Trendwende mit Kantersieg

Trendwende mit Kantersieg

ESC Kempten schießt sich beim 10:2 gegen Dingolfing den Frust von der Seele

Kemptens zweiter Vorstand Marcus Kubena tat sich sichtbar schwer bei der Wahl zum Spieler des Tages bei seiner Mannschaft.

Zu viele Akteure der Sharks drängten sich auf an diesem Abend mit dem befreienden Ergebnis. Angefangen bei Goalie Danny Schubert, der seine Mannschaft vor allem in den ersten dreißig Minuten als Dingolfing noch ebenbürtig war mit tollen Paraden im Spiel hielt und erst im letzten Drittel in doppelter Unterzahl zu bezwingen war. Oder  Filip Kokoska, der immer mehr zu seiner alten Form zurückfindet. Mit einem Treffer, vier Torvorlagen und seinen technischen Kabinettstückchen verzückte er die Kemptener Zuschauer. Oder dieses mal doch ein Verteidiger? Tomas Kulhanek kurbelte das Spiel nach vorne unermüdlich an, war immer wieder mit seinen schnellen Vorstößen aktiv und verbuchte zwei Assists. Kevin Marquardt trug sich sogar zu seinen zwei Vorlagen mit einem Tor in die Scorerliste ein. Er sorgte auch immer wieder mit Schüssen von der blauen Linie für Gefahr. Letztendlich durfte sich dann Youngster David Mische über die Erfrischung aus dem Allgäuer Brauhaus freuen, mit zwei blitzsauberen Treffern sorgte er in der ersten halben Stunde mit für die Vorentscheidung zugunsten der Sharks und wurde von seinen Teamkollegen auch entsprechend gefeiert.

Irgendwann musste der Knoten bei den Sharks nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück ja mal platzen. Das es nun gleich mit solch einem deutlichen Ergebnis gelang erfreut das Team und die Fans. Unter der Woche wurde gar nicht viel umgestellt, so Trainer Sven Curmann. Man arbeitet weiter akribisch die Fehler der Vergangenheit auf und bereitet sich optimal auf die kommenden Spiele vor. Zum immer noch erkrankt ausfallenden Nikolas Oppenberger fehlte dieses Mal noch Christopher Mitchell, Nikolai Streif half wieder beim Kooperationspartner in Sonthofen aus und Anton Zimmer fehlte aufgrund seiner Sperre nach dem Spiel in Klostersee. Auch Jakob Nerb fehlte erkrankt, für ihn stand U20 Goalie Henry Ecker erstmals bei einem Pflichtspiel der Sharks als Backup im Kader. Ein schönes Geschenk für den jungen Nachwuchskeeper, der nach dem Spiel in der Nacht zum Samstag dann seinen 18. Geburtstag feiern durfte.

Es war lange eine ausgeglichene Begegnung, Kempten zeigte sich sichtbar verbessert gegenüber den letzten Spielen, vor allem spürte man bei jedem Spieler wieder mehr Selbstvertrauen. So fielen dann auch die Tore endlich wieder, und auch das Spiel- und Scheibenglück kehrte zurück. Trotz der optisch ausgeglichenen Partie stand es nach der Hälfte bereits 4:0, mit einem Doppelschlag zum 6:0 waren dann die letzten Zweifel beseitigt, wer das Eis in der ABW Arena als Sieger verlassen würde. Kempten ging auch bis zur Schlusssirene nicht vom Gas und zeigte sich gierig und torhungrig. Bezeichnend auch der letzte Treffer zum 10:2 Endstand durch Mitch Limböck in der Schlussminute, die obligatorische Kiste Bier für sein Team zahlt der Verteidiger gerne. Curmann wollte den Sieg aber trotz aller Freude auch nicht überbewerten: „Ob der Bock damit jetzt umgestoßen ist kann ich noch nicht sagen, das werden die nächsten Spiele zeigen, Aber heute haben wir eine tolle Reaktion gezeigt und ich bin super stolz auf das Team.“

Statistik:

ESC Kempten – EV Dingolfing 10:2 (2:0,4:0,4:2)

Tore:

1:0 Kokoska (Marquardt,Schirrmacher)(3.),

2:0 Schäffler (Kokoska,Marquardt)(17.),

3:0 Mische (Schäffler,Seider)(23.),

4:0 Topol (Miller,Rau)(31.),

5:0 Mische (Kröber,Voit)(35.),

6:0 Topol (Kulhanek,Kokoska)(36.),

6:1 Theberge (Sedlar,Rolsing)(46.),

7:1 Stauder (Kulhanek,Kokoska)(50.),

8:1 Marquardt (Schirrmacher,Kokoska)(51.),

8:2 Gulda (Dotzler,Abstreiter)(56.),

9:2 Seider (Rau,Schäffler)(56.),

10:2 Limböck (Voit,Stauder)(60.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 14

