UNSER NACHWUCHS SPIELT EINE SUPER SAISON

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U15 NEWS

U15 des ESC Kempten setzt Siegesserie auch gegen EA Schongau fort

Am vergangenen Samstag war das U15-Team der Kemptener „Sharks“ zum Auswärtsspiel bei den „Mammuts“ der EA Schongau angetreten, um die Siegesserie der letzten Wochen fortzusetzen.

Die Kemptener kamen schwer in die Partie, die auf beiden Seiten sehr zerfahren gestaltet wurde und mussten im ersten Spieldrittel zunächst in der 18. Minute den Gegentreffer zum 1:0 hinnehmen, den die Sharks durch ein Tor von Gabriel Filser in 20. Minute zum 1:1 ausgleichen konnten. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Drittelpause, in der Trainer Feldmeier deutliche Worte an das Team richtete.

Im zweiten und dritten Spielabschnitt zeigten sich die Junghaie wieder deutlich kombinations- uns spielfreudiger, die Kabinenansprache des Trainers schien gewirkt zu haben.

Nach 40 gespielten Minuten lautete der Zwischenstand durch die Tore von Gabriel Filser (2x), Simon Götzfried (2x) sowie einem Treffer von Konstantin Simon 2:6, nachdem die Schongauer zwischenzeitlich zum 2:2 ausgeglichen hatten.

Auch im Schlussdrittel ließen die U15-Sharks nicht nach und stellten durch zwei Treffer von Lukas Kauder und dem Premierentreffer von Jakob Weiß auf ein hochverdientes Endergebnis von 2:9.

Weiter geht es für die U15 des ESC Kempten am kommenden Freitagabend im Auswärtsspiel beim EV Königsbrunn „die Pinguine“.

Flo Filser (ff)

U13 NEWS

Zwei Spiele an einem Wochenende – U13 kehren zur gewohnten Spielstärke zurück

Am Samstag reiste die U13 der Sharks nach Augsburg ins Curt-Frezel-Stadion. Von Beginn an kristallisierte sich schnell heraus, dass die Mädchen und Jungs ihre gewohnte Spielstärke wiedergefunden hatten. Der AEV hatte kaum Chancen den Puck ins gegnerische Drittel zu bekommen. Immer wieder wurden die Augsburger beim Aufbauspiel gehindert. So entstand von der ersten Minute an ein spannendes 1. Drittel. Dank der hervorragenden Leistung unseres Torhüters Xaver Weikert stand es nach 19. Minuten weiterhin unentschieden. In der 20. Spielminute wurden die Kemptener durch einen Treffer von Madison Borst belohnt und konnten mit einer 0:1 Führung in die erste Pause gehen.

Zurück aufs Eis verlief das 2. Drittel bei den Kemptenern etwas verhalten. So gelang dem AEV in der 22. Spielminute der Ausgleichstreffer und bis zur 26 Minute. bauten die Augsburger die Führung auf ein 3:1 aus. Die Junghaie kämpften weiter und so hatte der AEV große Mühe, den Puck ins gegnerische Tor zu bringen. Immer wieder wurden sie durch die überragende Leistung der Abwehr des ESC Kempten daran gehindert in die Nähe des Kemptener Tores zu gelangen. Erneut kurz vor dem Abpfiff zur 2. Pause nutzte Daniel Schäfer die Gelegenheit und erzielte den Anschlusstreffer zum 3:2. Der große Jubel blieb allerdings aus, als der AEV in der letzten Sekunde nochmals das Tor traf.

Im letzten Drittel fehlten den Junghaien die Kraft und Energie, aber die Willensstärke und Motivation blieb weiterhin hoch. Die Mädels und Jungs gaben nochmal alles, hatten aber leider nicht das Glück auf ihrer Seite. Auch wenn mit dem Schlusspfiff das Ergebnis 7:2 stand, war Trainer Mitch Limböck hoch zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.

 

Gleich am nächsten Tag empfing die U13 den ECDC aus Memmingen. Die Stärke und Konzentration, welche die Junghaie einen Tag zuvor dem Publikum präsentiert hatten, konnten sie nochmals unter Beweis stellen.

