SHARKS AUF DEM WEG ZURÜCK ZUR NORMALITÄT

SHARKS AUF DEM WEG ZURÜCK ZUR NORMALITÄT

Im Nachholspiel gegen den TSV Farchant gilt es für den ESC Kempten den richtigen Umstieg von der Vorrunde zur Aufstiegsrunde zu finden

 

Nach dem Highlight des Jahres 2019 mit dem Hockey Classic gegen die Donau Devils aus Ulm vor einem vollen Haus gilt es nun den Schalter umzulegen und vor wahrscheinlich deutlich kleinerer Kulisse das letzte Spiel gegen den TSV Farchant zu nutzen um sich weiter auf die bevorstehende schwere Runde vorzubereiten.

Eigentlich war die Partie gegen die Werdenfelser auf den 10.11.2019 terminiert, musste jedoch von den Gästen abgesagt werden da sie aufgrund von Erkrankungen und verletzten Spielern keine Mannschaft zusammenbekamen. Eigentlich hätte der ESC an diesem Wochenende spielfrei, aber so hat die Spielverlegung doch etwas Gutes, das Team von Carsten Gosdeck kann so im gewohnten Rhythmus bleiben was zum Start der Zwischenrunde absolut wichtig ist. Das Spiel gegen Farchant war seinerzeit als Tag der Vereine ausgerufen, und dies wird auch beibehalten. Jeder Besucher der am Freitag in seiner Fan- oder Vereinsbekleidung in die ABW Arena kommt erhält vergünstigten Eintritt. Und dabei ist es egal um welche Sportart  und welchen Ort es sich handelt. Aus sportlicher Sicht sind die Allgäuer der klare Favorit gegen den aktuellen Tabellenvorletzten. Aber die abgelaufene Vorrunde hat des Öfteren gezeigt das man sich gegen keinen Gegner schon als Sieger wähnen darf,  Kempten hat dies vor allem in Bad Aibling und Bad Wörishofen schmerzhaft zu spüren bekommen. Und in der vergangenen Saison war der TSV Farchant das einzige Team das die Sharks zweimal besiegen konnte. Von Beginn an hellwach und konzentriert sein heißt da die Devise. Personell muss der Kemptener Coach wieder umstellen, neben dem langzeitverletzten Fabian Magg fehlen ihm auch Benni Dick und wahrscheinlich auch Ron Newhook, der aus medizinischer Sicht nach dem Ausfall gegen Ulm zur Sicherheit noch geschont wird.

 

Spielbeginn in der Kemptener ABW Arena ist wie gewohnt um 19.30 am Freitagabend.

1B MIT UNGLÜCKLICHER DERBYNIEDERLAGE

1B MIT UNGLÜCKLICHER DERBYNIEDERLAGE

Vor über 325 Zuschauern musste die Zweite der Sharks, am zweiten Weihnachtsfeiertag, bei den Eisbären Oberstdorf in deren kleinen Eishalle antreten.

 

Im ersten Drittel ergaben sich für die Gäste aus Kempten bereits jede Menge bester Einschussmöglichkeiten, die jedoch immer wieder zu leichtfertig vergeben wurden. In der 17. Spielminute sorgte dann Waleri Barmasev in Überzahl nach schöner Vorarbeit durch Christian Engler und Benni Waibel, für das bis dahin verdiente 0:1 für die 1b der Sharks. Doch wie schon so oft in dieser Saison hielt der Vorsprung nicht lange und der ECO konnte ausgleichen. Derby Charakter hatte das Spiel allemal denn an Kampf und Einsatz mangelte es nicht. Zum Drittelende gab es dann noch einige verbale Entgleisungen weit unter der Gürtellinie eines Oberstdorfer Spielers (R. Berger) gegenüber Kemptener Akteuren und Offiziellen. Dieser Spieler fiel übrigens schon beim Spiel in Kempten nicht durch spielerische Klasse, sondern nur verbal negativ auf. Beim Stand von 1:1 wurden dann die Seiten gewechselt. Kurz nach Beginn zappelte die Scheibe dann wieder im Oberstdorfer Gehäuse. Wieder aus einer Überzahlsituation heraus traf Manuel Endras, diesmal von Tobias Pichler und Markus Wartosch bedient zum 1:2 für die Kemptener. Ein reines Duseltor ergab dann den Ausgleich in der 29. Minute. Hier sprang die Scheibe nach einem Schuss so unglücklich von der Bande zurück und wurde durch die Schoner des auch in dieser Partie sicheren Rückhalts Florin Baumberger, ins eigene Tor abgefälscht.  Im letzten Abschnitt zog Oberstdorf dann erst mal auf 4:2 davon, wobei dem vierten Oberstdorfer Treffer erst ein Pfiff voraus ging und zudem noch ein Torraum Abseits zugrunde lag und die oftmals nicht ganz souverän wirkenden Unparteiischen dann doch auf Tor entschieden. Benni Waibel war es, der nach klasse Vorarbeit von Christian Engler und Lukas Linnartz zum 4:3 Anschlusstreffer vollendete. Es war kein Derby ohne Dramatik. Kemptens Coaches nahmen nach einer Auszeit zwei Minuten vor Ende des Spiels ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Treffer für Kempten wollte dann keiner mehr gelingen. Oberstdorf konnte noch einmal durch einen Empty Net Treffer ins Leere Tor für den letzten Endes schmeichelhaften 5:3 Endstand sorgen. Hoch anrechnen muss man Filip Matejka und Ervin Masek, das sie extra ihren Familienurlaub in Tschechien unterbrachen, zum Spiel anreisten und im Anschluss den weiten Weg wieder zurück fuhren. Auch von denjenigen Spielern, welche an diesem Abend dabei waren und leider nicht ihre gewünschte Eiszeit erhielten. Von diesem Teamspirit können sich einige Spieler eine Scheibe abschneiden.