EV Dingolfing: 29

Beste Spieler:

ESC Kempten: David Mische

EV Dingolfing: Marco Sedlar

Zuschauer: 642

Nur noch Endspiele

Nur noch Endspiele

Die Sharks empfangen Dingolfing und müssen nach Amberg

 

Vier Spiele sind es noch in der Vorrunde der Eishockey Bayernliga. Vier Spiele Gelegenheit Punkte für die direkte Playoffqualifikation oder zumindest den Umweg über die Pre Playoffs zu sammeln. Und jedes dieser vier Spiele ist eben ein solches Endspiel, vor allem ist jeder Gegner für sich eine hohe Hürde. Der Freitagsgegner von der Isar steht punktgleich mit Kempten einen Platz hinter den Sharks. Dingolfing kommt mit  Rückenwind aus dem Auswärtssieg in Miesbach ins Allgäu. Aufhorchen ließen die Isar Rats zuletzt mit der Verpflichtung und Reaktivierung von Alexander Dotzler. Der 40jährige bringt die geballte Erfahrung aus über 1000 Profispielen mit in die Bayernliga (497 DEL / 549 DEL2 Einsätze) Eine Top Verstärkung im Kampf um die Playoffs, die Dingolfing damit getätigt hat. Verzichten muss Sven Curmann am Freitag Abend um 19.30 in der Kemptener ABW Arena auf Anton Zimmer, der Stürmer hatte sich in Klostersee zu einem Revanchefoul hinreißen lassen und sich dafür eine Spieldauerstrafe eingehandelt.

Eine nicht weniger anspruchsvolle Aufgabe wartet am Sonntag um 18.30 in der Oberpfalz. Der ERSC Amberg kämpft dort verzweifelt darum den Platz in der Abstiegsrunde noch gegen ein Pre Playoff Ticket einzutauschen. Nach zwei Siegen am letzten Wochenende hat man wieder Blut geleckt und den Abstand auf den rettenden zehnten Platz auf sieben Punkte verkürzt. Die als kampfstark bekannten Löwen werden mit ihrem lautstarken Publikum im Rücken alles daran setzen auch gegen Kempten zu punkten.

Bei den Sharks hatte man nun eine Woche Zeit wieder zur gewohnten Stärke zurückzufinden. Den Spieler dürfte die enge Situation in der Tabelle und die aktuelle Lage nun bewusst genug sein um den Schalter wieder in Richtung Siege  umzulegen. Unterstützen sollen die Mannschaft dabei auch die heimischen Fans, die gerade dann gefragt sind wenn es ergebnistechnisch auch einmal nicht so positiv läuft.

Hochklassiges Eishockey gibt es am Samstag um 17.°° wenn der ESC Nachwuchs in der U20 Bayernliga die Juniors von Red Bull München empfängt. Der Nachwuchs aus der bayerischen Hauptstadt verfügt über einen starken Kader und möchte unbedingt in die deutsche Nachwuchsliga aufsteigen. Durchaus wahrscheinlich dass hier der ein oder andere zukünftige Profi der Red Bulls zu bewundern ist.

Und auch die Lady Sharks dürfen am Samstag noch einmal ran. Um 17.15 steigt in der Kaufbeurer Erdgas Schwaben Arena das Derby gegen den ESVK. Es ist das letzte Spiel der Bayernliga Vorrunde und es gibt Grund für ein mehr als positives Zwischenfazit. Die Damen um Coach Max Berger stehen auf Tabellenplatz eins und können diesen aufgrund des Vorsprunges von 5 Punkten auf den EC Bad Tölz auch nicht mehr verlieren. Nach dem fulminanten 15:1 Sieg gegen Regensburg am vergangenen Wochenende möchte man nun natürlich auch den Vorrundenabschluss positiv gestalten und mit einem Sieg beenden.

ACTANOL BLEIBT DEN SHARKS WEITER TREU

ACTANOL BLEIBT DEN SHARKS WEITER TREU

UNSER SHARKS PARTNER ACTANOL ENERGIE

Bereits seit der Saison 2023 darf der ESC Kempten das Kemptener Innovative und nachhaltige Unternehmen Actanol zu seinen Sponsoren zählen.

