Doppelderby

Doppelderby

ESC Kempten testet zweimal gegen Sonthofen

 

Neues Trikot, neues Team, neue Videowall, neuer Einlauf, neue Saison.

Es ist wirklich viel passiert bei den Sharks im zu Ende gehenden Sommer. Bei einem öffentlichen Training und dem Einladungsturnier in Peiting konnten die Fans der Kemptener bereits einen ersten Eindruck gewinnen, auf was sie sich in der neuen Saison alles freuen dürfen.

Doch zuvor stehen noch zwei Testspielwochenenden an. Am bevorstehenden kommt der Gegner gleich zweimal aus der Nachbarschaft. Mit Sonthofen verbindet die Sharks bereits seit einigen Jahren eine Kooperation, die sich in der Vergangenheit auf den Austausch von Förderlizenzen und die Zusammenarbeit beim Nachwuchs erstreckte. Ein Nachbarschaftsderby bietet generell zusätzliche Brisanz und Spannung. In den letzten Jahren kreuzte man immer wieder die Schläger mit dem ambitionierten Landesligisten und tat sich oft schwer im direkten Vergleich. Sonthofen hat traditionell eine starke Mannschaft am Start und spielt Jahr für Jahr um den Aufstieg in die Bayernliga mit. Zusätzliche Spannung bringen natürlich viele Spieler die in der Vergangenheit schon das Trikot beider Teams trugen. So unter anderem das Sonthofener Eigengewächs David Mische, der in den letzten Jahren im Bayernligateam der Sharks eine tolle Entwicklung nahm und sich Jahr für Jahr verbesserte. Für viele überraschend sein Wechsel zurück in die Landesliga vor der Saison. Er wird gegen seine ehemaligen Teamkollegen besonders motiviert sein.

Aber auch die Sharks haben im direkten Vergleich gegen Schongau bereits angedeutet was in der neuen Mannschaft steckt. Sven Curmann wird sein Team gut eingestellt ins Rennen schicken, gegen den unbequemen Gegner aus dem südlichen Oberallgäu.

Am Freitag geht es um 20.°° in der Kemptener Dewart Arena zum ersten Test auf eigenem Eis. Am Sonntag steigt dann direkt das Rückspiel um  18.°° in Sonthofen.

UNSERE NEUEN TRIKOTS

UNSERE NEUEN TRIKOTS

🥅 FÜR DIE NEUE BAYERNLIGASAISON 2026/27 🥅

🦈 DEEP. BOLD. SHARKS.

Eine neue Saison. Ein neues Revier. Ein Look, der unsere Identität trägt.
💙 Wenn es tief wird, fühlen wir uns zu Hause. 💙
Das neue Heimtrikot der ESC Kempten Sharks greift genau diese DNA auf: Ein kraftvolles Navyblau bildet die Basis und geht in verschiedenen Blautönen ineinander über. Wie die Tiefen des Ozeans steht der Look für unsere Heimat – für Tiefe, Stärke und die unberechenbare Kraft der Sharks.
Doch in der Tiefe geht unsere Geschichte nicht verloren.
Weiße und rote Streifen durchziehen das Design und bringen unsere Vereinsfarben kompromisslos auf das Eis. Der klassische Streifen-Look verleiht dem Trikot einen markanten Retro-Charakter und verbindet unsere Tradition mit einem modernen Auftritt.
🤍 AWAY FROM HOME. STILL SHARKS. 🤍
Das Auswärtstrikot setzt den bewussten Kontrast.
Ein warmer Cremeton bildet die Grundlage und bringt eine völlig andere Seite der Sharks zum Vorschein. Blaue und rote Streifen greifen die Gestaltung des Heimtrikots auf und sorgen dafür, dass beide Jerseys unverkennbar zusammengehören.
Zwei Farben. Zwei Looks.
Eine Identität.
Ob tiefes Navy oder helles Creme – sobald die Sharks das Eis betreten, ist klar, wer hier sein Revier markiert.
ESC KEMPTEN SHARKS – LET’S GO DEEP. 🦈🏒
Gemischte Erfahrungen

Gemischte Erfahrungen

ESC Kempten verliert gegen Füssen, schlägt aber Schongau deutlich

 

Es war der erste Härtetest auf dem Eis für das Team von Sven Curmann. Nach den ersten Eiseinheiten und einem intensiven Trainingslager im eigenen Stadion ging es gleich im allerersten Spiel gegen den in der Vorbereitung schon mit deutlichem Vorsprung versehenen Oberligisten aus Füssen. Im Rahmen des Einladungsturniers des EC Peiting gab es dann eine deutliche 2:7 Niederlage. Bis zum 2:3 nach Treffern der Neuzugänge Salo und Pfalzer sah es noch recht offen aus, letztendlich setzte sich der höherklassige Verein dann durch.