 

Endstand 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)

Strafminuten
Oberstdorf : 20
Kempten: 20

Tore für Kempten: Waleri Barmasew, Manuel Endras, Benni Waibel

U13 ZERLEGT DIE JUNGBULLEN

U13 ZERLEGT DIE JUNGBULLEN

Am Samstag trafen die Knaben des ESC Kempten auf die zuletzt erstarkten Sonthofener Jungbullen. Beide Mannschaften mussten Ferien- und Krankheitsbedingt viele Ausfälle kompensieren.

In einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Kemptener Jungs zweimal in Führung gehen, doch Sonthofen fand umgehend eine Antwort und konnte zweimal den Ausgleich erzielen.
Daraufhin erhöhte Kempten den Druck und konnte im gesamten Spielverlauf das Ergebnis bis auf 13:3 ausbauen. Dann kam es Ergebnisbedingt wohl zu einigen Unkonzentriertheiten bei der Kemptener Mannschaft und die Sonthofener Jungs und Mädels kamen immer wieder zu guten Kontermöglichkeiten und konnten mit ihrem vierten Treffer aber nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Fazit: Durch eine starke Mannschaftsleistung mit vielen verschiedenen Torschützen konnte ein ungefährdeter Sieg in diesem Spiel eingefahren werden! Ein noch höherer Sieg wäre bei konsequenter Umsetzung der Trainervorgaben möglich gewesen. Jetzt müssen noch die vereinzelten individuellen Fehler abgestellt werden und weiter hart am System gearbeitet werden. Das nächste Heimspiel der Knaben findet erst wieder am 25.01.2020 um 11:00 Uhr statt.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches und vor allem ein Verletzungsfreies Jahr 2020

 

 

 

HOCKEYCLASSIC DER SHARKS WIRD ZUM VOLLEN ERFOLG VOR 2824 ZUSCHAUERN

HOCKEYCLASSIC DER SHARKS WIRD ZUM VOLLEN ERFOLG VOR 2824 ZUSCHAUERN

ESC Kempten gewinnt als einziges Team in der Vorrunde gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm

 

Die Sharks hatten zum großen Fest geladen und alle kamen, sage und schreibe 2824 Zuschauer strömten zum Hockey Classic gegen Ulm/Neu-Ulm ins Kemptener Eisstadion.

Und die ersten Highlights gab es schon lange vor Spielbeginn. Zahlreiche Fans aus ganz Deutschland besuchten ab 15.°° das Fanfest vor dem Stadion. Das Konzert der Kemptener Rockband Sub-Zero war ein Teil der gemeinsamen Aktion für die Kartei der Not. Auch aus dem Allgäu strömten etliche Zuschauer mit Trikots von Füssen, Memmingen, Kaufbeuren oder Sonthofen in das Stadion an der Memminger Straße, das ab sofort einen neuen Namen hat. Seit heute prangt in großen Lettern im Design des Clubs der Name ABW Arena über dem Eingang. Die Firma die Bodensysteme in allen Bereichen vertreibt ist ab sofort der Namenssponsor des Eisstadions.

