SHARKS TROTZEN EISPIRATEN

SHARKS TROTZEN EISPIRATEN

Dezimierter ESC Kempten schlägt den ESC Dorfen mit 3:2 n.V.

Nachdem am Freitag alle drei Verfolger der Sharks, Geretsried, Schweinfurt und Dorfen ihre Spiele verloren, standen die Vorzeichen für die Allgäuer nicht schlecht.

Mit einem Sieg gegen Dorfen konnte man einen großen Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen. Trainer Harry Waibel musste aber erneut seine Reihen umstellen, diesmal fehlten Adam Suchomer, Nikolas Oppenberger, Michel Maaßen und Lars Grözinger. Eine geballte Ladung Offensivpower stand dem Coach also nicht zur Verfügung. Und als ob das nicht schon genug Ausfälle sind, gesellte sich während des ersten Drittels noch Anton Zimmer dazu, er musste nach einem Kniecheck verletzt vom Eis. Trotzdem startete Kempten offensiv in die Begegnung und war auch schnell überlegen. Daniel Rau mit einem satten Blueliner brachte sein Team dann auch in Führung. Ein unnötiger Puckverlust führte jedoch zu einem Konter der Gäste und in der Folge zum Ausgleich. In Überzahl konnte Timo Schirrmacher dann eine wunderschöne Kombination zur 2:1 Pausenführung abschließen. Diese hätte aufgrund des ersten Drittels auch durchaus höher ausfallen können.

Unmittelbar vor der Pause dann das Foul an Anton Zimmer, Kempten konnte also 5 Minuten in Überzahl ins zweite Drittel starten. Leider verpuffte auch diese Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen, Dorfen kam dafür besser und besser ins Spiel und war den Rest des Drittels die überlegene Mannschaft. Danny Schubert im Sharks Gehäuse musste sein Team mehrfach vor dem Ausgleich retten. Dies erledigte er auch souverän, machtlos war er allerdings kurz vor Spielende als die Scheibe vom Schlittschuh eines eigenen Spielers abgefälscht unhaltbar hinter ihm zum 2:2 einschlug. Es ging also in die Verlängerung mit Chancen auf beiden Seiten.
Letztendlich war es Rostislav Martynek mit einer schönen Einzelleistung der den zweiten Punkt für sein Team sicherte. Nachdem auch Schweinfurt mit einem Penaltysieg über Buchloe zwei Punkte einfuhr bleibt der Abstand zu den Unterfranken bei noch vier ausstehenden Spielen bei 6 Punkten.

Statistik
ESC Kempten – ESC Dorfen: 3:2 n.V. (2:1,0:0,0:1,1:0)

Tore
1:0 Rau (Martynek)(4.)
1:1 Folger (Lönnig)(13.)
2:1 Schirrmacher (Martynek,Gosselin)(16.)
2:2 Kirsch (Susanj,Sodja)(57.)
3:2 Martynek (Nadeau)(64.)

Strafminuten
ESC Kempten: 2
ESC Dorfen: 2 + 5 + 20 Kanzelsberger

Beste Spieler
ESC Kempten: Danny Schubert
ESC Dorfen: Urban Sodja

Zuschauer  398

DIE HIGHLIGHTS

PRESSEKONFERENZ

SHARKS STARTEN INS NEUE JAHR

SHARKS STARTEN INS NEUE JAHR

Am Sonntag geht der Kampf um Platz 8 gegen den ESC Dorfen weiter

Nur eine Partie steht für die Allgäuer am Wochenende auf dem Plan, und diese ist das Nachholspiel gegen den ESC Dorfen, der die Partie im vergangenen Jahr aufgrund zu vieler kranker Spieler absagen musste. Nach der Niederlage zum Jahresende in Schweinfurt ist die Luft für Kempten wieder etwas dünner geworden. Ein Sieg gegen die Oberbayern käme da gerade recht. Dorfen hat bei einem Spiel weniger aktuell 14 Punkte Rückstand auf die Sharks und kann Platz 8 aus eigenen Kräften kaum noch erreichen. Bei noch 18 zu vergebenden Punkten müssten sie eine fast hundertprozentige  Siegesserie starten. Unterschätzen darf man die Mannschaft von Franz Steer jedoch auf keinen Fall. In der Vergangenheit tat sich Kempten immer wieder schwer gegen die kompakten und kampfbereiten Eispiraten.

