Sharks machen erstes 6 Punkte Wochen-ende komplett

Sharks machen erstes 6 Punkte Wochen-ende komplett

ESC Kempten siegt mit überzeugender Leistung beim HC Landsberg mit 3:6

Was für ein Spiel, welche Emotionen.

In ganz souveräner Manier holt sich das Team von Sven Curmann allen Widrigkeiten zum Trotz den hochverdienten Sieg bei seinem ex. Club in Landsberg.

Nach dem überzeugenden Sieg am Freitag wollten die Sharks natürlich gleich nochmal nachlegen, wobei mit dem HC Landsberg ein ganz anderes Kaliber als Gegner gegenüber stand. Kempten in der gleichen Aufstellung wie gegen Pfaffenhofen, lediglich Danny Schubert rotierte zwischen die Pfosten. Es war von Beginn an das erwartete Spiel zweier starker Teams mit hoher Intensität.

Viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Doch leider kam die Wende im ersten Drittel dann ähnlich wie bereits in der Vorsaison. Da wurde ein Pfostenschuss von Frantisek Wagner als Tor gewertet welches das Spiel nochmals kippen lies. Dieses mal war es das 1:0 für Landsberg welches für Unmut sorgte. Danny Schubert hatte die Scheibe nach einem Schuss fest unter dem Schoner was eigentlich ein Bully nach sich zieht. Doch Jesper Bergsdorf der Schwede stocherte solange auf den Schoner von Schubert ein bis die Scheibe ins Tor trudelte. Trotz aller Proteste gaben die Unparteiischen den Treffer. Und während sich die Sharks wohl noch über die Entscheidung ärgerten reagierte Landsberg eiskalt und legte unmittelbar das 2:0 nach. Den nächsten Ärger gab es dann kurz vor der Pause. Auch Jonas Mikulic versuchte die Scheibe noch ins Tor zu stochern, diesmal lag sie aber frei auf dem Eis. Als Belohnung gab es eine völlig unverständliche 5 + Spieldauer Strafe gegen den Stürmer der Allgäuer. Sven Curmann konnte seine Spieler aber in der Kabine offensichtlich wieder in die Spur bringen. Tomas Kulhanek verkürzte kurz nach der Pause in Unterzahl auf 2:1 und man überstand die fünf Minuten somit schadlos. Und auch bei vier gegen vier trafen die Allgäuer, Sergei Topol konnte den verdienten Ausgleich erzielen. Und weiter zündeten die Special Teams der Allgäuer, in Überzahl war es dann Kevin Marquardt der einen Schuss von Florian Höfler über die Linie drückte. Ein ganz starkes Drittel der Sharks. Der bis dahin sehr starke Goalie Danny Schubert musste Mitte des Mittelabschnitts angeschlagen vom Eis, aber sein Backup Jakob Nerb machte die Sache gewohnt sicher und zeigt ebenso ein sehr starkes Spiel.  Mit viel Spannung ging es in den letzten Abschnitt eines emotionsgeladenen Derbys. Kempten nun ganz souverän mit der Führung im Rücken. Und es dauerte nicht lange bis David Mische mit einem Bauerntrick die Führung auf zwei Tore ausbaute. Kempten hatte das Spiel jetzt offensichtlich im Griff. In Unterzahl musste man zwar noch den Anschlusstreffer zum 3:4 hinnehmen, aber der erneut sehr starke  Topol zum 3:5 wie auch Linus Voit mit dem empty Net Goal zum 3:6 sorgten für den hochverdienten Sieg der Kemptener der ganz nebenbei Tabellenplatz drei bescherte.

Statistik
HC Landsberg: – ESC Kempten 0:0 (2:0,0:3,1:3)

Tore
1:0 Bergsdorf (Östling)(16.)
2:0 Klain (Mosler) (16.)
2:1 Kulhanek (Mische,Miller)(22.)
2:2 Topol (Kröber,Oppenberger)(29)
2:3 Marquardt (Höfler,Schirrmacher(33.)
2:4 Mische (Topol,Kulhanek)(45.)
3:4 Reichenender (Wagner,Hess)(53.)
3:5 Topol (58.)
3:6 Voit (Kröber,Oppenberger)(60.)(Eng.)

