EINE IKONE TRITT ZURÜCK

EINE IKONE TRITT ZURÜCK

Jenniffer Harß hängt nach 21 Jahren Schlittschuhe und Fanghandschuh an den Haken

Es ist schon ein besonderer Moment, wenn eine der größten und bekanntesten deutschen Eishockeyspielerinnen ihre aktive Laufbahn beendet.

Dabei kann die inzwischen 34 jährige Füssenerin auf jede Menge Erlebnisse und Highlights zurückblicken. Sportliche Erfolge feierte sie sowohl in der Damen Nationalmannschaft als auch in verschiedenen Damen und Herrenmannschaften. Gerade die Männerteams bissen sich bis in die Oberliga reihenweise die Zähne an der Vorzeigeathletin aus. Meisterschaften und Aufstiege hat sie gefeiert. Die Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen waren sicher die Höhepunkte in ihrer Karriere. Viele zu viele Highlights und Stationen gab es in der Karriere von Harß um sie alle einzeln aufzulisten.

In ihrem letzten aktiven Jahr gelang ihr mit den Sharks vom ESC Kempten nochmals der Sprung bis ins Halbfinale der Bayernliga  Playoffs um den Oberligaaufstieg. Zurecht wurde sie noch im Dezember zur besten Torhüterin in der Bayernliga ausgezeichnet.

Nun ist es also auf eigenen Wunsch vorbei mit dem aktiven Eishockey. Jenny wollte selbst ihr Karriereende bestimmen, und das hat sie auch getan. In Kempten ist man traurig darüber, zu gut sind ihre Leistungen noch immer und sie hätte auf jeden Fall weiterhin eine wichtige Rolle in der Mannschaft gespielt. Auf und neben dem Eis ist die ruhige und besonnene Jenny, wie sie überall nur genannt wird, ein Vorbild. Immer auf den Sport und das wesentliche fokussiert, immer  fit und motiviert, immer mit vollem Engagement und Einsatz, so haben ihre zahlreichen Fans sie kennen und lieben gelernt.

Es bleibt zum Abschied nur noch eines, Danke zu sagen! Für eine tolle Karriere, für tolle Momente im Sport und für eine erfolgreiche Zeit mit unseren Sharks. Wir danken Dir für Deinen Einsatz und Dein Engagement und wünschen Dir für Deine private und berufliche Zukunft alles Gute.

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

Eugen Scheffer verlässt nach 12 Jahren den ESC Kempten

11 Spielzeiten hat der Dauerbrenner im Trikot der Sharks seit 2010 absolviert und sich auch damit zum Publikumsliebling bei den Kemptener Fans gemacht. Lange Jahre war er nicht wegzudenken aus der Verteidigung der Blau Roten. Mit Einsatz, Härte und körperlicher Präsenz brachte er jeden gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Ein Spieler den jeder gerne in seinem Team hat, aber nicht als Gegner. Viel hat er erlebt in der ABW Arena, sportliche Tiefen mit beinahe Abstiegen aus der Landesliga, aber auch den aktuellen Höhenflug der Sharks mit dem Aufstieg in die Bayernliga.

Unter anderem auch seine familiäre Situation haben den werdenden Papa nun veranlasst noch einmal etwas neues anzugehen und den ESC zu verlassen.

Wir verneigen uns vor Deinem Einsatz und Engagement bei den Sharks in all den Jahren und wünschen Dir für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

Nikolas Oppenberger verlängert beim ESC Kempten.

Lange war es ruhig um die Sharks nach der ersten kompletten Bayernligasaison. Eine erfolgreiche Eiszeit liegt hinter den Kemptenern. Hinter den Kulissen wurde ausführlich Resümee gezogen und die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren.

Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Verantwortlichen mit der Weiterverpflichtung ihres Topspielers und Publikumslieblings Nikolas Oppenberger. Gleich für zwei weitere Jahre unterschrieb der pfeilschnelle Stürmer, plus Option für jeweils ein weiteres Jahr, also quasi ein Vertrag auf Lebenszeit. Seine Qualitäten sind hinreichend bekannt, in der abgelaufenen Saison konnte er sich im Dezember und Februar für die Bayernhockey Mannschaft des Monats empfehlen, im Februar wurde er zusätzlich als bester Spieler der Liga ausgezeichnet und auch im Team der besten Spieler der Saison fand er seinen Platz. Ein absoluter Leader, der mit seinem Einsatz und Engagement das ganze Team mitreißt.

