SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

Es läuft nicht bei den Sharks 

Die Ladies des ESC hatten es am Samstag vorgemacht, einen Tag vor den Herren gewannen sie ihr Bayernligaspiel gegen Geretsried klar mit 6:2.  Doch die Männer tun sich aktuell schwer. Die Niederlage am Sonntagabend war bereits die dritte in Folge. Von Beginn an war der Mannschaft eine gewisse Nervosität anzumerken, die Leichtigkeit aus der Vorrunde ist momentan nicht zu erkennen. Geretsried startete mit einigen guten Chancen, die allesamt von Jakob Nerb zu Nichte gemacht wurden. Kempten brauchte eine ganze Weile um besser ins Spiel zu finden. Der erste Abschnitt stand weiterhin im Zeichen zweier guter Goalies die ihren Kasten sauber hielten, so dass es mit 0:0 in die Pause ging. Auch der zweite Abschnitt plätscherte lange vor sich hin, bis ein verwandelter Penalty die Gäste in Führung brachte. Timo Schirrmacher fand mit einem Abstauber schnell die Antwort für seine Farben. Und auch die erneute Gästeführung kurz darauf konnte Linus Voit quasi im Gegenzug egalisieren. Die Entscheidung musste also im Schlussabschnitt fallen, und hier waren es die Gäste die durch zwei schnelle Tore auf 2:4 stellten. Die Aufgabe für Kempten an diesem Abend wohl zu schwer, außer dem Anschlusstreffer durch Anton Zimmer brachte man nichts mehr auf die Anzeigetafel und musste ohne Punkte das Eis verlassen.  Besonders bitter , da man erneut einen Platz in der Tabelle abrutschte und sich nun auf Platz 6 wiederfindet, der letzten Position die noch die direkte Playoffqualifikation bedeutet, doch der Abstand auf die Verfolger ist knapp, so dass man sich eigentlich keine Ausrutscher mehr leisten darf. Ein Knackpunkt an diese Abend war das Überzahlspiel der Sharks, welches aktuell gar nicht gut läuft, War es in der Vorrunde noch eine der großen Stärken des Teams, so bemüht man sich aktuell vergeblich um daraus Profit zu schlagen. Insgesamt 23 Minuten fanden sich die Gäste aus Geretsried auf der Strafbank wieder, aber man konnte nur einen Treffer in eigener Überzahl erzielen.

Trainer Sven Curmann ließ nach dem Spiel seinem Unmut auch freien Lauf: „Ich entschuldige mich bei allen Zuschauern im Stadion und am TV für unsere Leistung heute, das ist absolut inakzeptabel, so darf und kann man nicht auftreten. Wir müssen das jetzt schonungslos aufarbeiten und es ist jetzt auch der Zeitpunkt wo sich jeder hinterfragen muss, ob Trainer oder Spieler.  Wir müssen alles auf den Kopf stellen und auf Null setzten um den Bock jetzt umzustoßen. Für mich war es das niveauärmste Spiel was ich seit langem gesehen habe. Was da in Überzahl für Sachen passieren ist übel, vor allem bei uns. Überzahl besteht vor allem aus Selbstvertrauen und das ist bei uns im Moment nicht da. So darf man nicht auftreten, vor allem Zuhause nicht.“

Der Trainer der Sharks brachte es damit auf den Punkt, nun ist die Mannschaft gefragt am kommenden Wochenende eine entsprechende Reaktion zu zeigen. Jeder einzelne im Team hat in der Vorrunde bereits bewiesen was in der Truppe steckt. Es dürfte eine spannende Trainingswoche werden, bevor am kommenden Wochenende mit Miesbach und Klostersee zwei weitere direkte Konkurrenten in zwei schweren Spielen warten.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried 3:4(0:0,2:2,1:2)

Tore
0:1 Popelka (Pen)(26.)
1:1 Schirrmacher (Höfler,Marquardt)(28.)
1:2 Zöhren (Hüsken,Gania)(32.)
2:2 Voit (Schäffler,Marquardt)(33.)
2:3 Hochstrasser (Englbrecht,Hüsken)(44.)
2:4 Hüsken (46.)
3:4 Zimmer (Kröber,Voit)(56.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 14
ESC Geretsried: 23 + Spieldauer Harrer