Ein gekonntes Zusammenspiel in den einzelnen Reihen, aber auch ein aggressives Stören beim Aufbauspiel der Gegner sorgte auch am Sonntag für ein spannendes Spiel. So gingen beide Parteien mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.

Auch wenn im 2. Drittel in der 21. und in der 22. Spielminute die Memminger den Puck ins Tor manövrieren konnten, ließen die Kemptener nicht nach und erhöhten nochmals den Druck. So nutzte Madison Borst wieder einmal seine Chance und erzielte in der 25. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Dieses Tor puschte die Jungs und Mädchen vor heimischer Kulisse. Ben Gosdeck erzielte den Ausgleichstreffer in der 35. Spielminute. Jakob Habermeier, neuer Spieler der U13 in Kempten, bestritt sein 2. Spiel und nutzte seine Chance in der 37. Minute zur Führung zum 3:2.

Auch dieses Mal war das Glück nicht auf Kemptener Seite. So blieben die Torchancen ungenutzt und Memmingen konnte sich über einen 3:5 Sieg freuen.

Auch wenn sie an diesem Wochenende keine Punkte erzielen konnten, haben die Jungs und Mädchen gezeigt, wie mannschaftlich geschlossen sie auftreten können.

Am kommenden Sonntag geht es vor heimischer Kulisse weiter, wenn die U13 der Sharks auf Landsberg II treffen wird.

Ivonne Borst (ib)

Sharks machen es zweimal spannend

Sharks machen es zweimal spannend

ESC Kempten verliert zuhause in Overtime aber gewinnt beim EC Pfaffenhofen

Denkbar ungünstig waren die Nachrichten aus dem Krankenlager der Sharks vor dem wichtigen Doppelwochenende gegen Pfaffenhofen.

Zu den Langzeitverletzten Nerb und Streif gesellte sich Mitch Limböck, der nach einem geblockten Schuss im Spiel in Geretsried verletzt nicht einsatzfähig war. Mit Kröber, Schirrmacher und Voit kamen gleich drei weitere Spieler dazu die erkrankt ausfielen. Sechs auf einen Streich also, deren Ausfall Kemptens Coach Sven Curmann bestmöglich kompensieren musste. Am Freitag rückte daher Tobias Russler aus der U 20 in die Mannschaft, neben ihm ergänzte am Sonntag noch Markus Walter den Kader, so dass zumindest drei komplette Reihen am Start waren.

Die Begegnung am Freitag verlief zunächst auch richtig gut für Kempten, schnell lag man mit 2:0 in Front, gab danach das Spiel unerklärlicherweise aber aus der Hand. Mit vier Treffern am Stück drehten die Gäste die Partie zu ihren Gunsten. Kempten kämpfte sich zurück auf 4:4, und auch die erneute Gästeführung konnte man unmittelbar vor Spielende bei gezogenem Torhüter noch egalisieren. In der Verlängerung musste man dann aber in Unterzahl das 5:6 hinnehmen und sich mit nur einem Punkt begnügen. Dieser könnte bei der aktuell engen Situation in der Tabelle am Ende durchaus Gold wert sein. Nach den ersten drei Spielen steht Kempten mit 7 Punkten an der Spitze, gefolgt von Geretsried mit 6, Pfaffenhofen mit 5 und Buchloe mit 0 Punkten.

Statistik Freitag
ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 5:6 n.V. (2:1,0:3,3:1,0:1)

Tore
1:0 Kulhanek (Mische,Kokoska)(4.)
2:0 Topol (Mische,Kokoska)(6.)
2:1 Felsöci (Vrana,Tlacil)(9.)
2:2 Eckl (Wolf,Felsöci)(24.)
2:3 Tlacil (Eckl,Vrana)(36.)
2:4 Felsöci (Eckl,Hätinen)(40.)
3:4 Topol (Rau,Zimmer)(42.)
4:4 Marquardt (Zimmer)(51.)
4:5 Tlacil (Leonhardt,Mössinger)(56.)
5:5 Stauder (Schäffler,Kokoska)(60.)
5:6 Hätinen(Tlacil)(60.).

