Sharks verspielen drei Tore Vorsprung
Du kannst in Peißenberg verlieren, das ist gar keine Frage, Peißenberg hat eine bockstarke Mannschaft. Das wussten wir auch, aber die Art und Weise wie wir das Spiel aus der Hand geben, das geht überhaupt nicht. Das haben wir jetzt schon angesprochen, und das wird für die Jungs eine harte Woche werden. Es ist in dieser noch jungen Saison nicht zum ersten Mal passiert, dass wir eine Führung aus der Hand geben. Da muss sich schon auch jeder an die eigene Nase fassen. Wo sind wir dann nicht mehr bereit die Kleinigkeiten richtig zu machen. Was mir Mut macht sind heute wieder die ersten dreißig Minuten, aber wir müssen es schaffen auch über 60 Minuten in unserem Gameplan zu bleiben.
Deutliche Worte, die der Kemptener Trainer Sven Curmann nach der enttäuschenden Niederlage bei den Miners in der abschließenden Pressekonferenz fand. Zu abgeklärt hatte sein Team die ersten beiden Drittel gestaltet. Die drei Tore Führung war absolut verdient, die Sharks machten sehr viel richtig, standen defensiv hervorragend organisiert und nutzten vorne die Chancen. Erst im letzten Drittel gab man den Gastgebern zuviel Raum und Möglichkeiten, die ein so hochbesetztes Team dann natürlich auch dankend annimmt und eiskalt ausnutzt. Und so wurde aus der komfortablen drei Tore Führung dann eben doch noch die 5:3 Niederlage. Ganze elf Minuten reichten Peißenberg um fünf Tore zu erzielen und den Sharks ihre Problemstellen deutlich aufzuzeigen. Curmann hat das Defensivverhalten angesprochen, 15 Gegentreffer aus drei Spielen sind deutlich zu viel und zeigen woran es im Verlauf der „harten“ Woche zu arbeiten gilt.
Statistik:
TSV Peißenberg – ESC Kempten 5:3 (0:1,0:2,5:0)
Tore:
0:1 Elo (Hlozek,Schirrmacher S.)(20.),
0:2 Kokoska (Elo,Kulhanek)(27.),
0:3 Salo (Dopatka,Pfalzer)(29.),
1:3 Höfler (Zheltakov,Vogl)(50.),
2:3 Zheltakov (Höfler)(56.),
3:3 Vogl (Höfler,Murphy)(58.),
4:3 Vogl (Zheltakov,Höfler)(60.),
5:3 Hörndl (Murphy,Parrish)(60.).
Strafminuten:
TSV Peißenberg: 8
ESC Kempten: 8
Zuschauer: 1023
