SHARKS LADEN ZUR LADIES NIGHT

SHARKS LADEN ZUR LADIES NIGHT

Am Sonntag gegen Ulm / Neu-Ulm gibt es Highlights speziell für die Damen

Freier Eintritt für alle weiblichen Besucher, ein Glas Prosecco umsonst beim Eingang  und Aperol Spritz am Fanstand, der Sharksbay. Die Verantwortlichen des ESC Kempten haben sich was einfallen lassen um den Anteil an eishockeybegeisterten Damen im Publikum noch zu erhöhen. So wurde das Spiel der Sharks am Sonntagabend um 17.30 gegen die Donau Devils unter das Motto „Ladies Night “ gestellt. Die Derbys gegen Ulm sind traditionell immer gut besucht, so mit dürfte einiges los sein in der ABW Arena. In der Vorbereitung gab es zwei spannende Spiele gegen die Donau Devils, beide Kontrahenten konnten ihr Heimspiel für sich entscheiden. Es waren jeweils enge Begegnungen, die gezeigt haben dass Ulm in dieser Saison ein starkes Team am Start hat und in der Liga auf jeden Fall ein Wörtchen um die Top Platzierungen mitreden wird. Um die Punkte in Kempten zu behalten wird es also eine starke Leistung der Jungs von Sven Curmann bedürfen.

Doch zuvor steht noch die nicht minder schwere Aufgabe in Peißenberg an. An der Ammer ist man bei einem absoluten Top Team zu Gast. Auch hier gab es zwei Begegnungen in der Vorbereitung und diese wurden ebenfalls von den Heimteams gewonnen. Wie auch die Sharks mussten die Miners zum Saisonstart in die Overtime um den ersten Sieg einzufahren. Beim EHC Klostersee lag man bereits mit 0:3 zurück bevor man mit einer tollen Comebackmoral das Spiel noch drehte und mit 4:3 nach Verlängerung gewann. Und auch der Sonntagsgegner von der Donau musste nach einer 3:1 Führung in Miesbach Überstunden leisten, ging allerdings durch den Siegtreffer des ex. Kempteners Jakub Bitomsky als Verlierer vom Eis.

Zwei dicke Brocken warten also auf die Sharks, bei denen es nach den letzten Begegnungen vor allem auf eins ankommen wird. Die Chancenverwertung. Diese war zuletzt noch nicht optimal, aber sie wird ein wichtiger Faktor sein wenn es darum geht Punkte aus den beiden Begegnungen einzufahren.

DIE EHEMALIGEN TREFFEN

DIE EHEMALIGEN TREFFEN

ESC Kempten gewinnt mit 4:3 nach Verlängerung gegen die EA Schongau

 

Das erste Bayernliga Punktspiel der Kemptener gegen Schongau war vor allem ein Treffen der ehemaligen. Angefangen vom Gästecoach Ken Latta, der in den 80er Jahren in Kempten seine erste Auslandsstation als Spieler bei der EAK  hatte über Tim Mühlegger, Tobias Hoferer und Stefan Saal, die in der Vergangenheit bereits mit Förderlizenzen aus Peiting auch das ein oder andere Mal im Kader der Allgäuer standen bis hin zu Lucas Spindler und Clay Ellerbrock die im letzten Jahr noch das Trikot mit dem Hai auf der Brust trugen. Jede Menge ehemaliges Kempten also, dass da im Kader der Mammuts steht. Im Gegenzug wechselten im Sommer Torhüter Xaver Nagel und Stürmer Florian Höfler vom Lech an die Iller.