Strafminuten
ESC Kempten: 12
EC Pfaffenhofen: 14

Beste Spieler
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
EC Pfaffenhofen: Jan Tlacil

Zuschauer 563

Die Begegnung am Sonntag begann mit viel Druck der Hausherren. Kempten war sichtlich die aktuelle Verunsicherung anzusehen. Pfaffenhofen deutlich überlegen mit vielen Torchancen. Einzig Danny Schubert im Tor war es zu verdanken dass nach 20 Minuten das 0:0 auf der Anzeigetafel stand, er musste reihenweise sein ganzes Können aufbieten um sein Team im Spiel zu halten. Doch kurz nach der Pause war auch er machtlos, zweimal konnte er parieren, doch der zweite Nachschuss fand den Weg ins Tor. Ob es dieser Treffer war oder die Pausenansprache von Sven Curmann ist nicht bekannt. Auf jeden Fall stand plötzlich eine gefühlt andere Mannschaft auf dem Eis. Kempten ab da nur noch im Vorwärtsgang. Die einfachen Dinge wurden richtig gemacht. Aggressiver Forecheck, einfacher Spielaufbau und immer wieder die Scheiben aufs Tor bringen. Nun war es die Gasgeber die kaum noch aus dem Drittel kamen. Lohn der Arbeit war der schnelle Ausgleich durch Florian Stauder der einen Abstauber versenkte und die Führung durch Filip Kokoska. Der Ausgleich Pfaffenhofens in Überzahl wurde schnell gekontert, das 2:3 durch Sergei Topol war wunderschön herausgespielt über Kokoska und Kulhanek. Max Miller brachte seine Farben im Schlussabschnitt erstmals mit zwei Toren in Führung, Pfaffenhofen konnte aber, erneut in Überzahl, auf 3:4 verkürzen. Die letzten zwölf Minuten sorgten also nochmals für viel Spannung, Die Hausherren drückten mehr und mehr auf den Ausgleich aber auch die Sharks blieben gefährlich, Pech hatte dann Maximilian Schäffler, sein Schuss blieb auf der Torlinie liegen. Die letzten beiden Spielminuten Kempten dann noch in Unterzahl, doch das Abwehrbollwerk hielt allen Angriffen stand und die wichtigen drei Punkte gingen somit verdient an die Allgäuer. Durch die gleichzeitige Niederlage Geretsrieds in Buchloe konnte der Vorsprung auf die Verfolger wieder ausgebaut werden, und am Freitag kann in der heimischen ABW Arena gegen Geretsried endgültig alles klar gemacht werden.

Statistik Sonntag
EC Pfaffenhofen – ESC Kempten 3:4 (0:02:3,1:1)

Tore
1:0 Hätinen (Vrana)(22.)
1:1 Stauder (Schäffler,Kulhanek)(24.)
1:2 Kokoska (Rau,Kulhanek)(30.)
2:2 Hätinen (Möser)(36.)
2:3 Topol (Kulhanek,Kokoska)(37.)
2:4 Miller (Stauder,Landerer)(43.)
3:4 Felsöci (Hätinen,Eckl)(48.).


Strafminuten
EC Pfaffenhofen:8
ESC Kempten: 12

Zuschauer 230

Den Sack frühzeitig zumachen

Den Sack frühzeitig zumachen

ESC Kempten kann bereits am Wochenende den Klassenerhalt sichern

 

Mit zwei Siegen und sechs Punkten am ersten Wochenende starteten die Sharks perfekt in die Abstiegsrunde. Besonders bei der engen, hart umkämpften Partie am Sonntag in Geretsried überzeugte man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und vollem Einsatz.

EC Pfaffenhofen heißt nun zweimal der Gegner.Zunächst geht es am Freitagabend um 19.30 in der heimischen ABW Arena gegen die Oberbayern, das Rückspiel an der Ilm steigt dann am Sonntag um 17.30. Pfaffenhofen ist ein Team, welches Abstiegskampf kennt, in den letzten Jahren musste die Mannschaft von Stefan Teufel immer wieder um den Klassenerhalt kämpfen. Wie stark Pfaffenhofen ist, bewiesen sie am letzten Sonntag mit dem deutlichen 5:1 Auswärtssieg beim ESV Buchloe. Deren Trainer Christopher Lerchner legte im Anschluss an diese Niederlage sein Traineramt bei den Pirates nieder.