Mit ihrer verlängerten und erweiterten Unterstützung sichert uns Actanol nicht nur nachhaltig das Eishockey in Kempten, sondern trägt auch zur Förderung unserer Nachwuchsarbeit und zur Unterstützung der 1. Mannschaft bei.

Tobias Neuber zu unserer Partnerschaft:

„Als ehemaliger Profisportler weiß ich wie wichtig es ist die richtigen Partner und ein gutes Team an der Seite zu haben. Zu sehen wie jeder beteiligte des Vereins sich gemeinsam für den maximalen Erfolg einsetzt ist beeindruckend. Das gesamte Team der ACTANOL freut sich hier einen kleinen Beitrag zu leisten und wünscht dem ESC alles gute für den Rest der Saison“

 Die ACTANOL Group ist Ihr verlässlicher Partner für zukunftsweisende Immobilienentwicklungen und strategische Finanzierungsberatung. Gemeinsam mit unseren Kunden gestalten wir die Zukunft des Immobilienmarktes, indem wir innovative Projekte realisieren und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. Ob für Konzerne, Mittelständler oder institutionelle Investoren – sie erkennen Potenziale, wo andere Herausforderungen sehen, und setzen sie zielgerichtet um. 

Parallel dazu engagiert sich die ACTANOL Energie GmbH als Contracting-Anbieter nachhaltiger Energielösungen. Mit dem Ansatz „Anpacken, um heute das Morgen zu gestalten“ setzen sie auf modernste Pyrolyse-Technologie, um organische Materialien in vielseitig nutzbare Energie und wertvolle Pflanzenkohle zu verwandeln. 

 

Gemeinsam bauen wir weiterhin an einer starken und erfolgreichen Zukunft für unseren Sport und erhalten die Eishockeytradition in Kempten bei. Unser großes Ziel – langfristig attraktives und erfolgreiches Eishockey im Zentrum des Allgäus bieten zu können.

 

Vielen Dank für EURE  Unterstützung.

UNSER NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

UNSER NACHWUCHS IST WEITER ERFOLGREICH

U15 des ESC Kempten mit Kantersieg im Heimspiel

Am vergangenen Samstag war das U15-Team des ESC Kempten beim Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Ulm/Burgau erfolgreich.

Nachdem im ersten Spielabschnitt die Torausbeute mit 3:1 noch recht übersichtlich war, drehten die Junghaie im zweiten und letzten Drittel ordentlich auf. Acht Tore der Kemptener Mannschaft im Mitteldrittel sowie fünf im Schlussdrittel führten letztendlich zu einem klarem und in dieser Höhe auch hochverdienten 16:2 Heimsieg.

Weiter geht es mit deutlich schwereren Herausforderungen in vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen gegen Memmingen (aktuell Platz 5), Team Tirol (Platz 6), Bad Aibling (Platz 3) und Geretsried (Platz 1), alles Mannschaften unter den Top 6 der Liga, zu denen auch die Kemptener gehören (aktuell Platz 4).

U11 des ESC Kempten in Sonthofen erfolgreich

Am Samstag hieß es Revanche gegen den ERC Sonthofen. Top motiviert fuhr die U11 des ESC Kempten zum Auswärtsspiel gegen Sonthofen, gegen die man im Hinspiel vor heimischen Publikum noch knapp verloren hatte.

Mit den erwartungsgemäß starken Hausherren entwickelte sich ein munteres, sehr ausgeglichenes Spiel mit zahlreichen sehr guten Chancen.

Die Torhüter auf beiden Seiten hielten dabei bravourös, so dass es lange dauerte, bis das erste Tor viel und die Gastgeber in Führung gingen. Beide Teams kämpften um jeden Puck und die Kemptner Haie schafften es anfangs nicht, ihre vielen Angriffe und Torschancen in Tore zu verwandeln, um in Führung zu gehen.

Am Ende der beiden ersten Drittel stand es schließlich unentschieden.

Erst auf dem Großfeld konnten die Haie sich mit schönen Einzelleistungen durchsetzen und gewannen letztendlich verdient und unter großem Jubel von Trainer Flo Hiltner, den Spielern und Zuschauern.

Günter Mögele (gm)

U9 des ESC-Kempten hat den zweiten Platz abonniert

Mit dem Turnier vom Samstag in Buchloe wurde die zweite Runde in der Saison der U9 -Spiele eingeläutet. Nun heißen die Gegner in den nächsten vier Turnieren in unterschiedlichen Konstellationen Buchloe, Füssen, Kaufbeuren und Sonthofen.

