Die Planungen für die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren

Vor einem Jahr war der ESC Kempten am Tiefpunkt. Das Team war sang- und klanglos aus der Landesliga abgestiegen und blieb nur in der Klasse, weil diese vom Verband neu strukturiert wurde. Doch aus dem Scheitern wurden die richtigen Lehren gezogen. Denn heuer spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer nach einem Umbruch im gesamten Verein – auf Führungsebene wie im Kader – sogar um den Aufstieg in die Bayernliga. Das Fazit des Sportlichen Leiters Markus Wartosch fällt entsprechend positiv aus.

=> Das Sportliche: Primäres Ziel war der Klassenerhalt, der wurde bereits an Weihnachten gesichert. Von 34 Spielen in der Haupt- und Verzahnungsrunde wurden 19 gewonnen, 15 verloren. 138 Toren stehen 133 Gegentreffer gegenüber. Wartosch: „Wir haben lange um den dritten Platz mitgespielt, waren zweitbester Landesligist hinter Klostersee und haben die Bayernligisten in der Aufstiegsrunde ein bisschen geärgert. Das war vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten.“

=> Die Zuschauer: Einen Schnitt von 400 Besuchern pro Spiel hatten sich die Verantwortlichen vor der Saison gewünscht. Diese Marke wurde nicht erreicht, trotzdem sind die Sharks mit dem Zuspruch zufrieden. Durchschnittlich etwa 300 Zuschauer werden es bei den Heimspielen wohl gewesen sein. „Ich finde es schön, dass viele, die früher schon in Kempten zum Eishockey gegangen sind, wieder ins Stadion kommen. Auch der Fanclub ist immer größer geworden.“

=> Die Mannschaft: Im Tor hatten die Sharks mit Fabian Schütze (21) und Martin Niemz (34) eines der besten Duos der Liga. Trainer Andreas Becherer hatte vor jeder Partie die Qual der Wahl und verteilte die Einsatzzeiten ausgewogen. Die gute Arbeit in der Defensive war für Wartosch ohnehin der Schlüssel zum Erfolg. „Aus der Mannschaft, die anfangs oft Hau-Ruck-Eishockey gespielt hat, wurde im Verlauf der Saison eine taktisch disziplinierte Truppe“, sagt der Sportliche Leiter. Eine Truppe, in der sich selbst Top-Stürmer wie Corey Pawley (23) und Patrick Weigant (31) nicht zu schade waren, nach hinten zu arbeiten. Wartosch hebt die mannschaftliche Geschlossenheit hervor, verteilt aber auch Sonderlob an Routiniers wie Christian Engler (33): „Er hat eine ganz starke Saison gespielt.“

=> Die Planungen: Hinter den Kulissen wird bereits am Kader für die kommende Runde gebastelt. Torhüter Niemz und Stürmer Weigant haben bereits Verträge für die Saison 2018/2019. Auch auf dem Trainerposten will Wartosch an Bewährtem festhalten. „Wir wünschen uns natürlich, dass Andreas Becherer weitermacht. Und auch der Kern der Mannschaft soll zusammenbleiben. Auf der einen oder anderen Position werden wir aber noch nachlegen“, sagt Wartosch. An der Philosophie des ESC ändert sich nichts: Der Verein baut auf Spieler aus der Region und will auch die Kooperation mit dem EV Füssen fortführen. (AZ, Stephan Schöttl)

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