ES GEHT UM ALLES

ES GEHT UM ALLES

Mit einem Sieg gegen Waldkraiburg kann der ESC am Sonntag den Einzug in die Aufstiegsrunde klarmachen

Als Saisonziel hatten die Verantwortlichen in Kempten das Erreichen der Meisterrunde gesetzt und damit auch den vorzeitigen Klassenerhalt .

Das dies nun am vorletzten Wochenende der Vorrunde immer noch offen ist hätte man sich anders gewünscht, aber die Bayernliga ist definitiv kein Wunschkonzert. Zu viele Punkte wurden vor allem in den Heimspielen der Hinrunde vergeben, in der Rückrunde und seit dem Trainerwechsel hat sich das verbessert. Zuletzt wurde das Team von Erkrankungen und Verletzungen gebeutelt. Am letzten Wochenende standen zum Ende noch 12 Feldspieler zur Verfügung. Ob und wer von den angeschlagenen Spielern überhaupt wieder einsatzbereit sein wird steht noch in den Sternen und wird sich wohl erst am Samstag entscheiden. Fix wieder an Bord ist Förderlizenzspieler Louis Landerer aus Lechbruck.

Sicher nicht mehr dabei dagegen Adam Suchomer, der Deutsch-Tscheche hat sich entschieden zum ERC Sonthofen in die Landesliga zu wechseln. Zu Beginn der Saison eigentlich fest im Kader der 1b wechselte er aufgrund fehlender Verteidiger während der Runde in die Defensive der Sharks. Nun hat er sich spontan entschieden sein Glück Illeraufwärts eine Liga tiefer zu versuchen.

Mit den Löwen Waldkraiburg erwarten die Allgäuer am Sonntag um 18:00 Uhr einen schweren Gegner in der ABW Arena. Die Oberbayern musste in der Hinrunde lange auf mehrere ihrer Topstürmer verzichten und rutschen so ins untere Tabellendrittel. Ausbleibende Erfolge führten zu einem Trainerwechsel, die Gebrüder Piskunov mussten ihren Platz räumen und der ehemalige Nationalspieler Markus Berwanger übernahm den Platz hinter der Bande. Doch auch der gebürtige Rosenheimer tat sich schwer das Ruder mit seiner Mannschaft herumzureißen, so das die Innstädter nun fix in der Abstiegsrunde stehen. Unterschätzen darf man Waldkraiburg auf gar keinen Fall, die Mannschaft verfügt mit Christoph Lode und Kevin Yeingst über ein starkes Torhütergespann, dazu kommt die Top Sturmreihe mit Christian Neuert, Michal Popelka und Sebastian Stanik. Letzterer fehlt den Löwen allerdings seit geraumer Zeit.

Im Hinspiel gab es eine spannende Begegnung, Kempten konnte durch einen Treffer von Max Schäffler 5 Sekunden vor Ende der Overtime mit 5:4 gewinnen. Waldkraiburg ist erfahrungsgemäß eine Mannschaft die nie aufgibt und immer bis zum Ende kämpft.  Zuletzt wurde der starke TSV Peißenberg nach 3:6 Rückstand noch mit 8:6 besiegt. Ein deutliches Zeichen  das in dem Team mehr steckt als der aktuelle Tabellenplatz 13.

Es wird darauf ankommen von der ersten Minute hellwach zu sein. Fehler und Strafzeiten zu vermeiden und mit dem eigenen Publikum als siebtem Mann im Rücken den Sieg einzufahren.

ENTSCHEIDUNG VERTAGT

ENTSCHEIDUNG VERTAGT

ESC Kempten verpasst mit Niederlage beim EV Pegnitz den vorzeitigen Einzug in die Aufstiegsrunde

 

Der Sonntag begann für Trainer Harry Waibel schon alles andere als positiv.