Mit 2019 Zuschauern das Jahr 2019 beenden so eines der Mottos für das Spiel zum Jahressende. Auf den Tag genau ein Jahr zuvor besuchten 2347 Gäste das Spiel gegen den gleichen Gegner. Und die wurden in diesem Jahr deutlich überschritten, fast 500 Zuschauer mehr gaben dem Event einen würdigen Rahmen. Und es hielt was es versprach, es wurde ein absolutes Topspiel. Ulm/Neu-Ulm bisher in 19 Spielen ungeschlagen wollte das natürlich im letzten Spiel der Vorrunde auch so beibehalten. Kempten als Tabellendritter war hochmotiviert den Gästen von der Donau endlich die erste Saisonniederlage beizubringen. Und mit Vollgas starteten die Sharks vom ersten Bully weg ins Spiel, das mit 10 Minuten Verspätung begann da noch viele Besucher vor dem Stadion auf Einlass warteten. Auf der Stadionuhr standen gerade einmal 10 Sekunden als Kurtis Kapitza mit einem Schlagschuss zum 1:0 von der blauen Linie das Stadion zum ersten Mal zum Beben brachte. Ohne großes Abtasten entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo, das absolut auf Bayernliganiveau war. Ulm zeigte sich unbeeindruckt von der frühen Sharks Führung und glich bereits in der 5.Minute durch den starken Dominik Synek aus. Leider musste Ron Newhook, der bereits am Freitag verletzt pausieren musste schon im ersten Drittel seinen Einsatz beenden. Das zweite Drittel begann wie das erste, mit einem schnellen Tor für die Hausherren. Adrian Kastel Dahl brachte seine Farben in der 22.Minute erneut in Führung. Kempten spielte nun wie entfesselt und erneut war es der Schwede der kurz darauf das 3:1 erzielte. Das 4:1 durch Nikolas Oppenberger weitere drei Minuten darauf verwandelte das Stadion endgültig in ein Tollhaus. Nun versäumten es die Sharks jedoch den Sack endgültig zuzumachen. Stattdessen brachten sie sich mit Strafzeiten selbst in Bedrängnis. Und die Gäste zeigten ihre große Stärke in dieser Saison, die Comeback Qualitäten. Zwei Tore in Überzahl brachten die Devils noch vor der Pause auf 4:3 zurück ins Spiel.

Und auch im letzten Drittel waren es die Sharks die erneut schnell trafen. Mit einem satten Hammer von der blauen Linie traf Roni Rukajärvi wieder zur zwei Tore Führung. Kempten verwaltete nun clever das Ergebnis, vergaß aber erneut die Vorentscheidung mit einem weiteren Treffer endgültig herbeizuführen. Stattdessen drängte Ulm massiv auf den Anschluss, die Schwaben wollten die drohende Niederlage unbedingt abwenden. Und tatsächlich, in der 59. Minute erzielten sie den 5:4 Anschluss. Robert Linke nahm daraufhin den Torwart vom Eis und nur 16 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten von Danny Schubert, der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. In der Verlängerung gab es Chancen für beide Mannschaften. Die mit Abstand größte vergab Patrick Weigant für die Sharks bei einem Konter mit 2 gegen 0 nur 10 Sekunden vor Ende der Verlängerung setzte er die Scheibe neben das Tor. Somit musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen und selbst hierbei ging es in die Verlängerung. Adrian Kastel-Dahl und Joshua Eckmann verwandelten ihre ersten Penaltys während alle anderen vergaben, also ging es 1 gegen 1 weiter. Für die Devils trat erneut Eckmann an, doch diesmal parierte Danny Schubert. Auf der anderen Seite verwandelte Kastel Dahl seinen zweiten Penalty und wurde somit zum Matchwinner eines absoluten Spitzenspiels das alles bot was sich ein Eishockeyfan nur wünschen kann.

Noch lange danach feierten die Fans ihr Team überschwänglich und  gemeinsam mit den Spielern auf dem Eis den Sieg nach einem denkwürdigen Abend.

Jetzt gilt es noch sich beim Nachholspiel gegen den TSV Farchant weiter für die Aufstiegsrunde vorzubereiten um auf den Punkt genau fit zu sein.