Und es lief sehr gut für die kleinsten Haie am Wochenende. In einem äußerst harmonischen und sehr ausgeglichenem Turnier konnten sich die Haie gegen die neuen Gegner behaupten.

In den ersten Spielen des Turnieres wollte die Scheibe nicht so recht laufen, was nicht an den Spielern selbst lag. Und so mussten auch die kleinen Haie richtig arbeiten, um die Scheibe Richtung gegnerische Tore zu bringen. Der Arbeitsgeist wurde belohnt.

Im ersten Spiel gegen Kaufbeuren gingen sie als Sieger hervor. Spiel zwei gegen Füssen wurde äußerst knapp verloren. Im Spiel drei gegen Buchloe lief nicht nur die Scheibe besser, auch die kleinen Haie waren deutlich überlegen und konnten das Spiel für sich entscheiden.

Ein verdienter zweiter Platz für den Nachwuchs des ESC Kempten.  

Florian Eberle (fe)

Woodstocks Augsburg zu Hause zu stark

Woodstocks Augsburg zu Hause zu stark

Sharks 1B kommt erst im letzten Drittel ins Spiel

 

Nach dem Kantersieg gegen Buchloe (9:2) hatten sich die Sharks im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion einen weiteren Erfolg vorgenommen.

Dass die Gastgeber dies anders sahen, wurde schnell klar. Im ersten Drittel stellen sie mit zu wenig Gegenwehr auf 3:0. Nach dem zweiten Abschnitt stand es 8:1. Kempten zeigte Moral und kam zu spät ins Spiel: mit 3:1 konnten sie die letzten 20 Minuten für sich entscheiden. Um das Ruder rumzureichen langte es leider nicht. Endstand: 9:4.

Das nächste Spiel steht für die 1B (7./15 P.) am 19.01.25 um 17:00 Uhr beim Tabellenzweiten in Bad Wörishofen (2./36 P.) an.

Das nächste Heimspiel ist am Freitag, den 24.01.25 um 19:30 Uhr gegen den EC Senden (8./12P.).

Statistik EG Woodstocks gegen ESC (12.01.25):

9:4 (3:0; 5:1; 1:3)

Tore Kempten: Walter (Ziegler), Egli, Schwarz, Enders (Jörg)

Strafen: Kempten: 4, EGW: 4

Zuschauer: 39

 

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

KRISENGIPFEL IN GRAFING

KRISENGIPFEL IN GRAFING

ESC Kempten unterliegt auch dem EHC Klostersee mit 3:2

Am Sonntagabend trafen zwei Teams aufeinander bei denen es zur Zeit nicht läuft, und die Saisonziele sind für beide aktuell durchaus gefährdet. Die Sharks haben mit Platz sechs momentan noch die direkte Playoffquali in der Tasche. Die Konkurrenz sitzt den Kemptenern aber unmittelbar im Nacken. Noch viel dramatischer sieht zur Zeit die Lage für das in den letzten Jahren so erfolgsverwöhnte Team aus Klostersee aus. Mit 5 Punkten Rückstand auf den letzten Pre Playoffplatz findet man sich aktuell in der Abstiegsrunde wieder. Bei noch fünf ausstehenden Spielen in der Vorrunde gab es im Vorfeld also nur ein Ziel: 3 Punkte müssen her. Zumindest würde auf jeden Fall eine der beiden Niederlagenserien reißen, soviel war vor der Begegnung schon klar. Grafing ging mit zuletzt 5 und Kempten mit 4 verlorenen Spielen in die Partie. Wobei sich das Team von Dominik Quinlan gerade den starken Erdingern und Waldkraiburg mit nur einem Tor geschlagen geben musste. Die Qualität stimmt also im Kader der Gastgeber.

Von Beginn an war die Spannung bei beiden Teams zu spüren, schließlich ging es um wichtige Punkte. Die Gastgeber zunächst aktiver, doch Kempten mit der Führung. Nach einem schönen Konter schloss Sergei Topol einen Doppelpass mit Filip Kokoska zur Führung ab. Doch noch vor der Pause erzielten die Gastgeber mit einem verdeckten Fernschuss den Ausgleich. Das erste Drittel endete aufgrund der Verletzung eines Linienrichters bereits nach 19 Minuten. Glücklicherweise konnte der Unparteiische nach einer Behandlung das Spiel fortsetzen.

