Nichts ist so alt wie der Spielplan von gestern

Nichts ist so alt wie der Spielplan von gestern

Zum Start der Aufstiegsrunde empfangen die Sharks den EHC Klostersee, das Spiel am Sonntag in Waldkraiburg entfällt.

 

Kaum ist der Spielplan für die Aufstiegsrunde zur Oberliga veröffentlicht müssen schon die ersten Vereine aufgrund positiver Covid Fälle im Team ihre Spiele absagen. Mit Amberg, Schongau und Waldkraiburg sind es gleich drei der acht Teams, die nicht antreten können.

Dies beschert den Sharks gleich einen spielfreien Sonntag. Von Vorteil dabei sicher das man sich voll und ganz auf die Partie am Freitag konzentrieren kann, denn da kommt gleich mal das Top Team der Vorrunde ins Allgäu. Der EHC Klostersee hat bis dato kein Spiel in der regulären Spielzeit verloren. Die Stärken und die Tiefe des Kaders sind weithin bekannt. Auch gegen die Kemptener konnte das Team von Dominik Quinlan zwei Siege einfahren. Mit 5:2 in Grafing und 1:4 in Kempten gingen beide Spiele an die Oberbayern. Trotzdem waren die Sharks nicht chancenlos, vor allem auf heimischen Eis stand es nach 40 Minuten noch 1:1 und es wäre einiges möglich gewesen. Dann halt jetzt, so die Einstellung der Illerstädter, man ist bereit, hat die Woche über gut trainiert und möchte dem Favorit am Freitag Abend in der ABW Arena ein Bein stellen.

Und mit einer möglichst großen Fanschar im Rücken (750 Zuschauer sind in Kempten erlaubt) sollte das auch durchaus möglich sein.

 

COACH INTERVIEW

COACH INTERVIEW

Interview mit unserem Coach Carsten Gosdeck.
Rückblick zur Vorrunde und Ausblick zur Aufstiegsrunde.
AUFSTIEGSRUNDEN SPIELPLAN

AUFSTIEGSRUNDEN SPIELPLAN

NEUE DAUERKARTEN

Verkauf Donnerstag 20.01.22
17:00 Uhr an der Stadionkasse!
PREISE
Erwachsene
Sitz 75€ Steh 60€
Ermäßigt
Sitz 65€ Steh 50€
Jugendlich
Sitz 35€ Steh 30€
Kinder U14
Frei
Lars Grözinger erlegt Wild Lions im Alleingang

Lars Grözinger erlegt Wild Lions im Alleingang

ESC Kempten gewinnt zum Vorrundenabschluss 4:1 gegen den ERSC Amberg

 

Nach wie vor fehlen den Allgäuern die Verteidiger, mit Dominik Ochmann und Stefan Saal aus Peiting standen zumindest wieder 4 gelernte Defensivkräfte auf dem Eis, immerhin doppelt so viele wie noch am Freitag in Königsbrunn.

Trotzdem fehlen nach wie vor einige Spieler im Team, so ging es auch den Gästen aus der Oberpfalz, zum letzten Spiel der Vorrunde hatten sie nicht den kompletten Kader dabei. Somit herrschten vor der an für sich bedeutungslosen Partie gleiche Voraussetzungen für die beiden Aufsteiger. Beide Teams waren schon für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Die Geschichte des Spiels lässt sich daher auch schnell erzählen, die Partie hatte nicht den letzten Biss, eher war es ein flottes Trainingsspiel zur Vorbereitung auf die nächsten Wochen. Kempten wollte nach der Freitagspartie Wiedergutmachung und sich mit einem Sieg vor den eigenen Zuschauern präsentieren. Dies gelang verdienterweise auch mit dem nie gefährdeten 4:1. Beim ESC hatte man im letzten Drittel bereits Torhüter Danny Schubert als besten Spieler auf dem Zettel, er machte ein souveränes und starkes Spiel, da drängelte sich Stürmer Lars Grözinger doch noch vor den Goalie. Als er in der 53. Spielminute mit dem 4:1 gleichzeitig auch seinen vierten Treffer des Abends erzielte gehörte ihm natürlich der Titel „Spieler des Abends“. Kempten musste nach einer souveränen 3 Tore Führung zwischenzeitlich den schön heraus gespielten Ehrentreffer der Amberger hinnehmen hatte die Begegnung aber jederzeit im Griff. Einzig die Torausbeute hätte bei konsequenter Chancenverwertung höher ausfallen können.

