Aufbäumen der Sharks kommt zu spät

Aufbäumen der Sharks kommt zu spät

ESC Kempten verliert beim EHC Königsbrunn mit 5:3

Nicht die besten Vorzeichen gab es vor der schweren Partie auswärts beim amtierenden Meister der Bayernliga. Mit Jakob Nerb stand nur noch ein etatmäßiger Keeper zur Verfügung. Als Backup zur Seite stand ihm kurzfristig der U17 und 1b Goalie Elias Bartzsch der somit zum ersten Mal bei der „Ersten“ im Aufgebot stand. Und auch Trainer Sven Curmann musste erkrankt absagen. Markus Russler übernahm den  Part des Headcoaches und der sportliche Leiter Ervin Masek assistierte ihm.

Die Gastgeber starteten mit viel Druck und hatten auch schnell die ersten drei Torschüsse zu verzeichnen. Kempten befreite sich dann mehr und mehr vom Druck, hatte selbst gute Wechsel und dicke Torchancen. Doch Stefan Vajs im Gehäuse der Pinguine agierte wie gewohnt sehr sicher. Das Spiel war über den Rest des Drittels  temporeich und offen, mit dem Unterschied das Königsbrunn zwei Treffer erzielte und mit 2:0 in die Pause ging. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre durchaus mehr für die Sharks drin gewesen. Die Brunnenstädter legten nun noch eine Schippe drauf. Kempten tat sich schwer im Spielaufbau, die Defensive Königsbrunns stand stabil, das aggressive Forechecking zeigte Wirkung. Vorne wirbelten sie zudem mit viel Tempo und Spielfreude und kamen zu zwei weiteren schön heraus gespielten Treffern. Die Sharks hatten mit zwei Alleingängen durch Bitomsky und Kokoska die größten Torchancen, aber beide scheiterten am überragenden Vajs. Vor dem letzten Abschnitt war die Messe offensichtlich gelesen, allerdings hatten die Sharks mit der Partie noch nicht abgeschlossen. So kam doch noch jede Menge Spannung und Dramatik in die Begegnung. Linus Voit mit dem 4:1 gab für sein Team endgültig das Signal Vollgas zu geben. Königsbrunn konnte das Tempo der Allgäuer nicht mehr wirklich mitgehen und wurde massiv in die eigene Zone gedrückt. Mauro Seider und Ondrej Zelenka schafften das nach 40 Minuten nicht mehr geglaubte und stellten den 4:3 Anschluss her. Kempten nun drückend überlegen und auf den Ausgleich aus wurde dann durch eine eher kleinlich gepfiffene Strafe jäh im Vorwärtsdrang eingebremst. Mit einem Mann mehr auf dem Eis machten die Hausherren den Sack mit dem 5:3 zu. Ein Drittel zu spät Vollgas gegeben, sonst wären Punkte auf jeden Fall möglich gewesen. Diese sollen nur am zweiten Feiertag in Schongau eingefahren werden.

 
Statistik
EHC Königsbrunn: – ESC Kempten 5:3 (2:0,2.0,1:3)

Tore
1:0 Trupp (Sternheimer,Bullnheimer)(12.)
2:0 Bullnheimer (Beslic Erdt)(19.)
3:0 Beslic (Reuter)(28.)
4:0 Sternheimer (Brückner,Beslic)(30.)
4:1 Voit (Oppenberger,Schäffler)(44.)
4:2 Seider (Limböck,Bitomsky)(48.)
4:3 Zelenka (Bitomsky,Rau)(53.)
5:3 Bullnheimer (Farny,Sternheimer)(58.)

Strafminuten
EHC Königsbrunn: 8
ESC Kempten: 4

Beste Spieler
EHC Königsbrunn: Tim Bullnheimer
ESC Kempten: Daniel Rau

Zuschauer 448

HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS AUF WEIHNACHTSTOUR

SHARKS AUF WEIHNACHTSTOUR

ESC Kempten reist nach Königsbrunn und Schongau 

 

Nicht zum Geschenke verteilen und auch nicht zum Christbaum loben geht die Mannschaft um Kapitän Daniel Rau rund um die Feiertage auf Auswärtsfahrt.

