DIE SHARKS VERLIEREN ZU HAUSE 2:4 GEGEN DIE WANDERES AUS GERMERING

Gästecoach Heinz Feilmeier  sah in seiner Mannschaft aus Germering den verdienten Sieger nach der Partie, während Sharks Coach Andi Becherer die „dümmere“ Mannschaft als Verlierer sah.

Die Wahrheit dürfte wohl in der Mitte liegen, denn die Gäste waren auf jeden Fall die Mannschaft, die aus wesentlich weniger klaren Chancen vier Treffer erzielen konnten.

Das erste Drittel war noch keine Minute alt, da musste Fabian Schütze im Kemptener Gehäuse schon sein ganzes Können aufbieten, um ein Solo der Germeringer, nach einem Passfehler der Kemptener, zu vereiteln. Beide Seiten starteten etwas verhalten in diesen ersten Spielabschnitt, wollte doch keiner den ersten Fehler begehen. Trotzdem ging es hin und her und beide Seiten hatten Alleingänge auf die Torhüter, die beide am Ende zu den besten Spielern ihrer Teams gewählt wurden.

Martin Hauser im Germeringer Tor erwischte einen Sahnetag und ließ die Kemptener ein ums andere Mal verzweifeln.

Das zweite Drittel begann mit einer vierminütigen Druckphase der Kemptener, die wohl in der Kabine nochmals klare taktische Anweisungen von Coach Andi Becherer erhalten hatten. Doch die Abschlüsse an diesem Tag waren meist entweder überhastet vorgetragen oder der Torhüter der Gäste hatte Glück und Können auf seiner Seite. So kam es, wie es im Sport oft ist. Eine kleine Unaufmerksamkeit in eigener Druckphase führt zum Konter. So geschehen gingen die Germeringer in dieser Phase mit 0:1 in Führung. Die Sharks machten weiterhin Druck, waren aber vom Glück nicht begünstigt. In der 35. Spielminute waren es erneut die Gäste die einen Konter fuhren und ihre Chance zum 0:2 eiskalt ausnutzten. In der 38. Spielminute war es dann Alexander von Sigritz der im Nachschuss eine Überzahlsituation zum 1:2 Anschlusstreffer nutzen konnte. Kurz vor Drittelende hatten es die Kemptener wieder ihrem Torhüter zu verdanken, dass es bei diesem Ergebnis blieb, als er erneut ein Germeringer Solo entschärfen konnte.

Im letzten Drittel traten die Sharks wieder mit einer veränderten ersten Sturmreihe an. Pawley, Weigant und Epp machten dann auch sofort Druck und die Kemptener hatten wieder viel mehr vom Spiel als die Gäste. Doch an diesem Tag musste wieder ein abgefälschter Schuss herhalten, um den Torhüter der Wanderer zu bezwingen. Eugen Scheffer war in der 44. Spielminute zum 2:2 Ausgleichstreffer erfolgreich. Die Fans peitschten die Mannschaft der Sharks nach vorne und diese machten auch weiterhin sehr viel Druck. Doch immer wieder scheiterten die Kemptener Stürmer an der Germeringer Hintermannschaft. So kam es, dass sich die Wanderer in Unterzahl befreien konnten und in der 52. Spielminute in Unterzahl abermals einen Konter erfolgreich abschließen konnten.

Die Kemptener machten zwar weiter Druck, doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass es heute nicht mehr reichen würde. Abermals waren die Germeringer in der 57. Spielminute zum 2:4 Endstand erfolgreich. Auch die frühe Herausnahme von Torhüter Fabian Schütze brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Somit war die Heimniederlage besiegelt, die vor allem Sharks Coach Andi Becherer sehr wurmte.

Fazit: Gegen Teams aus der Bayernliga bedarf es 60 Minuten volle Konzentration und etwas mehr Abschlussglück.