Sofern sich die Sharks dies aber für die am kommenden Freitag beginnende Aufstiegsrunde aufsparen soll es allen Recht sein. Zu Wochenbeginn steht die Ligentagung an, danach sollte der Spielplan auch kurzfristig verfügbar sein.

Am Donnerstag den 20.01. gibt es von 17.°° – 19.°° einen Dauerkartenverkauf an der Stadionkasse der ABW Arena.

 

Statistik
ESC Kempten – ERSC Amberg: 4:1 (2:0,1:1,1:0)

Tore
1:0 Grözinger (Schäffler,Ochmann)(7.)
2:0 Grözinger (Ochmann,Oppenberger)(19.)
3:0 Grözinger (Zimmer Scheffer)(23.)
3:1 Sartisson (Krieger,Frank)(40.)
4:1 Grözinger (Ochmann,Schäffler)(53.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 8
ERSC Amberg: 10   

Beste Spieler
ESC Kempten: Lars Grözinger
ERSC Amberg: Kevin Sartisson

Zuschauer 354

Sharks mit Rumpftruppe chancenlos

Sharks mit Rumpftruppe chancenlos

ESC Kempten unterliegt mit 7:3 beim EHC Königsbrunn

Entspannter Abschluss der Vorrunde stand auf dem Programm der Kemptener, aber natürlich mit der Hoffnung auf einen Sieg, gilt es doch sich nun schon einzuspielen für die schwere Aufstiegsrunde.

Dies gelang aber von Beginn an nur den Gastgebern. Schnell, aggressiv und angriffslustig nahmen sie die Gäste regelrecht auseinander. Zwei schnelle Kontertore, eines davon in Kemptener Überzahl stellten früh die Weichen. Häufig brannte es lichterloh vor dem Tor von Jenny Harß und der Pausenstand hätte durchaus höher ausfallen können als das 4:0 nach 20 Minuten. Zu viele Puckverluste brachten immer wieder Gefahr vor dem eigenen Tor, Vorne wurden kaum eigenen Chancen erspielt. Königsbrunn schien immer einen Schritt schneller zu sein als die Kemptener. Nach der Pause sahen die Zuschauer deutlich engagiertere Sharks. Robert Lepine in Überzahl und Nikolas Oppenberger mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie verkürzten auf 4:2. Kempten machte nun mehr und mehr Druck, scheiterte aber immer wieder aus besten Positionen. Mitten in die Drangphase dann erneut ein Konter, eiskalt zum 5:2 abgeschlossen. Und unmittelbar vor der Pause prallte ein Schuss von außen von einem Kemptener Verteidiger unglücklich ins eigene Tor. Die Sharks wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Danny Schubert kam für Jenny Harß zwischen die Pfosten, die ihre Mannschaft vor allem im zweiten Abschnitt mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. Im letzten Drittel ein ähnliches Bild, Kempten versuchte alles um nochmals heran zu kommen, scheiterte aber wieder und wieder am gut aufgelegten Torhüter der Pinguine. Maximilian Schäffler mit dem 6:3 ließ nochmal ein Fünkchen Hoffnung aufkommen, aber im direkten Gegenzug sorgte der starke finnische Neuzugang Anti Jussi Miettinen erneut mit einem Konter für den 7:3 Endstand. Letztendlich ein klar verdienter Sieg der Brunnenstädter, Kempten konnte den Ausfall von vier Verteidigern nicht mehr kompensieren. Förderlizenzspieler standen keine zur Verfügung so das Maximilian Hermann und Mauro Seider von ihrer gewohnten Position im Sturm in die Verteidigung rücken mussten. Da die Plätze in der Auf und Abstiegsrunde bereits vergeben waren kommt dem Ergebnis letztendlich keine große Bedeutung zu. Es bleibt zu hoffen das baldmöglichst wieder Spieler zurück in den Kader kommen, auf  Dauer wird man mit nur 13 Feldspielern keinen Erfolg haben.

 

Statistik
EHC Königsbrunn – ESC Kempten: 7:3 (4:0,2:2,1:1)

Tore
1:0 Trupp (Bitomsky)(4.)
2:0 Trupp (Mietinnen)(8.)
3:0 Bitomsky (Petzold,Bullnheimer)(10.)
4:0 Bullnheimer (Mietinnen,Voit)(16.)
4:1 Lepine (Rott,Grözinger)(23.)
4:2 Oppenberger(Scheffer,Schäffler)(24.)
5:2 Arnawa (Trupp)(32.)
6:2Mietinnen (Veisert,Voit)(40.)
6:3 Schäffler (Oppenberger,Seider)(50.)
7:3 Mietinnen (Trupp)(50.) 

