Die große Kokoska Show

Die große Kokoska Show

7 Punkte steuert der Tscheche beim 9:1 Sieg gegen Pfaffenhofen bei

 3 Tore und 4 Vorlagen verbuchte der flinke Stürmer beim deutlichen Sieg der Sharks am Freitag Abend.

Absolut verdient dann auch seine erneute Auszeichnung zum Spieler des Abends, bereits zum dritten Mal in Folge. Kokoska spielt bis dato einen überragenden Dezember. Und trotz seines starken Auftritts hatten die Zuschauer das Gespür dafür wen sie an diesem Abend zu feiern hatten. U17 Spieler Markus Walter kam zu seinem ersten Einsatz in der Bayernliga, bekam mit seiner vierten Reihe über das ganze Spiel Eiszeit und machte seine Sache sehr ordentlich. Lohn seines couragierten Auftritts: Er wurde nach dem Spiel von den Zuschauern mit lauten Sprechchören aus der Kabine aufs Eis gerufen und genoss sichtlich seine Ehrenrunde.

9:1, das ist eine deutliche Sprache und das Ergebnis entspricht auch durchaus dem Spielverlauf. Die Gäste hatten in dem einseitigen Spiel  eigentlich nie wirklich die Chance der Partie  ihren Stempel aufzudrücken, zu konzentriert und energisch gingen die Gastgeber zu Werke. Eine beruhigende 3:0 Führung nach dem ersten Drittel wurde nach 40 Minuten auf 5:0 ausgebaut und im letzten Drittel hatte man sogar das Gefühl die Sharks nahmen in Anbetracht des Topspiels am Sonntagabend etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem schraubte man das Ergebnis bis auf 9:0 nach oben um sich kurz vor Ende doch noch den Ehrentreffer der Gäste einzufangen, der dem sicheren Jakob Nerb zwischen den Pfosten seinen zweiten Shutout der Saison vermasselte. Trainer Sven Curmann war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Unter der Woche haben wir einiges aufgearbeitet, vor allem auch im mentalen Bereich. Wir waren heute in allen Belangen besser und deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten in den letzten Spielen ein bisschen Probleme auch den Ertrag aus unserer Arbeit zu ziehen und heute hat das perfekt funktioniert.“

Durch die gleichzeitige Niederlage von Peißenberg gegen Schongau rückt man sogar auf Platz 2 nach oben, so dass es am Sonntag in Erding zwischen dem Ersten und dem Zweiten ein echtes Spitzenspiel gibt.

Statistik
ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 9:1 (3:0,2:0,4:1)

Tore
1:0 Kokoska (Oppenberger,Zelenka)(10.)
2:0 Miller (Rau,Kokoska)(16.)
3:0 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(19.)
4:0 Mitchell (Kokoska,Zelenka)(22.)
5:0 Zelenka (Kokoska,Gröber)(36.)
6:0 Bitomsky (41.)
7:0 Kokoska (Zelenka,Bitomsky)(50.)
8:0 Kokoska (53.)
9:0 Landerer (Seider,Oppenberger)(54.)
9:1 Felsöci D. (Felsöci J. Hätinen)(59.)

Strafminuten
ESC Kempten: 18
EC Pfaffenhofen: 18

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
EC Pfaffenhofen: Jakob Felsöci

Zuschauer 629

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Gegen Pfaffenhofen und Erding könnten die Favoritenrollen nicht unterschiedlicher verteilt sein

 

Auch wenn es in der Bayernliga schon lange keine leichten Gegner mehr gibt und an einem guten Tag jeder jeden schlagen kann so könnten die Aufgaben für die Kemptener an diesem Wochenende kaum unterschiedlicher sein. Am Freitag um 19.30 heißt der Gegner in der ABW Arena EC Pfaffenhofen. Und auch wenn es im Hinspiel mit 2:10 den bis jetzt höchsten Auswärtssieg der gesamten Liga für das Team von Sven Curmann gab darf man die Ice Hogs nicht unterschätzen. Zuletzt schickten die Oberbayern Schweinfurt mit 7:4 nach Hause. Trotzdem steht man mit erst 9 Punkten aus 16 Spielen hinter den Erwartungen. Dementsprechend hat das Team um Topscorer Jan Tlacil nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Sharks wollen natürlich weiter punkten und ihrer Rolle als Favorit gerecht werden. Erstmalig im Kader bei einem Bayernliga Punktspiel der Sharks steht dabei Markus Walter. Der talentierte Nachwuchsspieler aus der U 17 konnte schon bei einigen Spielen in der 1b zeigen was in ihm steckt, nun folgt der nächste Schritt für den jungen Stürmer, der seine komplette Ausbildung bei seinem Heimatverein in Kempten genossen hat. Mit ihm schließt sich die Lücke zwischen Nachwuchs und erster Mannschaft wieder ein Stück weiter und die gute Nachwuchsarbeit trägt ihre Früchte.