 

Torfolge:

0:1          Rossi Daniel (Critharellis, Becker)

0:2          Rossi Nico (Critharellis, Rossi Daniel)

1:2          von Sigritz Alexander (Ziegler, Epp)

2:2          Scheffer Eugen (von Sigritz, Ziegler)

2:3          Fischer Florian (Bednarik)

2:4          Birk Christian (Czaika)

ESC KEMPTEN HAT AM WOCHENENDE ZWEI BAYERNLIGISTEN ALS GEGNER

Alle drei Bayernligisten haben die Sharks gleich in den ersten vier Spielen als Gegner.

Ein harter Prüfstein, der aber auch Auftrieb geben kann. Nach dem Punktgewinn gegen den 11. der Bayernliga aus Pegnitz sind am Freitag die Wanderers aus Germering zu Gast im Allgäu.

Das Team von Trainer Heinz Feilmeier hat sich zur Verzahnungsrunde mit den tschechischen Angreifern Lukas Bednarik und Vaclav Pasek verstärkt. Zum Spiel in Kempten sind die Beiden zum ersten Mal spielberechtigt. Gefährlich sind auch die beiden Topscorer Tobias Feilmeier und Florian Fischer. Der Bayernligist verfügt also über eine starke und breit aufgestellte Offensive. Zudem verstärkt mit Rainer Suchan ein äußerst erfahrener Ex Profi die Oberbayern.

Er hat über viele Jahre hochklassig gespielt und unter anderem Erfahrung in der DEL bei Ingolstadt, Wolfsburg, Kassel und Augsburg gesammelt. Nach dem misslungenen Auftaktwochenende mit Niederlagen gegen Klostersee und Pegnitz stehen die Wanderers noch mit 0 Punkten da. Dies wollen sie am Freitag ändern, so dass mit hochmotiviert eingestellten Gästen zu rechnen ist. Aber die bisherigen Saisonleistungen der Sharks zeigen, dass mit der richtigen Einstellung durchaus Punkte möglich sind. Spielbeginn ist um 19.30 in der Alpensolararena.

Am Sonntag um 17 Uhr treten die Kemptener dann bei der EA Schongau an, dem langjährigen Rivalen aus gemeinsamen Landesligazeiten. Die Mammuts schafften vor zwei Jahren als Nachrücker den Sprung in die Bayernliga. Nach einer verhaltenen ersten Saison gelang den Schwarzgelben dieses Jahr eine deutlich bessere Vorrunde, die auf Platz 10 abgeschlossen wurde. Seit diesem Jahr werden die Schongauer von Roman Mucha trainiert, der Routinier hat schon bei verschiedenen Mannschaften in der Landesliga gespielt und kennt Kempten aus dieser Zeit sehr gut. Hart getroffen hat sicher auch der plötzliche Wechsel von Torwartlegende Niklas Marschall zum TSV Farchant. Der deutliche 2:9 Erfolg der Mammuts in Wörishofen und 6 Punkte nach dem ersten Wochenende zeigen das hier ein richtig harter Brocken auf das Team von Andreas Becherer wartet.

Es gilt gegen den Bayernligist 3 Punkte vor heimischer Kulisse zu holen!

Komm ins Stadion und unterstütze deinen Lieblingsverein bei dieser Aufgabe! Jede Unterstützung zählt und wir zählen auf Dich!

Unsere Stadt
Unser Verein
Unsere Leidenschaft 

Ein gemeinsames Ziel!

ERSTER PLAYOFF-AUSWÄRTSSIEG BEIM SC REICHERSBEUREN

Der ESC gewinnt am Sonntag Abend auswärts gegen den SC Reichersbeuern Eishockey mit 4:6!

Ein erfolgreiches 4-Punkte-Playoff-Wochenende liegt damit hinter den Sharks!

Tore:
0:1    Pawley (1. min.)
1:2    Stalla (17. min.)
3:3    Ziegler (30. min.)
3:4    Weigant (34. min.)
4:5    Stein (50. min.)
4:6    Aschenbrenner (53. min.)

Der Bericht zum Spiel folgt unverzüglich!

 

 

UNSERE SHARKS VERLIEREN 4:5 NACH VERLÄNGERUNG GEGEN PEGNITZ

Nach dem Spiel waren sowohl der Trainer der Skarks Andreas Becherer wie auch der Gästecoach Josef Hefner mit dem Ergebnis zufrieden. Nur mit der Anfangsphase haderte der Trainer der Heimmannschaft etwas. “ Zuviel Respekt und Zurückhaltung hatte die Mannschaft in den ersten 30 Minuten an den Tag gelegt“.

Dies konnte der neutrale Zuschauer von Anfang an beobachten. Die Sharks wollten gegen die mit vier Kontingentspieler angetretenen Gäste keine Fehler machen. Die Gäste wiederum spielten zu Beginn sehr souverän. Man konnte sehen, dass sie zuweilen sehr abgeklärt wirkten.

Die erste Großchance hatte in der ersten Minute Corey Pawley, der aber mit seinem Solo am Gästetorhüter scheiterte. Auch Pegnitz kam zu Chancen, nachdem sie ihr Aufbauspiel immer wieder in aller Ruhe und Konsequenz aufziehen konnte. Die Passsicherheit war ihnen deutlich anzumerken, was auch am Anfang den Unterschied zu den Sharks ausmachte.

In Folge dessen gingen die Pegnitzer bis zur elften Spielminute mit 0:2 in Führung. Die nächste Großchance hatten die Sharks in der 13. Spielminute, als Christian Engler einen Penalty zugesprochen bekam. Bei diesem scheiterte er aber an Torhüter Bädermann, der den Winkel geschickt verkürzte.

Besser verlief dann der Start ins 2. Drittel als Tobias Epp den Anschlusstreffer zum 1:2 besorgte, als besagtem Torhüter der Puck unglücklich durch die Schoner rutschte. Einige Strafzeiten ließen den Spielfluss im Anschluss etwas stocken. Die Pegnitzer hatten zu dieser Phase das Spiel aber weitestgehend im Griff und markierten das 1:3 und kurz vor Drittelende gar das 1:4 erneut durch Kercs, der einer der auffälligsten Spieler in den Reihen der Gastmannschaft war. Bis dato zahlte es sich für die Gäste also aus, gleich auf vier Kontingentspieler zu setzen, wobei einer sogar noch in dieser Woche verpflichtet wurde.

Das dritte Drittel sollte aber die Kräfteverhältnisse in erstaunlicher Art und Weise drehen. Die Fans der Sharks standen wie schon in der ganzen Saison wie eine Wand hinter der Mannschaft und peitschten sie, was wohl auch an der Pausenansprache und kleinen Umstellungen lag, nach vorne. Ein ums andere Mal rollten die Angriffswellen der Kemptener vor das Tor der Pegnitzer. Einen Klassenunterschied konnte man schon lange nicht mehr ausmachen.

In der 43. Spielminute traf Pawley zum 2:4 und in der 45. Spielminute verkürzte Tobias Pichler gar auf 3:4 für die Sharks. Immer wieder kamen die Kemptener gefährlich vor das Tor der Gäste. Diese konnten aber einen weiteren Gegentreffer mit viel Einsatz und Geschick bis zur 59. Spielminute verhindern. Dann war es Tobias Epp, der im Anschluss auch Spieler des Tages wurde, der einen Schuss zum 4:4 abfälschen konnte.

Das Stadion glich einem Tollhaus und jeder freute sich auf die anstehende Verlängerung. Diese ist in dem Modus 3:3 spannend wie nie und es geht meist hin und her. Auch hier hatten die Sharks den bessern Beginn, mussten aber leider in der 61. Spielminute das 4:5 hinnehmen.

Fazit: Aufopferungsvoll kämpfende Kemptener verlieren vor 337 Zuschauer gegen eine Gästemannschaft, die in der Spielanlage etwas abgeklärter wirkte. So kann es weitergehen.

ES IST PLAYOFF TIME – LOS GEHT ES DAHEIM GEGEN PEGNITZ

Es geht in die Playoffs und der erste Gast im Kemptener Eisstadion ist der Bayernligist EV Pegnitz!

Alexander von Sigriz ist nicht der Typ, der sich gerne auf guten Leistungen ausruht – und erst recht keiner, der schnell in Euphorie verfällt. Zu viel hat der Mittelstürmer des Eishockey Landesligisten ESC Kempten in seiner Laufbahn bereits erlebt. Für die Sharks stand von Sigriz in den vergangenen 18 Jahren in der Bezirks-, der Landes-, der Ober- und auch der ehemaligen Regionalliga auf dem Eis. Dabei ging der 36-jährige durch viele Höhen und Tiefen, erlebte Auf- und Abstiebe mit dem ESC.

Aktuell hätte das Kemptener Urgestein jedoch allen Grund, zufrieden zu sein. Nach dem Saisonende in der Landesliga stehen die Sharks auf Rang zwei, haben sich somit zum ersten Mal für die Verzahnungsrude mit der Bayernliga qualifiziert. Für von Sigriz ist das aber noch lange kein Grund zu überschwänglicher Freude. Der Stümer sagt: „in Feierlaune ist bei uns keiner. Die heiße Phase beginnt erst jetzt.“ Wichtig sei vor allem, gut in die Aufstiegsrunde zu starten. „Danach werden wir sehen, wohin die Reise geht“. Mit Bayernligist EV Pegnitz kommt zum Auftakt am heutigen Freitag ab 19:30 Uhr ein dicker Brocken ins Kemptener Eisstadion. In das Duell mit den Oberfranken gehen die Sharks dennoch selbstbewusst. „Gerade am Auftaktwochenede wollen wir keine Punkte liegen lassen, sondern das Maximum rausholen. Und ich denke, dass wir gute Chancen haben“, sagt von Sigriz.

Ähnlich sieht das auch Coach Andreas Becherer. Der 39-jährige setzt vor allem auf die eigene Heimstärke. „Wir haben in dieser Saison zu Hause erst einmal verloren und wollen unseren Fans auch weiterhin attraktives Eishockey bieten. Wenn wir bis an die Leistungsgrenze gehen, hat es jeder Gegner schwer gegen uns.“ Unter der Woche war Becherer hauptsächlich darum bemüht, durch intensive Trainingseinheiten die Spannung un den Fokus beim Team hochzuhalten. „Es wäre schlimm, wenn sich jetzt eine gewisse Zufriedenheit einschleichen würde. Wir müssen den Schwung aus der Landesliga mit in die Aufstiegsrunde nehmen.“
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den ESC-Spielern nach dem Heimauftakt gegen Pegnitz nicht.

Schon am Sonntag steht ab 18 Uhr das erste Auswärtsspiel beim SC Riechersbeuren auf dem Programm, der sich als Landesliga-Fünfter für die Aufstiegsrunde qualifiziert hat. Gegen die Oberbayern feierten die Kemptener in der laufenden Spielzeit zwei souveräne Siege (4:2; 7:1). Dass sich durch die starke Saison der Blick der Konkurrenz auf sein Team verändert hat, weiß Becherer: „Es wird uns keiner mehr unterschätzen. Jeder unserer Gegner weiß jetzt, was Sache ist.“ In die Partien am Wochenende geht der 39-jährige mit einem klaren Ziel: „um uns eine gute Ausgangslage zu erspielen, müssen wir beide Spiele gewinnen!“

Lange ist es her, dass wir solch eine Saison hingelegt haben – also zeig jetzt auch du dein außergewöhnliches Können und unterstütze das Team tatkräftig mit allem was du tragen, schieben, ziehen oder rollen kannst! Wir brauchen Lärm im Stadion und vor allem brauchen wir DICH als 7. Mann auf den Rängen!