ESC Kempten 1B startet in die Saison

ESC Kempten 1B startet in die Saison

Sharks schaffen Shutout in Buchloe – zu Hause bislang keine Punkte

 

Nach Vorbereitungsspielen gegen den HC Maustadt (2:4), die Münchner Luchse (3:2 n.P.) und den EC Oberstdorf (6:2) ist die 1B der Sharks in die Punkterunde der Bezirksliga West gestartet.

ESC gegen HC Maustadt 2:4 (1:2; 0:1; 1:1)
Tore Kempten: Clermont (Jörg), Egli (Linnartz)
Strafen: Kempten: 12, Bad Wörishofen: 16

ESC gegen Münchner Luchse 3:2 (0:0; 0:1; 2:1)
Tore Kempten: Vacca (Winter), Ziegler (Clermont), Ziegler
Strafen: Kempten: 12, München: 8

ESC gegen EC Oberstdorf 6:2 (1:1; 0:1; 1:4)
Tore Kempten: Walk, Jörg (Ziegler, Gmeinder), Gmeinder (Feldmeier, Ziegler), Walk (Gaukel, Linnartz), Linnartz (Schmolke), Schmolke (Egli)
Strafen: Kempten: 23+20 Hubbauer, EC Oberstdorf: 24

Bad Wörishofen nicht zu schlagen

Gegen die zu erwarten starken Gäste aus Bad Wörishofen hatte man das Nachsehen. Mehr als ein ausgeglichenes Mitteldrittel war beim 1:7 (0:2, 0:0, 1:5) nicht drin. Zu abgeklärt präsentierten sich die Mannen um Stürmer Michael Schejbal.

Statistik: 1:7 (0:2; 0:0; 1:5)

Tore Kempten: Ziegler (Penalty)

Strafen: Kempten: 13, Bad Wörishofen: 10

Shutout auswärts gegen Buchloe

Ganz anders war der Auftritt der 1B auswärts gegen Buchloe. Den Gastgebern ließ man beim 0:9 (0:5; 0:1; 0:3) keine Chance. Auf Sturm und  Verteidigung war Verlass. Besonders auf den gut aufgelegten Schlussmann Fuhrmann, der seinen ersten Shutout in der Saison verbuchen konnte.

Statistik: 0:9 (0:5; 0:1; 0:3)

Tore: Gmeinder, Ziegler (Jörg), Schmolke (Clermont, Jörg), Walter (Winter), Clermont (Jörg), Gmeinder, Winter, Ducky, Schmolke (Egli)

Strafen: Buchloe: 2, Kempten: 10

Zuschauer: 47

Kempten startet gut, lässt Augsburg jedoch ins Spiel kommen

 

Nach einem guten ersten Drittel, überließen die Sharks Augsburg zu viel Spielanteil. Die Gäste enteilten auf 1:5. Die Messe war gelesen, die Anschlusstreffer zum 3:6 kamen zu spät, so dass die Partie nicht mehr gedreht werden konnte.

Statistik: 3:6 (1:0; 0:3; 2:3)

Tore Kempten: Ziegler (Jörg), Egli (Clermont), Kohler (Egli, Gehr)

Strafen: Kempten: 14, Augsburg: 12

NEXT GAME: Derby gegen den EC Oberstdorf

Am kommenden Freitag, den 15.11., ist um 19.30 Uhr „Derby-Time“: Die 1B des ESC empfängt die Eisbären aus Oberstdorf (Tabellenplatz 9). Die Gäste werden sicher kämpferisch stark auftreten und es den Sharks nicht einfach machen. Kempten möchte die Punkte zu Hause behalten und in der Tabelle wieder einen Schritt nach Vorne machen (aktueller Platz: 8).

Bericht: Florian Gaukel

Fotos: Bianca Ostenried

Dicke Brocken vor der Brust

Dicke Brocken vor der Brust

Mit Miesbach und Klostersee warten zwei ehemalige Oberligisten auf die Sharks

6 Punkte aus dem letzten Wochenende und Tabellenplatz 3. Alles im Soll beim ESC Kempten, jedoch es bleibt keine Zeit zum Ausruhen, vor allem ist die Liga viel zu stark und ausgeglichen für Ruhepausen. Am Freitagabend um 20.°° steht das Duell beim Tabellennachbarn in Miesbach auf dem Spielplan. (Kempten Platz 3/19 Punkte, Miesbach 5/16). Mit den Oberbayern traf man sich bereits in der Saisonvorbereitung, damals zog man mit dem 2:5 den Kürzeren. Mit zuletzt zwei Siegen gegen Amberg und den Sonntagsgegner Klostersee läuft es aktuell rund beim Team von Zdenek Travnicek. Ein Wiedersehen gibt es am Freitag auch mit dem letztjährigen Shark Jakub Bitomsky, der im Sommer an die Schlierach wechselte und dort mit aktuell 13 Scorerpunkten gleichauf mit Kemptens Sergei Topol in der Scorerliste steht.