Strafminuten
EHC Königsbrunn: 6
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
EHC Königsbrunn: Anti Jussi Miettinnen
ESC Kempten: Robert Lepine

Zuschauer 225

Königsbrunn und Amberg zum Finale DER VORRUNDE

Königsbrunn und Amberg zum Finale DER VORRUNDE

Beim ESC Kempten steht das letzte Wochenende der Bayernliga Vorrunde auf dem Programm

 

Gefühlt verging diese Vorrunde wie im Flug.

Zum Oktoberbeginn mit dem Spektakel beim Eröffnungsspiel in Erding über die Coronapause Anfang November bis zur Serie mit 10 Siegen in Folge hatte die erste komplette Saison des Bayernliga Neulings einiges für Mannschaft und Fans bereit. Und zum Abschluss steht ein positives Ende dieser Vorrunde, das Ziel den Klassenerhalt bis dahin zu schaffen wurde erreicht. Ein Platz unter den ersten 8 der Tabelle und die damit verbundenen Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga ist den Allgäuer Puckjägern bereits vor den abschließenden Spielen am Freitagabend um 20.°° in Königsbrunn und am Sonntag um 18.°° in der ABW Arena gegen die Wild Lions aus Amberg nicht mehr zu nehmen. Somit können die beiden Begegnungen ohne großen Druck angegangen werden, wobei sicher beide Gegner auf Revanche sinnen.

Gegen Königsbrunn gab es im Heimspiel einen 7:5 Sieg mit einer Galavorstellung von Nikolas Oppenberger der sein Team mit 6 Punkten zum Sieg führte. Inzwischen haben die Brunnenstädter nochmals auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den Kader mit dem langjährigen Oberligaspieler aus Memmingen, Anti Jussi Mietinen verstärkt. Er soll helfen in der Abstiegsrunde den Verblieb Königsbrunns in der Bayernliga zu sichern. Aufgrund ihres eigentlich starken Kaders sicher eine Überraschung, kaum jemand hätte die Pinguine vor der Saison nicht unter die ersten 8 getippt.

Am Sonntag empfängt das Team von Carsten Gosdeck dann Mitaufsteiger Amberg, die Wild Lions stehen punktgleich mit den Sharks mit 42 Punkten bei 25 Spielen sicher in der Aufstiegsrunde. Das Hinspiel in der Oberpfalz konnte man in einer sehr starken Partie vor damals noch möglichen 650 Zuschauern mit 6:3 für sich entscheiden, dabei funktionierte vor allem das Überzahlspiel der Sharks perfekt. In den letzten Begegnungen könnte man dies, wenn überhaupt, als kleinen Schwachpunkt zur Zeit ausmachen. Aber die Kemptener sind auf jeden Fall erfahren und stark genug um auch in solchen Situationen wieder mehr Durchschlagskraft zu zeigen.

Wer am Wochenende im Kader steht wird sich, wie zur Zeit eigentlich normal, erst am Freitag entscheiden, die aktuell verletzten Spieler kehren zumindest noch nicht zurück in den Kader.

Das Spiel in Königsbrunn wird am Freitagabend auch um 20.°° im Bistro Sharks live übertragen.

 

Der ESC Kempten nimmt Stellung

Der ESC Kempten nimmt Stellung

Warum die Sharks die Spielwertung gegen Geretsried durch den Bayerischen Eissportverband nicht akzeptieren

Groß war die Überraschung bei den Verantwortlichen des ESC Kempten als nach dem Spiel gegen den ESC Geretsried am 07.01.2022 (Endergebnis 6:5 n.V. ) die Meldung über eine Spielwertung mit 0:5 zu Gunsten der Gäste am Samstag Vormittag telefonisch und direkt am Montag Vormittag auch schriftlich durch den BEV ins Haus flatterte.

Die Begründung war kurz und knapp gehalten: Einsatz eines nicht berechtigten Spielers. Dies trifft so allerdings nicht ganz zu, alle Spieler waren spielberechtigt. Der Verband beruft sich dabei auf den Einsatz von 4 Förderlizenzspielern des EC Peiting im Kader der Kemptener. Und hiermit beginnt die Lage unübersichtlich zu werden. Laut Statuten des BEV darf man 5 Spieler (Jahrgänge 1998 bis 2001) einer Seniorenmannschaft mit solch einer Lizenz im Kader haben, und davon maximal 3 pro Spiel einsetzen.