Beste Spieler
ESC Kempten: Linus Voit
ESC Geretsried: Dominik Gräubig 

Zuschauer 887

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

Starke Leistung nicht belohnt

Es war ein absolutes Spitzenspiel mit sehr viel Tempo. Kempten zeigte gegen den starken Tabellenzweiten eine klasse Leistung, versäumte es aber daraus auch einen Gewinn zu ziehen. Spielentscheidend waren heute letztendlich die Special Teams. Die Sharks fingen sich gleich zwei Gegentore in eigener Überzahl ein und konnten im Gegenzug keinen Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Eis generieren. Dies war auch ein deutlicher Kritikpunkt von Trainer Curmann nach dem Spiel: „Normalerweise stelle ich mich immer vor meine Mannschaft, heute jedoch nicht. Zwei Tore in eigener Überzahl zu bekommen geht einfach nicht. Da habe ich meine Big Guys auf dem Eis, da darf so etwas nicht passieren.“

Unter dem Strich bleibt ein Sieg der abgeklärten und cleveren Gastgeber, der über die 60 Minuten dann  auch verdient war.

Während der Woche gab es ja bereits erste Entwarnung aus dem Krankenlager. Nikolai Streif und Filip Kokoska waren wieder mit an Bord. Auch Tomas Kulhanek befindet sich bereits wieder im Training, ist aber noch nicht so weit wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Mit an Bord auch Neuzugang Johannes Oswald, seine Freigabe vom Verband erfolgte erst am Freitag Vormittag, aber somit noch rechtzeitig zum ersten Einsatz des jungen Stürmers. Weiterhin aufgrund einer hartnäckigen Erkrankung nicht mit an Bord war Routinier Nikolas Oppenberger.

Von Beginn an beide Mannschaften mit viel Tempo und Zug nach vorne. Kempten erspielte sich aber deutlich mehr und auch die besseren Chancen. Eine davon verwertete David Mische mit einem satten Schuss zur verdienten Führung.

Waldkraiburg hatte im Powerplay dann noch einige Top Chancen, aber Jakob Nerb war stets zur Stelle. Noch mehr Tempo dann im zweiten Drittel, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Teilweise im Sekundentakt ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Auch die physische Intensität nahm zu, die Unparteiischen ließen dabei auf beiden Seiten viel laufen. Ausgerechnet im ersten Überzahlspiel der Allgäuer dann der Ausgleich für die Löwen nach einem schnellen Konter, natürlich über deren Top Angriffsreihe. Waldkraiburg erzielte dann recht schnell im Schlussabschnitt erstmals die Führung und agierte aus dieser heraus recht sicher. Zwei Strafen gegen die Gastgeber konnten nicht genutzt werden, führten sogar zum zweiten Shorthander. Florian Stauder gelang fünf Minuten vor Spielende der 3:2 Anschlusstreffer Mit viel Druck drängte man auf den Ausgleich, musste aber selbst gut zwei Minuten vor dem Ende eine Strafe hinnehmen, womit der Schwung dahin war. Das Empty Net Tor der Löwen war lediglich Ergebniskorrektur. Im ersten und zweiten Abschnitt hatte man versäumt die Überlegenheit in Tore umzumünzen und das Spiel selbst zu gewinnen.

Statistik:

EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:2(0:1,1:0,3:1)

Tore:

0:1 Mische ()(8.),

1:1 Vogl (Sramek,Hora)(33.),

2:1 Lode (Dillmann)(43),

3:1 Hora (Sramek,Cejka)(50.),

3:2 Stauder (Höfler,Voit)(56.),

4:2 Ovaska (Vogl,Lode)(60.).

Strafminuten:

EHC Waldkraiburg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

EHC Waldkraiburg: Phillip Lode

ESC Kempten: Anton Zimmer

Zuschauer: 538

TRIKOTVERSTEIGERUNG

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2025 startet für den ESC Kempten mit guten Nachrichten

2025 startet für den ESC Kempten mit guten Nachrichten

Es tut sich was im Kader der Sharks

Lange Wochen liegen hinter dem ESC in denen man mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatte. Immer wieder wechselnde Reihen machten es Sven Curmann schwer Konstanz in seine Mannschaft zu bringen. Trotzdem wurde in jedem Spiel gefightet und alles gegeben. Die Verantwortlichen an der Iller haben die Situation genau beobachtet und im Hintergrund auf dem Spielermarkt sondiert ob es denn sinnvolle Möglichkeiten für eine Nachverpflichtung gibt.