Die Geschenke möchte man lieber selbst bekommen, in Form von möglichst vielen Punkten. Am Freitagabend kommt es  zum nächsten Topspiel, gegen den punktgleichen EHC Königsbrunn, der aktuell mit zwei Spielen weniger direkt vor den Sharks auf Platz 3 der Tabelle steht. Überhaupt ist die Situation, auch nach 18 Spieltagen, zwischen Platz 2 und 6 mit nur drei Punkten Differenz nach wie vor so  eng wie noch nie. Erding dürfte als einsamer Tabellenführer auch dort bleiben. Dahinter rangeln sich aktuell Peißenberg, Königsbrunn, Kempten, Miesbach, Landsberg, Klostersee und Buchloe um die ersten sechs Plätze welche die direkte Qualifikation zu den Playoffs bedeuten. Jeder Punkt ist enorm wichtig und Niederlagen spülen ein Team schnell um einige Plätze zurück. Beim amtierenden Meister braucht es auf jeden Fall eine top Performance um Punkte zu entführen. Auch wenn das Ergebnis nach dem Hinspiel in Kempten mit 4:1 auf dem Papier deutlich aussieht so war es doch ein enges und hochklassiges Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Und solch eine Partie ist auch am Freitag um 20.°° in der Königsbrunner Pharmpur Eisarena zu erwarten.

Ein ganz anderer, aber nicht minder gefährlicher Gegner erwartet die Sharks am zweiten Feiertag

um 17.30 in Schongau. Während Königsbrunn das temporeiche und technische Spiel bevorzugt sind die Mammuts für Ihren Einsatz und Kampfgeist bekannt. In den letzten Jahren tat man sich immer wieder schwer mit dem aggressiven und körperbetonten Spiel der Schongauer. Und wenn auch das erste Saisonspiel gegen die Oberbayern mit 9:4 gewonnen wurde so hat sich doch inzwischen einiges bei der EA getan. Vor allem hinter der Bande, dort steht mit dem ehemaligen Kemptener Spieler Ken Latta kein Unbekannter. Er soll das Team im Rest der Vorrunde noch auf einen sicheren Playoffplatz führen. Das man wieder zu alter Stärke gefunden hat und auf einem guten Weg dorthin unterwegs ist konnte man eindrucksvoll beim 6:4 Auswärtssieg über den TSV Peißenberg am letzten Wochenende unter Beweis stellen. Ein heißer Tanz also der das Team von Sven Curmann am zweiten Feiertag am Lech erwartet. Die Sharks haben aber in den letzten Wochen bewiesen dass sie mehr und mehr zu einer tollen Einheit zusammenwachsen und gehen motiviert in die Spiele an Weihnachten.

Gladiators zu stark für die Sharks

Gladiators zu stark für die Sharks

ESC Kempten verliert das Top Spiel beim TSV Erding mit 5:1

 

 

Erding gegen Kempten, Erster gegen Zweiter, Überflieger gegen Herausforderer. Mehr Bayernliga Spitzenspiel gab das Papier im Vorfeld dieser Begegnung einfach nicht her.

Kempten startete wie bereits am Freitag beim Kantersieg gegen Pfaffenhofen. Für den angeschlagenen Joonas Sillanpää rückte Max Miller in die Defensive und Markus Walter kam nach seiner soliden Leistung am Freitag zu seinem zweiten Bayernliga Spiel bei den Senioren.

Die Begegnung hielt von Beginn an was sie versprach. Mit viel Tempo ging es hin und her, wobei die Hausherren durchaus die größeren Spielanteile sowie die besseren Torchancen hatten. Erstes Highlight der Einsatz von Timo Schirrmacher als „Eismeister“. Die klemmende Tür der Spielerbank „reparierte“ er unter dem Beifall des ganzen Stadions mit einem beherzten Check.

