KEIn DERBYGLÜCK

KEIn DERBYGLÜCK

Sharks ziehen gegen Ulm mit 0:5 den kürzeren

Das Ergebnis des Derbys am Sonntagabend spricht eine ganz andere Sprache als der Spielverlauf.

Ulms Trainer Martin Jainz analysierte die Partie im Anschluss auch sehr treffend. Aus fünf Chancen im ersten drittel drei Tore gemacht und dann kompakt und clever gespielt, das Mitteldrittel gut zugestellt und Kemptens schnellen Angreifern nicht die Chance gegeben ihr Tempo auszuspielen. Und tatsächlich mussten die Sharks immer wieder die Scheibe tief spielen, hinterhergehen und so verpufften häufig die Angriffe. Brad Miller konstatierte seinem Team drei Fehler im  ersten Drittel die zu den drei Gegentoren führten. Kempten war durchaus die spielbestimmende Mannschaft, aber sämtliche Versuche zu einem Erfolg zu kommen endeten spätestens beim starken Ulmer Goalie Heckenberger der zurecht auch zum Ulmer Spieler des Abends gewählt wurde. Ob Alleingänge oder Schlagschüsse, er parierte einfach alles. Nach dem 0:3 im ersten Drittel machten die Allgäuer durchaus Druck, blieben aber ohne Torerfolg, und nachdem man im letzten Drittel mehr und mehr aufmachen musste fing man sich noch zwei Treffer zum auf dem Papier deutlichen Endstand ein.

Statistik
ESC Kempten – VfE Ulm / Neu-Ulm: 0:5 (0:3,0:0,0:2)

Tore
0:1 Podesva (Rodrigues,Anwander)(13.)
0:2 Wirz (Rodrigues,Podesva)(15.)
0:3 Synek (20.)
0:4 Rodrigues (Dörner,Müller)(52.)
0:5 Podesva (Wirz,Rodrigues)(56.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 2
VfE Ulm / Neu-Ulm: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Linus Voit
VfE Ulm / Neu-Ulm: David Heckenberger

Zuschauer 507

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

59.59 SHARKS GEWINNEN KRIMI

59.59 SHARKS GEWINNEN KRIMI

ESC Kempten fügt dem  TSV Peißenberg eine Sekunde vor Ende die erste Saisonniederlage zu. 

Mit dem unbesiegten Spitzenreiter wartete am Freitagabend in Peißenberg der schwierigste mögliche Gegner für die Allgäuer.

Die konnten wieder auf ihren genesenen Kapitän Eric Nadeau zurückgreifen, bei den Miners fehlten die beiden erkrankten Mecrones Zwillinge. Co Trainer Markus Russler war  zuversichtlich vor der Begegnung: „Wir haben die Woche gut trainiert, neues Wochenende, neues Glück. Natürlich hat Peißenberg einen Lauf, aber wir gehen in jedes Spiel um zu gewinnen. Und selbstverständlich wollen wir Peißenberg die erste Niederlage zufügen.“ Und er sollte recht behalten.  Kempten begann von Beginn an hellwach und zeigte das man gewillt war. Bereits in der zweiten Minute fälschte Mauro Seider einen Schuss von Anton Zimmer in Überzahl zur frühen Gästeführung ab. Doch quasi im Gegenzug trafen die Miners zum Ausgleich. In der Folge bekamen die Zuschauer ein temporeiches hochklassiges Drittel mit dicken Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Kempten war absolut auf Augenhöhe und deutlich verbessert gegenüber dem letzten Wochenende. Aber trotz bester Einschussmöglichkeiten trafen nur die Hausherren in der 18 Minute zur schmeichelhaften 2:1 Pausenführung. Ab dem zweiten Drittel war es dann ein Spiel Sharks gegen Korbinian Sertl. Was die Sharks auch unternahmen, beim überragenden Schlussmann der Miners war immer wieder Endstation. Einzig Dan Przybyla gelang es den Goalie zum 2:2 zu überwinden. Gleiches Bild im Schlussabschnitt, die Sharks mit ihrer besten Saisonleistung das bessere Team, Peißenberg mit dem Treffer zum 3:2.  Aber es war mit 13 Minuten noch genug Zeit zur Aufholjagd. Nikolas Oppenberger sorgte dann 5 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich. In der letzten Minute dann ein Solo von Lars Grözinger, dieser konnte aber noch gestoppt werden, allerdings nur mit einem Foul welches eine Strafe nach sich zog. Alles stellte sich auf die Verlängerung ein , einzig Nikolas Oppenberger nahm sich ein Herz und zog eine Sekunde vor End nochmal ab. Die Scheibe schlug ein und der Jubel bei den zahlreichen Kemptener Anhängern kannte keine Grenzen mehr. Unter dem Strich durchaus ein verdienter Sieg. Kempten zeigte eine Top Leistung und nahm drei verdiente Punkte mit nach Hause.

