SHARKS U17 NEWS

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U 17 Eishockey des ESC gegen Erding vom Samstag, 10.12.22

Nach zwei Wochen Spielpause war es endlich wieder soweit.

Die U 17 des ESC reiste am Samstag, 10.12.22 nach Erding zum Auswärtsspiel. Die Motivation war entsprechend hoch.

Nach einem schnellen Start kassierten die Kemptener in Unterzahl in den ersten Spielminuten das 1:0 für Erding. Kurz darauf konnte Erding auf 2:0 erhöhen. Das mussten die ESC-Jungs erst mal verdauen. Sie fingen sich jedoch schnell und nahmen die Verfolgungsjagd auf. Markus Walter bediente Ronni Simm, der den Anschlusstreffer zum 2:1 einnetzte. Gleich darauf versenkte Branko Ducky nach einem enorm schnellen Alleingang den Puck zum Ausgleich im Erdinger Tor.

Im zweiten Drittel machte Erding mehr Druck und konnte in Führung gehen. In einem rasanten Tempogegenstoß war es wieder Markus Walter und Ronni Simm die perfektes Kombinationseishockey zeigten. Ronni Simm schoss den Ausgleich zum 3:3. Erding kam allerdings zurück und nutzten jede Unkonzentriertheit der Kemptener Abwehr aus. So musste die U 17 ESC-Mannschaft drei Gegentreffer zur komfortablen Erdinger Führung von 6:3 hinnehmen. Erding erhielt zum Drittelende einen umstrittenen Penalty. Hier ließ jedoch Elias Bartzch im Tor der Allgäuer den Oberbayern keine Chance.

Im letzten Drittel nahmen die Kemptener den Kampf erneut auf. Diesmal passte Ronni Simm auf Markus Walter der mit dem 6:4 den ESC wieder ins Spiel brachte. Luis Kurzemann gelang der Anschlusstreffer zum 6:5 von der blauen Linie mit einem unhaltbaren Weitschuss. Am Ende hatten die Erdinger noch einmal das Glück auf ihrer Seite und sie konnten zum 7:5 Endstand noch einmal ein Tor erzielen.

Es wurde extrem schnelles Eishockey gespielt. Die Kemptener haben bewiesen, dass Sie bis zur letzten Sekunde kämpfen können.

EIN DRITTEL IST ZU WENIG

EIN DRITTEL IST ZU WENIG

ESC Kempten unterliegt bei der EA Schongau mit 5:4

Trainer Harry Waibel brachte es in der Pressekonferenz sehr direkt auf den Punkt: Zwei Drittel lang hat meine Mannschaft Fehler gemacht die man schon bei den Kleinschülern nicht sieht.  Das bin ich auch von meiner ehemaligen Juniorenmannschaft nicht gewohnt. Pässe quer durchs Drittel, Stellungsfehler beim Spielaufbau und in der Verteidigung. Aber ich bin auch zufrieden mit der Leistung im letzten Drittel, da hat das Team das Eishockey gespielt das ich sehen will, leider hat es zum Schluss nicht mehr ganz gereicht, bloß ein Drittel ist halt doch zu wenig.

Nach der Niederlage vom Freitag startete Kempten mit neu formierten Angriffsreihen. Kapitän Eric Nadeau musste nach dem Aufwärmen passen und kam nicht zum Einsatz. Im ersten Drittel war sichtlich zu erkennen das den neuen Reihen  noch die Bindung fehlt, offensiv ging so gut wie nichts zusammen. Wenn eine Scheibe einmal den Weg zum Tor fand dann eher durch eine Einzelaktion. Schongau verteidigte konsequent, machte die Räume eng und kam zu guten Chancen. Zwei sauber herausgespielte Treffer konnten die Mammuts erzielen, den Rest entschärfte Danny Schubert. Ohne ihn hätte es nach 20 Minuten schon deutlich höher stehen können.

