ESC KEMPTEN PRÄSENTIERT HIGHLIGHT ZUM JAHRESABSCHLUSS

ESC KEMPTEN PRÄSENTIERT HIGHLIGHT ZUM JAHRESABSCHLUSS

2018 Zuschauer sollen das Hockey Classic gegen die Donau Devils aus Ulm sehen


Ein umfangreiches Programm haben die Verantwortlichen der Sharks für das Duell gegen Ulm am 30.12 auf die Beine gestellt. Und ordentlich die Werbetrommel gerührt um den Wunsch, 2018 Zuschauer ins Kemptener Eisstadion zu locken auch wahr werden zu lassen. Präsentationen, Vorführungen in der Pause, Präsentation aller Nachwuchsmannschaften und ein Gewinnspiel mit reizvollen Preisen bilden den Rahmen.

Und absolut passend ist auch die sportliche Ausgangssituation vor dem Topspiel. Punktgleich mit je 36 Zählern stehen die Ulmer auf dem zweiten Tabellenplatz nur mit einem vier Tore besseren Torverhältnis direkt vor den Kemptenern. Beide Teams sind längst für die Verzahnungsrunde zur Bayernliga qualifiziert und es geht für beide Teams auch noch darum vielleicht sogar als Spitzenreiter die Vorrunde abzuschließen um dann zum Ende der Saison um die bayerische Landesligameisterschaft zu kämpfen. Und auch das Einstimmen auf die Aufstiegsrunde ist durchaus wichtig. Das Team von Markus Wartosch ist bis auf Tobias Epp, der nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Fürstenfeldbruck pausieren muss, soweit komplett. Bei einer zusätzlichen Trainingseinheit am Samstag wird das Trainergespann auch die Zusammenstellung der Reihen vornehmen. Zu erwarten ist ein offenes Spiel zweier technisch starken Teams auf Augenhöhe. Beim Hinspiel in Ulm, das die Devils mit 7:6 nach Verlängerung gewannen kam es ganz besonders auf die Special Teams an. Fast alle Tore bei diesem Spiel fielen in Powerplaysituationen. Unnötige Strafen vermeiden wird also einer der Schlüssel zum Sieg sein. Abzuwarten bleibt auch wie die beiden Oberliga Transfers vom EC DC Memmingen bei den Schwaben einschlagen. Erst in diesem Monat waren Martin Jainz und Timo Schirrmacher an die Donau gewechselt.

Sportlicher Reiz, eine Menge Attraktionen rund um das Spitzenspiel kurz vor Silvester, es ist angerichtet für 2018 Zuschauer. Oder sogar für mehr? Auf jeden Fall lohnt es sich für alle die schon lange nicht mehr im Kemptener Eisstadion waren Ihre Mannschaft wieder einmal zu unterstützen.

SHARKS TROTZEM NEBEL UND KÄLTE

SHARKS TROTZEM NEBEL UND KÄLTE

ESC Kempten gewinnt in Fürstenfeldbruck mit 6:7 nach Verlängerung.

 

Über die 2 gewonnenen Punkte glücklich sein oder sich über den einen verlorenen ärgern, diese Frage konnte man sich nach dem Spiel der Sharks bei den Crusaders durchaus stellen. Nach einem spielerisch überlegenen Drittel mit etlichen großen Chancen hätte man eigentlich mit 4:0 in die erste Pause gehen müssen, vermutlich wäre das auch schon vorentscheidend gewesen. Zu überlegen waren die Allgäuer die durch Oppenberger und Hornak mit 2 Toren führten. Einer der wenigen Konter brachte dann den schmeichelhaften Anschlusstreffer für die Brucker, der ihnen für das zweite Drittel deutlich mehr Elan verlieh. Und so ging es hoch und runter mit insgesamt 6 Toren und einer 5:4 Führung für die Oberbayern nach 40 Minuten. Erneut David Hornak, der wieder ein starkes Spiel machte, und Tobias Epp trafen zwischenzeitlich für die Illerstädter. Im letzten Spielabschnitt nahm Kempten das Spiel wieder an sich und glich durch Adrian Kastel-Dahl zum 5:5 aus. Nach einem Kniecheck musste Tobias Epp dann verletzt das Eis verlassen, wie lange er den Sharks fehlen wird ist noch nicht bekannt. In der folgenden numerischen Überlegenheit drängte der ESC auf die Entscheidung fing sich aber, wieder nach einem Konter, das 6:5 ein, besonders ärgerlich das es in eigener Überzahl fiel. Die Minuten verstrichen und Kempten musste die letzte dann nach einer Strafe mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem gelang in einem Kraftakt noch der erhoffte Treffer, erneut Kastel-Dahl traf wenige Sekunden vor Spielende zum mehr als verdienten Ausgleich. Auch die ersten drei Minuten der folgenden Verlängerung bestritt Kempten mit einem Mann weniger aber routiniert und clever. Als dann endlich wieder ausgeglichene Mannschaften auf dem Eis standen dauerte es nicht lange bis Alexander Henkel den Siegtreffer erzielte und seinem Team den zweiten Punkt sicherte.