Trainer Harry Waibel warnt dann auch schon vor der Partie:“ Das wird ein ganz schweres Spiel, unser Ziel sind natürlich 3 Zähler. Wir brauchen jetzt jeden einzelnen Punkt um in der Aufstiegsrunde zu bleiben.“

Dabei wieder unterstützen werden die beiden Verteidiger Nikolas Fahr und Wayne Lucas. Beide haben ihre Erkrankung auskuriert und waren diese Woche wieder im Training. Auch Raphael Gosselin hat seine Sperre aus dem Spiel gegen Buchloe abgesessen und steht wieder zur Verfügung. Fragezeichen stehen jedoch über dem Einsatz von Adam Suchomer und Routinier Alexander von Sigriz, der aktuell aufgrund einer Erkältung nicht mittrainieren kann. Die Mannschaft setzt natürlich auch wieder auf die tolle Unterstützung ihrer Fans, auch wenn wie beim Hockey Classic sicher keine knapp 2000 Zuschauer den Weg in die ABW Arena finden werden. Jeder einzelne der im Stadion steht und das Team anfeuert hilft dabei das Ziel Aufstiegsrunde gemeinsam zu erreichen. Spielbeginn in Kempten ist um 17.30 Uhr.

FREITAG IST DERBYTAG

FREITAG IST DERBYTAG

Sharks Ladies empfangen den ERC Sonthofen

Auch wenn die Erste der Kemptener am Freitag spielfrei hat so ist doch immerhin für Landesliga Eishockey bei den Damen gesorgt. Im letzten Spiel der Vorrunde empfängt das Team von ex. Nationaltrainer Rainer Nittel den Nachbarn aus Sonthofen. Auch wenn es aktuell das Kellerduell zwischen dem vierten und dem fünften der Landesliga Gruppe B ist so ist auf jeden Fall für Spannung gesorgt. Die vor dieser Saison neu gegründete Damenmannschaft der Sharks möchte endlich ihren ersten Punktspielsieg einfahren. Im Laufe der Saison konnte man sich als Team zusammenfinden und die Leistungen wurden von Spiel zu Spiel besser. Das Hinspiel in Sonthofen konnte man lange offen halten, musste sich dann aber doch mit 4:2 geschlagen geben. Die Sharks Ladies gehen motiviert in die Partie und brennen auf Revanche. Zusätzliche Brisanz liegt in der Begegnung durch einige ehemalige Sonthofener Spielerinnen die inzwischen ihre Schlittschuhe in der Allgäumetropole schnüren. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt, die Kemptener Mädels freuen sich über lautstarke Unterstützung von den Rängen. Der Eintritt zu der Begegnung in der ABW Arena ist frei, man freut sich aber auch über eine freiwillige Spende.

ERSTES DRITTEL VERSCHLAFEN

ERSTES DRITTEL VERSCHLAFEN

ESC Kempten unterliegt beim ERV Schweinfurt mit 6:4

Erneut ohne fünf galt es für Harry Waibel seine Reihen für das wichtige Spiel in Schweinfurt aufzustellen.

Nicolas Fahr, Wayne Lucas, Jakub Revaj und Adam Suchomer fehlten verletzt, Raphael Gosselin musste seine Spieldauerstrafe aus der Partie gegen Buchloe absitzen. Immerhin kehrte Anton Zimmer gegenüber der Partie vom Mittwoch zurück ins Team.