Den Funken Kemptener Hoffnung durch das 2:1 von Pascal Kröber kurz nach der Pause erstickten die Hausherren quasi im Gegenzug. Nur 35 Sekunden dauerte es bis der alte Abstand wieder hergestellt war. Und spätestens nach dem 4:1 schwand der größte Teil Hoffnung dahin. Linus Voit konnte zwar auf 4:2 verkürzen aber noch vor der Pause schlugen die Mammuts erneut zu, 5:2 hieß es nach dem zweiten Abschnitt. Erst im letzten Drittel gaben die Sharks richtig Gas und schnürten Schongau immer wieder in der eigenen Zone ein. Lohn waren zwei Treffer durch Lars Grözinger, einer davon mit einem eiskalt verwandelten Penalty. Der Ausgleich indes wollte nicht mehr fallen, Schongau verteidigte gut und blockte viele Schüsse. Unterm Strich geht der Sieg der Mammuts auch in Ordnung.

Wie schon zuletzt in Miesbach, gegen Erding und  Geretsried schafft es Kempten nicht sein Spiel über 60 Minuten durchzubringen. Darauf muss der neue Trainer im Laufe der Woche den Focus legen bevor am Freitag der stark besetzte EHC Königsbrunn in Kempten zu Gast ist. Noch stehen die Allgäuer auf dem so wichtigen achten Tabellenplatz, der Vorsprung nach hinten wird aber kleiner und kleiner.

Statistik
EA Schongau – ESC Kempten: 5:4 (2:0,3::2,0:2)

Tore
1:0 Klein (Estermaier,Höfler)(7.)
2:0 Pare (Gagnon,Müller)(15.)
2:1 Kröber Schirrmacher,Seider)(21.)
3:1 Estermaier (Höfler,Klein)(22.),
4:1 Hoferer (Schuster,Müller)(28.)
4:2 Voit (Maaßen,Koberger)(30.)
5:2 Estermeier (Schuster,Höfler)(38.)
5:3 Grözinger (Pen.)(44.)
5:4 Grözinger (Koberger)(52.)

Strafminuten
EA Schongau: 2
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
EA Schongau: Tobias Estermaier
ESC Kempten: Lars Grözinger

Zuschauer 224

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

NUR EIN PUNKT GEGEN GERETSRIED

NUR EIN PUNKT GEGEN GERETSRIED

Sharks kaempfen sich zurueck

Am Ende reicht es für den ESC Kempten aber nur zu einem Punkt gegen Geretsried

Zwiegespalten äußerte sich der neue Headcoach der Sharks Harry Waibel nach der Partie seiner Mannschaft gegen den ESC Geretsried am Freitagabend. Im ersten Drittel sah er sein Team überlegen, die frühe Führung durch Michel Maaßen war verdient, hätte aber aufgrund guter Chancen durchaus höher ausfallen können. Die beste Gelegenheit vergab dabei Lars Grözinger mit einem verschossenen Penalty.

Mit dem zweiten Drittel war er dann gar nicht zufrieden, sein Team investierte zu wenig und ließ den Gast mehr und mehr ins Spiel kommen. Geretsried nahm dies auch dankend an  und ging mit zwei erzielten Treffern in Führung.

Im letzten Drittel sah Waibel dann durchaus wieder positives. Nachdem die River Rats zunächst auf 1:3 davonzogen gab sein Team mehr und mehr Gas. Lars Grözinger brauchte keine Minute nach dem Gästetreffer um einen Alleingang mit einem frechen Schlenzer zum 2:3 abzuschließen. Eine Überzahlsituation 5 Minuten vor Spielende brachte dann die beste Chance auf den Ausgleich. Die Hausherren schafften aber in dieser Zeit keinen guten Überzahlaufbau. Trotzdem gelang der so wichtige Treffer. Quasi mit dem Ablauf der Strafe hämmerte Rostislav Martynek die Scheibe fast von der Torlinie am sichtlich verdutzten Martin Morczinietz vorbei ins Tor. Solche Treffer erzielen wirklich nur Spieler mit den Qualitäten des ehemaligen Extraligaprofis. 90 Sekunden vor Spielende zog dann Nikolas Oppenberger mit seiner Geschwindigkeit unwiderstehlich auf und davon und hämmerte die Scheibe zum vermeintlichen 4:3 in die Maschen, das Stadion stand Kopf. Doch leider fand der Treffer keine Anerkennung, der Schiedsrichter hatte das Spiel aufgrund einer handfesten Auseinandersetzung von Pascal Kröber mit seinem Gegenspieler Stephan Engelbrecht kurz zuvor bereits unterbrochen. Somit musste die Verlängerung herhalten in der die Gäste nach nur einer Minute einen Abpraller zum Siegtreffer verwandelten. Unterm Strich geht der Sieg für die Isartäler in Ordnung, Kempten hätte im zweiten Drittel mehr investieren müssen um das Spiel in der Hand zu behalten.