Fazit: aufgrund der spielerischen Überlegenheit, vor allem im ersten Drittel ein verlorener Punkt, aufgrund der Spannung und vielen Unterzahlsituationen gegen Spielende aber durchaus auch zwei gewonnene.

Somit sind die Sharks nun punktgleich mit dem EC Ulm-Neu Ulm auf dem dritten Platz. Spannender kann es also vor dem  Winterclassic am Sonntag gegen die Donau Devils gar nicht sein. Eishockeyfans können sich schon jetzt auf ein großes Spektakel freuen.

 

Statistik
EV Fürstenfeldbruck – ESC Kempten: 6:7 n.V. (1:2,4:2,1:2,0:1)

Tore
0:1 Oppenberger (Von Sigriz, Kastel-Dahl)(5.),

0:2 Hornak (Henkel)(12.),

1:2 Guttenthaler (Hoffmann)(19.),

1:3 Hornak (Henkel,Stammler)(22.),

2:3 Hoffmann (Mönch)(23.),

3:3 Steidle (Kolb,Hoffmann)(30.).

3:4 Epp (Steiner)(32.),

4:4 Brunenberg (32.),

5:4 Kolb (Möller)(33.),

5:5 Kastel-Dahl (Scheffer)(44.),

6:5 Mönch (Hoffmann)(56.).

6:6 Kastel-Dahl (Oppenberger,Henkel)(60.),

6:7 Henkel (Hornak,Oppenberger)(64.).

 

 

Strafminuten

EV Fürstenfeldbruck: 19 + 20 Brunenberg

ESC Kempten: 18

 

Zuschauer  65

 

SHARKS MÜSSEN RAUS INS FREIE

SHARKS MÜSSEN RAUS INS FREIE

Letztes Auswärtsspiel der Vorrunde in Fürstenfeldbruck als Vorbereitung für das Hockey Classic Game

Zum Ausklang der Weihnachtstage müssen die Sharks am zweiten Feiertag um 17.45 Uhr bei den Crusaders in Fürstenfeldbruck antreten. In den vergangenen Jahren oft hart umkämpfte Spiele. Zum einen tun sich die Allgäuer mit der offenen Eisfläche schwer. Zum andern stehen die Brucker sehr defensiv und sind eher darauf aus das Spiel des Gegners zu unterbinden. Beim Hinspiel war diese Taktik zwei Drittel lang erfolgreich, Kempten tat sich lange schwer und hat der Partie erst im letzten Spielabschnitt seinen Stempel aufgedrückt. Dem Coach der Sharks ist aber vor dem Weihnachtsspiel nicht bange. 

Markus Wartosch:“Am Mittwoch fehlen uns Gregor Stein und Patrick Weigant. Dafür wird Phillip Stalla zum ersten Mal nach seiner langen Verletzung wieder im Kader stehen. Er soll Spielpraxis sammeln damit er uns in der Aufstiegsrunde weiterhelfen wird. In Fürstenfeldbruck geht es darum uns weiter für die Verzahnung vorzubereiten, bevor es in die zwei Spitzenspiele daheim gegen Ulm und Buchloe geht. Wir müssen unser Spiel durchziehen und dürfen uns nicht beeinflussen lassen. Auch wenn die Bedingungen in einem offenen Stadion anders sind dürfen wir uns davon nicht beirren lassen. Meine Mannschaft ist stark genug auch dort zu gewinnen. Das Training diese Woche war sehr intensiv und schnell, wir haben an unserem Tempo gearbeitet“

Für die Illerstädter ist es das letzte Spiel bevor es dann am 30.12 in Kempten zum Winter Classic gegen Ulm/Neu Ulm geht. Eingrooven für das Highlight ist also ausdrücklich erwünscht.

EIN MANN EIN WORT?!

EIN MANN EIN WORT?!

Warum Martin Zahora nun doch nicht für den ESC Kempten spielt

Eier,wir brauchen Eier“ so eins der berühmtesten Zitate von Torhüter Legende Oliver Kahn.und das er damit nicht die Frühstücksbeigabe meinte sondern den Charakter seiner Spielerkollegen ist jedem klar.