Strafminuten
HC Landsberg: 8
ESC Kempten: 11 + 5+20 Mikulic

Beste Spieler
HC Landsberg: Maximilian Herrmann
ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer 1080

Knoten geplatzt

Knoten geplatzt

ESC Kempten deklassiert den EC Pfaffenhofen mit 11:2

 

Es hat ein paar Spiele gedauert bis die Tormaschine der Kemptener so richtig ins Laufen kam. In den ersten drei Spielen der Saison haderte man vor allem mit der mangelnden Chancenverwertung. Doch im Spiel gegen die Hopfenstädter gelang endlich der ersehnte Befreiungsschlag, gleich elf Buden schenkte man den Oberbayern ein. Es dauerte zunächst noch 10 Minuten in denen das Spiel ausgeglichen war. Doch spätestens mit dem Doppelschlag mit Treffer zwei und drei innerhalb dreizehn Sekunden in Minute 13. war die berühmte Ketchupflasche geöffnet. Kempten gelang nun alles, Pfaffenhofen ergab sich mehr und mehr seinem Schicksal, was auch deren Coach Stefan Teufel im Anschluss monierte. Die Sharks hatten Blut geleckt und blieben bis zum Spielende am Drücker. Chance um Chance wurde sich herausgespielt und auch verwertet. Es waren auch alle vier Reihen die trafen, gleich acht verschiedene Torschützen trugen sich in Die Liste ein. Sven Curmann war vor allem darüber sehr erfreut. Endlich wieder mit an Bord war Nikolas Oppenberger, der Routinier steuerte gleich einen Treffer und eine Vorlage zum Kantersieg bei. Eine schöne Momentaufnahme die von den gut 600 Zuschauern auch gebührend honoriert wurde. Wichtig ist es nun die Leistung beim schweren Auswärtsspiel am Sonntagabend in Landsberg zu bestätigen.

Statistik:

ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 11:2 (4:1,4:1,3:0)

Tore:

1:0 Schirrmacher (Schäffler,Topol)(10.),

2:0 Topol (Schirrmacher,Schäffler)(13.),

3:0 Stauder (Voit,Mitchell)(13.),

3:1 Tlacil (Vrana,Hätinen)(14.),

4:1 Topol (Kulhanek,Miller)(15.),

5:1 Oppenberger (Seider,Schäffler)(26.),

6:1 Mitchell (Voit,Seider)(29.),

7:1 Miller (Mische,Landerer)(31.),

8:1 Mikulic (Oppenberger,Kröber)(34.),

8:2 Tlacil (Neubauer,Gebhardt)(37.),

9:2 Miller (Seider,Höfler)(41.),

10:2 Mikulic (Marquardt,Höfler)(49.),

11:2 Höfler (Landerer,Kröber)(56.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 12

EC Pfaffenhofen: 8

Beste Spieler:

ESC Kempten: Sergei Topol

EC Pfaffenhofen: Jan Tlacil

Zuschauer: 623

Der Ligaalltag hat die Sharks wieder

Der Ligaalltag hat die Sharks wieder

Pfaffenhofen und Landsberg sind die Gegner am Wochenende

Kaum sind Eröffnung der Bayernligasaison und das Highlight „Ladies Night“ vorbei steht mit dem dritten Wochenende der Saison wieder „Business as usual“ angesagt. Am Freitag um 19.30 kommt mit dem EC Pfaffenhofen der Tabellenfünfzehnte ins Allgäu. Die Eishogs hatten keinen idealen Start. Einer deutlichen 8:2 Niederlage in Geretsried folgten zwei weitere verlorene Spiele, mit 5:6 n.V. gegen Waldkraiburg und 7:4 in Miesbach. Im Gegensatz zu den Sharks mit bisher sieben Treffern erzielten sie jedoch bereits zwölf Tore, dies macht das Team von Stefan Teufel auch so gefährlich. Wie zuletzt gegen Ulm wird es auf eine starke Defensive und eine konsequente Chancenverwertung bei den Kemptenern ankommen um den nächsten Sieg einzufahren.