Auch im Nachwuchs ist er als Trainer mit seiner Erfahrung wichtig, in der letzten Saison holte er gemeinsam mit Alessandro Feldmeier als Trainergespann den Meistertitel mit der U15 in der Landesliga.

Ein wichtiger Baustein ist das Kemptener Eigengewächs für die Zukunft beim ESC, daher herrscht auch einhellig Freude über seine Verlängerung.

Alles Gute für die kommende Saison Nikolas.

ESC KEMPTEN BAUT NACHWUCHSSTRUKTUREN AUS

ESC KEMPTEN BAUT NACHWUCHSSTRUKTUREN AUS

Noch keine zwei Wochen sind seit dem Saisonende bei den großen und kleinen Sharks vergangen, da laufen bei den Verantwortlichen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren.

Ein erster Meilenstein ist den ESC Verantwortlichen nun im Bereich der Nachwuchsförderung gelungen. Ab der kommenden Saison wird mit Peter Henninger ein Altbekannter zum ESC Kempten zurückkehren, die überaus anspruchsvolle Stelle als Koordinator im Nachwuchs besetzen und sich somit um die sportlichen Bereiche in der Jugendarbeit kümmern. „Ziel ist ganz klar der Ausbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kemptener Nachwuchses“ so die ESC Jugendleiterin Melanie Russler.

Es werden dadurch einheitliche Trainingspläne und Trainingsmethoden eingeführt, und den Kindern über alle Altersklassen verinnerlicht. Weitere wichtige Aufgaben sind  die Weiterentwicklung unserer eigenen Nachwuchstrainer, die Organisation des Kids on Ice Day, die Neugewinnung von Kindern für die Laufschule/U9/U11 und nicht zuletzt die offene Kommunikation mit den Eltern.

Henninger war bereits in der Vergangenheit viele Jahre als Trainer im Kemptener Eishockey tätig und konnte hier schon Erfolge wie 2017 die Meisterschaft der Kleinschüler und den Aufstieg der Knaben in die Bayernliga feiern. Im Anschluss zog ihn der persönliche Reiz zum EV Füssen wo er bis jetzt als Trainer der U15 tätig war.

Nach nun 4 intensiven Jahren in Füssen und einer riesigen Portion an Erfahrung mehr dürfen wir unseren „Henne“ wieder in seinem Heimatverein begrüßen und wünschen ihm in seinem neuen Aufgabengebiet alles Gute und viel Erfolg!   

Was sind die Zukunftspläne bei den „Little Sharks“? Hierzu haben wir unserer Jugendleitung Melanie Russler und Peter Henninger ein paar Fragen gestellt
Peter, wie war deine Zeit in Füssen und was konntest du lernen?

P.H.:Ich hatte in Füssen eine schöne und intensive Zeit, die ich nicht missen möchte! Durch die Zusammenarbeit mit Top Trainern wie Juha Nokelainen oder Marcus Bleicher konnte ich viel über modernste Trainingsmethoden lernen und auch im taktischen Bereich sehr viel mitnehmen.“

Melanie, wie seid ihr auf Peter Henninger gekommen?

M.R.:„Henne“ war und ist ein Kemptener. Man hat sich nie aus den Augen verloren. Gerade im Nachwuchs sollte      immer oberstes Gebot sein:  In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Umso mehr freue ich mich, dass er nach ein paar Jahren auf der „Walz“ mit viel Wissen und Erfahrung nach Hause zurückkehrt.“

Peter, was sind nun deine ersten Schritte beim ESC?

P.H.:Als erstes muss ich mir einen Überblick verschaffen und mit den Trainern sprechen. Hier gilt es die aktuellen Trainer, die ja hier beim ESC schon super Arbeit leisten zu halten. So z.B. den Alex von Sigriz, ohne ihn hätten wir die Meisterschaft 2017 nie gewonnen, um nur einen von Vielen zu nennen. Danach geht es in die Planung für die nächste Saison.

