Sharks landen Transfercoup

Sharks landen Transfercoup

ESC Kempten angelt sich Pascal Dopatka

Eigentlich waren die Kaderplanungen schon abgeschlossen, aber dann …….. Diesen Satz konnte man bei einigen Teams in der Bayernliga in den letzten Tagen schon lesen, bevor doch noch irgendein Top Zugang aus dem Hut gezaubert wurde.

Das es nun aus Kempten genauso verlautet war tatsächlich nicht geplant und ergab sich kurzfristig im Laufe der Woche.

Mit dem 23jährigen Stürmer ging den Verantwortlichen an der Iller ein richtig dicker Fisch ins Netz. Geboren in Berlin absolvierte er dort seine Ausbildung bei den Eisbären Juniors, denen er bis zur U20 angehörte. Über Augsburg führte sein Weg dann 2020 nach Memmingen wo er bei den Indians von Beginn an mit starken Leistungen überzeugte. Trotz seiner erst 23 Jahre bringt er bereits die Erfahrung aus 154 Oberliga Partien mit an die Iller. Sein Talent blieb natürlich auch anderen Vereinen nicht verborgen, im Sommer ergab sich dann die Gelegenheit den Sprung in die DEL 2 zu wagen. Beim DEL Absteiger Düsseldorfer EG absolvierte er die ersten Trainingseinheiten, konnte im Testspiel gegen die Löwen Frankfurt auch gleich mit einem Treffer auf sich aufmerksam machen. Trotzdem entschied er sich aus persönlichen Gründen gegen einen Wechsel und kehrte zurück in seine neue Heimat, das Allgäu, wo er sich nun dem ESC anschließt. Ein absoluter Glücksgriff, der den sportlichen Leiter Ervin Masek in den höchsten Tönen schwärmen lässt: „Eigentlich war unser Kader bereits komplett, als sich zu Beginn der Woche spontan die Gelegenheit ergab Pascal zu verpflichten. Dann ging alles sehr schnell, am Dienstag trainierte er bereits mit der Mannschaft, um sich ein Bild vom Team und der Organisation der Sharks zu machen. Nach dem Training und am Mittwoch führten wir sehr gute Gespräche, in denen sich schnell das beiderseitige Intersse an einer Zusammenarbeit zeigte.

Die Chance einen Spieler seines Kalibers zu verpflichten bekommt man ganz sicher nicht jeden Tag, umso mehr sind wir glücklich darüber dass sich Pascal gegen einen höherklassigen Verein und für uns entschieden hat. Bereits beim ersten Training konnte ich erkennen wieviel Freude er am Eishockey hat. Ich bin fest davon überzeugt, dass er  uns mehr Tiefe im Kader verleihen und zu einem entscheidenen Faktor in der kommenden Saison werden wird.“

Am Freitag wird er mit  seinem neuen Team wieder aufs Eis gehen, und wenn alle Formalitäten erledigt sind bereits am Samstag beim Turnier in Pfronten im Aufgebot stehen. Der neue Stürmer wird zukünftig mit der # 23 auf’s Eis gehen. Herzlich willkommen in Kempten und viel Erfolg Pascal.

Heiß auf Eis

Heiß auf Eis

ESC Kempten zu Gast beim Turnier in Pfronten

Bereits im letzten Jahr waren die Sharks zu Gast beim Einladungsturnier des EVP, mit dem zweiten Platz war es auch durchaus eine erfolgreiche Teilnahme. Ein Turnier so früh in der Vorbereitung ist eine hervorragende Gelegenheit zum Testen. Zwar haben die Kemptener schon die ersten Trainingseinheiten auf Eis (noch auf fremdem) hinter sich, doch Spiele gegen andere Gegner bieten Trainer und Mannschaft viel mehr Möglichkeiten zu erkennen wo man steht um die weitere Vorbereitung besser planen zu können.

Und da Pfronten traditionell schon sehr früh über Eis verfügt nimmt man die Gelegenheit nur zu gerne wahr. Trainer Sven Curmann muss bei dem Turnier noch auf Tomas Gulda, Kevin Marquardt und Sergei Topol verzichten, alle anderen sind am Start, so auch Neuzugang Kevin Hu. Der Kanadier traf am Dienstag früh in München ein und trainiert seit dem mit der Mannschaft.

Das Turnier findet am Samstag den 30.08 statt.

Die Sharks werden nach der Eröffnung um 12.15 Uhr als erstes gegen den Gastgeber, die Falcons aus Pfronten antreten, Spielbeginn ist um 13.°°. Das zweite Halbfinale bestreiten der EV Ravensburg 1b und die EA Schongau.