Am Sonntag um 18.°° erwarten die Riverkings aus Landsberg das Team von Sven Curmann. Für ihn und die Stürmer Florian Stauder und Christopher Mitchell geht es somit zurück in die Vergangenheit. Und dort wartet mit Lars Grözinger ein weiterer Bekannter. Viel Zeit für  Freude über das Wiedersehen wird nicht bleiben. Es ist, im Gegenteil, mit einem harten Fight zu rechnen. Beide Tabellennachbarn ( Kempten Platz 8, Landsberg Platz 9) hatten nicht den gewünschten Start in die Saison und schielen auf einen höheren Tabellenplatz der am Ende der Vorrunde die direkte Playoffqualifikation bedeutet. Bis dahin ist es natürlich noch ein sehr langer Weg, aber so eng wie sich die Bayernliga bis jetzt präsentiert könnte am Ende jeder einzelne Punkt wichtig sein, den man zu Beginn schon eingefahren hat.

Sharks fahren den ersten Dreier ein

Sharks fahren den ersten Dreier ein

Mit viel Kampf und Einsatz gewinnt der ESC Kempten 2:1 gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

 

Es war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Sven Curmann bis der Heimsieg unter Dach und Fach war. Dementsprechend erleichtert zeigte sich der Coach auch bei der abschließenden Pressekonferenz:“Wir sind momentan noch auf einem Weg und müssen unsere Identität finden. Die ersten 20 Minuten waren sehr glücklich für uns, das es da noch 0:0 steht. Das zweite Drittel war dann besser und wir gehen mit einer 2:1 Führung ins letzte Drittel. Ulm hat dann natürlich sehr gedrückt, aber über den Kampf und die Leidenschaft haben wir das Spiel nach Hause gebracht. Es war heute wieder ein Schritt nach vorne.“

Es war von Beginn an eine enge Partie mit Chancen auf beiden Seiten, das Momentum wechselte immer wieder zwischen beiden Seiten hin und her. Kempten hatte im Anfangsdrittel gleich sieben Minuten Unterzahl zu überstehen, konnte diese aber auch mit viel Einsatz gut verteidigen. Ulm verpasste in dieser Phase des Spiels in Führung zu gehen so dass es ohne Treffer in die erste Pause ging. Mitte des zweiten Abschnitts Kempten dann in Überzahl aber auch dies ohne Erfolg. Erst als die Devils wieder komplett waren konnten David Mische  und Florian Stauder mit einem Doppelschlag innerhalb zwei Minuten schon für eine Vorentscheidung sorgen. In Überzahl durften die Gäste durch Stefan Rodrigues nur fünf Minuten später auf 2:1 verkürzen. Von den knapp 1200 Zuschauern konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen dass er hier bereits den letzten Treffer gesehen hatte. Extrem motiviert und angriffslustig schickte Martin Jainz, der Ulmer Coach sein Team dann in den letzten Abschnitt. Doch das Bollwerk der Allgäuer hielt allen Angriffsversuchen stand, und zwischen den Pfosten hatte man mit Jakob Nerb erneut einen starken Rückhalt. Es wurde gekämpft und geblockt so gut es ging, dazwischen sorgte man mit eigenen Offensivaktionen immer wieder für Gefahr vor dem Gästegehäuse. Bezeichnend für den Einsatz ein letzter Block von Mitch Limböck 3 Sekunden vor Spielende, der schmerzhaft getroffen wurde, aber mit seinem Block die drei Punkte endgültig sicherte. Ein gelungener Abend im Rahmen der Ladies Night, am kommenden Freitag empfängt man dann den EC Pfaffenhofen zum nächsten Heimspiel.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 2:1 (0:0,2:1,0:0)

Tore
1:0 Mische (Miller,Schirrmacher)(31.)
2:0 Stauder (Höfler,Voit)(32.)
2:1 Rodrigues (Kischer,Klingler)(36.)