Hinein also in die erste Partie der Saison, ein Traumstart gelang dabei den Sharks, mit zwei wunderschönen Treffern durch Max Miller und Florian Stauder. Nach nicht einmal drei Minuten lag man mit 2:0 in Front. Mit der Führung im Rücken agierte Kempten weiter offensiv und mit viel Tempo. Beste Chancen wurden herausgespielt, aber nicht verwertet. Schongau mit schnellen Kontern gefährlich, aber beide Goalies ließen keinen weiteren Treffer in dieser Phase zu. Die Sharks weiter mit viel Druck und Chancen, und dem Anrennen auf das 3:0. Schongau musste in der Defensive Schwerstarbeit leisten um einen höheren Rückstand zu verhindern. Alleingänge, Topchancen, zwei Pfostentreffer. Was die Allgäuer auch versuchten, die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Und 5 Euro ins Phrasenschwein, aber wie so oft im Sport, wenn Du vorne die Treffer nicht machst wird es hinten bestraft . Und so war es ausgerechnet Ellerbrock mit einem schnellen Doppelpack der für den völlig überraschenden Ausgleich sorgte. Und schlimmer noch, bei eigener Überzahl fing man sich im letzten Drittel noch das 2:3 ein. Der Spielverlauf war nun endgültig komplett auf den Kopf gestellt. Zum Glück konnte Max Miller noch in der gleichen Überzahlsituation einen Abpraller zu seinem zweiten Treffer und dem 3:3 verwerten.

Das Spiel lebte in der Endphase vor allem von der Spannung, beide Teams wollten nicht den entscheidenden Fehler begehen. Vier Minuten vor Spielende dann noch eine Schrecksekunde, Kevin Marquardt wurde von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen und musste blutend vom Eis. Zum Glück konnte er aber gegen Spielende schon wieder zurückkommen. Zwei plus zwei Minuten Überzahl, die große Chance für Kempten auf den Siegtreffer. Doch die größte Chance hatten in dieser Phase die Gäste mit einem Alleingang, den Danny Schubert aber mit einer riesen Parade vereitelte. Letztenendes musste die Verlängerung die Entscheidung bringen, und in dieser brachten sich die Gäste einmal mehr in Unterzahl. Ex Schongauer Florian Höfler nutzte diese mit einem satten Schuss direkt in den Winkel. Unterm Strich war es jedoch aufgrund der Chancenverteilung trotz des Sieges eher ein verlorener Punkt als zwei gewonnene. Auch die Schussstatistik mit 48 : 19 zugunsten der Sharks belegt sehr deutlich, dass tatsächlich mehr drin gewesen wäre für die Truppe von Sven Curmann.

Statistik
ESC Kempten – EA Schongau 4:3 n.V. (2:0,0:2,1:1,1:0)

Tore
1:0 Miller (Höfler,Mische)(3.)
2:0 Stauder (Schäffler,Topol)(3.)
2:1 Ellerbrock (Egle)(28.)
2:2 Ellerbrock (Egle)(29.)
2:3 Egle (Ellerbrock.)(46.)
3:3 Miller (Schäffler,Marquardt)(47.)
4:3 Höfler (Seider,Schirrmacher)(63.)

Strafminuten
ESC Kempten: 4
EA Schongau: 18

Beste Spieler
ESC Kempten: Max Miller
EA Schongau: Clay Ellerbrock

Zuschauer 723

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

Generalprobe gelungen

Generalprobe gelungen

ESC Kempten gewinnt gegen den  TSV Peißenberg nach Penaltyschießen

 

Das Ergebnis von 3:2 n.P. war eigentlich nebensächlich in der Partie gegen den Vizemeister. Viel wichtiger war die Leistungssteigerung gegenüber den letzten holprigen Partien. Die Sharks zeigten über 60 Minuten die beste Vorstellung in der Vorbereitung.

Letzter Test, Generalprobe, Abschluss der Vorbereitung. Sven Curmann hatte immer noch nicht seinen kompletten Kader beisammen, Daniel Rau und Nikolas Oppenberger fehlten weiterhin angeschlagen. Dazu standen mit Filip Kokoska, Nikolai Streif und Jonas Mikulic drei weitere Spieler nicht zur Verfügung. Bei den Gästen fehlte neben Lynden Pastachak noch Dejan Vogl, dafür stand Neuzugang David Hrazdira im Aufgebot.

