Playoffs gebucht, Statement gesetzt

Playoffs gebucht, Statement gesetzt

ESC Kempten schickt den Tabellenführer ERV Schweinfurt mit 7:1 nach Hause

Letztes Heimspiel der Bayernligavorrunde, Dritter gegen Erster. Es war angerichtet für ein Eishockeyfest am Freitagabend in der Kemptener Dewart Arena. Trainer Sven Curmann hebt ja immer wieder einmal gerne hervor, dass ihm dies die liebsten Spiele sind, sich mit den Besten auf Augenhöhe zu messen ist das Ziel seiner Mannschaft. Das es letztendlich ein Fest nur für die Anhänger des ESC unter den gut 1000 Zuschauern in der Kemptener Dewart Arena wird und mit einem so deutlichen Ausgang, damit hätte vor dem Spiel niemand gerechnet

7:1 gegen den Spitzenreiter im vorletzten Spiel, das ist ein deutliches Ausrufezeichen der Mannschaft auch in Richtung Playoffs. Das Team zeigte von der ersten Minute an eine geschlossene Leistung und den absoluten Willen den noch fehlenden Punkt für die sichere Teilnahme gleich am Freitagabend auf heimischem Eis zu holen. Einmal mehr war es die Paradereihe der Sharks die aus einer kompakten Einheit mit fünf der sieben Treffer noch ein bisserl herausragte. Filip Kokoska und Kevin Hu sorgten für eine frühe 2 Tore Führung, aus der man souverän agierte.Schweinfurt verkürzte zwar mit dem einzigen Treffer des Abends, aber alle weitere Bemühungen der Mighty Dogs fanden spätestens beim erneut überragenden Schlussmann des ESC, Jakob Nerb, ihr Ende. Spätestens mit dem 3:1 durch Kokoska war die Partie dann auch vorentschieden. Im Schlussabschnitt brachten sich die Gäste durch eine Vielzahl von Strafzeiten selbst aus dem Konzept. Kempten nutzte dies konsequent aus und entschied den Schlussabschnitt mit 4:0 für sich. Highlight dabei der letzte Treffer des Abends durch Kevin Hu. Der Stürmer der Sharks glänzt immer wieder durch seinen ansatzlosen Handgelenkschuss. Das er auch anders kann zeigte er mit einem satten Schlagschuss, und auch wenn der Schläger dabei in zwei Teile zu Bruch ging fand die Scheibe den Weg ins Tor.

Der Jubel nach dem Spiel fand kaum ein Ende, gleich mehrere Ehrenrunden mussten die Allgäuer für ihre Fans drehen und durften sich zu Recht feiern lassen. Am Sonntagabend folgt nun der Abschluss in Amberg und nach diesem Spieltag weiß man auch wer der Gegner im Viertelfinale wird. Die Möglichkeiten haben sich inzwischen reduziert, es wird entweder Landsberg, Klostersee, Dingolfing oder der TEV Miesbach werden, Für den Kemptener Trainer ist es egal, er schaut mit seinem Team von Spiel zu Spiel und gemeinsam werden sie jede Herausforderung annehmen.

Statistik:

ESC Kempten – ERV Schweinfurt 7:1 (2:0,1:1,4:0)

Tore:

1:0 Kokoska (Kulhanek,Hu)(4.),

2:0 Hu (Kokoska,Kulhanek)(7.),

2:1 Dana (Alksnis,Diel)(24.),

3:1 Kokoska (Hu,Mische)(37.),

4:1 Dopatka (Seider,Stauder)(49.),

5:1 Schäffler (Topol,Limböck)(54.),

6:1 Kokoska (56.),

7:1 Hu (Kokoska,Hlozek)(58.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 14

ERV Schweinfurt: 16+(10 Alksnis)+(5+Spieldauer Helmle)

Beste Spieler:

ESC Kempten: Jakob Nerb

ERV Schweinfurt: Alexander Asmus

Zuschauer: 1009

Die Sharks im Endspurt

Die Sharks im Endspurt

Die Gegner für den ESC Kempten könnten am Wochenende nicht gegensätzlicher sein

Mit dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten der Eishockey Bayernliga bekommen es die Sharks am Wochenende zu tun. Am Freitagabend um 20.°° gastieren die Mighty Dogs aus Schweinfurt in der Dewart Arena im Allgäu. Über den Sommer wurde am Main ordentlich durchgelüftet und ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, angeführt vom erfahrenen Sergej Wassmiller hinter der Bande. Hochklassige Spieler wurden verpflichtet und das Konzept geht auf. Gemeinsam mit Königsbrunn drückte man der Liga seinen Stempel auf und steht kontinuierlich auf Platz eins oder zwei der Tabelle. Vor den letzten beiden Spieltagen ist klar, Schweinfurt möchte als Erster aus der Vorrunde gehen, um in einem möglichen Finale das Heimrecht zu haben. Im Hinspiel gab es eine 6:3 Niederlage für Kempten, allerdings hatte man damals schon mit vielen Ausfällen zu tun und konnte nur mit 14 Feldspielern antreten. Aktuell sieht es gut aus im Kader der Allgäuer, alle Mann außer den Langzeitverletzten an Bord, die Stimmung ist gut, mit Filip Kokoska und Tomas Kulhanek haben zwei der Leistungsträger ihre Verträge um je zwei Jahre verlängert. Es läuft rund, und mit der bekannten Heimstärke möchte man auf jeden Fall den letzten notwendigen Punkt für die direkte Playoffquali, besser aber noch die drei Punkte für das Heimrecht im Viertelfinale und Platz drei in der Tabelle sichern. Am vergangenen Sonntag haben sich beide Teams zufällig auf der Autobahnraststätte getroffen, Schweinfurt auf dem Weg nach Miesbach und die Sharks unterwegs nach Klostersee. In angeregten Gesprächen untereinander wurden da bereits die Fronten für das Spitzenspiel abgeklärt.

Ganz anders läuft es in dieser Saison beim ERSC Amberg. Die Wild Lions erleben eine Seuchensaison, geprägt von Verletzungen, Krankheit, Trainerwechseln und Spielerabgängen. Inzwischen musste man auch noch die rote Laterne vom Aufsteiger Burgau übernehmen. Schon länger steht fest dass die Wild Lions in die Abstiegsrunde müssen. Der Fokus der Oberpfälzer liegt ganz klar auf dem Klassenerhalt. Die Sharks dürfen Amberg auf keinen Fall unterschätzen, man wird sich von seinen Zuschauern positiv aus der Vorrunde verabschieden wollen und alles daran setzen mit einem Sieg gegen Kempten motiviert in den Abstiegskampf zu gehen. Auch am Sonntagabend um 18.°° braucht es also in Amberg eine voll konzentrierte Leistung um selbst mit einem positiven Ergebnis in Richtung Playoffs zu starten.

Die nächste Verlängerung

Die nächste Verlängerung

Auch Tomas Kulhanek bleibt dem ESC Kempten erhalten

Nach der erfolgreichen Verlängerung des Vertrages von Filip Kokoska vor einer Woche hat man sich nun mit dem nächsten Leistungsträger geeinigt. Auch Kulhanek unterzeichnet bei den Sharks gleich für zwei weitere Jahre. Nach dem er in der vergangenen Spielzeit mit Verletzungen zu kämpfen hatte spielt er in diesem Winter eine überragende Saison.

Aktuell steht der 24 jährige mit 37 Punkten auf Platz 30 der Bayernliga Scorertabelle. Für einen Verteidiger ein überragender Wert, deutlich besser als viele Stürmer der Liga. Er ist gemeinsam mit seinem Landsmann einer der Schlüsselspieler im Team von Sven Curmann. Seit Wochen in bestechender Form ist er einer der besten Verteidiger der Liga, wenn nicht sogar der Beste.

Ervin Masek zur gelungenen Vertragsunterzeichnung: „Ich bin froh, dass wir uns mit Tomas schon so früh in der noch laufenden Saison einigen konnten. Letztes Jahr wurde er noch durch seine Verletzung ausgebremst, aber heuer zeigt er wie wichtig er für die Mannschaft ist. Er ist einer der fittesten Spieler, überzeugt mich aber vor allem auch durch seinen Einsatz, seinen Kampfgeist und sein sehr faires Zweikampfverhalten. Auch er fühlt sich in Kempten sehr wohl, die Entscheidung mit unserem punktbesten Verteidiger weiter zu arbeiten fiel uns also sehr leicht“.

ESC 1B verliert Derby gegen Oberstdorf knapp

ESC 1B verliert Derby gegen Oberstdorf knapp

Eisbären verteidigen am Ende gut

 

Im Derby gegen den EC Oberstdorf hatte die 1B das Nachsehen. Bis Mitte des Spiels war die Partie ausgeglichen, ehe Grimm die Gäste in doppelter Überzahl in Führung brachte. Becker und in Überzahl Schöll sorgten für den 0:3 Zwischenstand bis in Minute 50. In der Folge wollten die Sharks das Blatt noch wenden. Der Treffer von Kohler (53.) ließ Hoffnung aufkeimen. Oberstdorf wollte sich jedoch den Sieg nicht nehmen lassen. Die letzte Phase in einfacher und zum Ende in doppelter Unterzahl (empty net bei Kempten) verteidigten sie mit allen Mitteln, so dass es beim Endstand von 1:3 blieb.