Schwarzer Freitag oder kollektives Versagen könnte die Überschrift für das erste Drittel lauten. Satte vier Tore schenkten die Hausherren den Sharks in 20 Minuten ein. Und hatten es dabei viel zu leicht. Die Defensive schien sichtlich überfordert mit den aggressiven Unterfranken. Das diese in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand stehen und dringend die Punkte benötigen war vor der Partie hinreichend bekannt. Und das sie wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen war zu erwarten. Trotzdem hatte Kempten dem nicht wirklich viel entgegenzusetzen. Die wenigen Aktionen nach vorne verpufften ohne Erfolg und sobald Schweinfurt mit Tempo ins Drittel der Allgäuer kam wurde es brandgefährlich. Danny Schubert verließ nach dem dritten Treffer das Eis und machte Platz für Jakob Nerb.

Vielleicht waren es aber doch auch die gern zitierten Busbeine nach den 4 ½ Std. Anreise, denn ab dem zweiten Drittel nahm Kempten das Spiel in die Hand. Rostislav Martynek und Anton Zimmer verkürzten auf 4:2 und machten die Partie wieder scharf. Schweinfurt konnte zwar in Überzahl auf 5:2 erhöhen aber Kempten weiter am Drücker. Anton Zimmer konnte kurz vor Drittelende bei einem Alleingang nur noch per Foul gestoppt werden, zusätzlich kassierten die Hausherren noch eine zweite Strafe wegen Stockschlag beim anschließenden Bully so das die Allgäuer mit fast 2 Minuten doppelter Überzahl ins Schlussdrittel starteten. Leider führte dies nicht zum gewünschten Torerfolg, die große Chance auf den Anschluss verpuffte. Kurz darauf nahm sich aber Mauro Seider ein Herz, zog von der blauen Linie ab und von einem Schweinfurter Schläger wurde der Puck unhaltbar abgefälscht. Als Timo Schirrmacher dann 11 Minuten vor Spielende den Torwart von hinter dem Tor anschoss und die Scheibe zum 5:4 ins Tor fiel war die Partie endgültig wieder offen. Kempten gab weiter Vollgas, zog in der letzten Minute den Torhüter, aber es sollte nicht sein. Mehr als das empty Net Tor zum 6:4 Endstand ging nicht mehr auf die Anzeigetafel. Für Schweinfurt geht der Sieg durchaus in Ordnung, bei einer konzentrierteren Spielweise über 60 Minuten wäre für Kempten zum Jahresabschluss aber mehr zu holen gewesen.

Statistik
ERV Schweinfurt – ESC Kempten: 6:4 (4:0,1:2,1:2)

Tore
1:0 Grüner (Sides,Fischer)(8.)
2:0 Masel (Ostertag,Hartl)(14.)
3:0 Asmus (Marquardt)(16.)
4:0 Hood (Melchior,Sides)(19.)
4:1 Martynek (Grözinger)(24.)
4:2 Zimmer (35.)
5:2 Fischer (Hood,Sides)(37.)
5:3 Seider (Martynek,Grözinger)(44.)
5:4 Schirrmacher (Seider)(49.),
6:4 Sides (Hood)(60.) 

Strafminuten
ERV Schweinfurt: 6
ESC Kempten: 4

Zuschauer 530 

SHARKS SIEGEN VOR UEBERRAGENDER KULISSE

SHARKS SIEGEN VOR UEBERRAGENDER KULISSE

ESC Kempten gewinnt vor 1963 Zuschauern im Stadion (und 105 bei SpradeTV) mit 6:4 auch gegen den ESV Buchloe

 Mit 2022 Zuschauern das Jahr 2022 beenden, so das Motto des diesjährigen Hockey Classic des ESC Kempten.

Erreicht wurde das Ziel mit knapp über 2000 Besuchern (1963 im Stadion und 105 bei SpradeTV) waren die Verantwortlichen an der Iller überaus zufrieden. Leider kamen vom Gast aus Buchloe keine Fans zum Spiel, mit Gästefans wäre das Ziel auf jeden Fall erreicht worden. 