Die Ziele der Begegnung waren klar definiert: Minimieren der Fehler, Einspielen der Reihen und mit einem guten Gefühl aus der Partie gehen um am Sonntag für den Ligastart gegen Schongau bestens gerüstet zu sein. Und das klappte ganz offensichtlich. Kempten stand in der Defensive stabiler als zuletzt und setzte auch offensiv einige Ausrufezeichen. Die Miners wurden früh unter Druck gesetzt und die Scheibe lief gut und zügig durch die Reihen der Allgäuer. Lohn der Offensivbemühungen dann die Führung durch Florian Stauder in Minute 13. Im Mittelabschnitt Peißenberg dann mit viel Druck auf das Gehäuse von Jakob Nerb, und mit zwei Treffern zur 1:2 Führung. Doch die Sharks auch im letzten Abschnitt auf dem Gaspedal. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Miners fackelte Sergei Topol nicht lange und erzielte den verdienten Ausgleich. Mit 2:2 ging es direkt ins Penaltyschießen. Sven Curmann schenkte seinen Youngstern das Vertrauen und die zahlten zurück. David Mische und Louis Landerer versenkten ihre Penaltys eiskalt, während Jakob Nerb im Sharks Gehäuse nicht zu bezwingen war. Eine schnelle und faire Begegnung endete so mit dem verdienten Sieg des ESC. Nun freuen sich alle auf die am Sonntag endlich beginnende Punktrunde.

Statistik
ESC Kempten – TSV Peißenberg 3:2 n.P. (1:0,0:2,1:0,1:0)

Tore
1:0 Stauder (Schäffler)(13.)
1:1 Ondörtoglu (Hrazdira,Reiss)(33.)
1:2 Murphy (Lidl)(39.)
2:2 Topol (Stauder,Seider)(46.)
3:2 Landerer (Pen.)

Strafminuten
ESC Kempten: 8
TSV Peißenberg: 6

Zuschauer 411

SAISONSTART WOCHENENDE

SAISONSTART WOCHENENDE

Zurück im Wohnzimmer

 

ESC Kempten tritt zweimal zuhause an, Peißenberg und Schongau kommen ins Allgäu

Genug der Vorbereitung, genug der Auswärtsspiele. Noch einen letzten Test wird es geben für die Sharks, die Generalprobe vor dem Saisonstart quasi. Und endlich wieder daheim im Wohnzimmer, der ABW Arena. Gefühlt hat sich die Vorbereitung bis zu diesem Wochenende lange gezogen, was zum einen an den vielen Spielen auf fremdem Eis liegt, zum anderen wohl auch an der noch nicht so erfolgreichen Spielweise der Kemptener. Dies war auch Thema beim Fanstammtisch am vergangenen Montag bei der die Trainer und die sportliche Leitung Stellung nahmen zu den bisher gezeigten Spielen. Trainer Sven Curmann ist noch nicht wirklich zufrieden mit den zuletzt gezeigten Leistungen, gerade bei den Niederlagen in Miesbach und Peißenberg. Er arbeitet mit seinem Team aber auch akribisch an den offenen Baustellen und ist optimistisch zum Saisonstart rechtzeitig in Form zu sein. Und lieber hat er die schlechten Ergebnisse in der Vorbereitung als dann in der Punkterunde. Auch in der letzten Saison waren die Ergebnisse in den Testspielen nicht berauschend, aber ab dem ersten Punktspiel lief es dann erfolgreich. So soll es idealerweise auch in der anstehenden Spielzeit laufen.