Klostersee nahm den Schwung aus dem Ausgleichstreffer sichtlich mit. Scheiterte Timo Schirrmacher mit einem Schuss noch am Pfosten so drehten die Gastgeber das Spiel mit zwei schnellen Treffern. Mit einem Traumpass schickte Kokoska aber fast im Gegenzug Topol auf die Reise, der im Alleingang wieder auf ein Tor Rückstand verkürzte. Der zweite Abschnitt war dann auch geprägt von deutlich härterer Gangart und einigen Strafen. Anton Zimmer durfte mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen. Er revanchierte sich nach einem Foul an ihm mit einem deftigen Stockschlag nachdem das Spiel bereits unterbrochen war. Die daraus resultierende Unterzahl überstand man aber schadlos. Mit nur einem Tor Rückstand ging es ins letzte Drittel, eigentlich hätte man jetzt einen Sturmlauf der Kemptener erwartet, der aber leider ausblieb. Wieder gab es zu viele Fehler im Spielaufbau, Klostersee nutzte diese auch regelmäßig mit gefährlichen Gegenstößen aus. Danny Schubert hielt sein Team in dieser Phase mehrfach mit seinen Glanzparaden im Rennen. Ohne seine starke Leistung hätte die Niederlage letztendlich deutlich höher ausfallen können. Die letzte Chance noch auszugleichen nahm man sich mit einer weiteren Strafzeit, Linus Voit musste zwei Minuten vor dem Ende mit einer 5 Minuten Strafe in die Kühlbox. Es fehlt seit einigen Spielen die Leichtigkeit im Spiel, welche die Sharks noch in der Vorrunde so auszeichnete. Man sieht den Spielern und dem Spiel die Verunsicherung  und das fehlende Selbstvertrauen an.

Trainer Sven Curmann nach dem Spiel: „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel in dem es für beide Mannschaften um sehr viel ging. Klostersee hat dann die Tore zur richtigen Zeit gemacht. Wir machen billige Fehler die so nicht passieren dürfen und haben dann den Weg nicht mehr gefunden klare Torchancen herauszuspielen.

Wir müssen nun um die generelle Playoff Qualifikation bangen, das müssen die Jungs jetzt endlich mal verinnerlichen. Es ist momentan der Hund drin und es passt vieles nicht. Wir müssen jetzt den Kopf aus dem Allerwertesten kriegen, endlich wieder ordentliches Eishockey spielen und Spiele gewinnen. In so einem wichtigen Spiel dann auch noch zwei solche 5 Minuten Strafen zu nehmen geht einfach nicht. Die Spieler müssen verstehen dass es nicht um den Namen auf ihrem Trikot geht sondern um das Logo auf der Brust. Nur gemeinsam als Team kommen wir auch wieder vorwärts.

Statistik:

EHC Klostersee – ESC Kempten 3:2(1:1,2:1,0:0)

Tore:

0:1 Topol (Kokoska,Kulhanek)(8.),

1:1 Hilger (Gleixner,Roeder)(15.),

2:1 Quinlan P. (Kroner,Bosecker)(24.),

3:1 Sterr (Gleixner)(27.),

3:2 Topol (Kokoska)(28.),

Strafminuten:

EHC Klostersee: 12

ESC Kempten: 18  + SD Zimmer

Beste Spieler:

EHC Klostersee: Vitus Gleixner

ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer: 480

Niederlage im Teddyregen

Niederlage im Teddyregen

ESC Kempten muss sich TEV Miesbach mit 3:4 geschlagen geben

 

Die gute Nachricht des Abends. Die Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica konnte nach dem Spiel eine stattliche Anzahl an Stofftieren in Empfang nehmen, welche die gut 800 Zuschauer nach dem ersten Tor der Sharks auf das Eis der ABW Arena warfen. Auch wenn es bis kurz vor Ende des zweiten Drittels dauerte bis der erhoffte Regen an Teddys & Co aufs Eis durfte. Anton Zimmer war mit dem zwischenzeitlichen 1:2 dafür verantwortlich. Bereits im letzten Jahr war Humedica für die Verteilung der gesammelten Stofftiere an der Seite der Sharks und hat dabei einen tollen Job gemacht.