Melanie, welche Erwartungen habt ihr an Peter Henninger in seiner neuen Aufgabe?

M.R.: „Erwartungen ist ein großes Wort, so würde ich das nicht nennen. Er ist ein Eishockeyler und somit hat er Teamgeist und Ehrgeiz im Blut. Deshalb bin ich mir sicher, dass Peter positive Veränderungen einbringt, modernere Trainingsmethoden einführt und aktiv an der Nachwuchsgewinnung arbeitet. Denn dies ist und bleibt der Grundstein des Vereins“.

Peter, wie sehen die langfristigen Ziele für den Kemptener Eishockeynachwuchs aus?

P.H.: „Langfristig habe ich viele Ideen, aber das ist mir noch zu weit weg! Jetzt ist erst mal wichtig so viele Kinder wie möglich aufs Eis zu bringen, da hat Corona schon ordentliche Löcher gerissen. Um erfolgreich zu sein, sollten in jedem Jahrgang mindestens 12-15 Kinder sein. Das heißt mein Hauptaugenmerk gilt als erstes der Laufschule und den unteren Jahrgängen!“

SCHWERE VERLETZUNG VERDIRBT DIE PLAYOFFPARTY

SCHWERE VERLETZUNG VERDIRBT DIE PLAYOFFPARTY

Spielmacher Oppenberger muss nach 6 Minuten mit gebrochenem SchlUEsselbein vom Eis

Es war angerichtet und alles bereit für die Revanche nach der Niederlage am Freitag in Miesbach. Kempten wusste was zu tun ist, schließlich hatte man den Halbfinalgegner bereits zweimal in der Saison besiegt.

Das ein Check mit Verletzungsfolge für den Spielmacher und unermüdlichen Antreiber Nikolas Oppenberger die ganze Partie auf den Kopf stellen sollte ahnte noch niemand. Gut 600 Zuschauer fanden trotz tollem Frühlingswetter den Weg in die ABW Arena. Und sahen einen perfekten Start der Sharks die offensiv in die Begegnung starteten und nach 5 Minuten durch einen satten Handgelenkschuss von Robert Lepine auch verdient in Führung gingen. Doch die folgenden beiden Spielminuten hatten fatale Folgen. Zunächst krachte Oppenberger nach einem Check in die Bande und musste das Eis verletzt verlassen. Eine Strafe wurde nicht ausgesprochen, die Szene auf dem Eis und im Stadion aber hitzigst diskutiert. Und als Bohumil Slavicek unmittelbar darauf Noah Keller mit Anlauf in die Bande checkte obwohl Keller einen Meter davon entfernt stand und die Scheibe längst gespielt war, eskalierte die Situation endgültig. Slavicek erhielt für dieses offensichtliche Foul wieder keine Strafe, Keller, der sich revanchierte durfte dagegen auf der Strafbank platz nehmen.

Dies war der Moment in dem das Spiel endgültig kippte. Den Ausfall von Oppenberger kann man nicht kompensieren, die darauffolgenden Strafen gegen Kempten brachten einige Minuten in Unterzahl und Miesbach nutzte diese Einladung natürlich eiskalt aus. Gleich 5 Tore erzielten die Oberbayern im Rest des Drittels, die Messe war bereits jetzt gelesen. Jenny Harß im Kemptener Gehäuse machte nach der Pause Darian Sommerfeld Platz. Danny Schubert, der noch am Freitag in Miesbach so stark gehalten hatte, musste nach einem positiven Coronatest seinen Einsatz streichen. Miesbach erzielte 5 weitere Treffer, der Endstand von 2:10 war jedoch inzwischen völlig nebensächlich geworden. Weder auf dem Eis, noch auf den Zuschauerrängen war noch irgendetwas von Playoffatmosphäre zu spüren.

Was bleibt ist ein trauriges Ende einer tollen Saison der Sharks mit fadem Beigeschmack.

In den nächsten Tagen und Wochen wird dies sicher der Freude über eine mehr als erfolgreiche erste komplette Bayernligasaison des ESC Kempten weichen. Als Liganeulinge erreichten die Sharks die Aufstiegsrunde und schlossen diese hinter den beiden Topmannschaften Klostersee und Miesbach als Dritter ab. Ein Erfolg den vor der Saison niemand so erwarten konnte und der jetzt schon Vorfreude auf die kommende Spielzeit bringt.