Statistik
TSV Peißenberg – ESC Kempten: 3:4 (2:1,0:1,1:2)

Tore
0:1 Seider (Zimmer)(2.)
1:1 Krabbat (Andrä)(3.)
2:1 Fissekis (Andrä,Krabbat)(18.)
2:2 Przybyla (31.)
3:2 Fissekis (Krabbat)(47.)
3:3 Oppenberger (Grözinger,Rau)(54.)
3:4 Oppenberger (Rau)(60.) 

Strafminuten
TSV Peißenberg: 8
ESC Kempten: 2

Beste Spieler
TSV Peißenberg: Manuel Singer
ESC Kempten: Maximilian Schäffler

Zuschauer 649 

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

DER SPITZENREITER WARTET

DER SPITZENREITER WARTET

ESC Kempten reist nach Peißenberg und empfängt Ulm zum ewig jungen Klassiker

 

Miesbach, Erding, Königsbrunn hatten alle Bayernligavereine auf der Liste für die Top Platzierungen der Liga. Den beiden Kontrahenten am Freitag, Peißenberg und Kempten sprach man die Position dahinter zu. Doch bis jetzt läuft es durchaus anders, während die Sharks nach einem ausgeglichenen Start mit je drei Siegen und Niederlagen aktuell auf Platz 8 der Tabelle noch auf die Initialzündung nach oben warten, läuft es bei den Miners absolut optimal. Sechs Siege aus sechs Spielen bringen Platz eins der Liga, noch vor Königsbrunn und Miesbach. Seit die Oberbayern während der Aufstiegsrunde der letzten Saison den Trainer gewechselt hatten geht es nur noch bergauf. Unter Stefan Ihsen schaffte man nach einer Niederlagenserie noch die Wende und spielt seitdem ein erfolgreiches Hockey. Glücksgriff zur neuen Saison waren die Mecrones Zwillinge, die aus Duisburg verpflichtet wurden. In der, zugegeben noch jungen, Scorerliste stehen die beiden mit 17 und 15 Punkten auf Platz 1 und 7. Im Vergleich dazu steht der punktbeste Kemptener  Angreifer Lars Grözinger mit 9 Punkten auf Platz 25. Waren die Kemptener Stürmer in der letzten Saison noch mit mehreren Spielern immer unter den Top 10 vertreten gibt es aktuell also noch Luft nach oben. Für die Begegnung am Freitag um 20.00 Uhr in Peißenberg ist das auch nötig, in der Vorbereitung traf man sich bereits zweimal mit den Miners und kassierte zwei Niederlagen. Nach guter Aufholjagd zuhause zumindest in der Verlängerung. Möchte man dem Tabellenführer also ein Bein stellen muss alles passen. Von einer stabilen Defensive bis zum treffsicheren Sturm.