Kempten liegt damit auf Platz 8 der Tabelle (16 Punkte). Mit einem Sieg kann Platz 7 zurückerobert werden.

 

Die nächsten Spiele:

Freitag, 23.01.2026, 20:00 Uhr in Memmingen (4./28 P.)

Sonntag, 01.02.2026, 16:30 Uhr, in Türkheim (2./39 P.)

Samstag, 07.02.2026, 17:00 Uhr, in Kempten (3. /37 P.)

Statistik:

ESC Kempten 1B : EC Oberstdorf

1:3 (0:0,0:1,1:2)

Tore:

0:1 Grimm (30., Schöll, Arnold)

0:2 Becker (46., Berker, Hindelang)

0:3 Schöll (50., Arnold, Tenzer)

1:3 Kohler (53., Hubbauer, Deragin)

Strafminuten:

Kempten: 12

Oberstdorf: 12 + 5 Hindelang

Zuschauer: 48

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

U13 KÄMPFT SICH AUF PLATZ 3 und U15 VERLIERT UNGLÜCKLICH

U13 KÄMPFT SICH AUF PLATZ 3 und U15 VERLIERT UNGLÜCKLICH

U13 kämpft sich auf Platz 3

Am Samstag empfing der ESC Kempten den EA Schongau im heimischen Stadion.

Die Kemptener traten souverän in ihrer gewohnten Spielstärke auf das Eis. In der 10. Spielminute konnten die Junghaie sich durchsetzen und den Puck zielsicher in das Tor bringen. Ab diesem Zeitpunkt dominierte der ESC das Spiel nach Belieben und erzielte bis zur ersten Drittelpause zwei weitere Treffer.

Auch nach der ersten Pause waren die Sharks die deutlich überlegenere Mannschaft und bauten ihren Vorsprung in der 22. Spielminute zum 4:0 aus. Danach kam es zum Bruch im Spiel der Kemptner und sie überließen das Spielfeld fast kampflos den Schongauern. Aufgrund liegen gelassener Chancen, vieler Alleingänge und einer müden Abwehr der Sharks gelang es dem EA Schongau durch drei schnelle Treffer den großen Vorsprung auf 4:3 zu reduzieren. Bis zum Ende des 2. Drittel konnten beide Mannschaften nochmals Punkten und gingen mit einem Ergebnis von 5:4 in die Kabinen.

Im 3. Drittel nutze der EA Schongau seine wenigen Chance effektiv und ging durch zwei Treffer mit 5:6 in Führung. Trainer Mitch Limböck fand wie immer die passenden Worte, um die Junghaie zu motivieren. Der ESC kämpfte sich zurück ins Spiel und eine deutliche Überlegenheit herrschte auf dem Eis. Bis zum Schlusspfiff punkteten die Junghaie noch dreimal und freuten sich über den 8:6 Sieg im heimischen Stadion. Damit steht die U13 des ESC Kempten momentan auf Platz 3 der Tabelle.

Bereits am kommenden Samstag empfängt der ESC Kempten die Devils aus Ulm.

Ivonne Borst (ib)

Bild © Niki Hiltner

U15 verliert unglücklich in Königsbrunn

Am Freitagabend reisten die Junghaie des ESC Kempten nach Königsbrunn zu den Pinguinen. Nachdem der erste Bully um 19:30 Uhr viel, zeigte sich dem Publikum ein rasantes Spiel, bei dem sich beide Teams nichts zu schenken hatten. Unermüdlich kämpften beide Mannschaften um jeden Puck und hinderten den jeweiligen Gegner daran, gefährlich aufs Tor zu kommen.  Und so endete das erste Drittel mit einem 0:0.

Das 2. Drittel konnte Königsbrunn mit zwei Treffern für sich gewinnen. Immer wieder scheiterten die Sharks an der guten Königsbrunner Torhüterin Cora Seifert.

Das 3. Drittel wurde durch spielerische Stärke und gekonnte Zuspiele dominiert. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Die Junghaie nutzten durch drei Treffer ihre Chancen, um mit 2:3 in Führung zu gehen. Wie schon im gesamten Spielverlauf kämpften der EV Königsbrunn und der ESC Kempten unermüdlich um den Puck und hinderten den Gegner, zielsicher Richtung Tor zu kommen. Den Pinguinen gelang der Ausgleichstreffer in der 52. Spielminute, um sofort im Gegenzug den erneuten Rückstand hinnehmen zu müssen. Kämpferisch traten beide Teams dem Gegner offen gegenüber. Nur 4 Minuten vor Spielende erzielten die Königsbrunner ein Tor, um in der 59. Spielminute erneut zu punkten und das Spiel mit einem Endstand von 5:4 für sich zu entscheiden.

Am kommenden Samstag geht es für die U15 nach Sonthofen.

Ivonne Borst (ib)