Statistik
ESC Kempten – TEV Miesbach: 2:10 (1:5,1:2,0:3)

Tore
1:0 Lepine (6.)
1:1 Fischhaber (Feuerreiter,Asselin)(10.)
1:2 Feuerreiter (Fischhaber,Asselin)(11.)
1:3 Meier (Stiebinger,Mechel)(12.)
1:4 Slavicek (Deml,Grabmair)(12.)
1:5 Asselin (Fischhaber,Rizzo)(18.
1:6 Bergmann (Fischhaber,Rizzo)(31.)
1:7 Slavicek (Deml,Feuerreiter)(33.)
2:7 Zimmer (Lepine)(36.)
2:8 Mangold (Mechel)(43.)
2:9 Feuerreiter (Deml,Slavicek)(50.)
2:10 Mangold (Stiebinger)(58.)

Strafminuten
ESC Kempten:  12
TEV Miesbach: 12 

Beste Spieler
ESC Kempten: Maximilian Hermann
TEV Miesbach: Felix Feuerreiter 

Zuschauer 624

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

SHARKS BELOHNEN SICH NICHT

ESC Kempten unterliegt TEV Miesbach mit 5:2

 

Das Ergebnis spiegelt in keiner Weise das enge Spiel wieder, aber so ist das nun einmal im Eishockey.

Als noch eineinhalb Minuten zu spielen waren und die Gastgeber mit 3:2 in Führung lagen musste Kemptens Trainer Carsten Gosdeck volles Risiko gehen und seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis nehmen um in numerischer Überzahl doch noch den Ausgleich zu erzielen. Geklappt hat es indes nicht, Miesbach erzielte noch zwei Empty Net Treffer zum auf dem Papier deutlichen Endstand. Bis dahin hatte Danny Schubert im Kemptener Gehäuse ein überragendes Spiel abgeliefert und sein Team mit Ruhe und etlichen Paraden im Spiel gehalten. Das Gros der Spielanteile lag schon beim amtierenden bayerischen Meister, aber die Sharks steckten über 60 Minuten nie auf und trotzten den Angriffen mit vollem Einsatz.

Lange hielt die ersatzgeschwächte Truppe der Kemptener tapfer dagegen im ersten Playoff Halbfinale. Zu den Langzeitverletzten Schirrmacher und Ochmann gesellten sich mit Koberger, Gmeinder, Grözinger und Zimmer gleich 4 weitere wichtige Spieler. Miesbach kam wie erwartet mit viel Druck aus der Kabine, konnte diesen aber nicht in Zählbares umwandeln. Erst als Kempten sich mehr und mehr befreite setzte Bohumil Slavicek die Scheibe mit einem Handgelenkschuss an den Innenpfosten und in die Maschen. Von nun an war es eine ausgeglichenere Partie. Die Sharks kämpften sich in das Spiel zurück und kamen zu guten Torchancen. Aber auch Anian Geratsdorfer auf Miesbacher Seite war der gewohnt starke Rückhalt für sein Team. Im zweiten Spielabschnitt waren vor allem die Defensivspezialisten aus dem Allgäu gefragt, gleich 11 Minuten spielte man in Unterzahl. Dies hielt Brendan Harrogate aber nicht davon ab einen Konter unter Zuhilfenahme eines Miesbacher Schlittschuhs mit dem Ausgleichstreffer abzuschließen. Die Hausherren konnten aber noch in diesem Drittel erneut in Führung gehen, 2:1 hieß es nach 40 Minuten. Ein Konter mit 3 gegen 2 konnte dann Maximilian Hermann zum erneuten Ausgleich über die Linie stochern. Ganz zur Freude der zahlreich mitgereisten Kemptener Fans, die ihr Team lautstark unterstützten. Es war nun ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, es lag in der Luft, das nächste Tor würde die Partie entscheiden. Zu allem Unglück war es dann ein Eigentor der Sharks welches den TEV auf die Siegerstraße brachte. Die Allgäuer schafften es nicht mehr die Partie ein drittes Mal auszugleichen.