Das kleine Finale der beiden Halbfinalverlierer startet um 16.45, das Finale der beiden Sieger findet um 18.30 statt, mit anschließender Siegerehrung.

Für Verpflegung ist natürlich durch den EVP bestens gesorgt, schon im letzten Jahr war es ein toller Event, so dass hoffentlich viele Fans den Weg ins Ostallgäu nehmen.

Kooperation verlängert

Kooperation verlängert

ESC Kempten und der ERC Sonthofen kooperieren auch in der neuen Saison

Nikolai Streif macht den Kader voll

 

Es bietet sich einfach an, wenn zwei, in ihrer jeweiligen Spielklasse, gut aufgestellte Vereine, wie die beiden Allgäuer Clubs, sich trotz aller Rivalitäten, zusammentun um die Förderung junger Spieler voranzutreiben.

Vor allem junge Kemptener Talente konnten im vergangenen Jahr bereits Spielpraxis Illeraufwärts in der Landesliga sammeln.

Und auch in der kommenden Saison wurden die folgenden Spieler beider Teams mit Förderlizenzen ausgestattet.

Seitens des ESC Kempten erhalten Nachwuchstalent Tobias Russler sowie Neuzugang Clemens Löhr und Nikolai Streif bei Bedarf die Gelegenheit in Sonthofen weitere Spielpraxis zu sammeln. Streif ist damit auch das letzte Puzzleteil im Kader der Sharks und besetzt den letzten vakanten Posten im Sturm.

Im Gegenzug können der Torhüter Calvin Stadelmann sowie die Verteidiger Roman Zwicker und Aaron Grillinger in der Allgäumetropole die ersten Schritte in der höherklassigen Bayernliga machen.

Allen jungen Spielern wünschen wir viel Erfolg ob beim eigenen Team oder beim Kooperationspartner.

Defensive komplett

Defensive komplett

Tomas Kulhánek bleibt beim ESC Kempten

Mit dem 23 jährigen Verteidiger binden die Sharks einen ganz wichtigen Spieler in ihrer Abwehr. Er besetzt die noch offene siebte Position in der Defensive, somit ist der Kader „hinten“ erst einmal komplett. Vor der letzten Saison aus Passau in der Oberliga ins Allgäu gewechselt, zeigte er sehr schnell warum man ihn unbedingt verpflichten wollte. Defensiv stabil, zweikampfstark, aber auch offensiv gefährlich und vor allem schnell ist der junge Tscheche.

Leider setzte ihn eine schwere Verletzung für längere Zeit außer Gefecht und es dauerte eine ganze Weile bis er wieder ins Training und auch in den Spielbetrieb einsteigen konnte. Doch er biss sich zurück ins Team, legte kontinuierlich an Leistung zu und war vor allem in der Abstiegsrunde ein wichtiger Faktor als es darum ging den Klassenerhalt zu sichern.

In die neue Spielzeit geht er absolut fit und wird den Fans in Kempten mit seiner Spielweise wieder viel Freude bereiten.

Torwarttrio komplett

Torwarttrio komplett

Danny Schubert verlängert bei den Sharks

Sein Name steht inzwischen schon fest in Stein gemeißelt über seinem Platz in der Sharks Kabine. Seine achte Saison in Folge nimmt das Kemptener Urgestein nun in Angriff und ist damit auch der mit Abstand dienstälteste Spieler  bei den Sharks. Schubert steht aber nicht nur für Konstanz und Vereinstreue. Er ist auch über die Jahre zu einem absoluten Führungsspieler herangereift. Innerhalb der Mannschaft und beim Trainerteam voll und ganz akzeptiert ist er ein wichtiges Bindeglied zwischen Team und Coaches.

Gemeinsam mit dem aufstrebenden und inzwischen auch schon erfahrenen Jakob Nerb und dem Youngster Henry Ecker bildet er nun das Torhüter Trio für die kommende Spielzeit. Neben seinem soliden und zuverlässigen Torwartspiel wird es auch eine seiner Aufgaben sein, die beiden jungen Kollegen zu unterstützen und weiter nach vorne zu bringen.