Für Kempten gilt es genau so engagiert wie am vergangenen Wochenende aufzutreten, den Gegner ernst zu nehmen und eine Top Leistung abzurufen. Sollten die Sharks zwei Siege erringen, so ist der Klassenerhalt bereits vorzeitig fix eingetütet. Mit einem Sieg könnte es bereits auch schon reichen, je nach dem wie sich in den Parallelspielen Geretsried und Buchloe trennen. Doch auf Rechenspiele will man sich an der Iller erst gar nicht einlassen.

Letztendlich darf es nur ein Ziel für die Allgäuer geben: Zwei Siege und die maximale Punkteausbeute. So könnte man das Saisonende zumindest ein wenig versöhnlich gestalten, die Kemptener Zuschauer werden es der Mannschaft danken.

Sharks kaempfen River Rats nieder

Sharks kaempfen River Rats nieder

ESC Kempten holt beim 3:2 Sieg über den ESC  Geretsried drei ganz wichtige Punkte

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Abstiegsrunde am Freitag gegen Buchloe ging Sven Curmann mit der gleichen Aufstellung in die Begegnung an der Isar. Einzig auf der Position des Backup Goalies gab es eine Änderung. U20 Torwart Henry Ecker trat mit seinem Team zuhause gegen den TEV Miesbach an. Mit dabei an seiner Stelle erstmals die Torhüterin der Lady Sharks, Carina Bartsch. Erfahrung im Männereishockey hat sie bereits ausreichend, bis vor kurzem stand sie in der Herren Bezirksliga bei Peiting II / Bayersoien zwischen den Pfosten. Inzwischen ist die talentierte junge Torhüterin komplett zum ESC gewechselt und kann somit nicht nur bei den Ladies eingesetzt werden sondern auch bei den beiden Herrenmannschaften der Allgäuer.

Das mit Geretsried ein deutlich härterer Gegner als am Freitag wartete war schnell ersichtlich, das erste Drittel war hart umkämpft und ausgeglichen. Kempten ging früh durch das erste Tor von Johannes Oswald im Trikot der Sharks in Führung, doch Geretsried glich gleich im ersten Überzahlspiel aus und legte kurz darauf noch den 2:1 Führungstreffer nach. Das zweite Drittel begann nicht ideal, Pascal Kröber bekam für einen normalen Open Ice Check eine sehr harte 5 Minuten Strafe, die Kempten aber dann hervorragend und mit vollem Einsatz verteidigte. Jeder nahm den Kampf an und bot den River Rats Paroli, so dass diese nicht dazu kamen ihr Powerplay gefährlich aufzuziehen. Besser noch, Filip Kokoska überwand bei einem Mann weniger auf dem Eis Geretsrieds Torhüter Gräubig mit einem sehenswerten Rückhand Lupfer. Der Rest des Mittelabschnitts war geprägt von sehr intensivem Hockey beider Teams, das Spiel lebte absolut von der Spannung. Diese sollte im Schlussabschnitt nochmals zunehmen. Tomas Kulhanek schoss sein Team in Überzahl dann wieder in Führung, aber es waren noch lange 13 Minuten zu überstehen. Geretsried drückte natürlich auf den Ausgleich und richtig brenzlig wurde es als Kempten kurz hintereinander zwei Strafzeiten aufgebrummt bekam und in doppelter Unterzahl verteidigen musste. In dieser heißen Phase rückte das Team noch näher zusammen und wuchs über sich hinaus. Es wurde gekämpft, Schüsse geblockt und wenn doch ein Schuss durchkam stand dahinter ein souveräner Danny Schubert, der nicht mehr zu überwinden war. Kempten brachte den knappen Vorsprung über die Unterzahl und den Rest des Spieles leidenschaftlich kämpfend nach Hause und machte einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Mit 6 Punkten steht man nach zwei Spieltagen alleine an der Spitze der Tabelle und hat so eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden vier Spiele.