Einen richtig verkorksten Saisonstart erlebte der EHC Klostersee. Trotz einem gut besetzten Team konnte man die aus den letzten Jahren gewohnte Leistung noch nicht auf das Eis bringen, Tiefpunkt dabei sicher die 0:7 Niederlage gegen den EC Pfaffenhofen. Erste Konsequenz war der Rücktritt von Trainer  Acker, für ihn steht nun wieder der langjährige Coach und sportliche Leiter Dominik Quinlan hinter der Bande. Seitdem geht es langsam wieder bergauf in Grafing. Mit Siegen gegen Erding und Geretsried folgte die Kehrtwende, und auch gegen die starken Waldkraiburger und gegen Miesbach lieferte man  Spiele auf Augenhöhe ab, unterlag jeweils nur knapp mit einem Tor Unterschied. Aktuell stehen die Grafinger noch punktgleich mit Landsberg am Tabellenende, bis jetzt sicher eine der größten Überraschungen der noch jungen Saison. Und gerade das macht Klostersee so gefährlich, das Team um Kapitän und Routinier Raphael Kaefer wird seinen Weg aus dem Tabellenkeller nach oben nehmen und darf auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Spielbeginn in der ABW Arena ist wie immer um 17.30 Uhr

Sharks erkämpfen sich sechs Punkte

Sharks erkämpfen sich sechs Punkte

ESC Kempten gewinnt auch beim ESC  Geretsried

 

Mit dem gleichen Aufgebot wie bereits am Freitag gegen Waldkraiburg starteten die Allgäuer nach Geretsried. Timo Schirrmacher und Max Miller weiterhin erkrankt nicht dabei.

Den perfekten Start in die Begegnung erwischten die Sharks, gerade 42 Sekunden waren gespielt da versenkte Florian Stauder die Scheibe schon im Netz. Mit der frühen Führung im Rücken spielte Kempten zunächst gefällig, Geretsried brauchte einige Zeit um sich von dem frühen Rückstand zu erholen, kam aber nach und nach immer besser in die Partie, die nun auf beiden Seiten offen war. Sven Curmann war nach der Partie nicht zufrieden mit dem ersten Abschnitt, seine Mannschaft hatte nach der frühen Führung versäumt dem Gegner das eigene Spiel aufzudrücken. Ein intensives Drittel mit vielen Zweikämpfen, es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Der Ausgleich der Riverrats in Minute 15 dann auch durchaus verdient. Kempten nahm sich selbst auch durch zu viele Strafen den Schwung, ärgerlich vor allem dass man zweimal in eigener Überzahl selbst in die Kühlbox musste.

Das Mitteldrittel entwickelte sich mehr und mehr zu einem sehr intensiven Spiel mit einer ordentlichen Portion gesunder Härte. Kempten tat sich schwer im Spielaufbau aus dem eigenen Drittel, bedingt durch den sehr aggressiven Forecheck der Hausherren. Chancen gab es trotzdem genügend, dies aber ausgeglichen auf beiden Seiten. Es war in diesem Abschnitt vor allem auch das Spiel zweier starker Torhüter. Jakob Nerb auf Kemptener Seite und Dominik Gräubig im Tor der Rats standen sich in nichts nach und ließen keine weiteren Treffer zu.

Im Schlussabschnitt war weiterhin alles offen, das Momentum wechselte hin und her und es war lange offen welches Team als Sieger vom Eis gehen sollte. Auch wenn Kempten durch ein von Sergei Topol wunderschön heraus gespieltes Tor durch Filip Kokoska schnell wieder in Führung ging, so steckten die Hausherren nie auf. Routinier Stefano Rizzo glich zum 2:2 aus und das Spiel lebte weiter von der Spannung. Ein genialer Moment von Stauder bescherte Kempten auch die dritte Führung. Maximilian Schäffler gewann ein Bully legte nach hinten ab und der Stürmer drosch den Puck ansatzlos in den Winkel. Geretsried warf nochmals alles nach vorne, schaffte es aber nicht mehr richtig gefährlich zu werden. Sergei Topol mit dem empty Net Treffer machte sehr zur Freude der mitgereisten Sharks Anhänger den Sack endgültig zu und das perfekte Wochenende komplett.

Statistik
ESC Geretsried – ESC Kempten 2:4 (1:1,0:0,1:3)

Tore
0:1 Stauder (Seider,Höfler)(1.)
1:1 Fuchs (Popelka,Rizzo)(15.)
1:2 Kokoska (Topol)(42.)
2:2 Rizzo (Hüsken,Popelka)(48.)
2:3 Stauder (Schäffler)(53.)
2:4 Topol (Höfler,Kokoska)(ENG)(60.).

