SHARKS OSTERINTERVIEW
MARKUS RUSSLER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN
Co- & Towartrainer verlängert in Kempten.
Zu Ostern haben wir mit unserem neuen Trainergespann auch gleich ein Interview parat.
Co- & Towartrainer verlängert in Kempten.
Zu Ostern haben wir mit unserem neuen Trainergespann auch gleich ein Interview parat.
Wie schon angekündigt werden werden wir nun in der Sommerpause unsere treuen Partner und Sponsoren vorstellen.
Sehr dankbar sind wir, dass letztes Jahr auch Berchtold Reisen wieder als starker Partner für den ESC KEMPTEN hinzugestoßen ist! Mit langer Vergangenheit und Erfahrung im Eishockey und dem Netzwerk der Firma, ist diese eine perfekte Bereicherung für unseren Verein! Wir sind stolz so extrem sicher mit den komfortablen Bussen zu unseren Auswärtsspielen fahren zu dürfen!
ÜBER UNSEREN PARTNER BERCHTOLD REISEN
Berchtold Reisen ist ein Familienunternehmen mit Know-how. Bereits über die dritte Generation hinweg geben wir unsere Erfahrung und unser Wissen weiter. Hinzu kommen das Engagement und der Unternehmergeist der jüngsten Generation.
99 Jahre Berchtold Reisen und mehr als 100 Reiseideen!
EINFACH REISEN – Koffer packen, einsteigen, entspannt und sicher ankommen.
Vielen Dank für EURE Unterstützung.
Gemeinsam werden wir die Eishockeytradition mit Tollem, attraktiven und erfolgreiches Eishockey in Kempten, nicht nur im Senioren Bereich sondern auch in all unseren Nachwuchsabteilungen in eine erfolgreiche Zukunft führen.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag beim Bayernligisten an der Iller.
Kaum sind die ersten Abgänge bekannt und ein zweiter sportlicher Leiter vorgestellt steht auch schon der neue Trainer fest.
Mit dem gebürtigen Landsberger verpflichtet man in Kempten einen jungen engagierten Trainer, der trotz seiner jungen 39 Jahren schon ausreichend Erfahrung mitbringt. In seiner aktiven Laufbahn absolvierte er über 500 Spiele für Buchloe und Landsberg, fast alle davon in der Bayernliga, die er also bestens kennt. Und auch hinter der Bande steht der ehemalige Verteidiger schon über zehn Jahre, auch hier ausschließlich in Buchloe und bei seinem Heimatverein Landsberg am Lech. Von der U14 bis hin zur aktuellen Oberligamannschaft hatte er dabei bereits alles unter seinen Fittichen. Und nach dem freiwilligen Rückzug der River Kings aus der Oberliga wird er mit seinem neuen Team auch gleich gegen seinen Ex Club, den er natürlich in und auswendig kennt, antreten dürfen.
Ervin Masek hat dann in seiner neuen Funktion auch gleich ein erstes Statement zur Verpflichtung von Curmann parat:Wir sind froh darüber einen Mann seiner Qualität vom ESC Kempten überzeugen zu können. Vom ersten Gespräch an war zu merken wie er für das Eishockey und die Aufgabe bei den Sharks brennt. Wir waren uns schnell über die gemeinsamen Ziele und das Konzept einig. In jedem weiteren Gespräch war zu spüren dass er der neuen Aufgabe voll Enthusiasmus entgegenfiebert. Wir haben von vielen Seiten nur positives über ihn gehört und sind überzeugt das er der Richtige für uns ist. Wir sind von seiner Qualität und Erfahrung als Trainer vom Nachwuchs bis hin zur Oberliga überzeugt und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Nachdem die sportliche Speerspitze nun komplett aufgestellt ist dürfte es in den nächsten Tagen und Wochen viel zu tun geben mit der Kaderplanung für die Sharks. Frühling und Sommer versprechen also schon jetzt viel Spannung.
Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits auf Hochtouren an der Memminger Straße. Um zukünftig breiter aufgestellt zu sein und die anfallenden Aufgaben noch schneller und effizienter abarbeiten zu können wird die sportliche Leitung beim ESC Kempten zukünftig als Doppelspitze aufgestellt. Der bisherige sportliche Leiter Mike Henkel bekommt dabei Zuwachs von Ervin Masek, der das Kemptener Eishockey in und auswendig kennt und auch bestens vernetzt ist. Die beiden werden sich zukünftig als Team um alle Belange rund um die Mannschaft kümmern. Wir haben Ervin gleich mal zum Interview gebeten um ihn Euch besser vorzustellen.