Die schlechte Nachricht dagegen ist das Endresultat einer offenen und spannenden Partie. Wie vor Wochenfrist gegen Geretsried mussten sich die Allgäuer wieder knapp mit einem Tor geschlagen geben. Erstmals seit seiner Verletzungspause stand Tomas Kulhanek wieder im Kader. Lediglich Nikolai Streif (mit Förderlizenz in Sonthofen im Einsatz) und der erkrankte Nikolas Oppenberger fehlten Sven Curmann im Kader. Schnell entwickelte sich eine flotte Partie mit viel Tempo von beiden Mannschaften. Der erste Abschnitt ziemlich ausgeglichen mit guten Chancen für beide Teams, aber ohne Treffer. Nach der Pause Miesbach dann die spielbestimmende Mannschaft und mit viel Zug zum Tor der Hausherren. Lohn dafür waren zwei Treffer für die Gäste, einer davon einmal mehr während Kempten in Überzahl spielte. Aber trotz dem Fauxpas saß das Überzahlspiel der Kemptener endlich wieder, alle drei eigenen Treffer wurden mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt. Florian Stauders Ausgleich 16 Minuten vor dem Ende gab der Mannschaft nochmal zusätzlichen Antrieb, das Spiel im Schlussabschnitt wieder ausgeglichen und völlig offen. Trotzdem waren es erneut die Gäste, die mit zwei Treffern für die Vorentscheidung sorgten. Kempten warf alles nach vorne und machte viel Druck. Mehr als der Anschluss zum 3:4 durch Maximilian Schäffler war aber nicht drin. Miesbach kann sich somit in der Tabelle auf vier Punkte Vorsprung absetzen. Da die Teams direkt hinter Kempten ebenfalls verloren behält man Platz 6. Am Sonntag beim EHC Klostersee müssen aber nun unbedingt Punkte her, soll es bei der direkten Playoff Qualifikation bleiben.

Statistik
ESC Kempten – TEV Miesbach 3:4(0:0,1:2,2:2)

Tore
0:1 Pölt (Merl,Grabmaier)(27.)
0:2 Asselin Feuerreiter,Gulda)(32.)
1:2 Zimmer (Stauder,Kokoska)(38.)
2:2 Stauder (Kokoska,Schäffler)(44.)
2:3 März (Ehliz,Neuert)(51.)
2:4 Dietrich (Ehliz,März)(54.)
3:4 Schäffler (Kokoska,Stauder)(57.)

Strafminuten
ESC Kempten: 6
TEV Miesbach: 12

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
TEV Miesbach: Benjamin Dietrich

Zuschauer 812

ESC Kempten lässt die Teddys fliegen

ESC Kempten lässt die Teddys fliegen

Teddybeartoss beim Heimspiel am Freitag gegen Miesbach, am Sonntag wartet Grafing auf die Sharks

 

Ein voller Erfolg war die erste Sammelaktion des ESC Kempten für Kuscheltiere in der letzten Saison. Und auch dieses Mal hat man mit der Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica wieder  den Partner an der Seite, der die Verteilung an gemeinnützige Einrichtungen übernehmen wird. Am Freitag ab 19.30 geht es los gegen den TEV Miesbach. Jeder Zuschauer ist aufgefordert Kuscheltiere mitzubringen, die Zuhause nicht mehr benötigt werden, gerne auch mehrere. Es gibt hierbei keine Beschränkung. Auch im Stadion können Teddys & Co erworben werden, dabei  geht der Erlös ebenfalls an den guten Zweck. Beim ersten Tor für die Sharks dürfen dann alle Tiere aufs Eis geworfen werden. Das Aufsammeln übernehmen der Nachwuchs und die Spieler.

Aus sportlicher Sicht liegt ein ganz wichtiges Wochenende vor Sven Curmann und seinem Team. Nach dem vergangenen Wochenende rutschte man in der Tabelle auf Platz 6 ab und rangiert nun einen Punkt hinter dem Freitagsgegner TEV Miesbach. Nach einem verhaltenen Saisonstart hat man an der Schlierach die Trainer im Verein rotiert und ex. Profi Dusan Frosch vom Nachwuchs zum Chefcoach der ersten Mannschaft befördert. Seitdem läuft es besser und besser bei den Oberbayern. In dieser Wochen wurde der tschechische Neuzugang Jan Svoboda präsentiert nachdem kurz zuvor Kurt Sonne den Verein verlassen hatte. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Jakub Bitomsky, der in der letzten Saison noch das Trikot der Sharks trug.