Curmann hatte zuletzt wiederholt die Probleme seines Teams beim Verwalten von Führungen moniert sowie die Verspieltheit vor dem gegnerischen Tor. Unter der Woche gab es genug Gelegenheit daran zu arbeiten um am Wochenende zu zeigen was in den Jungs steckt.

Dies gilt vor allem in der Begegnung am Sonntag, wenn es in der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales zu den Erding Gladiators geht. Olympia Silbermedaillengewinner Felix Schütz und die Verantwortlichen in Erding haben über den Sommer punktuell an der Verstärkung ihrer Mannschaft gearbeitet und den ein oder anderen hochkarätigen Neuzugang präsentiert. Den Rest seiner Truppe hat der ex Profi perfekt in Form gebracht so dass die Gladiators durch die Liga marschieren wie das berühmte heiße Messer durch die Butter. In 16 Spielen ging man 15 mal als Sieger vom Eis, lediglich der TEV Miesbach konnte Erding bis jetzt schlagen. Beeindruckend auch die Tordifferenz von + 71. Auch wenn Kempten als Tabellendritter zum Erstplatzierten reist, so sind doch die Rollen in der Partie deutlich verteilt. Erding ist der klare Favorit, die Allgäuer wollen dagegenhalten und für eine Überraschung sorgen. Mut gibt dabei das Hinspiel, hier konnte Kempten in einer spannenden und hochklassigen Begegnung das Spiel bis kurz vor dem Ende offen halten, musste sich dann aber knapp mit 1:3 geschlagen geben. Für Spannung ist gesorgt und wer am Ende seiner Rolle gerecht wird zeigt sich in der Erdinger Stadtwerke Arena am Sonntag um 18.°°

Alle Spiele des ESC an diesem Wochenende im Überblick

Fr. 15.12.     19.30     Sharks     ESC Kempten – EC Pfaffenhofen
Fr. 15.12.     20.°°     1b     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten 1b
Sa. 16.12     10.30     U 13     EV Pfronten – ESC Kempten
Sa. 16.12.    10.30     U 20     VfE Ulm/Neu-Ulm _ SG Kempten/Sonthofen
Sa. 16.12.     11.°°     U 15     ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm
Sa. 16.12      17.°°     Ladies     ESC Kempten – EKU Mannheim 1b
So. 17.12.     11.30     U 11     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten
So. 17.12.     16.45     1b     ESV Buchloe 1b – ESC Kempten 1b
So. 17.12      17.°°     U 15     ESC Kempten – TSV Peißenberg
So. 17.12.     18.°°    Sharks     TSV Erding – ESC Kempten

UNSERE 1B IST SPITZENREITER

UNSERE 1B IST SPITZENREITER

ESC Kempten 1B jetzt Spitzenreiter der Bezirksliga West

Sharks punkten erneut auswaerts, diesmal in Senden

 

Gegen den EC Senden hatten die Sharks bisher eine gemischte  Bilanz, so dass kein Selbstläufer zu erwarten war. Der erste Dämpfer, das 1:0, hielt nicht lange: in Überzahl war Ziegler zur Stelle und markierte den Ausgleich. Im zweiten Abschnitt kamen die Sharks gleich zum Zug: Egli schob zur Führung ein. Kempten konnte die Führung sichern und weiter ausbauen. Pichler verwandelte zum 1:3. Die Crocodiles steckten nicht auf und erzielten den Anschlusstreffer. Es wurde ruppiger mit der Folge, dass ein Sendener nach Faustschlag zum Duschen geschickt wurde.

Kempten nutzte die nächste Chance und stellte durch Kohler auf 2:4.

Die Sharks blieben diszipliniert, die Gastgeber schafften es nicht. Erneut in Überzahl setzte der ESC durch Walter den Schlusspunkt zum 2:5. Sehr zum Jubel der Kemptener, die mit dem Sieg den 1. Platz in der Tabelle der Bezirksliga West einnehmen. 