Nachdem die beiden Förderlizenzler Louis Landerer für Lechbruck und Dennis Krutsch für Peiting im Einsatz waren fielen zusätzlich Nicolas Fahr und Adam Suchomer aus persönlichen Gründen auch noch aus. Plötzlich standen dem Coach nur noch 13 Feldspieler zur Verfügung. Timo Schirrmacher verletzte sich nach einem Check an der Bande im ersten Drittel, so das die restlichen 12 den Kampf gegen wackere Oberfranken zu schlagen hatten. Kempten begann aber druckvoll und hatte in den ersten 5 Minuten zwei dicke Chancen die nicht genutzt werden konnten. Quasi mit dem ersten Konter erzielte dagegen Pegnitz nach knapp sechs Minuten die schmeichelhafte Führung. Kempten aber weiter die aktivere Mannschaft, allein der Puck wollte bei allen Gelegenheiten nicht über die Linie. Pegnitz zeigte sich ab dem zweiten Drittel deutlich präsenter, spielte aggressiv, körperlich hart und kaufte den Allgäuern damit mehr und mehr den Schneid ab. Die Sharks hatten in der Phase nicht genug entgegenzusetzen. Logische Konsequenz, zwei weitere Treffer der Hausherren zum 3:0 nach zwei Dritteln. Nach dem vierten Treffer im letzten Abschnitt war die Messe endgültig gelesen, der Ehrentreffer von Raphael Gosselin war zu wenig. Zudem waren zu viele Strafzeiten der Sharks bei einer Aufholjagd mit schmalem Kader nicht wirklich hilfreich. Nun heißt es Mund abwischen, in der Woche hart arbeiten, hoffen das der ein oder andere Spieler zurückkommt um dann am Sonntag gegen Waldkraiburg die fehlenden Punkte zu holen.

Einziger positiver Nebeneffekt am Sonntag: Schweinfurt und auch Buchloe verabschieden sich mit ihren Niederlagen aus dem Rennen um Platz 8 und stehen fix in der Abstiegsrunde. Dieser wird nun zwischen Kempten und Geretsried vergeben, wobei die Sharks mit 5 Punkten Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Spielen die Entscheidung selbst in der Hand haben.

Statistik
EV Pegnitz – ESC Kempten: 4:1 (1:0,2:0,1:1)

Tore
1:0 Navarra (Sonnenberg,Breyer)(6.)
2:0 Meier (33.)
3:0 Navarra (Hagen,Breyer)(38.)
4:0 Holomek (Navarra,Hagen)(45.)
4:1 Gosselin (Maaßen,Nadeau)(48.) 

Strafminuten
EV Pegnitz: 16
ESC Kempten: 18

Beste Spieler
EV Pegnitz
ESC Kempten: Linus Voit

Zuschauer 232

DUELL DER GOALIES

DUELL DER GOALIES

2 Torhüter mit Top Leistungen stehen im Mittelpunkt bei Kemptens 2:1 Overtime Sieg gegen Amberg

Sowohl Danny Schubert bei den Sharks als auch Timon Bätge bei Amberg wurden nach der Begegnung zu Recht als beste Spieler ihrer Mannschaften ausgezeichnet.

Auch wenn dem Gästeschlussmann kurz vor Ende der Verlängerung im Zusammenspiel mit Felix Köbele der spielentscheidende Fehler unterlief hielt er sein Team bis dahin hervorragend im Spiel. Sein Pass an die blaue Linie auf Köbele erahnte Timo Schirrmacher, stibitzte diesem die Scheibe, zog damit alleine aufs Tor und verlud den weit heraus eilenden Bätge frech. Ein sehenswerter Treffer, den die sehenswerte Partie als Entscheidung auch verdient hatte. Zuvor war es ein Duell zweier starken Mannschaften auf Augenhöhe. Auch wenn die Gäste bereits sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert sind waren sie sichtlich gewillt die Begegnung zu gewinnen und ihren zehnten Sieg in Folge einzufahren.

Die Allgäuer mussten erneut auf ihre Top Stürmer Oppenberger, Grözinger und Zimmer verzichten, dafür stand Dennis Krutsch mit Förderlizenz aus Peiting im Kader, der seine Sache sehr gut machte. Kempten im ersten Drittel deutlich überlegen, Amberg brauchte einige Zeit um sich ins Spiel zu kämpfen. Ab dem zweiten Abschnitt dann ein Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften gegen stark aufgelegte Torhüter. Je länger es 0:0 stand umso mehr erwachte das Gefühl wer das erste Tor schießt gewinnt auch die Partie. Letztendlich war es Linus Voit der nach 47 Minuten den Bann brach, er brauchte einen Abpraller nach dem Schuss von Louis Landerer nur noch über die Linie zu schieben. Doch die Wild Lions steckten nicht auf und drückten massiv auf den Ausgleich. Unglücklich für Schubert im Kemptener Tor wurde sein schon greifbarer Shutout doch noch zunichte gemacht. Einen Kirchberger Schuss konnte er noch mit dem Schoner parieren, dann war aber kein Verteidiger zur Stelle um die Scheibe zu sichern so dass Marc Roth keine Probleme hatte den Puck freistehend im rechten Kreuzeck zu versenken. Dies war auch der einzige Kritikpunkt für Trainer Harry Waibel, man hatte es wieder einmal nicht geschafft einen knappen Vorsprung über die Zeit zu verteidigen. Ansonsten gab es nur Lob für sein Team das über 65 Minuten hellwach war, kämpfte und sich mit der sehenswerten Einzelleistung von Schirrmacher auch mit dem Sieg in Verlängerung belohnte. Ein wichtiger Schritt Richtung Aufstiegsrunde, nun fehlt den Sharks noch ein Sieg aus den verbleibenden drei Spielen um diese fest zu buchen. Am liebsten möchte man diesen schon am Sonntag beim Spiel in Pegnitz machen.