U20 Talente verstärken wieder die Sharks

U20 Talente verstärken wieder die Sharks

Tobias Russler und Henry Ecker bleiben beim ESC Kempten

 

Die Bayernliga sind Verteidiger Tobias Russler und Torhüter Henry Ecker schon gewohnt, vor allem natürlich aus ihrer Stammmannschaft, der U20 des ESC. Trotzdem haben sie in der abgelaufenen Saison auch schon reichlich Luft bei den Senioren geschnuppert. Sie absolvierten die komplette Vorbereitung mit der ersten Mannschaft und kamen zu Einsätzen in der Vorbereitung, sowie auch in der regulären Saison. Und auch in diesem Jahr wird es nicht anders laufen, in erster Linie sind sie für die U 20 eingeplant, aber eben auch bei Bedarf jederzeit für die Senioren. Ecker wird als dritter Torhüter eingeplant und Russler kann jederzeit in der Defensive eingesetzt werden, dies hat der 18jährige Sohn von Torwartlegende Markus Russler bereits im letzten Jahr bewiesen.

Zwei Kemptener Eigengewächse, die an der Schwelle zu den Senioren stehen und dem Kader mehr Tiefe verleihen. Und auch ein deutliches Zeichen wie gut die Nachwuchsarbeit beim ESC fruchtet, die Bayernliga ist kein Zuckerschlecken und es bedarf ordentlich Talent und Einsatz um den Sprung hierher zu schaffen.

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

Bis auf Burgau und Schweinfurt haben alle Vereine der Eishockey-Bayernliga eine freiwillige Selbstbeschränkung zum Einsatz von maximal drei Spielern ohne deutschen Pass unterschrieben.

Im Rahmen der BEL-Ligentagung im Dezember 2024 waren sich alle Vereine einig, in der Saison 2025/26 maximal zwei Spieler ohne deutschen Pass einzusetzen, auch im Hinblick auf mögliche Aufsteiger aus der Landesliga.

Bei der BEL-Ligentagung im Mai 2025 wurde dieser Konsens jedoch in Frage gestellt, da einige Vereine ihre Meinung geändert hatten.

Daraufhin wurde an einer neuen freiwilligen Selbstbeschränkung gearbeitet, die für möglichst viele Vereine akzeptabel ist, um ein übermäßiges Wettrüsten zu verhindern, sowie die Liga als Ausbildungs- und Amateurliga zu stärken.

Schließlich haben sich 14 von 16 Vereinen darauf geeinigt.

Bedauerlich ist leider, dass interne Themen der Bayernliga an die Presse gelangt sind. Trotz Meinungsverschiedenheiten war dies bisher nicht üblich und ein respektvoller Umgang ist essenziell für ein gutes Miteinander.

Wir, die 14 Vereine, sind überzeugt, dass eine freiwillige Selbstbeschränkung, wie sie in den vergangenen Jahren üblich war, die Nachwuchsförderung und den Amateursport unterstützt, sowie voranbringt.

Auf eine erfolgreiche Eishockey-Saison 2025/26!

Sharks müssen auf zwei Spieler verzichten

Sharks müssen auf zwei Spieler verzichten

Landerer und Mitchell nicht mehr im Kader des ESC Kempten

 

Eigentlich war Louis Landerer fest eingeplant im Kader. 2022 / 2023 während der Saison aus Lechbruck zu den Sharks gewechselt überzeugte der inzwischen 24jährige von Anfang an und wurde auch direkt fest unter Vertrag genommen. Er spielt einen soliden und zuverlässigen Verteidiger und sollte seine sportliche Zukunft auch weiterhin an der Iller haben. Louis hat die Verantwortlichen nun jedoch darüber informiert, dass er einen Studienplatz in München bekommt und somit den Aufwand für Trainings und Spielbetrieb in Kempten nicht mehr realisieren kann.

Für Christopher Mitchell steht aktuell ein sehr wichtiges Jahr in seiner beruflichen Laufbahn an. Auch er kann daher den Aufwand für die Bayernliga aktuell nicht stemmen. Er wird versuchen sich bei einem niederklassigen Verein fit zu halten. Sollte es seine Zeit zulassen wird er wieder in den Kader der Sharks zurückkehren. Er hat den Verantwortlichen beim ESC sein Wort gegeben bei keinem anderen Bayernligisten anzuheuern.

Torjäger im Anflug

Torjäger im Anflug

Kevin Hu verstärkt den Kader der Sharks

 

Immer wieder wurde in der letzten Saison der Ruf nach einem echten Knipser laut, mangelnde Chancenverwertung war oft ein großes Manko bei den Spielen der Sharks, und so wurden immer wieder mal mögliche Punkte und eine bessere Abschlussplatzierung vergeben. Auch deshalb hat man in Kempten intensiv nach einem Spieler gesucht der weiß wo das Tor steht und eiskalt im Abschluss ist.