Und genau dies hätte man auch von Kemptens Neuzugang Martin Zahora erwartet, der nun ohne ein einziges Spiel absolviert zu haben bereits wieder seine Tasche gepackt hat und in Richtung Passau abgereist ist. Doch wie kam es zu dieser Situation und was gilt heute noch das Wort eines Mannes?

Erst vor zwei Wochen wurde er stolz von den Sharks als Rückkehrer und Neuzugang präsentiert. Zahora hatte sich mit den Verantwortlichen auf einen  Vertrag über zwei Jahre geeinigt, bereits am Training teilgenommen, Pass und Transferkarte waren vom TEV Miesbach angefordert. Martin wollte unbedingt zurück nach Kempten und hier zusammen mit seiner Lebensgefährtin die nächsten Jahre sesshaft werden.

Schnell wurde ihm ein Vollzeitjob bei einem Partner des ESC vermittelt, Wohnraum zur Verfügung gestellt. Die Trikots mit seiner Nummer und seinem Namen lagen bereit. Alles war arrangiert. Und Zahora hatte auch die Aussicht umgehend zu spielen, die Trainer hätten die Kontingentspieler im Wechsel eingesetzt. Zudem sollte Zahora im Nachwuchsbereich das Training unterstützen, wie es zum Beispiel Adrian Kastel-Dahl vorbildlich macht. Doch jetzt kommt sein Spielervermittler auf den Plan. Fraglich ist generell warum man mit 24 Jahren für das Eishockey in der Landes- und Bayernliga solch einen Berater braucht. Während Zahora bereits in Kempten zugesagt hat und auch vor Ort und im Training war hat sein Berater, selbst ehemaliger Profispieler, in Deutschland bis zur zweiten Liga aktiv, den Spieler weiter bei anderen Vereinen angeboten, unter anderem in Passau. Schnell war sich der Berater dann mit den Niederbayern einig und der Spieler wechselt nun gegen seinen eigenen Willen. Es wirft ein trauriges Bild auf den Amateursport wenn sich junge Spieler schon dem Diktat des Geldes und ihrer Berater unterwerfen müssen. Ein wenig mehr Menschlichkeit würde dabei allen gut zu Gesicht stehen. Zahora fiel der Abschied aus Kempten sichtlich schwer, aus für den ESC unerklärlichen Gründen muss er nun für Passau spielen. In einem abschließenden Gespräch am Montag Abend hat er sich beim Vorstand und allen Beteiligten unter Tränen entschuldigt:“ Mein Herz gehört nach Kempten aber ich muss nach Passau wechseln obwohl ich das nicht möchte. Es tut mir im Herzen weh, aber es geht nicht anders. Ob es das wert war, bei einem anderen Verein einen verletzten Spieler für die nächsten sechs Wochen zu ersetzen darf bezweifelt werden. Und sollte Passau in die Abstiegsrunde müssen und dann auch noch zu den Sharks wird sich Zahora auf einen windigen Empfang der Kemptener Fans einstellen dürfen.

ESC KEMPTEN VERLIERT DIE TABELLENFÜHRUNG ABER ERREICHT VERZAHNUNGSRUNDE

ESC KEMPTEN VERLIERT DIE TABELLENFÜHRUNG ABER ERREICHT VERZAHNUNGSRUNDE

Sharks verlieren ein seltsames Spiel in Burgau mit 7:6 n.V.

 

6 Tore in den ersten 12 Minuten, hohes Tempo, 3 Unterzahltore, Spannung und Schiedsrichter die dem Topspiel leider nicht immer gewachsen waren, das sind die Attribute der Kemptener Niederlage beim ESV Burgau am Sonntagabend.

 

Die beste Nachricht des Abends aus Sharks Sicht war sicher das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Somit ist das vor der Saison ausgegebene Ziel bereits 3 Spieltage vor Ende der Vorrunde erfüllt. Schlechter als Platz vier kann es für den ESC theoretisch nicht mehr ausgehen. Farchant und Reichersbeuern als Fünfter und Sechster sind aktuell punktgleich mit 21 Punkten und können jeweils auf max. 33 Punkte kommen. Die Sharks haben bereits jetzt 34 auf ihrem Konto und können somit nicht mehr eingeholt werden.