Statistik
ESC Kempten – ERSC Amberg: 2:1 n.V. (0:0,0:0,1:1,1:0)

Tore
1:0 Voit (Landerer,Revaj)(47.)
1:1 Roth (Kirchberger,Campbell)(56.)
2:1 Schirrmacher (65.)

Strafminuten
ESC Kempten: 8
ERSC Amberg: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Danny Schubert
ERSC Amberg: Timon Bätge

Zuschauer  482     

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

MIT VOLLGAS IN DEN ENDSPURT

MIT VOLLGAS IN DEN ENDSPURT

Sharks empfangen den ERSC Amberg und reisen nach Pegnitz

Zwei gänzlich unterschiedliche Aufgaben warten am Wochenende auf die Allgäuer Puckjäger.

Die Wild Lions haben die Aufstiegsrunde bereits fest gebucht, stehen auf Platz 4 und spielen eine ähnlich erfolgreiche Saison wie im Vorjahr.

Aufsteiger Pegnitz wartet am Sonntag dann im offenen Eisstadion auf Kempten. Aktuell auf dem vorletzten Platz sieht es so aus als würden sie gegen Pfaffenhofen um den Klassenerhalt kämpfen. Aber auch wenn beide Gegner bereits fest in ihren Zwischenrunden stehen wird es am Wochenende kein leichtes Unterfangen für die Mannen von Harry Waibel.

Mit Amberg erwarten die Sharks eine defensiv starke Mannschaft. Nur 56 Gegentore sind Liga Bestwert. Einen großen Anteil daran hat mit Timon Bätge einer der besten Keeper der Liga. Im Dezember als bester Spieler der Bayernliga ausgezeichnet ist er der Garant für den aktuellen Erfolg der Oberpfälzer. Im ersten Punktspiel konnten die Sharks mit einem knappen 1:2 Auswärtssieg alle drei Punkte mit nach Hause nehmen. Amberg wird sich für diese Niederlage revanchieren wollen und es ist, wie immer zwischen diesen beiden Kontrahenten, mit einem engen und intensiven Spiel zu rechnen. Spielbeginn in der ABW Arena am Freitag dem 13. ist wie immer um 19.30 Uhr.

Am Sonntag führt der Weg dann in den Norden Bayerns zum Aufsteiger nach Pegnitz. Größte Herausforderung wird für die Allgäuer das ungewohnte offene Eisstadion der Oberfranken sein. Ziel ist auf jeden Fall Punkte mit nach Hause zu nehmen. Unterschätzen darf man Pegnitz auf keinen Fall, das Team kommt in den letzten Wochen immer besser in Form und ließ zuletzt mit einem Auswärtssieg in Dorfen aufhorchen.

Wie der genaue Kader der Allgäuer am Wochenende aussieht wird sich wohl erst kurz vor den Spielen entscheiden. Anton Zimmer fällt nach seiner Knieverletzung aus dem Spiel gegen Dorfen auf jeden Fall aus, wann er wieder zurückkommt ist im Moment völlig ungewiss. Wer von den weiteren erkrankten und verletzten Cracks wieder auf dem Eis steht ergibt sich nach dem Abschlusstraining am Donnerstag Abend. Für ein spannendes Wochenende ist alles angerichtet, nun gilt es dieses mit möglichst vielen Punkten zu garnieren.

SHARKS TROTZEN EISPIRATEN

SHARKS TROTZEN EISPIRATEN

Dezimierter ESC Kempten schlägt den ESC Dorfen mit 3:2 n.V.

Nachdem am Freitag alle drei Verfolger der Sharks, Geretsried, Schweinfurt und Dorfen ihre Spiele verloren, standen die Vorzeichen für die Allgäuer nicht schlecht.