Nun präsentiert man mit Johannes Oswald einen hoffnungsvollen jungen Stürmer, der auch für den Kemptener Weg steht möglichst junge Spieler im Kader zu haben die dann auch langfristig das Gerüst der Sharks sein sollen.

Aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee wechselte er über die Starbulls Rosenheim nach Düsseldorf wo er bis zuletzt in der U20 in der DNL spielte. Zeitgleich bekam er in der letzten und aktuellen Saison bereits über 40 Einsätze bei den Moskitos Essen in der Oberliga Nord, bringt also schon Erfahrung im Seniorenbereich mit ins Allgäu.

Der sportliche Leiter Ervin Masek zum Transfer der neuen Nummer 41:

„Unser Ziel ist es nach wie vor die direkte Qualifikation für die Playoffs zu erreichen. Aufgrund der vielen Ausfälle, die wir in der Saison bis jetzt verkraften müssen, haben wir uns dazu entschieden uns im Sturm nochmal zu verstärken. Wir wollen uns damit auch in der Breite besser aufstellen. Wir freuen uns, dass sich Johannes trotz vieler Angebote die er aus der Bayernliga hatte, für den ESC Kempten entschieden hat. Sollte mit den Passformalitäten alles glatt gehen wird er bereits am Freitag beim Spiel in Waldkraiburg im Kader stehen.“

Und auch aus dem Krankenlager gibt es erste leichte Entwarnung: Mit Filip Kokoska, Tomas Kulhanek und Nikolai Streif sind gleich alle drei schmerzlich vermisste Spieler in dieser Woche wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen. Ob, und wer bereits am Wochenende wieder im Kader stehen kann wird das Trainerteam gemeinsam mit der medizinischen Abteilung kurzfristig entscheiden.

Durchaus positive Nachrichten, die genau zur rechten Zeit kommen, muss man doch am Freitagabend um 19.30 beim Tabellenzweiten in Waldkraiburg antreten. Die Löwen befinden sich aktuell in bestechender Form, und haben mit Jakub Sramek, Nico Vogl und Daniel Hora gleich drei Stürmer unter den besten sieben Scorern der Bayernliga. Geballt Offensivpower also die das Team von Sven Curmann erwartet.

Und auch der Sonntagsgegner Geretsried zeigt sich aktuell in bester Torlaune, allein in den letzten beiden Spielen in Miesbach und gegen Klostersee erzielte man beachtliche 17 Treffer.

Es wird also  beim ersten Heimspiel des Jahres in der ABW Arena vor allem auf eine gute Defensivleistung ankommen, möchte man den aktuell vierten Tabellenplatz verteidigen.

Sharks unterliegen starken Gladiators

Sharks unterliegen starken Gladiators

ESC Kempten verliert mit 6:1 beim TSV Erding

Mit einem guten Gefühl nach dem deutlichen Derbysieg beim Hockey Classic gegen Buchloe machten sich die Kemptener auf den Weg nach Oberbayern. Neben den langfristigen Ausfällen Kulhanek, Kokoska und Streif fehlte erneut Nikolas Oppenberger im Lineup. Die Begegnung konnte kaum schlechter beginnen, quasi mit dem ersten Torschuss gingen die Hausherren in Minute 2 in Führung. Aus dieser heraus dominierten sie die Partie und machten viel Druck auf das Tor von Danny Schubert. Die Sharks hielten den knappen Rückstand aber bis zur Minute 31 bevor Erding den zweiten Treffer nachlegte. Linus Voit konterte fast umgehend mit dem 2:1, dies sollte dann aber auch der einzige Treffer seiner Mannschaft bleiben. Erding war an diesem Abend zu stark und erzielte noch vier weitere Treffer. Auch wenn die Gladiators im letzten Abschnitt einen Gang zurück schalteten, konnten die Allgäuer keinen Profit daraus ziehen. Den letzten Treffer fing man sich sogar in eigener Überzahl ein.

Nach dem tollen Auftritt der Sharks am Freitag gegen Buchloe war das definitiv ein gebrauchter Abend. Um beim starken Spitzenreiter zu punkten muss einfach alles zusammenpassen. Bereits am nächsten Freitag wartet das nächste schwere Auswärtsspiel auf die Truppe von Sven Curmann wenn es zu den aktuell in Topform spielenden Löwen in Waldkraiburg geht.