 

Das Spiel in der gut gefüllten Burgauer Arena begann flott und das Team von Markus Wartosch kam hellwach und motiviert aus der Kabine. Adrian Kastel-Dahl erzielte bereits in der zweiten Minute die Führung und Tobias Epp erhöhte in der achten Minute auf 0:2. Und auch wenn der Anschluss nur Sekunden später fiel ging es in diesem Drittel hauptsächlich in Richtung Eisbären Tor.

Nikolas Oppenberger stellte nur 27 Sekunden später auf 1:3 und in der elften Minute sogar auf 1:4 In eigener Unterzahl stahl er in der neutralen Zone die Scheibe und schloss den Alleingang souverän ab. Überhaupt war es sein Abend, mit 4 Treffern und einer überragenden Leistung wurde er völlig zurecht Spieler des Abends. In Überzahl dann noch das 2:4 für Burgau zum Pausenstand nach dem ersten Drittel.

Inzwischen hatte sich auch die Unparteiischen auf die Sharks eingeschossen. Nicht immer auf der Höhe des Geschehens und unsicher in der Auslegung der Starfen brachten sie Kempten immer häufiger in Unterzahl. Kritikpunkt dabei die unterschiedliche Auslegung der Regeln bei den beiden Teams. Trainer Wartosch monierte dann auch in der Pressekonferenz das ein eigentlich faires Spiel ohne grobe Fouls mit viel zu vielen Strafen belegt wurde. Erneut Oppenberger baute die Führung im zweiten Drittel wieder auf drei Tore aus. Aber gegen so eine starke Mannschaft wie Burgau ist das noch kein sicheres Polster. Trotzdem setzten die Sharks immer wieder die richtigen Zeichen. Dem 3:5 und 4:5 durch die Schwaben lies erneut Oppenberger das 4:6 folgen. Tobias Epp hatte sich in Unterzahl die Scheibe mit letztem Einsatz erkämpft und Oppenberger allein auf die Reise geschickt.

Diese hatte Bestand bis zur 47.min. Burgau warf nun alles nach vorne um den Ausgleich zu schaffen. Und trotz tapfer kämpfender Sharks fiel dieser auch 2 min. vor Spielende.

In der Verlängerung war Kempten wieder das dominierende Team, hatte einige Großchancen zur Entscheidung. Diese fiel aber auf der anderen Seite nachdem die Refs einen Penalty gegen die Sharks verhängten den Burgau in der 64.min zur Entscheidung verwandelte.

 

 

STATISTIK

ESV Burgau – ESC Kempten: 7:6 (2:4,2:2,2:0,1:0)

Tore

0:1 Kastel-Dahl (2.),

0:2 Epp (8.),

1:2 Tomecko (Drozd)(8.),

1:3 Oppenberger (Kastel-Dahl,Weigant)(9.),

1:4 Oppenberger (11.).

2:4 Merkle (Zachar,Tausend)(12.),

2:5 Oppenberger (Kastel Dahl)(24..).

3:5 Tomecko(Drozd)(27.),

4:5 Klinga (Tausend,Zachar)(33.),

4:6 Oppenberger (Epp,)(35.),

5:6 Zimmermann (47.),

6:6 Folk (Klinga,Tomecko)(60.).

7:6 Zimmermann (Pen)64

 

Strafminuten

ESV Burgau:  16

ESC Kempten: 24 + 10 Waibel + 10 Stein

 

Zuschauer 550

DEZEMBER IST SPITZENSPIELZEIT

DEZEMBER IST SPITZENSPIELZEIT

ESC Kempten reist zum Verfolger ESV Burgau

 

Vielen ist sicher noch der 4:3 Sieg der Sharks nach Penaltykrimi vor vier Wochen in Erinnerung. 0:3 waren die Allgäuer schon im Rückstand und drehten das Spiel noch mit einem Kraftakt im letzten Drittel. Auf jeden Fall eines der besten Spiele in dieser Saison. Ähnlich spannend verspricht es am Sonntag um 18.°° im Burgauer Eisstadion zu werden. Die Sharks haben erst letzte Woche in Buchloe gezeigt dass sie mit den Top Teams der Liga auf Augenhöhe sind. Ein heißer Tanz dürfte es allemal werden.Zum einen werden die Schwaben auf Revanche sinnen, zum zweiten ist ihr Kader sicher mit der stärkste in der Landesliga. Die Slowakisch-tschechische Allianz steht für schnelles offensives Spiel und Durchschlagskraft im Angriff. Nicht umsonst haben die Eisbären die zweitmeisten Tore der Liga erzielt.

Die Sharks haben unter der Woche gut trainiert und sind am Freitag spielfrei. Die komplette Konzentration gilt also bereits dem Topspiel dieses Wochenendes.