Nachdem im zweiten Halbfinale Schongau  ebenfalls eine klare Niederlage gegen Peiting hinnehmen musste kam es am Sonntag dann zum direkten Vergleich der beiden Bayernligisten im Spiel um Platz 3.  Hier setzten sich die Allgäuer dann klar und hoch mit 11:4 durch und konnten sich über das gewonnene „kleine“ Finale freuen. In die Torschützenliste konnten sich dabei gleich eine ganze Reihe von Spielern eintragen, was für die gewünschte Tiefe im Kader spricht. Für die ersten Tests ein positives Wochenende. Curmann hat nun die Woche über weiter Gelegenheit mit der Mannschaft zu arbeiten, bevor es am nächsten Wochenende gleich zweimal gegen den Nachbarn aus Sonthofen geht.

Eine Ikone sagt leise Servus

Eine Ikone sagt leise Servus

Danny Schubert steht nicht mehr im Kader der Sharks, auch Mason Palmer kommt nicht zurück

 

Insgesamt 11 Spielzeiten hat der Goalie inzwischen für seinen Heimatverein hinter sich, unterbrochen nur von einem kurzen Intermezzo in Pfronten. Er war stets der Mr. Zuverlässig zwischen den Pfosten, seine ruhige ausgeglichene Art auf dem Eis gab den Defensivkräften vor ihm immer ein gutes Gefühl: Da steht noch einer hinter uns der weiß was er tut und uns den Rücken freihält. Die letzte Saison musste Schubert wegen einer langwierigen Verletzung pausieren und auch die aktuelle Vorbereitung auslassen. Inzwischen arbeitet er weiter an seinem Aufbau, findet aber auch klare Worte zu seiner aktuellen Situation: „Meine Verletzung war langwierig und ich sollte bis zum Beginn der Saison wieder fit sein. Dies ist aber auch immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden, und sich zu alter Form und Stärke zurückzukämpfen ist ein langer Weg. Und sollte erneut eine Verletzung auftreten würde mich das wieder zurückwerfen. Ich habe mich daher schweren Herzens entschieden Platz zu machen und nicht mehr aktiv in den Spielbetrieb einzusteigen.“

Ehrliche Worte eines absoluten Publikumslieblings beim ESC. Wir danken Dir für Deinen unermüdlichen Einsatz und viele Jahre Spaß auf und neben dem Eis mit Dir. Und man wird Dich sicher beim ein oder anderen Spiel Deiner Sharks auch wieder im Stadion sehen.

Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an Mason Palmer, der Abwehrhühne wurde während der letzten Saison nachnominiert und konnte der Defensive sichtbar mehr Stabilität verleihen. Auch sein kompromissloses Spiel und die immer gut dosierte Härte halfen dem ESC durchaus weiter.

Da die drei Plätze für Importspieler nun bereits an Tomas Kulhanek, Eetu Elo und Niklas Salo vergeben wurden und sich Kempten an das Gentleman Agreement  der Bayernliga hält bleibt also keine Platz mehr im Kader für den Verteidiger. Danke für Deinen Einsatz Mason, und alles Gute für Deine Zukunft.

Änderung bei den Förderlizenzen und ein später Neuzugang

Änderung bei den Förderlizenzen und ein später Neuzugang

ESC Kempten muss sich nicht mehr fest an einen Partnerverein binden

 

Diese Änderung seitens der Verbände bei der Vergabe der Förderlizenzen gibt sowohl den Vereinen wie auch den Spielern deutlich bessere Möglichkeiten von der Förderlizenz Regelung zu profitieren. Im Falle der Sharks werden die folgenden Spieler mit solch einer Lizenz in Richtung des ESC ausgestattet:

Aaron Grillinger aus Sonthofen

Elias Schneider und Moritz Nerb aus Füssen.

Im Gegenzug werden Tobias Russler, Clemens Löhr und Roman Schwarz mit Förderlizenzen in Richtung Sonthofen versehen so dass die Jungen dort weiter Spielpraxis im Seniorenbereich sammeln können.

Ein weiterer junger Spieler hat sich während der laufenden Vorbereitung in Kempten vorgestellt und die Verantwortlichen überzeugt so dass er mit einem Vertrag für die Sharks versehen wird.

Von der DNL Mannschaft aus Kaufbeuren kommt der talentierte Verteidiger Michael Stöhr ins Oberallgäu. Seit 2015 bei seinem Heimatverein ausgebildet wagt er nun den Sprung zu den Senioren und komplettiert als achter Verteidiger den Kader auch in der Defensive.

Am vergangenen Sonntag wurde die neue Nr.16 den anwesenden Fans beim Showtraining der Sharks im Eisstadion an der Memminger Straße bereits vorgestellt. Herzlich willkommen in Kempten Michael und viel Erfolg mit Deinem neuen Team.