Statistik:

TSV Erding – ESC Kempten 6:1(1:0,3:1,2:0)

Tore:

1:0 Matheson (Michl,Brandl)(2.),

2:0 Brothers (Matheson,Pfenninger)(31.),

2:1 Voit (Höfler,Stauder)(32.),

3:1 Ostwald (Forster)(35.),

4:1 Waldhausen (Michl,Busch)(40.),

5:1 Matheson (Wallek)(44.),

6:1 Busch (Deubler)(60.).

Strafminuten:

TSV Erding:4

ESC Kempten:8

Beste Spieler:

TSV Erding: Cheyenne Matheson

ESC Kempten: Danny Schubert

Zuschauer: 1448

Warrior Hockey Classic wird zum vollen Erfolg

Warrior Hockey Classic wird zum vollen Erfolg

ESC Kempten sammelt für den guten Zweck und gewinnt mit 8:1 gegen den ESV Buchloe

 

Endlich sind die Weihnachtstage vorbei und endlich wieder Eishockey, so dürften sich viele Zuschauer auf das große Event des ESC Kempten nach Weihnachten gefreut haben. Monate der Vorbereitung haben die Verantwortlichen in Kempten hinter sich gebracht damit am Freitagabend endlich das größte und zuschauerstärkste Event aller Kemptener Sportvereine stattfinden konnte. Ein tolles Rahmenprogramm hat man auf die Beine gestellt und schon lange vor Spielbeginn drängten sich die Zuschauer bei strahlendem Sonnenschein rund um die Hütten und Attraktionen vor der ABW Arena.

Und die Zuschauer strömten weiter, zuerst auf das Fanfest danach in die Arena. 1726 Besucher konnte man stolz vermelden, somit kommt man allein in den letzten beiden Heimspielen auf über 3000 Zuschauer. Und die durften sich über ihr Kommen definitiv freuen, sahen sie mit dem 8:1 Erfolg im Allgäuderby doch ein packendes Spiel ihrer Sharks.

Vieles lief rund an diesem Abend. Gleich das erste Überzahlspiel nutzte man zur frühen Führung in der vierten Spielminute. Doch der Rest des ersten Drittels lief noch ein wenig holprig, wie auch Kemptens Coach Sven Curmann nach dem Spiel befand. Doch spätestens nach der ersten Pause, in der die U9 und U11 Teams der Little Sharks ihr Können auf dem Eis präsentierten ging es dann fast nur noch in eine Richtung: auf das Tor  von Daniel Blankenburg. Gerade einmal 27 Sekunden waren gespielt, da schlug es ein im Netz der Piraten. Und mit 4 weiteren Treffern im Mittelabschnitt war das Spiel dann bereits schon  entschieden. Ausgerechnet dem ex Kemptener Jonas Mikulic war es dann vorbehalten den Buchloer Ehrentreffer zu erzielen und dem starken Sharks Goalie Danny Schubert den Shutout zu vermiesen. Mit einem Doppelpack sorgte Anton Zimmer dann für den deutlichen Endstand in der Partie. Positiv wieder einmal die Tiefe im Sharks Kader, sieben verschiedene Torschützen teilten die acht Treffer unter sich auf. Dies ist schon in der ganzen Saison immer wieder eine Stärke im Kemptener Spiel und macht das Team für jeden Gegner schwer auszurechnen. All diese Stärken und den entsprechenden Einsatz wird es am Sonntagabend auch bei den Erding Gladiators brauchen um von dort Punkte zu entführen.

Statistik
ESC Kempten – ESV Buchloe 8:1(1:0,5:0,2:1)

Tore
1:0 Mitchell (Miller,Rau)(4.)
2:0 Schäffler (Schirrmacher,Marquardt)(21.)
3:0 Schirrmacher (Landerer,Schäffler)(26.)
4:0 Rau (Miller,Höfler)(35.)
5:0 Voit (Stauder,Mitchell)(36.)
6:0 Stauder (Rau,Höfler)(39.)
6:1 Mikulic (43.)
7:1 Zimmer (Schirrmacher,Schäffler)(50.)
8:1 Zimmer (Landerer,Schäffler)(58.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 12
ESV Buchloe: 16

Beste Spieler
ESC Kempten: Maximilian Schäffler
ESV Buchloe: Jonas Mikulic

Zuschauer 1726