So geht der TEV Miesbach mit dem ersten Matchpuck in die Begegnung Nr.2 am Sonntag in der Kemptener ABW Arena.

Doch die Sharks brennen bereits darauf in ihrem Wohnzimmer Revanche zu nehmen und ein drittes Spiel zu erzwingen.

 

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 5:2 (1:0,1:1,3:1)

Tore
1:0 Slavicek (Nowak)(10.)
1:1 Harrogate (Scheffer,Rau)(28.)
2:1 Feuerreiter (Pölt)(38.)
2:2 Hermann (Scheffer,Harrogate)(42.)
3:2 Rizzo (Bergmann)(52.)
4:2 Rizzo (Asselin)(59.)ENG
5:2 Stiebinger (60.)ENG.

Strafminuten
TEV Miesbach: 8
ESC Kempten:  13

Zuschauer 580

AM FREITAG STARTEN DIE PLAYOFFS

AM FREITAG STARTEN DIE PLAYOFFS

Sekt oder Selters

Am Freitag starten die Sharks in die Playoffs beim TEV Miesbach

 

Eine lange Saison ist auf der Zielgeraden angekommen.

Und für den ESC Kempten konnte sie bis hierhin kaum erfolgreicher verlaufen. Als Neuling in der Bayernliga konnte man im Januar bereits den vorzeitigen Klassenerhalt und einen Platz in der Aufstiegsrunde zur Oberliga sichern. Und diese auf dem dritten Platz abzuschließen war der nächste Meilenstein. Vor der Saison vom Erreichen der Playoffs zu sprechen wäre vermessen gewesen. Doch die Mannschaft steigerte sich im Verlauf der Saison, wurde zu einer eingeschworenen Einheit auf und neben dem Eis. Die Belohnung: Einer der vier Playoffplätze und dabei zu sein in den Spielen um die bayerische Meisterschaft. Das Ziel auf das man eine ganze Saison hingearbeitet hat. Die Crunchtime oder auch fünfte Jahreszeit im Eishockey. Playoffs haben ihren ganz besonderen Reiz. Alles bisher erreichte zählt nicht mehr, die sportlichen Erfolge werden in wenigen Spielen geschaffen. Volle Stadien, euphorische Atmosphäre bei den Fans, eine ganze Stadt und Region fiebert mit ihrer Mannschaft.

Nun ist es also endlich soweit für die Sharks. Und die haben sich einiges vorgenommen. Den Gegner in der Halbfinalserie TEV Miesbach kennt man aus vier Spielen nur zu gut. Zwei Auswärtsniederlagen und zwei Heimsiege stehen bis jetzt zu Buche. Und wenn es nach den Allgäuern geht, dürfen noch zwei weitere Erfolge dazukommen.

Den ersten möchte das Team von Coach Carsten Gosdeck am liebsten gleich am Freitag einfahren und damit die Serie auf die eigene Seite ziehen. Denn eines ist klar, keine Playoffserie ist spannender und riskanter als „Best of three“ Nur zwei Siege reichen um ins Finale einzuziehen. Und der Sieger der ersten Begegnung hat dann am Sonntag bereits einen Matchball. Man muss also von Beginn an hellwach sein wenn es im Miesbacher Miahelfnzam Stadion darum geht in der Serie vorzulegen. Die Stärken der Oberbayern sind hinreichend bekannt, der amtierende bayerische Meister hat eine starke Vor- und Aufstiegsrunde gespielt und diese jeweils auf dem zweiten Platz beendet. Die Vorbereitung in dieser Woche kann also ganz zielgerichtet auf den Gegner erfolgen. Die Mannschaft ist motiviert und heiß. Das Team will sich belohnen für das bisher in der Saison erreichte und hat noch lange nicht genug.

Spiel eins der Serie findet am Freitag um 20.°° in Miesbach statt. Eintrittskarten gibt es online unter: https://ticket107.tickethome.at  zu erwerben.

Die zweite Begegnung steigt dann am Sonntag um 18.°° in der ABW Arena in Kempten. Auch hier kann man sich Tickets im Vorfeld unter www.esc-kempten.de sichern. Dies erspart jeweils lange Wartezeiten an den Kassen.