Sven Curmann war nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft: „Es war heute ein ganz ganz hartes Stück Arbeit. Seit langem stand endlich wieder eine Mannschaft auf dem Eis in der jeder für jeden kämpft. Ich bin sehr stolz auf mein Team und wir sind sehr froh die drei Punkte von hier mitnehmen zu dürfen.“

Viele Fans hatten sich nach dem Gang in die Abstiegsrunde bereits gefragt ob der ESC mit seinen Spielern überhaupt Abstiegskampf kann. Spätestens heute hat die Mannschaft deutlich die Antwort gegeben. Sie ist absolut bereit und gewillt den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu sichern.

Statistik
ESC Geretsried – ESC Kempten 2:3 (2:1,0:1,0:1)

Tore
0:1 Oswald (Zimmer,Kröber)(4.)
1:1 Popelka (Horvath,Rezac)(11.)
2:1 Rezac (Rizzo,Popelka)(14.)
2:2 Kokoska (Kulhanek,Schirrmacher)(26.)
2:3 Kulhanek (Kokoska,Stauder)(47.).

Strafminuten
ESC Geretsried: 6
ESC Kempten: 13

Zuschauer  309

Sharks zeigen sich torhungrig

Sharks zeigen sich torhungrig

Sechs Treffer in 10 Minuten entscheiden das Derby schon früh

 

ESC Kempten schlägt den ESV Buchloe mit 8:4

 

Gut in die Abstiegsrunde zu starten war das erklärte Ziel beim ESC.

10 Minuten reichten den Oberallgäuern dann um im Allgäuer Derby bereits alles klar zu machen. Zwischen Minute 6 und Minute 16 schenkte man den, in dieser Phase sichtlich überforderten, Pirates gleich sechs Treffer ein, so dass die Begegnung eigentlich schon zu dem Zeitpunkt entschieden war. Ab dem zweiten Drittel schaltete Kempten sichtbar zwei Gänge zurück, was nicht ungefährlich war. Denn so holte man die Gäste zurück ins Spiel, die ihren Rückstand mit drei Treffern am Stück plötzlich auf nur noch drei Tore verkürzten. Doch im Schlussabschnitt zog man die Zügel wieder etwas an und mit zwei weiteren Treffern bei einem Gegentor war der verdiente Sieg für Kempten nicht in Gefahr. Positiv die Special Teams, in Unterzahl kassierte man keinen Treffer und in zwei Überzahlsituationen knipste man auch zweimal. Und die acht verschiedenen Torschützen bei acht Treffern sprechen für die Tiefe im Kader, ein wichtiges Plus, mit dem man vor allem in der Vorrunde auftrumpfen konnte. 

Statistik:

ESC Kempten – ESV Buchloe 8:4 (6:0,0:3,2:1)

Tore:

1:0 Zimmer (Oswald,Stauder)(6.),

2:0 Topol (Rau,Kulhanek)(6.),

3:0 Stauder (Landerer,Oswald)(9.),

4:0 Schäffler (Stauder,Kulhanek)(12.),

5:0 Schirrmacher (Mitchell,Voit)(14.),

6:0 Mische (Topol,Kulhanek)(16.),

6:1 Diebolder (Krafczyk,Petrak)(27.),

6:2 Schurr (Konietzny,Telesz)(36.),

6:3 Petrak (Söldner,Mikulic)(38.),

7:3 Marquardt Stauder,Kulhanek)(43.),

7:4 Söldner (Bucher,Nieberle)(50.),

8:4 Kokoska (Kulhanek,Rau)(52.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 2

ESV Buchloe: 4

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Marquardt

ESV Buchloe: Benedikt Diebolder

Zuschauer: 612

Sharks starten in die Abstiegsrunde

Sharks starten in die Abstiegsrunde

ESC Kempten beginnt die Mission Klassenerhalt

 

Zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die Bayernliga hat es Kempten nicht geschafft direkt in die Playoffs einzuziehen und muss somit „nachsitzen“ um die Klasse zu erhalten. Gemeinsam mit dem ESV Buchloe, dem ESC Geretsried und dem EC Pfaffenhofen wird eine Einfachrunde mit Hin und Rückspiel ausgetragen an deren Ende die beiden Erstplatzierten in der Tabelle sicher in der Bayernliga verbleiben, während die Dritt und Viertplatzierten der beiden Abstiegsgruppen über Kreuz in einem Playdown Halbfinale (Best of five) und Finale (Best of seven) den Absteiger in die Landesliga ausspielen. Doch darüber will man in Kempten gar nicht nachdenken, die Mannschaft ist stark genug in den sechs Gruppenspielen direkt alles klar zu machen.