Für den Höhepunkt auf dem Eis sorgten die Hausherren, nach einem beherzten Hammer von der linken Seite landete der Puck über den Pfosten im Kemptener Tor. Riesen Glück für die Allgäuer in den letzten beiden Minuten, zweimal lief Erding mit zwei gegen eins auf das Tor von Luca Mayer und brachte die Scheibe in beiden Situationen nicht im Tor unter. Im zweiten Abschnitt zog Erding mit dem schnellen 2:0 nach 30 Sekunden die Partie mehr und mehr auf seine Seite. Während die Sharks ihre Chancen nicht nutzen konnten zogen die Gladiators auf 5:0 davon. Mit ihrem starken Forecheck provozierten sie immer wieder Scheibenverluste bei den Allgäuern um dann mit schnellem Umschaltspiel oft mit einem Mann Überzahl auf das Kemptener Tor zu laufen. In der Kabine hat Trainer Sven Curmann dann offensichtlich die richtigen Worte gefunden, im letzten Abschnitt war sein Team wieder deutlich präsenter im Spiel. Diverse Über und Unterzahlspiele auf beiden Seiten brachten vorerst nichts zählbares, bis zur 54. Minute. In Unterzahl gelang es Linus Voit die Scheibe in der neutralen Zone zu erobern, Timo Schirrmacher lief mit, wurde angespielt scheiterte aber am Goalie der Erdinger, gegen den Nachschuss von Voit war Niklas Schlammer aber dann machtlos. Unter dem Strich bleibt ein gewonnenes letztes Drittel, ein gutes Comeback nach dem durchwachsenen zweiten Spielabschnitt, ein starker Luca Mayer im Tor der Allgäuer und vor allem eine bärenstarke Erdinger Mannschaft, die im richtigen Moment die Tore schießt, über 60 Minuten brandgefährlich bleibt, und zu Recht unangefochten an der Tabellenspitze der Bayernliga steht.

Statistik
TSV Erding: – ESC Kempten 5:1 (1:0,4:0,0:1)

Tore
1:0 Waldhausen (Modlmayr)(7.)
2:0 Wallek (Forster,Michl)(21.)
3:0 Waldhausen (Modlmayr)(33.)
4:0 Michl (Abstreiter,Pohl)(35.)
5:0 Franz (Pohl,Plihal)(37.)
5:1 Voit (Schirrmacher)(54.)

Strafminuten
TSV Erding: 14
ESC Kempten: 10

Beste Spieler
TSV Erding: Eric Modlmayr
ESC Kempten: Luca Mayer

Zuschauer 964

Die große Kokoska Show

Die große Kokoska Show

7 Punkte steuert der Tscheche beim 9:1 Sieg gegen Pfaffenhofen bei

 3 Tore und 4 Vorlagen verbuchte der flinke Stürmer beim deutlichen Sieg der Sharks am Freitag Abend.

Absolut verdient dann auch seine erneute Auszeichnung zum Spieler des Abends, bereits zum dritten Mal in Folge. Kokoska spielt bis dato einen überragenden Dezember. Und trotz seines starken Auftritts hatten die Zuschauer das Gespür dafür wen sie an diesem Abend zu feiern hatten. U17 Spieler Markus Walter kam zu seinem ersten Einsatz in der Bayernliga, bekam mit seiner vierten Reihe über das ganze Spiel Eiszeit und machte seine Sache sehr ordentlich. Lohn seines couragierten Auftritts: Er wurde nach dem Spiel von den Zuschauern mit lauten Sprechchören aus der Kabine aufs Eis gerufen und genoss sichtlich seine Ehrenrunde.

9:1, das ist eine deutliche Sprache und das Ergebnis entspricht auch durchaus dem Spielverlauf. Die Gäste hatten in dem einseitigen Spiel  eigentlich nie wirklich die Chance der Partie  ihren Stempel aufzudrücken, zu konzentriert und energisch gingen die Gastgeber zu Werke. Eine beruhigende 3:0 Führung nach dem ersten Drittel wurde nach 40 Minuten auf 5:0 ausgebaut und im letzten Drittel hatte man sogar das Gefühl die Sharks nahmen in Anbetracht des Topspiels am Sonntagabend etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem schraubte man das Ergebnis bis auf 9:0 nach oben um sich kurz vor Ende doch noch den Ehrentreffer der Gäste einzufangen, der dem sicheren Jakob Nerb zwischen den Pfosten seinen zweiten Shutout der Saison vermasselte. Trainer Sven Curmann war sichtlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Unter der Woche haben wir einiges aufgearbeitet, vor allem auch im mentalen Bereich. Wir waren heute in allen Belangen besser und deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten in den letzten Spielen ein bisschen Probleme auch den Ertrag aus unserer Arbeit zu ziehen und heute hat das perfekt funktioniert.“

Durch die gleichzeitige Niederlage von Peißenberg gegen Schongau rückt man sogar auf Platz 2 nach oben, so dass es am Sonntag in Erding zwischen dem Ersten und dem Zweiten ein echtes Spitzenspiel gibt.