Bereits am Sonntag gibt es in Schongau die nächste Gelegenheit wichtige Punkte im Kampf um Platz 8 zu holen.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried: 3:4 n.V. (1:0,0:2,2:1,0:1)

Tore
1:0 Maaßen (Schirrmacher,Grözinger)(3.)
1:1 May (Horvath)(21.)
1:2 May (Horvath)(31.)
1:3 Hochstrasser (Merl,Reiter)(54.)
2:3 Grözinger (Koberger,Schirrmacher)(54.)
3:3 Martynek (Zimmer,Seider)(57.)
3:4 Horvath (May,Rezac)(61.)

Strafminuten
ESC Kempten: 8
ESC Geretsried: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
ESC Geretsried: Benedikt May 

Zuschauer 434

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS KAEMPFEN UM PLATZ 8

SHARKS KAEMPFEN UM PLATZ 8

Gegen Geretsried und Schongau trifft Kempten auf zwei direkte Konkurrenten

Nachdem sich die Wogen um den am Dienstagabend in Kempten verkündeten Trainerwechsel bei den Sharks wieder geglättet haben geht der Blick nach vorne auf die beiden Partien am Wochenende.

Am Freitag um 19.30 sind die River Rats aus Geretsried in der ABW Arena zu Gast. Die Isartaler haben aktuell 8 Punkte Rückstand auf den ESC und den Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde noch nicht aufgegeben. Definitiv gestärkt kommen die Rats aus dem letzten Wochenende, am Freitag wurde ein 0:3 Rückstand gegen Ulm noch in einen Overtime Sieg gedreht und am Sonntag nahm man aus Buchloe alle drei Punkte mit. In der Hinrunde konnte der ESC in einer ausgeglichenen Partie mit einem Sieg drei Punkte mit ins Allgäu nehmen, Matchwinner war damals Danny Schuber mit einer starken Leistung im Tor der Sharks.

Am Sonntag bekommt das Team um Kapitän Eric Nadeau dann Gelegenheit sich für die erste Saisonniederlage zu revanchieren wenn man um 17.°° bei der EA Schongau zu Gast ist. In einer lange ausgeglichenen Partie brach man im letzten Drittel ein und kassierte eine deutliche 3:7 Klatsche. Die Mammuts stehen mit drei Punkten mehr auf dem Konto zwei Positionen vor Kempten auf Tabellenplatz 6. Mit einem Sieg könnte man somit einen schönen Schritt vorwärts machen. Spannend wird die Partie allemal, beide Vereine treten mit neuem Personal hinter der Bande an. Nicht nur in Kempten gab es einen Trainerwechsel, am vergangenen Wochenende gab Schongau die überraschende Trennung von Erfolgstrainer Rainer Höfler bekannt, er hatte die Mammuts seit dem letzten Jahr kontinuierlich nach oben gebracht und mit seinem Team immer im oberen Tabellendrittel gestanden. Interimsweise   steht nun der bisherige Assistenzcoach Helmut Maucher in der Verantwortung bei den schwarz gelben. Die Vorzeichen versprechen auf jeden Fall eine spannende Begegnung. Kemptens neuer Coach Harry Waibel kann aktuell aus dem Vollen schöpfen, alle Mann sind an Bord. Das Team ist nun in der Pflicht zu zeigen was in ihm steckt, möglichst volle Punkteausbeute lautet auf jeden Fall das Ziel.