Ein Trainerwechsel brachte auch Sonntagsgegner Klostersee wieder in Schwung. Unmittelbar vor dem Spiel der Grafinger in Kempten rückte der ex. Coach und sportliche Leiter Dominik Quinlan wieder hinter die Bande und prompt landete man einen Sieg an der Iller. In den letzten Jahren gelang es Kempten nicht, etwas zählbares aus Grafing mit nach Hause zu bringen, höchste Zeit also dies am Sonntag ab 17.30 zu ändern. Am Mittwoch unternahm die ganze Mannschaft einen Ausflug zum DEL Spiel Augsburg – Bremerhaven, wo mit Larry Mitchell ein ehemaliger Kemptener Spieler und der Papa von ESC Stürmer Christopher Mitchell auf der Trainerbank steht. Teambildungsevents gibt es nicht nur vor der Saison, auch zwischen den Spielen ein probates Mittel um das Team weiter zusammen zu schweißen.

Nicht weniger als zwei Siege wünscht sich der sportliche Leiter Ervin Masek von seinen Jungs.  Dies würde, bei noch sechs ausstehenden Spielen, im Rennen um die Playoffplätze mehr als gut tun.

Wer die Mannschaft am Sonntag nicht zum Auswärtsspiel begleitet kann um 17.°° die Kemptener Ladies in der ABW Arena im Spiel gegen Regensburg unterstützen.

SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

Es läuft nicht bei den Sharks 

Die Ladies des ESC hatten es am Samstag vorgemacht, einen Tag vor den Herren gewannen sie ihr Bayernligaspiel gegen Geretsried klar mit 6:2.  Doch die Männer tun sich aktuell schwer. Die Niederlage am Sonntagabend war bereits die dritte in Folge. Von Beginn an war der Mannschaft eine gewisse Nervosität anzumerken, die Leichtigkeit aus der Vorrunde ist momentan nicht zu erkennen. Geretsried startete mit einigen guten Chancen, die allesamt von Jakob Nerb zu Nichte gemacht wurden. Kempten brauchte eine ganze Weile um besser ins Spiel zu finden. Der erste Abschnitt stand weiterhin im Zeichen zweier guter Goalies die ihren Kasten sauber hielten, so dass es mit 0:0 in die Pause ging. Auch der zweite Abschnitt plätscherte lange vor sich hin, bis ein verwandelter Penalty die Gäste in Führung brachte. Timo Schirrmacher fand mit einem Abstauber schnell die Antwort für seine Farben. Und auch die erneute Gästeführung kurz darauf konnte Linus Voit quasi im Gegenzug egalisieren. Die Entscheidung musste also im Schlussabschnitt fallen, und hier waren es die Gäste die durch zwei schnelle Tore auf 2:4 stellten. Die Aufgabe für Kempten an diesem Abend wohl zu schwer, außer dem Anschlusstreffer durch Anton Zimmer brachte man nichts mehr auf die Anzeigetafel und musste ohne Punkte das Eis verlassen.  Besonders bitter , da man erneut einen Platz in der Tabelle abrutschte und sich nun auf Platz 6 wiederfindet, der letzten Position die noch die direkte Playoffqualifikation bedeutet, doch der Abstand auf die Verfolger ist knapp, so dass man sich eigentlich keine Ausrutscher mehr leisten darf. Ein Knackpunkt an diese Abend war das Überzahlspiel der Sharks, welches aktuell gar nicht gut läuft, War es in der Vorrunde noch eine der großen Stärken des Teams, so bemüht man sich aktuell vergeblich um daraus Profit zu schlagen. Insgesamt 23 Minuten fanden sich die Gäste aus Geretsried auf der Strafbank wieder, aber man konnte nur einen Treffer in eigener Überzahl erzielen.

Trainer Sven Curmann ließ nach dem Spiel seinem Unmut auch freien Lauf: „Ich entschuldige mich bei allen Zuschauern im Stadion und am TV für unsere Leistung heute, das ist absolut inakzeptabel, so darf und kann man nicht auftreten. Wir müssen das jetzt schonungslos aufarbeiten und es ist jetzt auch der Zeitpunkt wo sich jeder hinterfragen muss, ob Trainer oder Spieler.  Wir müssen alles auf den Kopf stellen und auf Null setzten um den Bock jetzt umzustoßen. Für mich war es das niveauärmste Spiel was ich seit langem gesehen habe. Was da in Überzahl für Sachen passieren ist übel, vor allem bei uns. Überzahl besteht vor allem aus Selbstvertrauen und das ist bei uns im Moment nicht da. So darf man nicht auftreten, vor allem Zuhause nicht.“

Der Trainer der Sharks brachte es damit auf den Punkt, nun ist die Mannschaft gefragt am kommenden Wochenende eine entsprechende Reaktion zu zeigen. Jeder einzelne im Team hat in der Vorrunde bereits bewiesen was in der Truppe steckt. Es dürfte eine spannende Trainingswoche werden, bevor am kommenden Wochenende mit Miesbach und Klostersee zwei weitere direkte Konkurrenten in zwei schweren Spielen warten.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried 3:4(0:0,2:2,1:2)