Dies gilt im gleichen Maß auch für den Klassiker am Sonntag wenn die Donau Devils im Allgäu gastieren. Nachdem Ulm in der letzten Saison in der Abstiegsrunde antrat gab es das allzeit brisante Derby schon eine Weile nicht mehr. Umso größer ist die Vorfreude auf die Begegnung. Einiges hat sich getan an der Donau seit dem letzten Aufeinandertreffen. Nach einer sehr enttäuschenden Vorrunde trennte man sich von Trainer Robert Linke, der inzwischen in Königsbrunn an der Bande steht, und gab dem Verteidiger Martin Jainz das Vertrauen. Dieser tauschte Schlittschuhe gegen Taktikboard und führte sein Team kontinuierlich nach oben. Mit Martin Podesva wurde ein guter Scorer verpflichtet und zur neuen Saison verstärkte man den Kader erneut, vor allem vom EV Lindau kamen einige Spieler dazu, allen voran mit Simon Klingler ein oberligaerfahrener Topspieler. Ulm ist stark in die Saison gestartet und wird ein harter Konkurrent im Kampf um einen der ersten 8 Plätze sein. Die 10:1 Niederlage in Königsbrun am letzten Wochenende darf man getrost als Ausrutscher betrachten, umso größer wird die Motivation der Schwaben sein dies gleich wieder auszumerzen. Spielbeginn in der ABW Arena ist am Sonntag um 17.30. Die Sharks hoffen auf eine große Zuschauerzahl um die Mannschaft im wichtigen Derby zu unterstützen.

SHARKS 1B AKTUELLE NEWS

SHARKS 1B AKTUELLE NEWS

BAD WOERISHOFEN vs. SHARKS 1B

1B muss sich knapp geschlagen geben!

Zum ersten Punktspiel durfte die 1B in Bad Wörishofen zu Gast sein. Das erste Drittel hatte gut begonnen – verdient konnte man  0:1 durch Alexander von Sigriz in Führung gehen. Mit einem Mann mehr antworten die Hausherren mit dem Ausgleich. Die Sharks ließen sich nicht beirren und haben ihr Spiel umgesetzt. Mit einem Torerfolg durch Philipp Zeiske ging es 1:2 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt haben die Kemptner etwas den Faden verloren. Bad Wörishofen kam mehr ins Spiel und stellte auf 3:2. Trainer Andreas Ziegler stellte sein Team darauf ein, das Spiel im Schlussdrittel noch rumzureißen. Der intensive Kampf bis zum Schluss – die Verteidigung und besonders Goalie Fuhrmann hatten ein überragendes Schlussdrittel – wurde leider nicht belohnt. Im Gegenteil: es gab mit Feldmeier, Waschkies und Plath drei Verletzte zu verbuchen, die hoffentlich schnell wieder zum Kader stoßen können.

Statistik
EV Bad Wörishofen : ESC Kempten 1B 3:2 (1:2,2:0,0:0)

Tore für Kempten
0:1 Alexander von Sigriz ( 12., Tobias Pichler)
1:2 Philipp Zeiske ( 15., Alexander Brugger)

Strafminuten
Kempten:  12
Bad Wörishofen: 14

Zuschauer 51

SHARKS 1B vs. RAVENSBURG 1B

1B Sharks zu harmlos gegen Ravensburg

Mit dem EV Ravensburg war ein hochkarätiger Gegner zu Gast in Kempten, der unter der Hand als Aufstiegsaspirant in die Landesliga gehandelt wird. Letztes Jahr waren sie noch in der höherklassigeren Regionalliga in Baden-Württemberg aktiv. Bereits im ersten Drittel war die Stärke der Gäste zu erkennen. Mit 0:2 ging es in die Kabine. Im zweiten Abschnitt machte Ravensburg noch mehr Druck und  kombinierte gut. Kempten, vor allem deren Schlussmann Schreiber, hatten einiges zu verteidigen. Nur ein Treffer wurde zugelassen zum 0:3.

Die letzten 20 Minuten wollten die Sharks Paroli bieten und sich nicht geschlagen geben. Leider war das Glück an diesem Tag nicht auf der Seite der Kemptener. Der bereits dezimierte Kader, wurde durch weitere Verletzungen geschwächt. Coach Alessandro Feldmeier war gezwungen auf zwei Reihen umstellen. In der Folge waren die Gäste oft einen Schritt schneller und spielten ihre Stärken aus. Der eingewechselte U17 Torhüter, Elias Bartzsch, konnte zahlreichen Schüsse parieren. Für sein erstes Punktspiel im Seniorenbereich machte er seine Sache gut. Endstand: 0:7.

