Sharks natürlich groß, die nächsten Punkte einzufahren.

Sebastian Koberger rückte nach seiner Sperre wieder ins Team, dafür durfte Maximilian Schäffler wieder auf seine gewohnte Sturmposition rücken. Nach der Heimniederlage gegen abgeklärte Ulmer mit  0:5 in der Hinrunde war die große Frage natürlich: Klappt es diesmal endlich mit dem ersten Saisontreffer gegen die Donaustädter. Die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten. Kempten gewann das Eröffnungsbully, die Scheibe kam über wenige Stationen zu Rostislav Martynek, der zog alleine auf und davon und traf nach nur 11 Sekunden zur Gästeführung. Einen besseren Start in das Derby vor stattlicher Kulisse konnte man sich nicht wünschen. Es entwickelte sich ein schnelles Drittel mit Chancen auf beiden Seiten aber keinen weiteren Treffern. Umgekehrte Vorzeichen nach der Pause, Ulm begann druckvoll und bereits nach knapp zwei Minuten war der Lohn der Treffer von Martin Podesva zum 1:1, er wurde vor dem Tor freigespielt und hatte keine Probleme einzunetzen. Die Hausherren agierten nun mit viel Druck und schnürten Kempten mehr und mehr im eigenen Drittel ein. Trainer Harry Waibel reagierte und nahm nach bereits 5 Minuten eine Auszeit um seine Mannen wieder in die Spur zu bringen. Dies gelang auch sehr gut, die Sharks von da an wieder gut mit im Spiel. Chancen erneut auf beiden Seiten, aber wieder keine weiteren Treffer. Im letzten Drittel die Sharks dann wieder mit mehr Spielanteilen und den besseren Chancen. Die größte hatte 4 Minuten vor Spielende Lars Grözinger, aber der Matchwinner vom Freitag scheiterte mit einem Penalty an David Heckenberger. Nikolas Oppenberger wurde zuvor bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt. Letztendlich blieb es bei der Punkteteilung, unterm Strich verdient nach 60 Minuten. Die Overtime spiegelte den Spielverlauf zuvor eins zu eins. Ein Puckverlust der Ulmer an der blauen Linie der Sharks gab die Chance auf einen Konter zwei gegen eins. Neuzugang Raphael Gosselin bediente Rostislav Martynek der mit seinem zweiten Treffer den Derbysieg unter Dach und Fach brachte. Knapp 1000 Zuschauern, davon an die 200 aus Kempten gaben dem Spiel auch stimmungsmäßig einen würdigen Rahmen. Mit den zwei Siegen im Rücken und 5 Punkten auf dem Konto im Kampf um Platz 8 ist alles angerichtet für ein tolles Hockeyclassic am Mittwoch wenn die Pirates aus Buchloe zum Allgäuderby in die Kemptener ABW Arena kommen.

Statistik
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten: 1:2 (0:1,1:0,0:0,0:1)

Tore
0:1 Martynek (Schäffler,Rau)(1.)
1:1 Podesva (Schalk,Anwander)(22.)
1:2 Martynek (Gosselin)(63.).

Strafminuten
VfE Ulm/Neu-Ulm: 2
ESC Kempten: 6

Beste Spieler
VfE Ulm/Neu-Ulm: Simon Klingler
ESC Kempten: Rostislav Martynek

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS BESCHERREN SICH 3 PUNKTE ZU WEIHNACHTEN

SHARKS BESCHERREN SICH 3 PUNKTE ZU WEIHNACHTEN

Lars Grözinger heißt das Christkind beim 4:3 gegen Peißenberg

Der 23.12. scheint ein guter Tag zu sein für die Sharks.