Als Spitzenreiter geht es weiter nach Bad Wörishofen am 15.12.2023. Spielbeginn: 20.00 Uhr. 

Zum „man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Stefan Egli gewählt. 

Statistik
EC Senden : ESC Kempten 1B 2:5 (1:1,1:3,0:1)

Tore
1:0 Dschida (11., Elaschuk)
1:1 Ziegler (15., Masek)
1:2 Egli (22., Kohler, Brugger)
1:3 Pichler (30., Brugger)
2:3 Saller (31., Pfeiffer)
2:4 Kohler ( 37., Egli)
2:5 Walter (53., von Sigriz, Ziegler)

Strafminuten
Kempten:  12 + 10 (Masek)
Senden: 14 + 5 + 20 ( Dschida)

Zuschauer 57

Bericht: Florian Gaukel
Fotos: Bianca Ostenried

ESC Kempten 1B gewinnt gegen Bayersoien

Sharks sorgen für erste Niederlage der Gastgeber

 

Gegen die bisher ungeschlagenen Gastgeber wollten die Sharks von Anfang an bestimmend auftreten. Es dauerte bis zur 11. Minute als Kempten das 1:0 durch Brugger markierte. Bei der Aktion verletzte sich der einzige Torhüter der Hausherren. Nach kurzer Unterbrechung musste fortan ein Feldspieler den Kasten hüten. Die Sharks taten sich dennoch nicht leicht. Der Anschlusstreffer zum 1:1 war die Folge. Kempten ließ sich nicht beirren. Hubbauer setzte den nächsten Punkt, ehe von Sigriz bei doppelter Überzahl auf 1:3 stellen konnte.  Die Messe war noch nicht gelesen. Bayersoien  kam aktiver aus der letzten Unterbrechung: Magg erzielte das 2:3. Für Aufatmung sorgte Kohler wenig später mit dem 2:4. Der letzte Punkt oblag von Sigriz, der sich in Unterzahl die Scheibe schnappte und verwandelte.

Zum „man of the match“ auf Seiten der Sharks wurde Phil Clermont gekürt.

Statistik
SG Bayersoien/Peiting 1B : ESC Kempten 1B 2:5 (0:1,1:2,1:2)

Tore
0:1 Brugger (11., Kohler)
1:1 Kögler (28.)
1:2 Hubbauer (32., Bartman)
1:3 von Sigriz (37., Egli)
2:3 Magg (45.)
2:4 Kohler ( 51., Clermont, Brugger)
2:5 von Sigriz (55.)

Strafminuten
Kempten:  10
Peiting: 12

Zuschauer 40

Bericht:Florian Gaukel
Fotos Bianca Ostenried

Sharks nutzen Nachholspiel

Sharks nutzen Nachholspiel

ESC Kempten klettert mit 5:4 Sieg nach last Minute Krimi beim EV Dingolfing wieder auf Platz 3

 

Die Sharks von Beginn an mit viel Elan und Zug zum Tor. Nach einer Minute bereits der erste Treffer, Kokoska hatte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abgelenkt. Voit und Mitchell legeren nach so dass bereits nach 13 Minuten ein 0:3 auf der Anzeigetafel stand. Dingolfing konnte dann mit zwei Mann mehr auf dem Eis zumindest das 3:1 noch nachlegen. Unschöner Höhepunkt im ersten Drittel ein unfairer Bandencheck gegen Joonas Sillanpää, der finnische Verteidiger musste danach das Eis verletzt verlassen. Zum Glück kehrte er dann im zweiten Drittel wieder zurück aufs Eis.

Der zweite Abschnitt sah drückend überlegene Gäste, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Einzig Jakub Bitomsky konnte im Powerplay auf 1:4 erhöhen. Ärgerlich dann der zweite Treffer der Isar Rats unmittelbar vor der Pause, erneut in Überzahl erzielt.

Doch mit dem 2.5 durch Zelenka unmittelbar nach Beginn des letzten Abschnittes sollte der Drops eigentlich geflutscht sein. Die bessere Mannschaft waren die Allgäuer, einzig die Chancenverwertung war erneut zum Haare raufen, die Scheibe wollte einfach nicht ins Netz der Niederbayern. Und wie es dann so oft im Sport ist, wenn Du vorne nicht triffst klingelt es hinten. Dem 3:4 in Unterzahl ließ Dingolfing noch das 4:5 folgen, Dies war natürlich endgültig das Signal mit gezogenem Torhüter all in zu gehen und noch den Ausgleich zu erzielen. Doch die Allgäuer verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus und nahmen die drei wichtigen Punkte mit nach Hause.

