ES WIRD KALT IN DER ABW ARENA
In der ABW BODENSYSTEME ARENA wird es wieder kalt!
Neue Partner und Sponsoren schmücken unsere Eisfläche!
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Zum 75 jährigen Vereinsjubiläum hatte der EV Pfronten die Teams aus Schongau, Füssen und Kempten zu einem sehenswerten Turnier eingeladen.
Im ersten Halbfinale des Tages wurde der Oberligist aus Füssen seiner Favoritenrollen deutlich gerecht und schlug den Landesligisten aus Pfronten in 40 Minuten mit 8:1.
Ein reines Bayernligaduell danach die Begegnung der Sharks gegen die EA Schongau. Für beide Mannschaften war es nach der ersten Woche Eistraining das erste Spiel, was man auch bemerkte. Trotzdem setzten sich die Sharks klar mit 5:1 gegen die Mammuts durch. Mit 2 x Stauder, Topol und Kulhánek trafen gleich drei Neuzugänge auch Max Schäffler steuerte einen Treffer bei. Eine gelungene Premiere feierte U 20 Spieler Tobias Russler. Der Sohn von Co- und Torwarttrainer Markus Russler feierte gegen Schongau seinen ersten Einsatz in der „Ersten“ der Sharks und erledigte seine Aufgabe in der Defensive ordentlich.
Im kleinen Finale um Platz drei setzten sich die Schongauer dann gegen Pfronten durch.
Kempten gegen Füssen, das ewig junge Duell zwischen Ober und Ostallgäu, so hieß es dann im abschließenden Finale. Oberligateam, seit 4 Wochen auf dem Eis mit Vorbereitungsspielen gegen Ravensburg, Kaufbeuren und Riessersee gegen Bayernligist mit drei Eistrainings. Unterschiedlicher konnten die Vorzeichen der Begegnung kaum sein. Es entwickelte sich von Beginn an eine schnelle und dynamische Partie, Füssen begann mit viel Druck und wollte sofort zeigen wer der Herr im Haus ist. Dies gelang auch mit der schnellen Führung, jedoch konnte Neuzugang Florian Höfler fast im Gegenzug auch seinen ersten Treffer zum schnellen Ausgleich erzielen. Klassisch ausgekontert wurde der Oberligist danach von den Sharks und Linus Voit traf zur viel umjubelten Führung. Zwei Strafzeiten gegen Kempten nutzte Füssen dann allerdings um das Spiel wieder zu drehen. Mit viel Tempo ging es in beide Richtungen, der Klassenunterschied war natürlich zu erkennen, aber nicht annähernd so groß wie zu erwarten. Kempten drängte auf den Ausgleich, Füssen blieb mit schnellen Gegenstößen gefährlich. Mit einem Empty Net Treffer in der Schlussminute fiel letztendlich die Entscheidung. Kempten bekam viel Lob von allen Seiten für den couragierten Auftritt und kann sich auf die weiteren Vorbereitungsspiele freuen. Coach Sven Curmann wollte den Spielen nicht zu viel Bedeutung zumessen, in dieser frühen Phase des Eistrainings kann er noch nicht viel dazu sagen. Einen zufriedenen Eindruck machte er aber trotzdem.
Auch wenn es noch einige Wochen dauert bis der Bayernliga Schnellzug Fahrt aufnimmt, so können die Sharks doch zumindest schon mal die Regionalbahn ins Ostallgäu nehmen. Dort steht am Samstag den 31.08. das Einladungsturnier des EV Pfronten zu dessen 75 jährigem Jubiläum an, der ZETKA CUP.
Die Ostallgäuer haben sich drei benachbarte Mannschaften eingeladen, so dass sich ein illustres und für alle Fans aus der Region interessantes Teilnehmerfeld ergibt.
Nachdem die Hausherren um 12.15 ihre Mannschaft der Öffentlichkeit präsentieren geht es um 13.°° mit der ersten Begegnung los: Die Pfrontener duellieren sich gleich mal mit dem Oberligisten des EV Füssen. Sicher keine einfache Aufgabe für die Falcons.