Strafminuten
ESC Kempten: 13
VfE Ulm/Neu-Ulm: 6

Beste Spieler
ESC Kempten: David Mische
VfE Ulm/Neu-Ulm: Valentin Der

 Zuschauer 1167

Miners eiskalt

Miners eiskalt

ESC Kempten unterliegt beim TSV Peißenberg 4:1

Schwierig sei es für ihn das heutige Spiel zu beschreiben sagte Sven Curmann bei der Pressekonferenz nach der Partie, unser Gameplan ist gut aufgegangen, wir standen defensiv stabil, sind zweimal in Konter gelaufen. Wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt hat Peißenberg über 60 Minuten verdient gewonnen. Die Miners sind gut eingespielt, und es ist immer schwer hier zu spielen. Wir haben uns heute nichts vorzuwerfen, außer die Torchancen besser zu nützen.

Auch vom Peißenberger Trainer Sepp Staltmayer gab es viel Lob für den Auftritt der Sharks, Mit viel Tempo, viele Torchancen hat Kempten herausgespielt, und seiner Mannschaft das Spiel sehr schwer gemacht lobte er die Gäste.

Auch an diesem Freitag musste Sven Curmann wieder auf seine Stammkräfte Kokoska, Oppenberger und Rau verzichten. Der Rest war an Bord, und Youngster Tobias Russler als Verstärkung mit dabei.

Peißenberg gegen Kempten waren eigentlich schon immer Top Spiele und spektakulär. Diesen Freitag setzten beide Teams noch einen drauf und begannen vom ersten Bully weg mit offenem Visier und Vollgas nach vorne. Hohes Tempo von beiden Teams und jede Menge Torchancen auf beiden Seiten. Die besseren hatten durchaus die Sharks zu bieten, wobei auch beide Torhüter, Jakob Nerb und Korbinian Sertl gewohnt souverän agierten. Keine Treffer im ersten Abschnitt, aber ein Spiel das die Zuschauer durchaus von den Sitzen riss. Auch nach der Pause das gleiche Bild, viel Tempo, viele Chancen, aber das Schusspech der Sharks schien sich fortzusetzen, was man auch probierte, die Scheibe fand nicht den Weg ins gegnerische Netz. Die kalte Dusche folgte dann prompt, einen zwei auf eins Konter nutzte Ryan Murphy zur schmeichelhaften Führung seiner Miners. Und es kam noch dicker, drei Sekunden vor der Sirene erhöhten die Hausherren auf 2:0. Alles nach vorne und den Puck endlich ins Tor befördern konnte nur die Devise für das letzte Drittel lauten. Und genau so machten es die Allgäuer auch, Angriff um Angriff rollte auf das Miners Gehäuse, aber es war wie schon in den letzten Spielen, die Stürmer des ESC haben das Glück zur Zeit nicht gepachtet. Erneut stand auch zweimal das Torgestänge wieder im Weg. Und erneut war es ein Konter der Hausherren der zum 3:0 führte. Linus Voit war es dann der quasi im Gegenzug Sertl verlud und sein Team endlich auf die Anzeigetafel brachte. Aus Frust flog in der Folge eine Trinkflasche von der Miners Bank auf das  Eis, was eine 2 Minuten Strafe nach sich zog. Curmann nahm drei Minuten vor Ende seinen Goalie  vom Eis und berannte mit sechs gegen vier das Tor, leider ohne Erfolg. Das 4:1 ins verwaiste Tor war der Endpunkt eines begeisternden Eishockeyspieles mit einem glücklichen Sieger der seine Chancen eiskalt ausnütze.

Nun gilt es für die Sharks genau so weiter zu spielen, am Sonntag muss dann endlich der Knoten platzen damit man sich auch für die guten Spiele belohnt.

 

Statistik
TSV Peißenberg: – ESC Kempten 4:1 (0:0,2:0,2:1)

Tore
1:0 Murphy (Vogl,Simon)(30.)
2:0 Vogl (40.)
3:0 Vogl (Murphy,Simon)(56.)
3:1 Voit (Mitchell)(56.)
4:1 Vogl (Hörndl)(59.)(ENG.).

Strafminuten
TSV Peißenberg: 10
ESC Kempten: 6

Beste Spieler
TSV Peißenberg: Dejan Vogl
ESC Kempten: Jakob Nerb

Zuschauer 1026

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