ESC KEMPTEN UND BRAD MILLER GEHEN GETRENNTE WEGE

ESC KEMPTEN UND BRAD MILLER GEHEN GETRENNTE WEGE

Nachfolger übernimmt bereits in dieser Woche das Training

In einem gemeinsamen Gespräch des US Amerikaners mit dem Vorstand und der sportlichen Leitung des ESC Kempten einigte man sich im gegenseitigen Einvernehmen darauf den Vertrag des Trainers vorzeitig aufzulösen. Die sportlichen Erfolge des Teams erfüllen nicht komplett die Erwartungen an die Sharks. Zu unterschiedlich waren die Leistungen in den letzten Wochen. Bei den Top Teams in Miesbach, Königsbrunn und Peißenberg konnte man nach starken Leistungen auswärts punkten. Dem gegenüber stehen aber leider auch Auftritte wie gegen Schongau, Ulm und zuletzt Erding zuhause in denen das Team die notwendige Leidenschaft vermissen lies. Gerade daheim ist es aber wichtig Leistung zu zeigen, Spiele zu gewinnen und die Fans zu begeistern. Letztendlich war auch ausschlaggebend das eine Weiterentwicklung des Teams und eine Konstanz über 60 Minuten nicht erkennbar waren.

Mit dem Trainerwechsel möchte man nun einen Impuls setzten und auch die Spieler  wieder mehr in die Pflicht nehmen. Miller hat heute Abend die Mannschaft darüber informiert und sich beim Team verabschiedet. Wir schätzen Brad als Trainer und vor allem auch als Mensch sehr.

Wir bedanken uns bei ihm für seinen Einsatz und seine Arbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg bei seinen kommenden Aufgaben.

Einen Nachfolger konnten man kurzfristig fast aus der Nachbarschaft verpflichten. Mit dem gebürtigen Füssener Harald Waibel steht ab sofort ein im Allgäu gut bekannter Trainer hinter der Bande. Der 49jährige war bereits beim EV Pfronten und dem ERC Sonthofen für die sportliche Seite verantwortlich. 2012 und 2013 wurde er für seine Arbeit bei den Bulls als Bayernliga Trainer des Jahres ausgezeichnet. Er kennt die Liga und die Anforderungen bestens und bringt so natürlich das ideale Rüstzeug mit um sofort erfolgreich mit dem Team zu arbeiten. Seit 2016 zeichnet er sich verantwortlich für die U16, U18 und U20 des EV Pfronten. Somit also auch das richtige Knowhow um mit den jungen Spielern im Team zuarbeiten und diese weiterzuentwickeln.

Den größten Batzen an Erfahrung bringt Harry, wie er überall genannt wird, aber aus seiner Zeit als Spieler mit. 1989 begann er seine aktive Karriere in der Oberliga beim EV Pfronten, dem Verein bei dem seine Laufbahn 2010 dann auch den Ausklang fand. Dazwischen standen etliche Engagements beim Who is Who im bayerischen und deutschen Eishockey. Krefeld, Rosenheim, Schwenningen, München, Hannover, Freiburg, Bad Nauheim, Hamburg, Riessersee, Kaufbeuren und Sonthofen stehen in der Vita des ehemaligen Stürmers. 751 Spiele in denen er 443 Scorerpunkte und 704 Strafminuten sammelte zeugen von seinen Qualitäten als Spieler. Nicht zu vergessen natürlich, auch für die EAK schnürte er schon die Schlittschuhe. 2003/2004 stand er gemeinsam mit dem heutigen zweiten Vorstand Marcus Kubena auf dem Eis. Bereits damals seine Mannschaftskameraden und nun also seine Spieler: ESC Urgestein Alexander von Sigriz und Kapitän Eric Nadeau. Gute Voraussetzungen um sofort mit der Mannschaft voll anzugreifen und bereits am nächsten Wochenende gegen die direkten Konkurrenten Geretsried und Schongau zu punkten.

Willkommen im Team und viel Erfolg Harry.