Ervin, zunächst herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe. Dein Name ist ja durch Deinen Vater (Ervin Masek sen.) bestens im Eishockey auch weit über das Allgäu hinaus bekannt. Inwieweit hat er Dich als Kind inspiriert den Weg zum schönsten Sport der Welt zu gehen?
E.M.: Er hat mich schon mit sehr jungen Jahren damals in Ulm auf das Eis, und damit die Weichen gestellt. Ich habe bis zu den Junioren dann immer in Deutschland auf dem Eis gestanden. Dem Eishockey treu zu bleiben war letztendlich natürlich meine eigene Entscheidung. Nach meinem Studium in Tschechien hatte ich durch meinen Arbeitgeber die Chance zurück nach Deutschland zu gehen und neben der Arbeit auch Eishockey zu spielen. Ich habe meine neue Aufgabe im Vorfeld auch mit meinem Vater kommuniziert, der sich für mich darüber freut.
Du bist aktuell als Spieler in der Kemptener zweiten und als Schiedsrichter bis zur Bayernliga aktiv, was hat Dich denn bewogen nun diesen Schritt zu gehen?
E.M.: Ich habe vom Vorstand vor einigen Tagen das Angebot bekommen und dieses nach kurzer Bedenkzeit gerne angenommen. Meine aktive Karriere neigt sich dem Ende entgegen und auch als Schiedsrichter sind die Ambitionen in meinem Alter nicht mehr zu hoch. Da ich mich natürlich weiter im Eishockey engagieren möchte war das die ideale Möglichkeit und ich möchte auch hier in Kempten noch einiges erreichen.
Die Aufgabe als sportlicher Leiter ist ja sehr zeitintensiv, dazu Spieler und Schiedsrichter, wie setzt Du dann die Reihenfolge Deiner Prioritäten?
E:M:. Priorität 1 wird die erste Mannschaft in Kempten sein, ich möchte mit den Spielern regelmäßigen Kontakt haben, nahe an der Mannschaft dran und für sie da sein, sowie auch in der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen.
Es gab in der Vergangenheit doch auch die ein oder andere Kritik der Fans, dass die sportliche Leitung sich zu stark aus der Öffentlichkeit zurückhält und Neuigkeiten nicht zeitnah kommuniziert wurden, wird sich da etwas ändern?
E.M.: Ich sehe das als notwendig und weiß, vor allem im Profibereich wie wichtig die Kommunikation nach außen ist, und möchte da auch eine stärkere Rolle spielen.
Im letzten Jahr war es nicht einfach einen Trainer zu verpflichten, Brad Miller wurde erst engagiert als das Team quasi schon komplett zusammengestellt war. Wie sieht es denn nun mit der Trainersuche in diesem Sommer aus?
E.M.: Die Position des Trainers hat oberste Priorität. Wir haben die ersten Gespräche mit möglichen Kandidaten bereits eine Woche nach dem letzten Spiel in Erding geführt. Wir werden in diesem Jahr, das ist unser aller oberstes Ziel, den Trainer in die Kader und Saisonplanung mit einbeziehen. Ich bin auch guter Dinge das wir zeitnah einen neuen Coach präsentieren können.
Bei den Spielerverpflichtungen bist du ja zusammen mit einem neuen Coach und Mike Henkel gemeinsam verantwortlich. Du kennst aus Deiner aktiven Zeit und auch als Schiedsrichter, letzte Saison ja noch in der Bayernliga, die Spieler aktiv auf dem Eis. Bekommt man dadurch einen besseren Blick auf mögliche Kandidaten oder liegt der Fokus als Unparteiischer doch auf ganz anderen Dingen?
E.M.: Das ist schwierig, als Schiedsrichter wusste ich ja noch nicht das ich hier sportlicher Leiter werde und achte dann doch mehr auf das Spiel als solches. Ich habe aber auch in Kempten immer wieder die Spiele der ersten Mannschaft verfolgt. Da fällt einem schon oft mal einer auf der heraussticht. Ich bin ja auch sehr stark am deutschen Eishockey von der DEL bis hinunter in die Landesverbände interessiert und da kennt man durchaus den ein oder anderen den wir da im Kopf haben.