Zunächst steht am Freitag um 19.30 der finale Test gegen den Vizemeister an, der TSV Peißenberg kommt nach Kempten. Vor Wochenfrist gab es eine 2:5 Niederlage bei den Miners, Kempten scheiterte dabei unter anderem an der mangelnden Chancenverwertung. Curmann geht es aber nicht vordergründig um das Endergebnis sondern vor allem um die Spielweise seines Teams und um das Umsetzen seiner Vorgaben. Auf jeden Fall noch einmal ein richtig schwerer Test, bevor es dann am Sonntag um 17.30 erstmals um Punkte geht. Und wie bereits vor Jahresfrist gastiert die EA Schongau zum Saisonauftakt an der Memminger Straße. Die Mammuts kommen mit vielen Vorschusslorbeeren, sie haben eines der jüngsten Teams der Liga und sind entsprechend laufstark. Zudem haben sie ihre Ausländerpositionen gut besetzt und mit Dominik Krabat einen absoluten Topstürmer  der Bayernliga im Kader. Erst vor kurzem wurde auch der ehemalige Kemptener Clay Ellerbrock als Neuzugang präsentiert. Im Gegenzug wechselten im Sommer Torwart Xaver Nagel sowie Stürmer Florian Höfler vom Lech an die Iller. Auch wenn es beim Miniturnier in Pfronten im August einen Sieg über Schongau gab, so weiß Curmann doch, dass dies so früh in der Vorbereitung noch überhaupt kein Maßstab war und am Sonntag eine offene Begegnung zu erwarten sein wird. Tickets für die Begegnungen gibt es wie immer im Vorverkauf über die Homepage der Sharks www.esc-kempten.de Es wird aber natürlich auch eine Abendkasse geben.

Wie ein roter Faden

Wie ein roter Faden

ESC Kempten unterliegt mit 3:2 in Ulm

 

Auch zum vorletzten Vorbereitungsspiel vor der neuen Saison konnte Sven Curmann nicht seinen kompletten Kader aufbieten. Zusätzlich zu Nikolas Oppenberger und Daniel Rau fielen auch noch Nikolai Streif und Filip Kokoska aus. Alles andere als ideale Bedingungen in der Vorbereitung für den Kemptener Coach. Dafür stand immerhin Jakob Nerb zum ersten Mal nach seiner langen Verletzung wieder in der Startformation der Sharks.

Kempten erneut von Beginn an aktiv und engagiert nach vorne startend, aber es zieht sich inzwischen wie ein roter Faden durch die Preseason der Allgäuer. Man liegt immer wieder recht schnell im Spiel zurück und schafft es nicht seine eigenen Chancen zu nutzen. Derer gab es durchaus genügend im ersten Abschnitt, 2 Überzahlspiele und einen Penalty dazu, den Sergei Topol vergab. Ulm wesentlich effektiver benötigte nicht viele Chancen um mit einer 2:0 Führung in die erste Pause zu gehen. Und auch im zweiten Drittel dauerte es nicht lang da zappelte der Puck schon wieder im Kemptener Netz. Ulm jetzt offensiver mit guten Chancen die Jakob Nerb die Chance gaben sich immer wieder mit starken Paraden auszuzeichnen. Und jetzt waren endlich auch die Gäste an der Reihe einen Treffer zu erzielen, Tomas Kulhanek verkürzte in Überzahl auf 3:1. Die Begegnung jetzt ausgeglichen, Chancen auf beiden Seiten aber keine weiteren Treffer bis zur Pause.

Ausgeglichen auch der Schlussabschnitt, vor allem die Torhüter Nerb und Heckenberger konnten sich immer wieder auszeichnen. 3 Minuten vor Spielende nutzte Kemptens Curmann eine Strafzeit der Gastgeber um seinen Goalie vom Eis zu nehmen und mit sechs gegen vier Feldspieler zu agieren. Und prompt dauerte es nur ein paar Sekunden da wurde sein Mut belohnt, Florian Höfler zog von der blauen Linie ab und Timo Schirrmacher konnte den Nachschuss verwerten. Letztendlich blieb es beim knappen Sieg der cleveren Ulmer. Kempten hat nun noch eine Woche sowie ein letztes Testspiel Zeit um den Schalter zur Punktrunde umzulegen.

Statistik
VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 3:2 (2:0,1:1,0:1)

Tore
1:0 Tischendorf (Bartuli)(6.)
2:0 Danzer (Miller,Tischer)(14.)
3:0 Danzer (Tischendorf,Der)(23.)
3:1 Kulhanek (Schirrmacher)(30.)
3:2 Schirrmacher (Höfler,Kulhanek)(58.)

Strafminuten
VfE Ulm/Neu-Ulm: 12
ESC Kempten: 12

Zuschauer 274

DIE HIGHLIGHTS