U13 und U15 Sharks Nachwuchs

U13 und U15 Sharks Nachwuchs

U13 der Sharks weiter auf Erfolgskurs

Mit großem Respekt fuhr die U13 der Kemptener Sharks am Samstag zu den Islanders nach Lindau, gegen die im Vorbereitungsspiel hoch verloren wurde.

Und die Sharks taten sich schwer in ihren gewohnten Spielfluss zu kommen. Viel zu oft gelang es den Islanders ins gegnerische Drittel zu gelangen, so dass diese bereits nach drei Minuten den ersten Treffer des Tages erzielten. Erst in der 13. Minute gelang den Sharks der Ausgleichstreffer. Trotzdem ließen die Überlegenheit und Stärke der Sharks weiter auf sich warten und Lindau konnte bereits in der 15. Minute erneut den Puck ins Tor bringen.

Nach einer kurzen und deutlichen Ansage von Trainer Mitch Limböck gewann das Team allmählich seine Stärke zurück. Der Ausgleichstreffer viel in der der 20. Minute und die Mannschaften gingen mit einem 2:2 vom Eis.

Die Drittelpause zeigte ihre Wirkung. Es kam eine siegeswillige Mannschaft aus der Kabine und zeigte ab da den Lindauern ihr volles Potenzial. Jeder einzelne kämpfte um den Puck und störte die Lindauer am Spiel. Ein schnelles Spiel mit gezielten Pässen begeisterte das Publikum. Ein harmonisches Zusammenspiel von der Abwehr über die Stürmer bis hin zu den Goalies. Die Islanders hatten gegen eine so geschlossene Mannschaft keine Chance mehr.

Durch einen Dreifachschlag in der 22., in der 26. und in der 31. Minute gingen die Sharks mit einer deutlichen 2:5 Führung in die zweite Pause.

Auch das dritte Drittel zeigte das gleiche Bild. Die Islanders schafften es erneut nicht den Puck ins Tor zu bringen. In der 50. Minute baute Kempten die Führung weiter aus und nur 20 Sekunden später klingelte es erneut.

So konnten die Kemptener voller Stolz mit einem 2:7 Sieg nach Hause fahren.

Die Ferien und spielfreie Zeit haben sie die Nachwuchsspieler verdient. Weiter geht es am 15.11. mit dem Derby gegen Sonthofen.

Ivonne Borst (ib)

U15 des ESC Kempten Sharks verliert 6:2 gegen die EA Schongau Mammuts

Die U15-Mannschaft der Sharks musste sich am vergangenen Sonntag den Mammuts in Schongau mit 6:2 geschlagen geben. Das Kemptner Team fand von Anfang an nicht ins Spiel und konnte kaum Druck aufbauen.

Die Schongauer hingegen dominierten auf der Eisfläche und setzten ihre Torchancen konsequent um.  Jetzt heißt es: Schwächen analysieren und fokussiert weitermachen.

Am kommenden Samstag empfangen die Junghaie den ERC Lechbruck im heimischen Kemptner Eisstadion.

Gabi Gäbl (gg)

ESC Kempten 1B unterliegt Fürstenfeld-bruck 1B

ESC Kempten 1B unterliegt Fürstenfeld-bruck 1B

Sharks lassen Chancen ungenutzt

 

Aus dem Freiluftstadion in Fürstenfeldbruck wollten die Sharks die Punkte mit nach Hause nehmen. Der Gedanke war gut, die Gastgeber jedoch zu effektiv in der Chancenverwertung. Bis Mitte des Spiels stand es 3:0. Erst der Penaltytreffer durch Brugger ließ Hoffnung aufkeimen. Nach dem 4:1 kam die 1B mit Treffern durch Gaukel und Pichler auf 4:3 heran. Das Momentum war da, wurde jedoch nicht genutzt.

Insgesamt hatten sich die Sharks zahlreiche Torchancen erarbeitet, leider ohne zählbaren Erfolg. Das notwendige Scheibenglück  hatten die Hausherren. Effektiver und konsequenter waren sie im Abschluss.

Nach dem 5:3 versuchten die Sharks mit einem Mann mehr, das Ruder noch herumzureißen. Am Ende ohne Erfolg. Ein empty-net-Treffer und ein weiteres Tor sorgten für den Endstand: 7:3.

Für die 1B bleiben mit Tabellenplatz 8 die vorderen Ränge in Reichweite.

Am Samstag, den 08.11.2025, um 17.00 Uhr gegen den ERC Lechbruck 1B soll zu Hause wieder gepunktet werden.