Statistik
EV Dingolfing – ESC Kempten 4:5 (1:3,1:1,2:1)

Tore
0:1 Kokoska (Zelenka,Seider)(2.)
0:2 Voit (Ellerbrock,Sillanpää)(6.)
0:3 Mitchell (Kokoska)(13.)
1:3 Endres (Ohr,Theberge)(16.)
1:4 Bitomsky (Mitchell,Zelenka)(28.)
2:4 Geiger (Schindlbeck,Endres)(40.)
2:5 Zelenka (Seider,Kokoska)(42.)
3:5 Schander (Benes)(55.)
4:5 Schindlbeck (Endres,Theberge)(58.)

Strafminuten
EV Dingolfing: 19
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
EV Dingolfing: Daniel Schander
ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer 544

Sharks unterliegen im Duell der Goalies

Sharks unterliegen im Duell der Goalies

ESC Kempten verliert beim ERSC Amberg mit 3:1

  

Nicht wirklich zufrieden war Trainer Sven Curmann nach der Begegnung seiner Jungs in der Oberpfalz: Wir dürfen wieder lernen die einfachen Dinge richtig zu machen. Wir sind zu verspielt, suchen immer noch den letzten Pass und sterben dabei in Schönheit. Amberg hat uns heute gezeigt wie es geht, die Scheiben einfach zum Tor bringen und die Chancen eiskalt ausnutzen.

Mit die weiteste Anreise der Saison galt es zu bewältigen bevor für die Kemptener Puckjäger das Rückspiel in Amberg auf dem Programm stand. Nach 4 Std. im Bus gilt es im allgemeinen die berühmten „Busbeine“ möglichst schnell zum Laufen zu bringen und von Beginn an im Spiel zu sein. Dies gelang auch recht ordentlich, Kempten war gut im Spiel und hatte einige Chancen. Die dickste setzte Maximilian Schäffler dann an den Pfosten. Amberg nutzte in der Folge einen Scheibenverlust der Sharks in der eigenen Zone zum 1:0. Doch Kempten weiter am Drücker mit jeder Menge Abschlüsse. Doch Timon Bätge im Kasten der Wild Lions war einfach nicht zu überwinden. Der zweite Abschnitt begann mit einem Unterzahlspiel der Allgäuer. Eine Minute in einfacher Unterzahl, danach eine in doppelter plus zwei weiterer mit einem Mann weniger. Doch Luca Mayer im Tor zeigte genauso eine bärenstarke Partie wie sein  Gegenüber. Die letzten 4 Minuten des Drittels Kempten dann in Überzahl und mit viel Druck. Amberg konnte sich so gut wie gar nicht befreien und Schuss um Schuss kam auf das Tor von Bätge, aber weiterhin ohne Erfolg so dass es mit dem knappen 1:0 auch in die zweite Pause ging. Kempten warf im letzten Drittel alles nach vorne und fing sich prompt in eigener Überzahl einen Konter zum vorentscheidenden 2:0 ein. Auch die umgehende Antwort mit dem Anschlusstreffer durch Mitch Limböck, der einen Schuss von Nikolas Oppenberger zum 2:1 abfälschte änderte nichts am Pech der Allgäuer. Alleine drei Pfosten und Lattentreffer im letzten Drittel zeigen dass den Sharks das Glück an dem Abend nicht hold war. Einen weiteren Turnover nutze Amberg dann um mit dem 3:1 den Sack endgültig zu  zu machen. Trotz vieler Chancen und einer überragenden Torhüterleistung von Luca Mayer reichte es für Kempten nicht zu Punkten, diese sollen nun unbedingt im Nachholspiel am Sonntag in Dingolfing eingefahren werden.

Statistik:

ERSC Amberg – ESC Kempten 3:1 (1:0,0:0,2:1)

Tore:

1:0 Pronath (Köbele,Kirchberger)(6.),

2:0 Köbele (Kirchberger)(50.),

2:1 Limböck (Oppenberger,Schäffler)(52.),

3:1 Fortin (Siller)(54.).

Strafminuten:

ERSC Amberg: 8

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

ERSC Amberg: Felix Köbele

ESC Kempten: Jakub Bitomsky

Zuschauer: 523