Tore
0:1 Popelka (Pen)(26.)
1:1 Schirrmacher (Höfler,Marquardt)(28.)
1:2 Zöhren (Hüsken,Gania)(32.)
2:2 Voit (Schäffler,Marquardt)(33.)
2:3 Hochstrasser (Englbrecht,Hüsken)(44.)
2:4 Hüsken (46.)
3:4 Zimmer (Kröber,Voit)(56.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 14
ESC Geretsried: 23 + Spieldauer Harrer

Beste Spieler
ESC Kempten: Linus Voit
ESC Geretsried: Dominik Gräubig 

Zuschauer 887

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

Starke Leistung nicht belohnt

Es war ein absolutes Spitzenspiel mit sehr viel Tempo. Kempten zeigte gegen den starken Tabellenzweiten eine klasse Leistung, versäumte es aber daraus auch einen Gewinn zu ziehen. Spielentscheidend waren heute letztendlich die Special Teams. Die Sharks fingen sich gleich zwei Gegentore in eigener Überzahl ein und konnten im Gegenzug keinen Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Eis generieren. Dies war auch ein deutlicher Kritikpunkt von Trainer Curmann nach dem Spiel: „Normalerweise stelle ich mich immer vor meine Mannschaft, heute jedoch nicht. Zwei Tore in eigener Überzahl zu bekommen geht einfach nicht. Da habe ich meine Big Guys auf dem Eis, da darf so etwas nicht passieren.“

Unter dem Strich bleibt ein Sieg der abgeklärten und cleveren Gastgeber, der über die 60 Minuten dann  auch verdient war.

Während der Woche gab es ja bereits erste Entwarnung aus dem Krankenlager. Nikolai Streif und Filip Kokoska waren wieder mit an Bord. Auch Tomas Kulhanek befindet sich bereits wieder im Training, ist aber noch nicht so weit wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Mit an Bord auch Neuzugang Johannes Oswald, seine Freigabe vom Verband erfolgte erst am Freitag Vormittag, aber somit noch rechtzeitig zum ersten Einsatz des jungen Stürmers. Weiterhin aufgrund einer hartnäckigen Erkrankung nicht mit an Bord war Routinier Nikolas Oppenberger.

Von Beginn an beide Mannschaften mit viel Tempo und Zug nach vorne. Kempten erspielte sich aber deutlich mehr und auch die besseren Chancen. Eine davon verwertete David Mische mit einem satten Schuss zur verdienten Führung.

Waldkraiburg hatte im Powerplay dann noch einige Top Chancen, aber Jakob Nerb war stets zur Stelle. Noch mehr Tempo dann im zweiten Drittel, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Teilweise im Sekundentakt ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Auch die physische Intensität nahm zu, die Unparteiischen ließen dabei auf beiden Seiten viel laufen. Ausgerechnet im ersten Überzahlspiel der Allgäuer dann der Ausgleich für die Löwen nach einem schnellen Konter, natürlich über deren Top Angriffsreihe. Waldkraiburg erzielte dann recht schnell im Schlussabschnitt erstmals die Führung und agierte aus dieser heraus recht sicher. Zwei Strafen gegen die Gastgeber konnten nicht genutzt werden, führten sogar zum zweiten Shorthander. Florian Stauder gelang fünf Minuten vor Spielende der 3:2 Anschlusstreffer Mit viel Druck drängte man auf den Ausgleich, musste aber selbst gut zwei Minuten vor dem Ende eine Strafe hinnehmen, womit der Schwung dahin war. Das Empty Net Tor der Löwen war lediglich Ergebniskorrektur. Im ersten und zweiten Abschnitt hatte man versäumt die Überlegenheit in Tore umzumünzen und das Spiel selbst zu gewinnen.

Statistik:

EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:2(0:1,1:0,3:1)

Tore:

0:1 Mische ()(8.),

1:1 Vogl (Sramek,Hora)(33.),

2:1 Lode (Dillmann)(43),

3:1 Hora (Sramek,Cejka)(50.),

3:2 Stauder (Höfler,Voit)(56.),

4:2 Ovaska (Vogl,Lode)(60.).

Strafminuten:

EHC Waldkraiburg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

EHC Waldkraiburg: Phillip Lode

ESC Kempten: Anton Zimmer

Zuschauer: 538