Statistik:

EV FFB 1B : ESC Kempten 1B

7:3 (2:0,1:1,4:2)

Tore für Kempten:

2:1  Brugger (33., Penalty)

4:2 Gaukel (52., Jörg)

4:3 Pichler (55., von Sigriz, Stumpf)

Strafminuten:

Kempten: 10

FFB: 2

Zuschauer: 58

Biss gezeigt

Biss gezeigt

ESC Kempten holt zwei Punkte nach Overtime in Waldkraiburg

Es ist schon verblüffend, was eine Mannschaft innerhalb von zwei Tagen bewegen kann. Alles was Trainer Sven Curmann nach der desolaten Vorstellung gegen Buchloe am Freitag vermisste brachte man von der ersten Minute an in Waldkraiburg aufs Eis. Tempo, Einsatz, Wille, Teamgeist, Spielfreude und Laufbereitschaft. Es gab einige Änderungen im Kader, Tomas Kulhanek kehrte nach seiner Erkrankung wieder zurück ins Lineup, dafür fehlte Pascal Dopatka, er hat eine leichte Blessur und wurde geschont. Nikolai Streif und Tobias Russler waren beim ERC Sonthofen im Einsatz. Im Tor stand zum ersten Mal seit seiner Verpflichtung Clemens Wiedemann und er zeigte eine starke Leistung bei seinem Einstand. Für Dopatka rückte David Mische in die Formation mit Kevin Hu und Filip Kokoska.

In der ersten halben Stunde der Begegnung ließen die Sharks die Hausherren überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Aus einer starken Defensive heraus brachte man Angriff um Angriff auf das Löwen Gehäuse. Mit einem starken Forecheck drängte man die Gastgeber immer wieder in deren eigenes Drittel und kam zu guten Chancen. Bis zur Spielmitte war die inzwischen herausgeschossene vier Tore Führung auch absolut verdient. Ein perfektes Auswärtsspiel legte man an den Tag, bis die Heimmannschaft sich darauf besann endlich aktiver am Spiel teilzunehmen. Vor allem waren es die brandgefährlichen Konter über die starken Hora und Sramek, die man bestens kennt, welche nun endlich zum Erfolg führten. Dreimal war man mit viel Tempo und schnellen Vorstößen erfolgreich, im Schlussabschnitt gelang sogar der Ausgleich. Doch Kempten gab sich zu keiner Zeit auf. Man hatte selbst viele gute Aktionen, es war ein temporeiches hin und her mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Es war auch deutlich zu sehen, beide Teams wollten unbedingt alle drei Punkte einsacken und nicht in die Verlängerung gehen. Doch es ging in die 5 extra Minuten, auch hier hatten beide gute Chancen das Spiel zu entscheiden Letztendlich war dann Filip Kokoska mit seinem zweiten Treffer des Abends der Matchwinner.

Statistik:

EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:5 n.V. (0:3,3:1,1:0,0:1))

Tore:

0:1 Kokoska (Hu,Seider)(2.),

0:2 Hu (Hlozek)(8.),

0:3 Schäffler (Steiner,Stauder)(17.),

0:4 Kulhanek (Kokoska, Marquardt)(21.),

1:4 Hora (Sramek)(28.),

2:4 Hora (Vogl,Sramek)(31.),

3:4 Maierhofer (Dzernis)(35.),

4:4 Vogl (Hora,Cejka)(51

4:5 Kokoska (Kulhanek,Hu)(65.).

Strafminuten:

EHC Waldkraiburg: 10

ESC Kempten: 10

Beste Spieler:

EHC Waldkraiburg: Daniel Hora

ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer: 644

Derby vergeigt

Derby vergeigt

ESC Kempten findet bei der 2:6 Niederlage gegen Buchloe keine Lösungen

 

Selbst Kemptens Kult Kommentator Stefan Schneider tat sich schwer bei der Pressekonferenz nach dem Spiel die richtigen Fragen zu finden. Zu groß war wohl die Enttäuschung nach dem verkorksten Derby gegen souverän auftretende Pirates. Doch Sven Curmann machte mit wenigen Sätzen recht deutlich was er von der Leistung seines Teams hielt: „Zwei Drittel war Buchloe hoch überlegen, erst im letzten Drittel haben wir es nochmal probiert, da wachten die Spieler dann langsam auf. In den ersten Minuten stehen wir da drei oder viermal frei vor dem Tor, treffen dann aber auch nicht. Aber letztendlich war Buchloe die klar überlegene Mannschaft. Von uns war das zumindest vierzig Minuten überhaupt nichts, nichts was man zum Eishockeyspielen brauch. Kein Zweikampfverhalten, kein Schlittschuhlaufen, kein Teamgeist, kein Zusammenhalt. Wenn Du keine Energie auf das Eis bringst, mit halber Kraft spielst und schlafmützig über das Eis läufst, dann kann das nicht funktionieren. Wir spielen Pässe die überhaupt nicht möglich sind, wir haben darüber geredet mit Tempo über außen ins Drittel zu kommen und machen dann genau das Gegenteil, spielen Diagonalpässe die nicht ankommen, wo keiner steht.“