Statistik
ESC Kempten – EC Pfaffenhofen 9:1 (3:0,2:0,4:1)

Tore
1:0 Kokoska (Oppenberger,Zelenka)(10.)
2:0 Miller (Rau,Kokoska)(16.)
3:0 Bitomsky (Kokoska,Zelenka)(19.)
4:0 Mitchell (Kokoska,Zelenka)(22.)
5:0 Zelenka (Kokoska,Gröber)(36.)
6:0 Bitomsky (41.)
7:0 Kokoska (Zelenka,Bitomsky)(50.)
8:0 Kokoska (53.)
9:0 Landerer (Seider,Oppenberger)(54.)
9:1 Felsöci D. (Felsöci J. Hätinen)(59.)

Strafminuten
ESC Kempten: 18
EC Pfaffenhofen: 18

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
EC Pfaffenhofen: Jakob Felsöci

Zuschauer 629

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Die Sharks und die Sache mit den Favoriten

Gegen Pfaffenhofen und Erding könnten die Favoritenrollen nicht unterschiedlicher verteilt sein

 

Auch wenn es in der Bayernliga schon lange keine leichten Gegner mehr gibt und an einem guten Tag jeder jeden schlagen kann so könnten die Aufgaben für die Kemptener an diesem Wochenende kaum unterschiedlicher sein. Am Freitag um 19.30 heißt der Gegner in der ABW Arena EC Pfaffenhofen. Und auch wenn es im Hinspiel mit 2:10 den bis jetzt höchsten Auswärtssieg der gesamten Liga für das Team von Sven Curmann gab darf man die Ice Hogs nicht unterschätzen. Zuletzt schickten die Oberbayern Schweinfurt mit 7:4 nach Hause. Trotzdem steht man mit erst 9 Punkten aus 16 Spielen hinter den Erwartungen. Dementsprechend hat das Team um Topscorer Jan Tlacil nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Sharks wollen natürlich weiter punkten und ihrer Rolle als Favorit gerecht werden. Erstmalig im Kader bei einem Bayernliga Punktspiel der Sharks steht dabei Markus Walter. Der talentierte Nachwuchsspieler aus der U 17 konnte schon bei einigen Spielen in der 1b zeigen was in ihm steckt, nun folgt der nächste Schritt für den jungen Stürmer, der seine komplette Ausbildung bei seinem Heimatverein in Kempten genossen hat. Mit ihm schließt sich die Lücke zwischen Nachwuchs und erster Mannschaft wieder ein Stück weiter und die gute Nachwuchsarbeit trägt ihre Früchte.

Curmann hatte zuletzt wiederholt die Probleme seines Teams beim Verwalten von Führungen moniert sowie die Verspieltheit vor dem gegnerischen Tor. Unter der Woche gab es genug Gelegenheit daran zu arbeiten um am Wochenende zu zeigen was in den Jungs steckt.

Dies gilt vor allem in der Begegnung am Sonntag, wenn es in der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales zu den Erding Gladiators geht. Olympia Silbermedaillengewinner Felix Schütz und die Verantwortlichen in Erding haben über den Sommer punktuell an der Verstärkung ihrer Mannschaft gearbeitet und den ein oder anderen hochkarätigen Neuzugang präsentiert. Den Rest seiner Truppe hat der ex Profi perfekt in Form gebracht so dass die Gladiators durch die Liga marschieren wie das berühmte heiße Messer durch die Butter. In 16 Spielen ging man 15 mal als Sieger vom Eis, lediglich der TEV Miesbach konnte Erding bis jetzt schlagen. Beeindruckend auch die Tordifferenz von + 71. Auch wenn Kempten als Tabellendritter zum Erstplatzierten reist, so sind doch die Rollen in der Partie deutlich verteilt. Erding ist der klare Favorit, die Allgäuer wollen dagegenhalten und für eine Überraschung sorgen. Mut gibt dabei das Hinspiel, hier konnte Kempten in einer spannenden und hochklassigen Begegnung das Spiel bis kurz vor dem Ende offen halten, musste sich dann aber knapp mit 1:3 geschlagen geben. Für Spannung ist gesorgt und wer am Ende seiner Rolle gerecht wird zeigt sich in der Erdinger Stadtwerke Arena am Sonntag um 18.°°