Am Freitag kommt es um 19.30 in der heimischen ABW Arena zu einer Neuauflage des Allgäuderbys gegen die Pirates aus Buchloe. Erst an Weihnachten strömten zu dieser Begegnung im Rahmen der Charityveranstaltung „Warrior Hockey Classic“ über 1700 Zuschauer ins Kemptener Eisstadion. Damals gab es noch einen deutlichen 8:1 Sieg der Kemptener, doch nun sind die Karten neu gemischt und im Abstiegskampf gelten bekanntlich andere Gesetze. Buchloe hat sich vor kurzem vom Top Verteidiger Max Dropmann getrennt, der inzwischen beim Meister EHC Königsbrunn angeheuert hat. An seiner Stelle wurde der Finne Timi Liivalahti verpflichtet. Somit spielt Buchloe nun entgegen der Vereinbarung der meisten Bayernligisten mit drei Importspielern, die Entscheidung sorgte in den sozialen Medien bereits für ausreichend Kritik an der Entscheidung der Verantwortlichen.

Am Sonntag geht es für die Sharks dann nach Geretsried. Die River Rats kratzten während der Vorrunde immer wieder an einem Platz in den Preplayoffs, verpasste diesen aber mit 2 Punkten Rückstand auf Kempten letztendlich nur ganz knapp. Erst bei der 3:4 Heimniederlage gegen Geretsried im Januar hat man gesehen wie gefährlich der Sonntagsgegner ist und das alles passen muss um auch an der Isar zu punkten. Für den Rest der Saison nicht mehr dabei sein kann Torhüter Jakob Nerb, er hat sich beim Spiel in Peißenberg eine Unterkörperverletzung zugezogen. Als Backup hinter Danny Schubert ist erneut Henry Ecker, der Keeper der U20 mit dabei.

Es hat nicht sollen sein

Es hat nicht sollen sein

ESC Kempten verliert auch das zweite Preplayoffspiel gegen Peißenberg und muss in die Abstiegsrunde

 

Es war ein kollektiver Schockzustand in der gut besuchten ABW Arena als in Minute 9 der zehnminütigen Verlängerung ausgerechnet Florian Höfler das Aus der Sharks in den Preplayoffs besiegelte. Quasi aus dem Nichts traf er direkt vom Bully zur Entscheidung in einer erneut hochspannenden Begegnung. Noch Sekunden zuvor wurde die Allgäuer von ihrem Publikum angefeuert und nach vorne getrieben. Doch urplötzlich Stille, man konnte das Entsetzen in den Gesichtern der Spieler und der Zuschauer erkennen.

Miners Coach Andy Becher war nach dem Spiel natürlich froh über den Sieg seiner Mannschaft, sagte aber auch dass diese Serie aufgrund der Spannung, und des Niveaus eigentlich ein entscheidendes drittes Spiel verdient gehabt hätte. Wie bereits am Freitag zeigte sich das Team von Sven Curmann deutlich verbessert gegenüber der Rückrunde und absolut gewillt die Playoffs zu erreichen. Im Großen und Ganzen war das Spiel eine Kopie von der Begegnung am Freitagabend. Zwar mit einer etwas anderen Torfolge, aber was Intensität und Einsatz beider Teams betrifft durchaus vergleichbar. Und auch im Spiel zwei waren es die Sharks, die die klareren und deutlicheren Chancen aufweisen konnten aber einfach nicht das Glück beim Abschluss hatten. War es der Peißenberger Keeper, oder das Torgestänge oder auch der Schläger oder ein Körperteil eines Miners Verteidigers welches im Weg war. Es gelang Kempten einfach nicht aus der Überlegenheit auch die notwendigen Tore zu erzielen. Dies ist in der nun verlorenen Serie auch der einzige Kritikpunkt, dem man sich annehmen muss. Das die Mannschaft wollte war klar zu erkennen, der Einsatz hat gestimmt, aber es sollte einfach nicht sein.