Sollte ein entscheidendes drittes Spiel notwendig sein findet dies am Dienstag den 22.03 um 20.°° wieder in Miesbach statt.

Die Sharks setzen in allen Spielen auf ihre große Fangemeinde und entsprechende Unterstützung in den Stadien. In den Playoffs gelten schließlich eigene Gesetze, und nichts ist unmöglich. Auch nicht ein Fortschreiben der Erfolgsgeschichte des ESC Kempten.

 

PLAYOFFS

PLAYOFFS

LIEBE SHARKS FANS

Die Saison neigt sich dem Ende und wir haben das vorher unmögliche erreicht!

Wir beenden als Aufsteiger in die Bayernliga die Aufstiegsrunde mit einem sensationellen DRITTEN PLATZ!
Und dürfen somit als „Zuckerle“ dieser erfolgreichen Saison in die Playoffs zum Bayernligameister (und theoretisch um den Aufstieg in die Oberliga) spielen.

Los geht es am kommenden Freitag um 20.00 Uhr beim TEV Miesbach. Unsere Fans fahren hier mit einem Fanbus zum Auswärtsspiel. Zudem wird das Spiel live auf SpradeTV, sowie in unserem Stadionbistro übertragen.

Das Highlight und Rückspiel folgt dann am Sonntag 20.03. um 18.00 Uhr in unserer ABW ARENA, welches ebenfalls wieder live auf SpradeTV übertragen wird. Viel lieber würden wir Euch aber gerne Live vor Ort zu diesem Topspiel begrüßen.
Es könnte das letzte Heimspiel in dieser Saison sein – also lasst Euch dieses Event nicht entgehen. Unterstützt unser erfolgreiches Team und genießt eine tolle Atmosphäre in unserem Eisstadion.

Eine rießige Unterstützung wäre für uns auch noch einmal, wenn Ihr dieses Event auf sozialen Kanälen, Schaukästen Eurer Firma oder Freunde teilt und bewirbt. In der Eishockeystadt Kempten entsteht gerade wieder eine neue und große Tradition, welche wir trotz aller Corona-herausforderungen toll gemeistert und entwickelt haben.

Wir freuen uns Euch am Sonntag bei uns begrüßen zu dürfen.

 

GENERALPROBE MISSLUNGEN

GENERALPROBE MISSLUNGEN

ESC Kempten unterliegt dem Halbfinalgegner TEV Miesbach mit 4:1

 

Wenn die alte Weisheit zutrifft das einer misslungenen Generalprobe eine gelungene Premiere folgt kann Kempten ja mit guten Aussichten in die am nächsten Wochenende beginnenden Playoffs um die bayerische Meisterschaft starten. Als Dritter nach der Aufstiegsrunde trifft man dort nämlich erneut auf den Gegner vom Sonntag, den TEV Miesbach.

 Gleich sechs Stammspieler fehlten den Kemptenern im letzten Spiel der Aufstiegsrunde. Neben den länger verletzten Timo Schirrmacher, und Dominik Ochmann, für den die Saison wohl schon beendet ist standen auch Kapitän Eugen Scheffer sowie Sebastian Koberger, Fabian Gmeinder und Lars Grözinger, nicht im Kader. Auch Miesbach hatte  nicht alle Stammkräfte an Bord, die Mannschaft aber zumindest mit einigen Nachwuchsspielern aufgefüllt.

Die Hausherren starteten gut in die Partie und dominierte das erste Drittel recht deutlich. Der starke Danny Schubert im Kasten der Sharks hatte alle Hände voll zu tun und musste sein Team mit etlichen Paraden im Spiel halten. Einzig Patrick Asselin schaffte es ihn in der 14. Minute mit einem Nachschuss zu überwinden.