Alle Spiele des ESC an diesem Wochenende im Überblick

Fr. 15.12.     19.30     Sharks     ESC Kempten – EC Pfaffenhofen
Fr. 15.12.     20.°°     1b     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten 1b
Sa. 16.12     10.30     U 13     EV Pfronten – ESC Kempten
Sa. 16.12.    10.30     U 20     VfE Ulm/Neu-Ulm _ SG Kempten/Sonthofen
Sa. 16.12.     11.°°     U 15     ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm
Sa. 16.12      17.°°     Ladies     ESC Kempten – EKU Mannheim 1b
So. 17.12.     11.30     U 11     EV Bad Wörishofen – ESC Kempten
So. 17.12.     16.45     1b     ESV Buchloe 1b – ESC Kempten 1b
So. 17.12      17.°°     U 15     ESC Kempten – TSV Peißenberg
So. 17.12.     18.°°    Sharks     TSV Erding – ESC Kempten

Sharks nutzen Nachholspiel

Sharks nutzen Nachholspiel

ESC Kempten klettert mit 5:4 Sieg nach last Minute Krimi beim EV Dingolfing wieder auf Platz 3

 

Die Sharks von Beginn an mit viel Elan und Zug zum Tor. Nach einer Minute bereits der erste Treffer, Kokoska hatte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abgelenkt. Voit und Mitchell legeren nach so dass bereits nach 13 Minuten ein 0:3 auf der Anzeigetafel stand. Dingolfing konnte dann mit zwei Mann mehr auf dem Eis zumindest das 3:1 noch nachlegen. Unschöner Höhepunkt im ersten Drittel ein unfairer Bandencheck gegen Joonas Sillanpää, der finnische Verteidiger musste danach das Eis verletzt verlassen. Zum Glück kehrte er dann im zweiten Drittel wieder zurück aufs Eis.

Der zweite Abschnitt sah drückend überlegene Gäste, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Einzig Jakub Bitomsky konnte im Powerplay auf 1:4 erhöhen. Ärgerlich dann der zweite Treffer der Isar Rats unmittelbar vor der Pause, erneut in Überzahl erzielt.

Doch mit dem 2.5 durch Zelenka unmittelbar nach Beginn des letzten Abschnittes sollte der Drops eigentlich geflutscht sein. Die bessere Mannschaft waren die Allgäuer, einzig die Chancenverwertung war erneut zum Haare raufen, die Scheibe wollte einfach nicht ins Netz der Niederbayern. Und wie es dann so oft im Sport ist, wenn Du vorne nicht triffst klingelt es hinten. Dem 3:4 in Unterzahl ließ Dingolfing noch das 4:5 folgen, Dies war natürlich endgültig das Signal mit gezogenem Torhüter all in zu gehen und noch den Ausgleich zu erzielen. Doch die Allgäuer verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus und nahmen die drei wichtigen Punkte mit nach Hause.

Statistik
EV Dingolfing – ESC Kempten 4:5 (1:3,1:1,2:1)

Tore
0:1 Kokoska (Zelenka,Seider)(2.)
0:2 Voit (Ellerbrock,Sillanpää)(6.)
0:3 Mitchell (Kokoska)(13.)
1:3 Endres (Ohr,Theberge)(16.)
1:4 Bitomsky (Mitchell,Zelenka)(28.)
2:4 Geiger (Schindlbeck,Endres)(40.)
2:5 Zelenka (Seider,Kokoska)(42.)
3:5 Schander (Benes)(55.)
4:5 Schindlbeck (Endres,Theberge)(58.)

Strafminuten
EV Dingolfing: 19
ESC Kempten: 16

Beste Spieler
EV Dingolfing: Daniel Schander
ESC Kempten: Filip Kokoska

Zuschauer 544