Es ist sicher bitter, dass nach einer sehr starken Vorrunde nun tatsächlich der harte Gang in die Abstiegsrunde der Bayernliga gegangen werden muss. Gründe gibt es natürlich diverse für die Konstellation. Und diese werden nach der Saison auch mit Sicherheit aufgearbeitet. Aus aktueller Sicht gibt es jetzt aber nur eine einzige Priorität. In den sechs anstehenden und alles andere als einfachen Spielen gegen Buchloe, Geretsried und Pfaffenhofen den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern.

Statistik:

ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:4 n.V. (1:1,1:1,1:1,0:1)

Tore:

0:1 Engel (Vogl,Murphy)(11.),

1:1 Kulhanek (Mische)(14.),

2:1 Kulhanek (Stauder,Schäffler)(23.),

2:2 Ebentheuer (Klein,Haloda)(38.),

2:3 Malzatzki (Ondörtoglu,Murphy)(47.),

3:3 Kulhanek (Kokoska,Voit)(56.),

3:4 Höfler (Klein)(69.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

ERV Schweinfurt: 12

Zuschauer: 1103

Endlich Playoff Hockey

Endlich Playoff Hockey

ESC Kempten unterliegt beim TSV Peißenberg knapp mit 4:3

Mit fast voller Besetzung konnten die Sharks zum ersten von maximal drei Preplayoff Spielen anreisen. Lediglich Nikolai Streif fehlte im Aufgebot. Bereits im Trikot des Gegners steckte Florian Höfler, der im Laufe der Woche seinen Wechsel von Kempten nach Peißenberg vollzog.

Es war, wie nicht anders zu erwarten von Beginn an eine hart umkämpfte Begegnung. Die über 1200 Zuschauer in der gut gefüllten Peißenberger Eishalle bekamen alles geboten was die Playoffs ausmacht. Tempo, Torchancen, Härte, und Spannung bis zur allerletzten Sekunde. Peißenberg in den ersten Minuten etwas aktiver, doch Kempten kam nach und nach besser ins Spiel und war bei 5 gegen 5 die bessere Mannschaft. Gleich im ersten Powerplay belagerte man das Tor der Miners, reihenweise prasselten die Schüsse in den beiden Minuten auf den Goalie der Hausherren ein, es fehlte nur das letzte Quäntchen Glück, wie zuletzt so oft. Dieses hatten dann die Gastgeber, zweimal trafen sie kurz nachdem eine Strafzeit für Kempten abgelaufen war. Das zweite Drittel gehörte dann eindeutig dem ESC, der ordentlich Druck machte und so auch zum hochverdienten Anschluss durch Max Miller kam. Doch mitten in die Kemptener Druckphase platzte das 3:1 für Peißenberg, auch hier ging eine Strafzeit für den ESC voraus. Wie bereits nach der ersten Pause ging man mit einem zwei Tore Rückstand auch in den dritten Spielabschnitt. Weiter drängte Kempten auf den Anschluss und spielte mit viel Zug zum Tor. Doch erneut waren es die Hausherren die zum richtigen Zeitpunkt trafen. 4:1, acht Minuten vor dem Ende schien dies die Vorentscheidung gewesen zu sein. Zu allem Unglück verletzte sich Kemptens Keeper Jakob Nerb auch noch bei dieser Aktion und musste verletzt vom Eis. Doch noch immer gaben sich die Allgäuer nicht auf, es war schon eine ganz andere Sprache der Truppe von Sven Curmann auf dem Eis als zuletzt. Mit voller Gewalt hämmerte David Mische  nur kurz nach dem Gegentreffer die Scheibe dann unters Dach des Miners Gehäuses, was Kempten nochmal zusätzlichen Antrieb gab. Danny Schubert durfte nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung das Eis schon wieder zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen. Derr Schachzug ging auf, Florian Stauder fälschte einen Schuss von Filip Kokoska zum 4:3 Anschluss ab. Noch eine Minute zu spielen, da kann noch viel passieren und so drückte man, erneut mit sechs Mann, auf den Ausgleich. Aber das Glück war Kempten bei allen Schussversuchen nicht hold und so gingen die Gastgeber mit dem glücklichen 4:3 Sieg vom Eis. Am Sonntag um 17.30 geht es dann für die Sharks um nichts anderes als die kurze Serie auszugleichen.

