Spektakulärer Saisonauftakt der Sharks, aber ohne Happy End
Das erste Spiel der neuen Bayernligasaison war auch das Selbe wie auch das letzte der regulären Runde in der letzten Spielzeit. Die Wild Lions aus Amberg empfingen die Kemptener Sharks. Beide Teams hatten ihre Kader über den Sommer deutlich verstärkt, so das ein spannendes und enges Spiel zu erwarten war. Und genau das sollten die über 700 Zuschauer in Amberg auch zu sehen bekommen.
Keine drei Minuten standen auf der Uhr, genau gesagt 144 Sekunden, da waren bereits vier Tore gefallen, spektakulärer kann eine Saison kaum beginnen. Durch Treffer von Salo, Elo und Kokoska waren die Allgäuer Gäste bereits mit 1:3 in Führung. Amberg konnte in der Folge immer wieder herankommen oder gar ausgleichen, der ESC zog aber gleichzeitig wieder um einen oder zwei Treffer davon. Erneut Salo und zweimal Kulhanek zeichneten für die weiteren Treffer verantwortlich, die Sharks gingen mit einem trügerischen zwei Tore Vorsprung in die letzten fünf Minuten der Begegnung. Und die hatten es in sich. Auf dem Eis wurde es ruppiger und Amberg konnte in Überzahl auf 5:6 verkürzen. Die Hausherren warfen nun alles nach vorne, dezimierten sich aber mit einer Strafe, was für Kempten nach einer sicheren Nummer aussah. Doch erneut trügt der Schein, aufopferungsvoll kämpfend glichen die Oberpfälzer mit einem Mann weniger auf dem Eis noch aus. Somit musste es in die Verlängerung gehen, in dieser konnte Kempten eine zweiminütige Überzahl nicht zum entscheidenden Treffer nutzen, kaum komplett erzielte Amberg darauf den Siegtreffer. Unterm Strich bleibt ein hochklassiges erstes Spiel in der Punkterunde mit zwei verschenkten Punkten. Einen zwei Tore Vorsprung fünf Minuten vor Spielende hätte man routinierter nach Hause bringen müssen.
Statistik:
ERSC Amberg – ESC Kempten 7:6 n.V. (3:4,1:1,2:1,1:0)
Tore:
0:1 Salo (Hlozek,Kokoska)(1.),
0:2 Elo (Pfalzer)(2.),
1:2 Baranovskis (Vait,Feder)(2.),
1:3 Kokoska (Hlozek,Kulhanek)(3.),
2:3 Bitomsky (Gulda,Schmidt)(8.),
2:4 Kulhanek (Kokoska,Elo)(17.),
3:4 Gulda (Hafenrichter,Bitomsky)(18.),
4:4 Walkom (Fensterstock,Schroepfer)(25.),
4:5 Salo (Kulhanek,Kokoska)(35.),
4:6 Kulhanek (Nöß,Kokoska)(43.),
5:6 Walkom (Fensterstock,Baranovskis)(56.),
6:6 Bitomsky (Schmidt,Hafenrichter)(57.),
7:6 Walkom (Fensterstock,Silbermann)(64.).
Strafminuten
ERSC Amberg: 16
ESC Kempten: 14
Beste Spieler:
ERSC Amberg: Walkom
ESC Kempten: Nerb
Zuschauer: 735