Wurde genau an diesem Datum vor einem Jahr die Siegesserie des TEV Miesbach in Kempten beendet so konnte man gestern Abend mit dem TSV Peißenberg wieder ein Top Team der Liga ohne Punkte nach Hause schicken. Nach zwei Niederlage gegen die Miners in der Vorbereitung gelang gegen das Team aus Oberbayern bereits der zweite Sieg in der Vorrunde, im Oktober hatte man dort bereits mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. An die 600 Zuschauer feierten ihr Team noch lange nach Spielende. Bereits während den 60 Minuten zuvor sorgten sie für eine tolle Atmosphäre rund um ein temporeiches und hochklassiges Bayernligaspiel.

Trainer Harry Waibel, dem endlich seinen erster Sieg mit den Sharks gelang war sehr zufrieden mit seinem Team: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, die haben heute alle, jeder für jeden, gearbeitet. Wir mussten kurzfristig den Max Schäffler in die Verteidigung stecken da uns drei Verteidiger gefehlt haben und auch von Peiting aufgrund von Krankheit kein Förderlizenzspieler zu bekommen war. Ich bin heute sehr stolz, weil wir über 60 Minuten gearbeitet haben und uns den Sieg dadurch auch verdient haben.“

Tatsächlich waren die Vorzeichen vor dem Spiel alles andere als positiv, Sebastian Koberger gesperrt, dazu fielen mit Nicolas Fahr und Wayne Lucas zwei weitere Verteidiger kurzfristig erkrankt aus. Mit nur noch vier Verteidigern im Kader musste Waibel entsprechend reagieren, stellte de Reihen um und beorderte Maximilian Schäffler kurzerhand in die Defensive, wo dieser seine Aufgabe mit Bravour löste und eine richtig gute Partie spielte. Neuzugang Raphael Gosselin rückte in den Sturm zwischen Rostislav Martynek und Linus Voit. Lars Grözinger hatte Nikolas Oppenberger und Anton Zimmer zur Seite was ihn sichtlich beflügelte, sehenswerte drei von vier Treffern erzielte der Routinier. Ebenfalls großen Anteil mit je drei Assists hatten Nikolas Oppenberger und Pascal Kröber. Kempten startete gut in die Begegnung, war im ersten Drittel die bessere Mannschaft und führte auch verdient mit 1:0. Im zweiten Abschnitt war die Partie ausgeglichener, beide Teams hatten beste Chancen, aber mit Danny Schubert und Korbinian Sertl standen zwei Top Torhüter auf dem Eis die beide teilweise spektakuläre Saves zeigten. Den Ausgleich der Gäste durch Dominik Krabbat konterte erneut Grözinger mit seinem zweiten Treffer. Psychologisch wichtig dann das 3 zu 1 nur 19 Sekunden vor der Drittelpause durch Timo Schirrmacher. Peißenberg kam im letzten Drittel dann nochmals auf einen Treffer Abstand heran, aber wiederum Grözinger zeigte warum er für Kempten so wichtig ist. Auf seine eigene unnachahmbare Art und Weise lies er zwei Verteidiger aussteigen und schob Sertl die Scheibe frech zwischen den Schonern hindurch zur Vorentscheidung ins Tor. Das 4:3, erneut durch Krabbat in der vorletzten Spielminute kam zu spät für die Gäste um das Spiel noch zu drehen. Unter dem Strich eine deutliche Leistungssteigerung der Sharks mit  minimiertem Kader und drei absolut verdiente Punkte. Bereits am Montag in Ulm bietet sich die nächste Gelegenheit zu punkten bevor am Mittwoch dann das große Hockey Classic ins Haus steht.

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg: 4:3 (1:0,2:1,1:2)

Tore
1:0 Grözinger (Seider,Kröber)(14.)
1:1 Krabbat (Vogl D.)(29.)
2:1 Grözinger (Kröber,Oppenberger)(36.)
3:1 Schirrmacher (Kröber,Oppenberger)(40.)
3:2 Vogl T. (Birkner)(43.)
4:2 Grözinger (Oppenberger)(53.)
4:3 Krabbat (Fissekis)(59.)

Strafminuten
ESC Kempten: 12
TSV Peißenberg: 12

Beste Spieler
ESC Kempten: Lars Grözinger
TSV Peißenberg: Korbinian Sertl

Zuschauer 616

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