Harte und klare Worte und herbe Kritik an der Spielweise seines Teams, mit denen der Sharks Coach da sichtlich angefressen das Spiel analysiert. Es hätte ein Eishockeyfest werden sollen, Derby gegen Buchloe, Teddybeartoss, aber es begann schon mit einer enttäuschenden Kulisse, nicht einmal sechshundert Zuschauer kamen in die Dewart Arena, selbst gegen Pfaffenhofen kamen mehr Fans ins Stadion. Richtige Derbyatmosphäre kam auch auf den Rängen nicht auf, dazu war auch der Spielverlauf zu deutlich. Buchloe, vor allem defensiv hervorragend organisiert ließ Kempten nicht ins Spiel kommen. Die neutrale Zone gehörte klar den Gästen und man lies die Sharks kaum zum Zuge kommen. Folgerichtig ging man auch mit zwei Toren in Führung, bevor Kevin Hu mit dem 2:1 zumindest für den positiven Regen an Stofftieren sorgte. Doch Buchloe machte unbeeindruckt weiter und legte bis zum 1:4 nach. Erneut Hu war es zum 2:4, aber die Kemptener Druckphase im Schlussdrittel wurde von den Pirates gut verteidigt, zudem überzeugte der ehemalige Kemptener David Blaschta im Tor mit einer starken Leistung. Ein empty net und ein last Minute Tor der Gäste sorgten dann für den deutlichen Endstand. Für die Begegnung am Sonntag in Waldkraiburg bedarf es nun eines sehr großen Schrittes vorwärts um wieder in die berühmte Spur zu finden.

Statistik:

ESC Kempten – ESV Buchloe 2:6(0:1,1:2,1:3)

Tore:

0:1 Diebolder (Schurr,Simm)(13.),

0:2 Schurr (Guran,Wiche)(23.),

1:2 Hu (Kokoska,Dopatka)(25.),

1:3 Carciola (Keil,Blaschta)(28.),

1:4 Wittmann (Schurr,Podrezov)(40.),

2:4 Hu (Kokoska,Steiner)(52.),

2:5 Krafczyk (Carciola,Petrak)(59.),

2:6 Podrezov (Lewis,Thiel)(60.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 8

ESV Buchloe:6

Beste Spieler:

ESC Kempten: Kevin Hu

ESV Buchloe: David Blaschta

Zuschauer: 589

Wo sind die Bären?

Wo sind die Bären?

Sharks veranstalten zum Derby gegen Buchloe einen Teddybeartoss

wie bereits in den Jahren zuvor sammelt der ESC Kempten wieder alle Sorten von Plüschtieren, die im Anschluss für einen guten Zweck gespendet werden. Das aus Nordamerika stammende Prozedere ist einfach. Alle Zuschauer bringen von daheim alles an Stofftieren mit was zu entbehren ist. Beim ersten Treffer für die Sharks werden alle auf das Eis geworfen und im Anschluss vom Nachwuchs des ESC eingesammelt und an eine Hilfsorganisation übergeben, welche dann die Verteilung an Bedürftige übernimmt. Wer dem Stofftieralter entwachsen ist, kann gegen eine Spende auch gerne vor dem Spiel im Eisstadion noch das ein oder andere Tier erwerben.

Aus sportlicher Sicht dürfte ist eine spannende Partie zu erwarten. Die Pirates haben sich über den Sommer massiv verstärkt. Mit Dieter Orendorz, Alexander Thiel und Joey Lewis hat man gleich drei Spieler vom ESVK aus der DEL2 verpflichtet. Dazu mit Adriano Carciola noch einen ex Profi, der zuletzt in Lindau in der Oberliga aktiv war. Das ganze zu einer Einheit formen soll Waldemar Dietrich, der Aufstiegstrainer, der die Memminger Indians einst in die Oberliga führte. Und auch die gestandenen Leistungsträger der letzten Jahre sind weiterhin im Kader. Die Verantwortlichen in Buchloe wollen in dieser Saison nicht bis zum Ende um den Klassenerhalt zittern müssen. Aktuell steht Tabellenplatz 8 zu Buche, nach erst 5 Spielen ist das aber noch wenig aussagekräftig. Spielbeginn in der Kemptener Dewart Arena ist am Freitag Abend um 20.°°.

Ein Wiedersehen wird es dann am Sonntag um 17.15 in Waldkraiburg geben. Laut Icehockeypage haben die Löwen den ehemalig Shark Jakub Revaj verpflichtet. Waldkraiburg steht mit einem Punkt weniger (9/8) zwei Plätze hinter Kempten. Zwei Spiele also gegen direkte Konkurrenten um die Playoffplätze. Auch so früh in der Saison schon absolut wichtig, zeigen sie doch auch ein großes Stück weit in welche Richtung es in dieser Saison gehen kann. Nach dem Sieg gegen Pfaffenhofen hatte Sven Curmann im Laufe der Woche genug Gelegenheit die zwei verkorksten Schlussdrittel in Ulm und Dingolfing mit der Mannschaft aufzuarbeiten, so dass ein entsprechend motivierter Einsatz zu erwarten ist.