Es gibt zudem eine Sonderregelung für eine Kooperation einer Mannschaft aus der Bayernliga mit einer U20 DNL Mannschaft für die Jahrgänge 2002 bis 2004. In diesem Fall dürfen 6 Spieler mit Förderlizenz gemeldet, und 4 davon pro Spiel eingesetzt werden.

Der ESC Kempten hat eine Kooperation mit dem EC Peiting, somit mit der U20 sowie der ersten Mannschaft. Demzufolge war die Entscheidung Kemptens am 7.1. gegen Geretsried drei von vier U 20 Spielern sowie einen von drei Oberligaspielern aus Peiting einzusetzen regelkonform. Es gibt in den Durchführungsbestimmungen keine Maximalvorgabe für eine Kombination aus U20 und Senioren.

Nun argumentiert der Verband aber, einer dieser Spieler sei ein Seniorenspieler und falle nicht unter diese Regelung. Da die Definition Förderlizenzspieler laut BEV Spieler der Jahrgänge 1998 bis 2004 umfasst und der betroffene Spieler mit Jahrgang 2001 genau in diese Regelung fällt sorgt für Unverständnis in Kempten. Es gibt hier schlichtweg eine Lücke in den Regularien des BEV, welche die Sharks nicht bewusst ausgenutzt haben, vielmehr ist diese durch die Konstellation im Spiel der Sharks erst zu Tage getreten.

 

In einer virtuellen Versammlung der Bayernligisten mit dem Verband wurde im Dezember festgelegt so wenig Spiele wie möglich ausfallen zu lassen. Da der Spielplan durch Corona sowieso nicht mehr komplett zu halten ist war es dem Verband wichtig, wenn irgendwie möglich zu Spielen anzutreten. Kempten hatte zu dem betroffenen Spiel nicht genug einsatzfähige Spieler und hätte die Begegnung aufgrund keiner spielfähigen Mannschaft wahrscheinlich absagen müssen. Mit dem Einsatz der Förderlizenzspieler wurde somit die Mannschaft nicht qualitativ verstärkt sondern die Spielfähigkeit wieder sichergestellt.

Sehr schade ist es auch das hierzu vom Verband keinerlei Reaktionen mehr erfolgten obwohl offensichtlich eine Lücke in den Regularien vorliegt.

Die Sharks behalten sich die Prüfung weiterer Schritte gegen diese Spielwertung vor.

 

Sharks kassieren klare Niederlage

Sharks kassieren klare Niederlage

ESC Kempten verliert 7:2  beim TEV Miesbach

 

Nachdem sich beide Teams inzwischen für die Aufstiegsrunde zur Eishockey Oberliga qualifiziert haben war eigentlich alles angerichtet für ein munteres Spielchen ohne Druck.

Bei den Gastgebern kehrte der zuvor verletzte Patrick Asselin in den Kader zurück, wie man bereits im Hinspiel erkannte ein absoluter Schlüsselspieler der Oberbayern. Der zweite Importspieler Bohumil Slavicek fehlt Trainer Michael Baindl jedoch immer noch. Bei den Sharks kehrten Daniel Rau und Dominik Ochmann wieder zurück in die Mannschaft, dafür fehlte Kapitän Eugen Scheffer berufsbedingt. Wieder mit dabei die Förderlizenzspieler Saal, Mühlegger und Krutsch die allesamt einen starken Eindruck in den letzten Begegnungen für Kempten hinterlassen haben. Zum ersten Mal wieder im Tor Danny Schubert, Jenny Harß durfte nach den vielen Einsätzen in den letzten Wochen pausieren. Und Schubert durfte sich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Der Stachel über die Hinspielniederlage der Miesbacher, mit der Kempten deren Serie von 13 Siegen in Folge beendete, schien tief zu sitzen. Vom ersten Bully weg brannten die Gastgeber ein Offensivfeuerwerk ab und führten nach 12 Minuten bereits mit 3:0 Kempten hatte bis dahin quasi noch keinen Torschuss zu vermerken. Aus dem Nichts dann das 3:1 durch Fabian Gmeinder. Doch Miesbach spielte unbeirrt weiter und legte das 4:1 nach. Kempten schaffte es nicht in der eigenen Zone Zugriff auf den Gegner zu bekommen und die Hausherren vom Tor fern zu halten. Im zweiten Spielabschnitt dezimierten sich die Gastgeber gleich mehrfach so das die Sharks fast 4 Minuten mit 5 gegen 3 agieren konnten. Zählbares kam aber dabei nicht heraus. Zumindest konnte man das Spiel im Anschluss offener gestalten und auch zu einigen guten Torchancen