Im zweiten Halbfinale des Tages treffen die Sharks dann um 15.°° auf den Ligakonkurrenten aus Schongau, interessanterweise wird dies auch die erste Saisonbegegnung in der Bayernliga in Kempten sein.
Um 16.45 tragen die beiden Verlierer der Halbfinals das Spiel um Platz drei aus, das Endspiel der beiden Sieger steht dann um 18.30 Uhr auf dem Programm, die Siegerehrung findet im Anschluss statt.
Auch wenn das Team von Sven Curmann erst drei Eiseinheiten absolviert hat wird es doch eine erste Standortbestimmung darüber sein, wie der Kader in Form ist und wie sich die Neuzugänge präsentieren.
Ob beim ersten Einsatz schon alle Mann an Bord sind und eventuell auch Förderlizenz Spieler und eigene Nachwuchskräfte auflaufen wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Nach den guten Erfahrungen in der vergangenen Saison waren sich die Verantwortlichen beider Clubs schnell einig auch in der kommenden Spielzeit wieder jungen Talenten die Möglichkeit zu geben mehr Spielpraxis zu sammeln, sei es nun für junge Kemptener Spieler in der Landesliga oder auch für Sonthofener Talente in der Bayernliga.
Auch wenn es in der abgelaufenen Saison noch nicht zu viele Einsätze dieser Art gab, so geht die Zusammenarbeit ja auch deutlich weiter, gerade in den gemeinsamen Trainings zeigt sich oft viel mehr als bei einem Einsatz in der vielleicht vierten Reihe des Partners.
Und mit dem festen Wechsel des Sonthofeners David Mische nach Kempten sowie Philipp Zeiske von Kempten nach Sonthofen ergaben sich über den Sommer auch hier Synergien für die Spieler und beide Seiten. Die Grundsteine dafür lagen in der Zusammenarbeit der letzten Saison.
So wurden von den jeweiligen Vereinen die folgenden Talente mit Förderlizenzen für die Spielzeit 2024/2025 ausgestattet.
Seitens des ESC Kempten erhalten Nachwuchstalent Tobias Russler sowie David Mische und Nikolai Streif bei Bedarf die Gelegenheit Illeraufwärts in der Landesliga weitere Spielpraxis zu sammeln.
Im Gegenzug können der Torhüter Calvin Stadelmann sowie die Verteidiger Roman Zwicker und Aaron Grillinger in der Allgäumetropole die ersten Schritte in der höherklassigen Bayernliga machen.
Es dürfte also erneut eine Win Win Situation für alle Spieler sowie beide Clubs werden.
Timo Schirrmacher gehört bereits seit 3 Jahren zum festen Kader der Sharks. Er bringt kontinuierlich gute Leistungen, überzeugt mit seiner Spielintelligenz und hat vor allem in den Playoffs gezeigt warum er so wichtig ist.
Chris Mitchell wechselte vor der letzten Saison aus Landsberg an die Iller. Coach Sven Curmann kannte ihn genau und wusste warum er ihn auch an seiner neuen Wirkungsstätte haben wollte. Er ist der absolute Defensivspezialist in der Reihe der Kemptener Angreifer. Unaufgeregt, fair und unauffällig ist sein Spiel. Und gerade deshalb ist er so wichtig für die Mannschaft, sowohl in Unterzahl, wie auch im Spielaufbau.
Ervin Masek ist auch entsprechend zufrieden mit den beiden Verlängerungen:
“Timo Schirrmacher hat sich in den vergangenen drei Jahren beim ESC zu einem wichtigen Faktor nicht nur auf dem Eis, aber auch in der Kabine entwickelt. Wie wichtig sein Beitrag für die Mannschaft ist hat er vor allem in den Playoffs unter Beweis gestellt. Mit vier Treffern wurde er dort bester Torschütze der Sharks. Ich freue mich sehr dass Timo sich dazu entschieden hat auch weiter unserem Trikot aufzulaufen.
Mit Christopher Mitchell waren wir uns sofort nach der abgelaufenen Saison darüber einig die Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen. Chris ist der beste Defensivstürmer der Liga, daher war unser Signal ganz klar, ihn weiterhin im Team haben zu wollen. Wir sind entsprechend glücklich darüber dass wir uns mit ihm über einen Verbleib beim ESC einigen konnten.