Worauf dürfen sich die Fans in Kempten denn in der nächsten Saison freuen, was sind die Ziele für das Team und auch für Dich persönlich?
E.M.Wie auch im letzten Jahr wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Mittelfristig wollen wir uns im oberen Bereich der Bayernliga festsetzen und attraktiven Sport bieten, damit die Zuschauer Spaß am Kemptener Eishockey haben. Ich sehe persönlich im Umfeld und in der Mannschaft sehr viel Potential. Wenn Trainer und Spieler soweit verpflichtet sind möchte ich im Sommer einige Punkte angehen die ich als verbesserungswürdig sehe und Step für Step daran arbeiten.
Ervin vielen Dank für die offenen Worte, wir wünschen Dir viel Erfolg und immer ein glückliches Händchen bei Deiner neuen Aufgabe.
Erste Abgänge beim ESC Kempten stehen fest.
Der Moment war emotional und bittersüß. Nach dem dritten und entscheidenden Playoff Viertelfinale der Sharks in Erding stand Eric Nadeau mit Tränen in den Augen und der Hand auf dem Herz vor den zahlreichen Kemptener Fans die ihn mit stehenden Ovationen feierten. Gerade hatte er völlig zu Recht die Auszeichnung zum besten Spieler der Allgäuer in der Viertelfinalserie entgegengenommen. Dies zeigt wie wertvoll und fit der 48 jährige immer noch ist. Auch die Erdinger Zuschauer feierten Nadeau, irgendwie lag es in der Luft das der gebürtige Kanadier soeben das letzte Spiel seiner langen Karriere absolviert hatte. Eine Karriere deren Zeit in Deutschland damals in Kempten begann, als er in vier Jahren mit überragenden Leistungen in Kempten zum Topspieler und Publikumsliebling avancierte. Und trotz der darauffolgenden 17 Spielzeiten in Füssen und einer Saison in Ravensburg hat er das Kemptener Eishockey immer im Herzen getragen. Kein Wunder, er lebt mit seiner Familie quasi in Sichtweite zum Eisstadion in der Memminger Straße und war somit auch immer vom Geist des Kemptener Eishockeys umgeben. Schon einige Zeit war es sein Wunsch und eine Herzensangelegenheit zum Abschluss der Laufbahn nochmals für Kempten aufzulaufen. Er hielt Wort, und begeisterte mit seiner Einstellung und seinen Leistungen die Zuschauer an der Iller Woche für Woche. Nun ist das für lange Zeit undenkbare doch eingetreten, der ewige Eric hängt die Schlittschuhe an den berühmten Nagel und widmet sich seiner Familie. Ob und in welcher Funktion ihn das Eishockey wiedersehen wird weiß aktuell niemand. Beim ESC ist man stolz und dankbar dafür den Anfang und das Ende seiner Karriere in Deutschland begleitet zu haben.
Mit Alexander von Sigriz hat sich auch die ewige Nr. 21 entschieden der Bayernliga Adieu zu sagen. Im Gegensatz zu Nadeau wird er aber in der 1B der Sharks mit vielen seiner früheren Mannschaftskameraden weiter auf dem Eis stehen, ein Karriereende in Raten also. Mit einem Jahr Ausnahme verbrachte er seine ganze Karriere im Seniorenbereich in Kempten. Eine Vereinstreue die es in heutiger Zeit immer weniger gibt. Von Auf und Abstiegen bis zur Insolvenz der EAK und Neugründung des ESC hat er alles miterlebt. Ein echtes Kemptener Urgestein, man wird sich erst daran gewöhnen müssen „Sigi“ nicht mehr in der ersten Mannschaft zu sehen.
Kein Angebot mehr für die kommende Saison bekommen David Blaschta, Nicolas Fahr sowie Rostislav Martynek, welcher zurück in die Heimat geht, sie werden den ESC verlassen.
Auch Anton Zimmer verabschiedet sich aus Kempten, der Stürmer hat sich entschieden das Angebot eines höherklassigen Vereins anzunehmen.
Wir bedanken uns bei allen Abgängern für ihren Einsatz und die gezeigten Leistungen und wünschen für den weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.