Trainer Alessandro Feldmeier hatte sich mehr erhofft und will im Training an den Schwächen arbeiten: „Wir müssen die kompletten 60 Minuten Eishockey spielen. Wenn man dazu zu wenig auf das Tor schießt, kann man keine Spiele gewinnen!“

Am kommenden Freitag, den 28.10.2022, wollen die Sharks gegen die 1B des ESV Buchloe zu Hause punkten – Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Statistik
ESC Kempten 1B : EV Ravensburg 0:7 (0:2,0:1,0:4)

Strafminuten
Kempten:  8
Ravensburg: 6

Zuschauer 51

NICHTS FUER SCHWACHE NERVEN

NICHTS FUER SCHWACHE NERVEN

ESC Kempten unterliegt nach einer spannenden Begegnung mit 3:1 beim TSV Erding

 

Nach der Freitagsniederlage gegen Miesbach wollte die Truppe von Brad Miller unbedingt Punkte aus Erding mitbringen.

Nach wie vor fehlte der erkrankte Kapitän Eric Nadeau, im Tor begann dieses Mal David Blaschta, Jakob Nerb als Backup dabei. Und es ging auch gleich mit einer guten Chance für die Sharks los, bereits nach 18 Sekunden zog Erding die erste Strafe. Doch im Powerplay ging nicht viel zusammen, einmal musste sogar der Pfosten für Kempten retten sonst hätte es früh 1:0 gestanden. Doch dies gelang den Gastgebern unmittelbar nachdem sie wieder komplett waren. Und das frühe Tor in der dritten Minute gab den Gladiators sichtbar Auftrieb, mit viel Tempo und Einsatz kamen sie immer wieder brandgefährlich vor das Gästetor. Blaschta musste mehr als einmal sein ganzes Können aufbieten um seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand zu bewahren. Nur langsam konnten sich die Kemptener befreien und das Spiel offener gestalten. Zählbares brachten sie bis dato aber noch nicht auf die Anzeigetafel, so dass es mit dem knappen 1:0 in die Pause ging.

Ausgeglichener das Spiel dann im zweiten Abschnitt. Zunächst noch das 2:0 doch dann konnte Daniel Rau von der blauen Linie in Überzahl verkürzen. Viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten in der Folge, Erding durchaus auch mit Fehlern in der Defensive, aber Kempten konnte diese Einladungen nicht ausnutzen. Besser machten es die Gastgeber in Überzahl. Nach einem Schuss des ex Kempteners Rukajärvi konnten sie zur 3:1 Pausenführung abstauben. Im letzten Drittel war es dann ein stetiges Anrennen der Sharks um den Rückstand zu verkürzen. Doch was man auch versuchte, die Scheibe wollte nicht ins Erdinger Gehäuse. Auch beste Chancen konnte man nicht nutzen. Die Hausherren ihrerseits waren mit Kontern immer wieder gefährlich, doch auch das Kemptener Tor blieb im letzten Abschnitt geschlossen, so dass es beim 3:1 Endstand blieb. Ein spannendes Spiel, bei dem die Hausherren in den ersten beiden Dritteln ihre Führung verdient herausspielten, im letzten Abschnitt schafften es die Allgäuer dann nicht mehr die Partie noch zu drehen.

Statistik
TSV Erding – ESC Kempten: 3:1 (1:0,2:1,0:0)

Tore
1:0 Modlmayr (Michl,Murphy)(3.)
2:0 Franz (26.)
2:1 Rau (Schäffler,Oppenberger)(27.)
3:1 Waldhausen (Michl,Rukajärvi)(37.) 

Strafminuten
TSV Erding: 10
ESC Kempten: 8 

Zuschauer 498