kommen. Doch beide Keeper hielten in diesem Spielabschnitt mit zum Teil tollen Paraden ihren Kasten sauber. Im letzten Drittel erneut die Chance bei 5 gegen 3 zurück ins Spiel zu kommen, doch die Scheibe ging im Angriffsdrittel verloren und Miesbach nutzte den Konter eiskalt zum 5:1, die endgültige Vorentscheidung. Zwei weitere Treffer zum 7:1 und der Schlusspunkt von Lars Grözinger zum 7:2 in Überzahl bescherten den Hausherren die ersehnte Revanche, den Zuschauern ein torreiches Spektakel und den Sharks die Erkenntnis das es in der Aufstiegsrunde nur noch solche Gegner und Spiele geben wird. Vielleicht ein Dämpfer zur Rechten Zeit um in den nächsten Spielen wieder über 60 Minuten mit vollem Einsatz zu agieren.

 

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 7:2 (4:1,0:0,3:1)

Tore
1:0 Feuerreiter Fe. (Grabmaier,Mangold)(5.)
2:0 Feuerreiter Fl. (Rizzo,Stiebinger)(7.)
3:0 Grabmaier (Feuerreiter Fe,Mangold)(12.)
3:1 Gmeinder (Paster,Zeiske)(14.)
4:1 Asselin (Deml,Frosch)(18.)
5:1 Feuerreiter Fe. (Bacher)(50)
6:1 Fischhaber (Asselin,Feuerreiter Fe)(52.)
7:1 Rizzo (Stiebinger,Mangold)(52.)
7:2 Grözinger (Seider,Rau)(58.) 

Strafminuten
TEV Miesbach: 16
ESC Kempten: 8 

Beste Spieler
TEV Miesbach: Felix Feuerreiter
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 185

Sharks buchen die Aufstiegsrunde

Sharks buchen die Aufstiegsrunde

Nach dem Sieg in der Verlängerung gegen Geretsried ist dem ESC Kempten der Platz unter den ersten Acht nicht mehr zu nehmen.

5:5 stand es in der Kemptener ABW Arena nach 60 spannenden Minuten in denen beide Teams ihre starken Phasen hatten bevor Anton Zimmer per Penalty in der zweiten Minute der Verlängerung den Heimsieg der Allgäuer sicherte.

Mit personellen Sorgen musste Carsten Gosdeck  seine Aufstellung vor der Begegnung ordentlich durcheinanderwirbeln. Insgesamt 7 Stammspieler standen dem dem Coach nicht zur Verfügung . Ein wenig Entlastung boten da die Förderlizenzspieler aus Peiting, die allesamt eine starke Leistung boten und mit einem Tor und drei Assists durchaus ihren Teil zum Kemptener Sieg beitrugen. Auch Routinier Alexander von Sigriz musste auf der ungewohnten Position in der Abwehr aushelfen, machte seine Sache ordentlich und sorgte zudem auch vorne immer wieder für Gefahr. Er hatte auch gleich die ersten Torchancen auf dem Schläger die aber vom gut aufgelegten Martin Morczinietz im Tor der Riverrats vereitelt wurden. Die Gäste dagegen starteten sehr effektiv und gingen gleich in der vierten Minute durch einen Konter in Führung, konnten diese in der neunten Minute sogar auf 0:2 ausbauen, wieder wurde Kempten ausgekontert. Die Allgäuer schafften es bis dahin nicht die durchaus vorhandenen Torchancen zu nutzen. Erst in Minute 15 konnte Robert Lepine den Bann brechen und sein Team auf die Anzeigetafel bringen. Mit dem 1:2 ging es auch in die Kabine. Schon kurz nach der Pause konnte der starke Kanadier seine Scorerqualitäten mit dem Ausgleich erneut unter Beweis stellen. Förderlizenzler Dennis Krutsch erzielte nur vier Minuten darauf die erstmalige Führung für Kempten die auch zur zweiten Pause Bestand hatte. Maximilian Schäffler erhöhte nur 27 Sekunden nach Wiederanpfiff sogar auf 4:2, die Sharks hatten die Partie nun endgültig gedreht. Doch die Gäste aus Oberbayern steckten nicht auf und glichen die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb 3 Minuten wieder aus. In Überzahl zog dann Nikolas Oppenberger auf und davon, scheiterte noch am Gästekeeper, aber Schäffler besorgte mit seinem zweiten Treffer per Nachschuss die erneute Führung. Gut 50 Minuten waren bis dahin gespielt, aber auch diese Führung reichte nicht aus, in der 55. glich Geretsried wieder aus, so dass es in die besagte Verlängerung ging. Gerade eine Minute war gespielt als Zimmer alleine auf das Gästetor zog und nur noch durch ein Foul gebremst werden konnte. Penalty war die logische Folge und den hämmerte der Kemptener Stürmer schon aus der Distanz in den rechten Winkel. Da Königsbrunn zeitgleich in Ulm verlor ist den Sharks der Platz unter den ersten 8 nun nicht mehr zu nehmen. Somit kann man am Sonntag in Miesbach ohne Druck aufspielen.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried: 6:5 n.V.  (1:2,2:0,2:3,1:0)