Mit dem 27jährigen Kanadier Kevin Hu könnte diese Suche nun einen positiven Abschluss haben. Nach zwei starken Saisons in der Ontario Super Hockey League, wo er mit einem Punkteschnitt von 2,57 glänzte und zu den besten Spielern der Liga gehörte wechselte der in Mississauga / Ontario geborene in die zweite holländische Division nach Heerenveen. Auch dort überzeugte er mit einem Punkteschnitt von 2,89. In nur 18 Spielen erzielte er 24 Tore und legte 28 mal auf. Überragende Werte für den Rechtsschützen, der in Kempten große Hoffnung weckt. Zumal er in Gegensatz zu früheren Transfers aus dem Mutterland des Eishockeys bereits über Europaerfahrung verfügt.

Sportvorstand Ervin Masek zu der Neuverpflichtung: „ Wir haben in diesem Jahr auf der Stürmerposition nach einem Spieler gesucht der den Weg zum Tor kennt und den direkten Abschluss sucht. Kevin überzeugt nicht nur mit Abschlussstärke, er ist läuferisch sehr gut ausgebildet und überzeugt durch seine Körpermaße auch mit Zweikampfstärke. Die Gespräche mit ihm und vor allem mit seinen Trainern in Kanada haben uns davon überzeugt, dass er genau der Spielertyp ist den wir gesucht haben.“

ERSATZ GEFUNDEN – WILLKOMMEN TOMAS GULDA

ERSATZ GEFUNDEN – WILLKOMMEN TOMAS GULDA

ESC Kempten verpflichtet Nachfolger für Daniel Rau

 

Eine große Lücke hatte Kapitän Daniel Rau hinterlassen, als er im Frühjahr das Ende seiner langen und erfolgreichen Karriere verkündete.

Als Denker und Lenker auf dem Eis, als Scharfschütze  von der blauen Linie, aber vor allem als Mensch und Führungsspieler. Seine Erfahrung wird den Sharks ganz sicher fehlen, daher machten sich die Verantwortlichen auch früh auf die Suche nach einem adäquaten Nachfolger. Diesen hat man nun mit dem Verteidiger Tomas Gulda gefunden. Der Name Gulda ist wohl bekannt im deutschen Eishockey, man kann fast schon von einer Dynastie sprechen. Onkel Peter spielte viele Jahre für den EV Landshut in der DEL und war auch deutscher Nationalspieler. Und auch seine Cousins sind aktiv, Petr stand letzte Saison noch im Kader von Miesbach gegen die Sharks auf dem Eis, wechselt zur neuen Saison aber nach Höchstadt. Ein Aufeinandertreffen wird es für den inzwischen 35jährigen dann mit Cousin Denis geben wenn sich die Wege der Sharks und der Dingolfinger Isar Rats kreuzen. Tomas bringt viel Erfahrung mit in den Kader des ESC, 467 mal lief er in der Oberliga auf und 181 Spiele absolvierte er in der DEL 2. Mit dem EV Regensburg gewann er die Meisterschaft in der Oberliga und schaffte den Aufstieg in die zweite Liga. Und auch dort spielte er sehr erfolgreich, mit den Bietigheim Steelers holte er sich damals den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die DEL. Nach zuletzt zwei Jahren beim Deggendorfer SC in der Oberliga Süd wechselt er nun an die Iller. Viel Erfahrung also, die der in Troppau geborene Verteidiger mitbringt. Er soll die Defensive der Allgäuer führen und seine Erfahrung an die jungen Mitspieler weitergeben.

Der sportliche Leiter Ervin Masek zu dem Transfer: „Wir haben uns nach dem Karriereende von Daniel Rau intensiv darum bemüht einen Verteidiger mit Führungsqualitäten und Erfahrung aus höheren Ligen zu verpflichten. Ich stehe mit Tomas bereits seit letztem Winter in Kontakt, ihm war es wichtig für die Zukunft eine Weiterbildung im Bereich Physiotherapie mit dem Eishockey verknüpfen zu können. Durch unsere guten Kontakte ist es gelungen eine für ihn geeignete Stelle in Kempten zu finden, die er im September antreten wird.

Auf dem Eis bringt Tomas eine jahrelange Erfahrung aus DEL2 und Oberliga mit, überzeugt mit guter Defensivarbeit, einem guten ersten Pass und starkem Überzahlspiel. Ich freue mich, das Tomas nach seiner Verletzung im letzten Jahr vollständig genesen ist und bin davon überzeugt, dass er uns sowohl auf als auch neben dem Eis dabei helfen wird unsere Ziele zu verwirklichen.