Ein buntes Rahmenprogramm wurde rund um das Spiel geboten und bereits am Nachmittag war auf dem Platz vor dem Stadion einiges geboten. Dicht gedrängt standen die Fans vor den Ständen mit Verpflegung, Fanartikeln, Musik, Torwandschießen und mehr. Ein rundum gelungenes Event, so waren sich die Veranstalter am späten Abend einig. Der sportliche Erfolg ihres Teams passte da so richtig gut in den Rahmen.

Aufatmen ist seit Weihnachten angesagt bei den Kemptenern, 5 Punkte gegen Peißenberg und Ulm während die Konkurrenz dahinter überwiegend leer ausging nahmen ein wenig den Druck von der Mannschaft. Und sind auch für den neuen Trainer Harry Waibel eine Bestätigung das es in die richtige Richtung geht. Die Mannschaft wirkt wieder stabiler und macht weniger Fehler. Zudem wurde zweimal über die ganzen 60 Minuten eine ansprechende Leistung gezeigt. Grund genug also optimistisch ins Derby mit den Piraten aus dem Ostallgäu zu gehen. Diesmal musste Harry Waibel dabei auch noch auf die erkrankten Anton Zimmer und Adam Suchomer verzichten, erneut mussten also die Reihen umgestellt werden. Zurück im Team dagegen zum Glück wieder Kapitän Eric Nadeau.

Das Spiel begann ganz nach dem Gusto der zahlreichen Besucher, Neuzugang Raphael Gosselin brachte sein Team mit seinem ersten Saisontreffer erstmals in Front. Doch nach der frühen Führung in der siebten Minute kehrte ein wenig der Schlendrian zurück ins Kemptener Spiel. Der ein oder andere Fehler bescherte den Gästen Tormöglichkeiten die sie auch eiskalt nutzten. 3:3 stand somit nach dem ersten Drittel auf der Anzeigetafel. Zweimal war Rostislav Martynek erfolgreich, der Tscheche spielt zur Zeit von Woche zu Woche in überragender Verfassung. Ab dem zweiten Drittel stand man dann sicherer in der Verteidigung, konnte aber die eigenen Chancen nicht nutzen. So war es eine Einzelleistung der Gäste die sie mit 3:4 in Front brachten. Die Antwort folgte allerdings schneller als der Stadionsprecher den Treffer verkünden konnte, erneut Martynek glich mit seinem dritten Treffer nur 8 Sekunden später schon wieder aus. Ein Blueliner von Daniel Rau sorgte für die erneute Führung der Hausherren vor der Pause, die Eric Nadeau im letzten Drittel mit einem herrlichen Tip-in zum 6:4 Endstand ausbaute. Die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Aufstiegsrunde, bereits am Freitag in Schweinfurt möchte man gegen einen direkten Konkurrenten nachlegen.

Statistik
ESC Kempten – ESV Buchloe: 6:4 (3:3,2:1,1:0)

Tore
1:0 Gosselin (Rau,Maaßen)(7.)
1:1 Moritz (Schorer,Zabel)(15.)
2:1 Martynek (Rau,Maaßen)(17.)
2:2 Wolf (Wittmann)(18.)
2:3 Müller (18.)
3:3 Martynek (Schäffler,Rau)(19.)
3:4 Schurr (Wolf,Wittmann)(36.)
4:4 Martynek (Gosselin,Nadeau)(36.)
5:4 Rau (Maaßen,Martynek)(38.)
6:4 Nadeau (Koberger,Gosselin)(53.)

Strafminuten
ESC Kempten: 12 + 5 + Spieldauer Gosselin
ESV Buchloe:12

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
ESV Buchloe: Manuel Müller

 Zuschauer 1963 im Stadion (105 SpradeTV)

DIE HIGHLIGHTS

DIE PRESSEKONFERENZ