Mit einem Sieg gegen Dorfen konnte man einen großen Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen. Trainer Harry Waibel musste aber erneut seine Reihen umstellen, diesmal fehlten Adam Suchomer, Nikolas Oppenberger, Michel Maaßen und Lars Grözinger. Eine geballte Ladung Offensivpower stand dem Coach also nicht zur Verfügung. Und als ob das nicht schon genug Ausfälle sind, gesellte sich während des ersten Drittels noch Anton Zimmer dazu, er musste nach einem Kniecheck verletzt vom Eis. Trotzdem startete Kempten offensiv in die Begegnung und war auch schnell überlegen. Daniel Rau mit einem satten Blueliner brachte sein Team dann auch in Führung. Ein unnötiger Puckverlust führte jedoch zu einem Konter der Gäste und in der Folge zum Ausgleich. In Überzahl konnte Timo Schirrmacher dann eine wunderschöne Kombination zur 2:1 Pausenführung abschließen. Diese hätte aufgrund des ersten Drittels auch durchaus höher ausfallen können.

Unmittelbar vor der Pause dann das Foul an Anton Zimmer, Kempten konnte also 5 Minuten in Überzahl ins zweite Drittel starten. Leider verpuffte auch diese Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen, Dorfen kam dafür besser und besser ins Spiel und war den Rest des Drittels die überlegene Mannschaft. Danny Schubert im Sharks Gehäuse musste sein Team mehrfach vor dem Ausgleich retten. Dies erledigte er auch souverän, machtlos war er allerdings kurz vor Spielende als die Scheibe vom Schlittschuh eines eigenen Spielers abgefälscht unhaltbar hinter ihm zum 2:2 einschlug. Es ging also in die Verlängerung mit Chancen auf beiden Seiten.
Letztendlich war es Rostislav Martynek mit einer schönen Einzelleistung der den zweiten Punkt für sein Team sicherte. Nachdem auch Schweinfurt mit einem Penaltysieg über Buchloe zwei Punkte einfuhr bleibt der Abstand zu den Unterfranken bei noch vier ausstehenden Spielen bei 6 Punkten.

Statistik
ESC Kempten – ESC Dorfen: 3:2 n.V. (2:1,0:0,0:1,1:0)

Tore
1:0 Rau (Martynek)(4.)
1:1 Folger (Lönnig)(13.)
2:1 Schirrmacher (Martynek,Gosselin)(16.)
2:2 Kirsch (Susanj,Sodja)(57.)
3:2 Martynek (Nadeau)(64.)

Strafminuten
ESC Kempten: 2
ESC Dorfen: 2 + 5 + 20 Kanzelsberger

Beste Spieler
ESC Kempten: Danny Schubert
ESC Dorfen: Urban Sodja

Zuschauer  398

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS STARTEN INS NEUE JAHR

SHARKS STARTEN INS NEUE JAHR

Am Sonntag geht der Kampf um Platz 8 gegen den ESC Dorfen weiter

Nur eine Partie steht für die Allgäuer am Wochenende auf dem Plan, und diese ist das Nachholspiel gegen den ESC Dorfen, der die Partie im vergangenen Jahr aufgrund zu vieler kranker Spieler absagen musste. Nach der Niederlage zum Jahresende in Schweinfurt ist die Luft für Kempten wieder etwas dünner geworden. Ein Sieg gegen die Oberbayern käme da gerade recht. Dorfen hat bei einem Spiel weniger aktuell 14 Punkte Rückstand auf die Sharks und kann Platz 8 aus eigenen Kräften kaum noch erreichen. Bei noch 18 zu vergebenden Punkten müssten sie eine fast hundertprozentige  Siegesserie starten. Unterschätzen darf man die Mannschaft von Franz Steer jedoch auf keinen Fall. In der Vergangenheit tat sich Kempten immer wieder schwer gegen die kompakten und kampfbereiten Eispiraten.

Trainer Harry Waibel warnt dann auch schon vor der Partie:“ Das wird ein ganz schweres Spiel, unser Ziel sind natürlich 3 Zähler. Wir brauchen jetzt jeden einzelnen Punkt um in der Aufstiegsrunde zu bleiben.“

Dabei wieder unterstützen werden die beiden Verteidiger Nikolas Fahr und Wayne Lucas. Beide haben ihre Erkrankung auskuriert und waren diese Woche wieder im Training. Auch Raphael Gosselin hat seine Sperre aus dem Spiel gegen Buchloe abgesessen und steht wieder zur Verfügung. Fragezeichen stehen jedoch über dem Einsatz von Adam Suchomer und Routinier Alexander von Sigriz, der aktuell aufgrund einer Erkältung nicht mittrainieren kann. Die Mannschaft setzt natürlich auch wieder auf die tolle Unterstützung ihrer Fans, auch wenn wie beim Hockey Classic sicher keine knapp 2000 Zuschauer den Weg in die ABW Arena finden werden. Jeder einzelne der im Stadion steht und das Team anfeuert hilft dabei das Ziel Aufstiegsrunde gemeinsam zu erreichen. Spielbeginn in Kempten ist um 17.30 Uhr.