 

 

Statistik
ESC Kempten  – VfE Ulm/Neu-Ulm: 6:5 n.P. (1:1,3:2,1:2,1:0)

Tore

1:0 Kapitza (Newhook)(1.),

1:1 Synek (Brückner,Meißner)(5.),

2:1 Kastel-Dahl (Oppenberger,Weigant)(22.),

3:1 Kastel-Dahl (Oppeneberger,Scheffer)(24.),

4:1 Oppenberger (Weigant)(27.),

4:2 Synek (Brückner,Koberger)(32.),

4:3 Brückner (Schwarzfischer,Synek)(39.),

5:3 Rukajärvi (Kastel-Dahl,Vaitl)(43.),

5:4 Döring (Schirrmacher,Koberger)(59.),

5:5 Brückner (Jainz,Synek)(59.),

6:5 Kastel-Dahl (P.)

 

Strafminuten

ESC Kempten: 14

VfE Ulm/Neu-Ulm: 17 + 20 Simon

 

Beste Spieler

ESC Kempten: Kastel-Dahl

VfE Ulm/Neu-Ulm: Synek

 

Zuschauer 2824

 

BILDER VOM SPIEL 

DIE PRESSEKONFERENZ

AUFSTIEGSRUNDE FÜR DIE SHARKS KOMPLETT

AUFSTIEGSRUNDE FÜR DIE SHARKS KOMPLETT

ESC Kempten kennt nach dem 7:1 Sieg gegen dezimierte Bad Aiblinger nun alle Gegner in der Aufstiegsrunde

 

Die größte Überraschung nach dem Freitagabend ist mit Sicherheit das Abschneiden des ESV Burgau.

Vor der Saison aufgrund des starken Kaders mit vielen Kontingentspielern als einer der Top Favoriten gehandelt, haben die Schwaben nach der 5:2 Niederlage in Ulm nun keine Chance mehr auf einen Platz unter den ersten Vieren und müssen gegen den Abstieg aus der Landesliga spielen. Lachender Nutznießer sind die Aibdogs, die nun den vierten Platz sicher haben. Und dies trotz der Niederlage in Kempten.

Die Gäste standen vor einer denkbar schweren Aufgabe, zum einen hatten sie bereits am Abend zuvor ein Spiel in Fürstenfeldbruck, zum zweiten standen den Aibdogs lediglich 12 Feldspieler zur Verfügung. Trotzdem hielten die Oberbayern das Spiel lange offen und kämpften wacker. Die Allgäuer wiederum spielten, sicher auch im Ausblick auf das schwere Spiel gegen Ulm am Sonntag, eher verhalten. Trotzdem gab es sehr viele Chancen auf Kemptener Seite, allerdings wurden diese wieder einmal teilweise fahrlässig vergeben. Lediglich Nikolas Oppenberger sorgte in der 16. Minute für die Führung der Hausherren.

Auch im zweiten Drittel das gleiche Bild, überlegene Sharks aber an der Chancenverwertung haperte es. Trotzdem bauten Patrick Weigant und erneut Oppenberger die Führung auf 3:0 aus. Dem 4:0 durch Kastel-Dahl ließen die Gäste im letzten Drittel ihren einzigen Treffer folgen, der in Überzahl fiel. In den letzten Spielminuten zollte Bad Aibling dann dem kleinen Kader Tribut, zusätzlich schwächte man sich noch durch einige Strafen. Roni Rukajärvi sowie Andreeas Ziegler und Michel Maaßen erzielten in den letzten 3 Minute so noch drei weitere Treffer zum letztendlich klaren und verdienten 7:1 Endstand.

Neben Ulm/Neu-Ulm, Buchloe und Bad Aibling aus der eigenen Gruppe stehen nun auch die Gegner aus der Landesliga Gruppe 1 fest, die Allgäuer bekommen es dort mit Hassfurt, Amberg, Moosburg und Dingolfing zu tun. Allesamt attraktive, aber auch schwere Gegner in der am 10. Januar beginnenden Aufstiegsrunde.

Statistik
ESC Kempten  – EHC Bad Aibling: 7:1 (1:0,2:0,4:1)

Tore
1:0 Oppenberger (Kastel-Dahl)(16.)
2:0 Weigant (Oppenberger)(24.)
3:0 Oppenberger (Maaßen,Vaitl)(32.)
4:0 Kastel-Dahl (Rukajärvi,Oppeneberger)(45.)
4:1 Schulz (Lukats,Ahrens)(53.)
5:1 Rukajärvi (Vaitl,Maaßen)(57.)
6:1 Ziegler (Vaitl,Maaßen)(59.)
7:1 Maaßen (Rukajärvi,Vaitl)(60.)

Strafminuten
ESC Kempten:   8
EHC Bad Aibling:    14

Beste Spieler
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger
EHC Bad Aibling: Matthias Ahrens

Zuschauer: 414

 

DIE PRESSEKONFERENZ