Tore
0:1 Strobl (Gania)(4.)
0:2 Hochstraßer (Fuchs,Jorde)(9.)
1:2 Lepine (Mühlegger,Zimmer)(14.)
2:2 Lepine (Mühlegger,Seider)(22.)
3:2 Krutsch (Zeiske)(27.)
4:2 Schäffler (Paster,Saal)(41.)
4:3 Englbrecht (May,Köhler)(44.)
4:4 Fuchs (Heigl,Strobl)(46.)
5:4 Schäffler (Oppenberger,Lepine)(51.)
5:5 Haloda (55.)
6:5 Zimmer (Pen)(62.)

Strafminuten
ESC Kempten: 2
ESC Geretsried: 6  

Beste Spieler
ESC Kempten: Robert Lepine
ESC Geretsried: Florian Strobl

Zuschauer 351

AUF DER ZIELGERADEN

AUF DER ZIELGERADEN

ESC Kempten empfängt Geretsried und muss nach Miesbach

 

Zum Ende der Vorrunde kehrt nochmal ein Stück Normalität zurück in den Spielplan des Bayernligisten ESC Kempten. Nach den vielen Nachholspielen auch unter der Woche und Eishockey im 2 oder 3 Tagesrhythmus rund um Weihnachten und den Jahreswechsel finden die letzten beiden Wochenenden der Vorrunde im gewohnten Freitag/Sonntag Rhythmus statt. Ob das ausgefallene Nachholspiel vom Mittwoch in Peißenberg überhaupt nochmals nachgeholt werden kann ist mehr als fraglich, viele mögliche Termine gibt es dafür nicht mehr.

Dafür geht es nun nach dem ursprünglichen Plan weiter, am Freitag gastiert Geretsried in der ABW Arena. Die River Rats haben mit Randy Neal einen neuen Trainer und aktuell auch einen Lauf. Zuletzt wurde der EHC Königsbrunn im direkten Duell um einen der letzten Plätze in der Aufstiegsrunde zweimal geschlagen. Solange die Oberbayern also noch eine Chance haben werden sie mit Sicherheit alles daran setzen auch weiter zu punkten.

Anders die Lage beim Gegner am Sonntag wenn  der TEV Miesbach die Allgäuer empfängt. Miesbach hat, wie Klostersee eine sehr starke Vorrunde gespielt und den Platz in der Aufstiegsrunde schon lange gesichert.

In den letzten Spielen musste man jedoch auf viele verletzte Stammspieler verzichten und mit einem kleinen Kader und einigen Nachwuchsspielern auskommen. Daher waren die Ergebnisse nicht mehr ganz so dominant wie zuvor. Trotzdem wird die Aufgabe für die Allgäuer alles andere als leicht, zumal man nicht weiß wer bei den Miesbachern wieder zurück in den Kader kommt.

Aktuell muss man nämlich auch in Kempten auf wichtige Spieler verzichten. Zu dem Langzeitverletzten Timo Schirrmacher gesellen sich seit dem Spiel in Waldkraiburg noch die Verteidiger Noah Keller und Wayne Lucas, beide mit einer Schulterverletzung. Zudem fehlt am Freitag Routinier Daniel Rau nach seiner Spieldauerstrafe. Wer von den Förderlizenzspielern aus Peiting in den Kader rückt wird sich dagegen erst kurzfristig entscheiden.

Die Sharks werden auf jeden Fall alles daran setzen zu punkten um den aktuellen Platz in der Aufstiegsrunde weiter zu festigen.