Statistik
TSV Peißenberg – ESC Kempten 4:3 (0:2,1:1,1:2)

Tore
1:0 Ondörtoglu (Vogl,Höfler)(14.)
2:0 Haloda (Murphy,Ondörtoglu)(16.)
2:1 Miller (Limböck,Oppenberger)(27.)
3:1 Engel (Murphy,Vogl)(33.)
4:1 Vogl (Murphy)(53.)
4:2 Mische (54.)
4:2 Stauder (Kokoska)(59.) 

Strafminuten
TSV Peißenberg: 4
ESC Kempten: 8

Zuschauer  1214             

ALLES AUF NULL

ALLES AUF NULL

ESC Kempten trifft in den Bayernliga Pre Playoffs auf Peißenberg

 

Peißenberg gegen Kempten, wer vor der Saison darauf gewettet hätte, dass sich diese beiden Teams in den Pre Playoffs gegenüberstehen hätte sicher eine ordentliche Summe damit gewonnen. Aber zum Glück ist im Sport vieles nicht planbar und so steht man eben nach 30 Vorrundenspielen dort wo man steht. Ähnlich wie die Sharks blickt man bei den Miners auf eine bescheidene Vorrunde zurück. Als Vizemeister in die Runde gestartet konnte man nie an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Mit Lynnden Pastachak fiel früh einer der Topstürmer aus, was nicht wirklich zu kompensieren war. Überraschend dann auch der Trainerwechsel zur Mitte der Saison, das erfolgreiche Duo Stefan Ihsen & Josef Staltmayr musste den Platz an der Bande räumen. Mit einer Niederlage in Miesbach am letzten Spieltag der Vorrunde rutschen die Miners noch von Platz 6 zurück auf  7 und müssen nun in die Vorschlussrunde.

In Kempten hat man die Vorrunde, vor allem den nicht nach Wunsch verlaufenen zweiten Teil, nun abgehakt. Knapp dem Gang in die  Abstiegsrunde entkommen richtet sich jetzt der Blick nach vorne. Punkte und Platzierungen sind Vergangenheit und abgehakt. Unter der Woche wurde die Trennung von Stürmer Florian Höfler bekanntgegeben aber wer weiß, vielleicht sieht man sich ja schon bald in der Bayernliga wieder.

Sven Curmann und seine Jungs haben die Vorrunde aufgearbeitet und bereiten sich nun auf die entscheidende Zeit der Saison vor. Die Mannschaft ist motiviert und wird alles dafür geben sich gegen Peißenberg durchzusetzen und das Playoff Viertelfinale zu erreichen. Am Freitag um 20.°° geht es in der Peißenberger Eissporthalle los. Spiel zwei steigt am Sonntag um 17.30 in der ABW Arena in Kempten. Sollte eine dritte Begegnung zur Entscheidung in der Best of three Serie nötig sein, so steigt diese erneut in Peißenberg, und zwar bereits am Dienstag um 20.°°.

Sharks trennen sich von Florian Hoefler

Sharks trennen sich von Florian Hoefler

ESC Kempten löst den Vertrag mit dem Stürmer auf

 

Der junge und talentierte Stürmer wechselte erst vor der Saison als einer der Topscorer bei der EA Schongau  ins Allgäu. Er sollte eine tragende Rolle spielen im Angriff der Sharks, was aber aus unterschiedlichen Gründen über die Saison nicht klappte. Florian ist ohne Zweifel ein hervorragender Spieler und Charakter. Es hat einfach im Zusammenspiel mit der Mannschaft nicht gepasst, solche Konstellationen gibt es leider im Sport immer wieder. Die Verantwortlichen an der Iller haben sich daher zu diesem schritt entschieden, auch um ihm die Chance zu geben sich im noch für knapp drei Wochen geöffneten Wechselfenster einem neuen Verein anzuschließen. Wir bedanken uns bei Florian für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute.