ENDLICH ULM

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Doch bevor die Donau Devils nach Kempten kommen steht der schwere Gang nach Pfaffenhofen bevor.

 

Wie schön wäre es gewesen in der abgelaufenen Saison das dritte Heimspiel des Playoff Halbfinales gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm vor voller Hütte zuhause zu spielen und dabei vielleicht den Aufstieg mit einer Riesenparty zu feiern.

Aber wie wir alle wissen kam es ganz anders. Nun beschert der Spielplan der Eishockey Bayernliga den Sharks genau zum ersten Heimspiel der Saison diese Begegnung. Allerdings kann man das Match am Sonntag nicht als nachgeholtes drittes Spiel sehen, zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Aufgrund der Hygienebestimmungen dürfen im Moment nur 200 Zuschauer ins Stadion, Gästefans sind aktuell gar nicht zugelassen. Und bei beiden Kontrahenten stehen nicht mehr die gleichen Teams auf dem Eis. Während die Devils nur wenige Veränderungen im Kader vornahmen hatten die Kemptener doch einige Positionen neu zu besetzen. Trotzdem wird das Spiel schon aufgrund seiner Tradition und des Derby Charakters ein Highlight für die Zuschauer sein. Alle daheimgebliebenen haben zumindest die Möglichkeit das Spiel bei Sprade TV unter  www.sprade.tv live zu verfolgen.

Doch bevor am Sonntag um 18.°° der Puck zum ersten Bully in der ABW Arena fällt steht am Freitag um 20.°° noch das Auswärtsspiel beim EC Pfaffenhofen  an. Die Eishogs  konnten als einziges Team neben dem Ligafavoriten TEV Miesbach beide Spiele am ersten Wochenende gewinnen und stehen mit 6 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Einem 4:2 Heimsieg gegen den ESC Dorfen ließ das Team von Trainer Chris Heid am Sonntag einen 1:3 Auswärtssieg beim Mitaufsteiger ERSC Amberg folgen. Ein harter Brocken also der da mit dem Aufsteiger von 2019 auf die Allgäuer wartet.

Und auch die Donau Devils werden den Sharks das Leben am Sonntag gewohnt schwer machen. Mit zwei Niederlagen gestartet, darunter das 8:7 Schützenfest beim ESC Dorfen am letzten Sonntag steht das Team um Routinier Martin Jainz noch ohne Punkte da. Während die Sharks zumindest einen Zähler aus Peißenberg mitnehmen konnten. Am Freitag steht für die Truppe von Robert Linke zunächst mit dem Spiel gegen Mitaufsteiger ESV Buchloe schon das erste Derby auf dem Programm.

SHARKS HOLEN ERSTEN PUNKT

SHARKS HOLEN ERSTEN PUNKT

ESC Kempten verliert hart umkaempftes erstes Saisonspiel  mit 5:4 n.V. beim TSV Peißenberg

 

Das erste Spiel der Sharks in der Bayernliga. Am Sonntag war es endlich soweit, nachdem man am Freitag noch spielfrei war.

Ein ganz Unbekannter wartete jedoch nicht auf die Kemptener, bereits vor der letzten Saison testete man zweimal gegen den Bayernligisten und musste dabei zwei Niederlagen einstecken. Also gleich einmal ein echter Prüfstein für den neuen Bayernligisten. Und es dauerte keine zwei Minuten bis die Realität die Sharks erwischte. Nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone fuhren die Gastgeber einen Alleingang und gleich der erste Schuss saß. Sichtlich verunsichert hatte Kempten nun Probleme im Spielaufbau, auch bedingt durch das starke Forechecking der Eishackler. Schnell und aggressiv machten sie schon im Kemptener Drittel Druck und provozierten so viele Scheibenverluste auf Seiten der Allgäuer. Lohn war das 2:0 mit einem verdeckten Schuss von halblinks. Wayne Lucas musste dann zu allem Überfluss noch auf die Strafbank, die große Chance für die Hausherren mit dem 3:0 schon eine Vorentscheidung zu schaffen. Doch Kempten verteidigte stark und Roni Rukajärvi erzielte in Unterzahl den ersten Saisontreffer zum 2:1 Anschluss. Ein ganz wichtiges Tor in dieser Phase und mit dem 2:1 ging es auch in die erste Pause.

Kempten kam deutlich wacher und aggressiver aus der Kabine. Nikolas Oppenberger hatte nach wenigen Sekunden bereits den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am Torwart Sertl. Und umgekehrte Situation wie in Abschnitt eins, Kempten in Überzahl und Peißenberg macht mit einem Konter das 3:1. Doch noch im selben Überzahlspiel nutzte Eugen Scheffer einen Abpraller vom Torhüter, der einen Schuss nicht festhalten konnte zum erneuten Anschluss. Und Förderlizenzler Markus Czogallik schlenzte die Scheibe kurz darauf von links aufs Tor und drin war sie. Der in dieser Phase etwas unsicher wirkende Keeper der Eishackler wurde nun mit Dauerfeuer der Sharks Offensive belegt, die Scheibe fand aber nicht mehr den Weg an ihm vorbei in die Maschen. Und etwas schmeichelhaft für die Oberbayern dann die erneute Führung mit einem in den Winkel verwandelten Abpraller noch vor der zweiten Pause.

Ausgeglichen das letzte Drittel, lange ging es hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die Sharks scheiterten immer wieder, auch mit ihren Hochkarätern. 3 Minuten vor Ende schaffte es Michel Maaßen in einem Kraftakt dann aber doch noch den Puck zum 4:4 unterzubringen. Als es schon Richtung Verlängerung ging mussten die Allgäuer erneut eine Strafe hinnehmen und mit einem Mann weniger verteidigen. Einem Lattenschuss der Eishackler folgte im Nachschuss ein Mega Save von Jenny Harß die so das 4:4 festhielt

Und als die Scheibe später doch noch den Weg in ihr Tor fand erhielt dies keine Anerkennung mehr da die Spielzeit just abgelaufen war. Auch den Rest der Strafzeit überstand man dann in der Verlängerung. Und als es mit drei gegen drei hätte weitergehen können gleich die nächste Strafe gegen Kempten. Erneut verteidigte man mit Mann und Maus doch 3 Sekunden vor Ablauf ihrer Überzahl versenkte der Matchwinner Hörndl den Puck für seine Eishackler im kurzen Kreuzeck. Letztendlich eine deutliche Leistungssteigerung nach dem unsicheren ersten Drittel und ein verdienter Punkt. Durch die Strafzeiten  nahm sich Kempten selbst die Aussicht auf mehr Punkte, die durchaus greifbar gewesen wären.   

 

Statistik
TSV Peißenberg – ESC Kempten: 5:4 n.V. (2:1,2:2,0:1,1:0)

Tore
1:0 Hörndl (Singer,Maier)(2.)
2:0 Willberger (Brauer)(13.)
2:1 Rukajärvi (Oppenberger,Hermann)(16.)
3:1 Malzatzki (Andrä,Loth)(27.)
3.2 Scheffer (Zimmer)(28.)
3:3 Czogalik (Hermann)(31.)
4:3 Brauer (Loth)(36.)
4:4 Maaßen (Hermann,Seider)(56.)
5:4 Hörndl (Malzatzki,Andrä)(62.)

Strafminuten
TSV Peißenberg: 4
ESC Kempten: 14

Beste Spieler
TSV Peißenberg: Valentin Hörndl
ESC Kempten: Maximilian Hermann

 Zuschauer 200

ES WIRD ERNST

ES WIRD ERNST

Zum Start der Bayernliga haben die Sharks heute noch Spielfrei bevor sie am Sonntag in Peißenberg antreten.

Zum ersten Mal geht es für den ESC Kempten seit Bestehen um Punkte in der Bayernliga.

Lange war der Aufstieg das ersehnte Ziel und nun ist man angekommen. Nach den ersten 4 Testspielen mit 3 Niederlagen (zweimal Königsbrunn, einmal Miesbach) und einem Sieg in Schongau zum Abschluss können es die Kufenflitzer von der Iller kaum erwarten bis es endlich losgeht. Vor allem weil man heute am Freitag noch untätig zusehen muss wie die anderen Teams schon ran dürfen. Da die Bayernliga in dieser Saison mit 15 Teams eine ungerade Zahl an Mitgliedern hat muss jedes Team einmal pausieren. Und der Spielplan hat die Kemptener dafür gleich am ersten Spieltag auserkoren. Vorteil oder Nachteil wird man sehen wenn es am Sonntag ausgeruht nach Peißenberg geht wo um 17.30 Uhr die Eishackler warten. Gegen den langjährigen Bayernligisten hatte man vor der letzten Saison bereits zweimal getestet,dabei zog man beide male den Kürzeren.

Wobei die Oberbayern über den Sommer einen großen Wechsel im Team hatten, 9 Abgänge waren zu verzeichnen. Bis jetzt verzichtet man in Peißenberg auch komplett auf Kontingentspieler, bei den Allgäuern steht mit Roni Rukajärvi zumindest einer im Kader. Ein offenes Spiel dürfte die Zuschauer erwarten wobei das Heimteam schon alleine aufgrund der langjährigen höherklassigen Erfahrung die Favoritenrolle trägt. Trotzdem ist es natürlich das erklärte Ziel der Sharks zum Saisonstart Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wer am Sonntag von den Förderlizenzspielern aus Peiting mit dabei ist entscheidet sich kurzfristig, auf jeden Fall wird Trainer Carsten Gosdeck eine schlagfähige Truppe zur Verfügung haben.

 

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SHARKS ZWINGEN MAMMUTS NIEDER

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ESC Kempten schlägt die EA Schongau mit 6:7 nach Penaltyschießen und holt den ersten Preseasonsieg

 

Mit den Mammuts vom Lech stand dem Team von Carsten Gosdeck auch beim vierten Test vor der Saison ein gestandener Bayernligist der letzten Jahre gegenüber.

Dreimal musste das auf vielen Positionen veränderte Team bereits erkennen was da in den Punktspielen der Bayernliga an Gegnern wartet. Und das in der Abstimmung noch einiges zu verbessern ist. Dies sollte nun im voraussichtlich letzten Vorbereitungsspiel schon zu erkennen sein, schließlich geht es bereits am nächsten Wochenende zum ersten Mal um Punkte.

Kempten begann schwungvoll mit Tempo und guten Kombinationen nach vorne. Und heute saß vor allem das Überzahlspiel, Bereits in der dritten Spielminute stocherte Michel Maaßen den Puck mit einem Mann mehr auf dem Eis aus dem Gewühl ins Tor. Und auch im zweiten Powerplay gab es Grund zum Jubeln, Mauro Seider erhöhte nach Zuspiel von Roni Rukajärvi in der sechsten Minute auf 0:2. Im Gefühl der schnellen Führung nahm Kempten etwas Gas weg und Schongau kam besser ins Spiel. Schon zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer. Doch die Sharks drückten weiter, waren in diesem Drittel das überlegene Team, konnten aber weitere Chancen nicht nutzen. Die ersten 4 Minuten nach der Pause gehörten komplett den Blau-roten, man drückte die Mammuts massiv in deren Drittel, aber erneut fand die Scheibe nicht den Weg an Torhüter Blankenburg vorbei. Schlimmer noch, quasi aus dem Nichts konnten die Lechstädter die Partie mit zwei Treffern in der 24. und 25.min zu ihren Gunsten drehen. Doch Michel Maaßen lies siech nicht lange bitten, tanzte drei Mammuts aus und vollendete zum Ausgleich in Minute 27. Das Spiel nun offen mit Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Schongau zog zwei Strafzeiten gleichzeitig und Roni Rukajärvi fackelte nicht lange. Von der blauen Linie hämmerte er die Scheibe in die Maschen. Doch auch diese Führung hatte nicht lange Bestand, noch eine Minute vor der Pause glichen die Gastgeber erneut aus. Im letzten Drittel erneut Kempten die überlegene Mannschaft mit mehr Torchancen, aber die Hausherren abgeklärter in der Chancenverwertung. Während die Allgäuer die Scheibe einfach nicht ins Tor brachten klingelte es zweimal hinten und nach 51 Minuten stand es 6:4. Die Sharks gaben aber nie auf und erhöhten den Druck. Lohn war der erneute Anschluss durch Max Schmidle in der 53.min. Nikolas Oppenberger hatte ihn wunderbar auf links bedient. Und in Minute 57 der verdiente Ausgleich durch Lars Grözinger. Das entscheidende Penaltyschießen entschieden die Gäste von der Iller durch zwei Treffer von Grözinger und Schmidle für sich während Jenny Harß zwei Versuche der Mammuts entschärfte.

Gut zu sehen das die Tormaschinerie der Sharks rechtzeitig vor Saisonbeginn ins Laufen kommt. Es werden zwar immer noch zu viele Chancen benötigt aber endlich fielen auch die nötigen Treffer. Zu Verbessern für Trainer Gosdeck gilt es vor allem die Arbeit nach hinten, Bereits am Freitag kam der Gegner zu einfach zu seinen Toren. Trotzdem ein großer Schritt vorwärts zur richtigen Zeit und ein Sieg der die Moral in der Mannschaft zeigt.

 

Statistik
EA Schongau – ESC Kempten: 6:7 n.P.:(1:2,3:2,2:2,0:1)

Tore
0:1 Maaßen (Rukajärvi,Schäffler)(3.)
0:2 Seider (Zimmer)(6.)
1:2 Turner (Tomanek)(8.)
2:2 Muzik (Müller,Tomanek)(24.)
3:2 Müller (Muzik,Zink)(25.)
3:3 Maaßen (27.)
3:4 Rukajärvi (Rau,Schmidle)(35.)
4:4 Müller (Muzik,Zink)(39.)
5:4 Tomanek (Muzik)(44.)
6:4 Steiner (Bucher)(51.)
6:5 Schmidle (Oppenberger)(53.)
6:6 Grötzinger (57.)
6:7 Schmidle Pen.

 

Strafminuten
EA Schongau: 18
ESC Kempten: 8

 

Zuschauer 150

ESC KEMPTEN TUT SICH WEITER SCHWER

ESC KEMPTEN TUT SICH WEITER SCHWER

Auf Sharks Trainer Carsten Gosdeck wartet noch viel Arbeit

Die 1:4 Niederlage seiner Mannschaft am Freitagabend gegen den EHC Königsbrunn analysierte er nach dem Spiel sachlich und nüchtern: Das ist Vorbereitung, dafür machen wir diese Spiele. Gefühlt hatten wir heute in jedem Drittel deutlich mehr Torschüsse als der Gast, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug. Zu viele Schüsse landeten direkt beim Gästetorhüter Sommerfeld. Bei den drei Gegentoren im letzten Drittel haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht, Zweimal kamen die Angreifer frei zum Schuss, einmal durfte der Torschütze dreimal nachschießen bis die Scheibe im Tor lag. Das müssen die Verteidiger unterbinden. Ich habe heute viel mit der Zusammenstellung der Blöcke probiert und konsequent bis zum Schluss mit 4 Reihen gespielt. Auf jeden Fall hat der Test viele Erkenntnisse gebracht. Uns fehlt auch noch die Schnelligkeit, da sieht man dass die 2 Wochen Training fehlen, die wir nicht einfach nachholen können.“

 

Damit ist das meiste über das Spiel auch schon gesagt, die ersten beiden Drittel waren recht ausgeglichen, die frühe Gästeführung aus der vierten Minute egalisierte Wayne Lucas zur Mitte des Spiels als er einen Schuss von Roni Rukajärvi abfälschte. Im letzten Drittel zeigte sich Königsbrunn eiskalt und abgeklärt vor dem Kemptener Tor. Viele Chancen benötigten die Pinguine nicht um den Sack mit einem Doppelpack in Minute 52 und 52 sowie dem Treffer zum 1:4 Endstand in der 58. min zuzumachen.

Nun gilt es die Köpfe bis zum Sonntag frei zu bekommen wenn es um 17.00 in Schongau gegen die Mammuts geht. Vermutlich der letzte Test vor dem Saisonstart am kommenden Wochenende und die Gelegenheit sich weiter einzuspielen.

 

Statistik
ESC Kempten – EHC Königsbrunn: 1:4(0:1,1:0,0:3)

 

Tore
0:1 Bullnheimer (Arnawa,Szegedin)(4.)
1:1 Lucas (Rukajärvi,Schmidle)(32.)
1:2 Rubner (Bullnheimer,Becher)(52.)
1:3 Baur (Reuß,Bayer)(53.)
1:4 Bullnheimer (Sander,Rubner)(58.).

 

Strafminuten
ESC Kempten: 4
EHC Königsbrunn: 10

 

Zuschauer 200