Ähnliches Spiel im zweiten Abschnitt, Miesbach die überlegene Mannschaft, Kempten konnte nun aber für mehr Entlastung sorgen und kam auch zur ein oder anderen Chance. Der einzige Treffer fiel aber erneut für die Gastgeber. Die letzte Minute agierten die Sharks in doppelter Überzahl, Benedikt Pölt musste auf Miesbacher Seite nach einem Ellbogencheck gegen Maxi Hermann mit einer 5 Minuten Strafe vom Eis, zusätzlich bekam Keeper Geratsdorfer 2 Minuten für Beinstellen. Trotzdem brachte Kempten aber auch in dieser Phase nichts zählbares auf die Anzeigetafel. Im letzten Drittel spielte Miesbach die Partie routiniert nach Hause. Zwei weitere Treffer sowie das zwischenzeitliche 3:1 durch Brendan Harrogate sorgten für den 4;1 Endstand.

Es war wie erwartet nicht die hochklassige Partie, beide Teams schon sicher qualifiziert, es fehlte also der nötige Druck. Ab dem kommenden Wochenende wird man auf jeden Fall zwei andere Mannschaften erleben, eine Playoffserie Best of three ist zu kurz für Experimente, da heißt es von der ersten Sekunde an voll da zu sein.

 

Statistik
TEV Miesbach – ESC Kempten: 4:1 (1:0,1:0,2:1)

Tore
1:0 Asselin (Rizzo,Thyroff)(14.)
2:0 Rizzo (Asselin,Thyroff)(35.)
3:0 Rizzo (Asselin,Thyroff)(45.)
3:1 Harrogate (Lepine)(47.)
4:1 Mechel (Slavicek,Feuerreiter Fe.)(57.) 

Strafminuten
TEV Miesbach: 11
ESC Kempten: 8

Beste Spieler
TEV Miesbach: Alexander Thyroff
ESC Kempten: Nikolas Oppenberger

Zuschauer 221

MIESBACH ODER KLOSTERSEE

MIESBACH ODER KLOSTERSEE

Am Sonntag entscheidet sich wer Gegner des ESC Kempten in den Playoffs wird

 

Es könnte tatsächlich bis zum Ende des letzten Spieltages dauern bis Gewissheit herrscht über die Halbfinalteilnehmer um den Oberliga Aufstieg. Dabei stehen die beiden Top Teams aus Haupt und Aufstiegsrunde Klostersee und Miesbach bereits als Erster und Zweiter fest und genießen somit im Halbfinale Heimrecht. Dahinter sind die Sharks ebenfalls sicher im Halbfinale. Ob es aber Platz drei oder vier wird entscheidet sich spätestens am Sonntag. Kandidat für das vierte Ticket ist neben dem ERSC Amberg auch noch die EA Schongau, allerdings mit vier Punkten Rückstand auf die Oberpfälzer. Sollte Amberg das Heimspiel am Freitag gegen Buchloe verlieren und Schongau gleichzeitig in Peißenberg gewinnen kommt es am Sonntag zum großen Showdown zwischen den beiden in Amberg. Für die Wild Lions dagegen ist sogar noch der aktuell von Kempten belegte Platz drei möglich. Hierzu benötigen sie zwei Siege und die Sharks müssen in Miesbach leer ausgehen. Viele Rechenspiele also, letztendlich wird nach dem Wochenende feststehen wohin die Reise für Kempten geht.

Miesbach liegt der Mannschaft um Kapitän Eugen Scheffer deutlich besser, in der Vorrunde gab es zwei Heimsiege, aber mit dem 7:2 auch eine deutliche Auswärtsniederlage.

Das Team hat im Laufe der Woche hart trainiert und sich akribisch auf den Sonntagsgegner vorbereitet. Die Stärken der Rot Weißen sind hinreichend bekannt, das Team um Patrick Asselin, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch und die Feuerreiter Brüder verfügt über viel Tiefe im Kader und ist über alle Reihen stark besetzt. Dazu steht mit Anian Geratsdorfer der Bayernliga Goalie des Monats Februar zwischen den Pfosten, ein starker Rückhalt also. Der 5:3 Sieg in der Vorrunde sowie das 6:3 über das Team von Dino Baindl in der Aufstiegsrunde machen den Sharks aber auch Mut, man weiß wie man dem Favoriten ein Bein stellen kann. Ziel ist es auf jeden Fall den dritten Platz zu halten, womit es am nächsten Wochenende erneut gegen den TEV Miesbach gehen würde.