Strafminuten
ESC Geretsried: 8
ESC Kempten: 8

Zuschauer 419

Lady Sharks behalten ihre weiße Weste

Lady Sharks behalten ihre weiße Weste

Kempten lässt Regensburg beim 1:6 Auswärtssieg keine Chance

 

Mit zwei Siegen in Bad Tölz und gegen Mannheim legten die Allgäuerinnen einen perfekten Saisonstart hin. Beim Damenteam in Regensburg sollte die Serie ausgebaut, und die weiße Weste behalten werden. Trainer Max Berger hatte allerdings mit deutlichen Aufstellungssorgen zu kämpfen, nur gerade einmal zwei Reihen konnte er aufgrund verletzter und kranker Spielerinnen am Samstagabend an den Start bringen. Regensburg schickte dagegen drei komplette Blöcke ins Rennen. Spielbeginn an der Donau war  zur ungewohnten Spielzeit um 20.20 Uhr. Es sollte also ein langer Abend werden für die Lady Sharks. Mit dem klaren Sieg und den drei Punkten im Gepäck war die Heimreise für die Allgäuerinnen aber auch eine gut gelaunte Fahrt.

Kempten war von Beginn an die deutlich überlegene Mannschaft und blieb dies über das gesamte Spiel. Regensburg  hatte trotz numerischer Überlegenheit auf der Spielerbank nie wirklich eine Chance das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen. Sabina Kaiser und Carolina Kullmann sorgten für eine frühe zwei Tore Führung aus der heraus sich ruhig und besonnen spielen ließ.  Sollte es überhaupt einen Kritikpunkt am Kemptener Spiel geben, dann wäre es die Chancenverwertung. Zu viele all zu klare Einschussmöglichkeiten ließ man liegen. Ihr Visier am besten eingestellt hatte am Samstagabend Carolina Kullmann, die junge Stürmerin konnte gleich vier der sechs Treffer erzielen. Und auch Mama Sonja setze sich ein ums andere Mal in Szene, sie hatte vor allem an den Schlagschüssen von der blauen Linie Gefallen gefunden, diese schickte sie in deutlich zweistelliger Zahl immer wieder in Richtung des Tores der Oberpfälzerinnen. Ein Doppelschlag durch die beiden Kullmanns innerhalb von 12 Sekunden zur Mitte des zweiten Drittels baute den Vorsprung auf vier Tore aus, Die Gastgeberinnen konnten zum Drittelende zumindest den Ehrentreffer erzielen. Der Schlussabschnitt war geprägt von vielen Undiszipliniertheiten der Regensburgerinnen, zu häufig fanden sie sich auf der Strafbank wieder um dem Spiel nochmals eine Wendung zu geben. Erneut Caroline Kullmann sowie Mama Sonja sorgten mit zwei Treffern für den Endstand. Alles richtig gemacht, dieses Lob gebührt den Allgäuer Mädels an diesem Abend. Mit den eigenen Kräften haushalten, den Gegner nie zur Entfaltung kommen lassen, in den richtigen Momenten die eigenen Tore schießen, sich nicht auf die harte Gangart des Gegners einlassen und das Spiel souverän gewonnen.   

Statistik
EV Regensburg – ESC Kempten 1:6 (0:2,1:2,0:2)

Tore
0:1 Kaiser (5.)
0:2 Kullmann C. (Kullmann S.)(7.)
0:3 Kullmann C. (Kullmann S.)(34.)
0:4 Kullmann S. (Kullmann C.)(34.)
1:4 Fabig (Mesch)(39.)
1:5 Kullmann S. (Brugger)(50.)
1:6 Kullmann C. (Kajah,Kaiser)(53.)

Strafminuten
EV Regensburg: 14
ESC Kempten: 4

Zuschauer 51

Sharks trotzen starken Löwen

Sharks trotzen starken Löwen

ESC Kempten besiegt den EHC Waldkraiburg erst in den letzten zwei Minuten

 

Die positive Nachricht des Abends, und gleichzeitig auch eine spielentscheidende: Filip Kokoska ist wieder zurück im Team. Nach seiner langwierigen Verletzung stand der Ausnahmestürmer endlich wieder im Aufgebot der Allgäuer. Und um es vorwegzunehmen, mit vier Assists und einem Treffer zeigte er warum er so wichtig für sein Team ist und feierte ein perfektes Comeback.

Aber trotz des 5:3 Sieges war noch nicht alles Gold was glänzt. Trainer Sven Curmann haderte nach der Partie nämlich vor allem mit der Chancenverwertung seines Teams: „Nach dem ersten Drittel muss das Spiel eigentlich schon entschieden sein, da muss es schon vier oder fünf zu eins stehen. Dann machen wir uns wieder selbst das Leben schwer und nehmen uns das Momentum, und dann bist Du 2:3 hinten. Da dürfen wir uns dann auch nicht beschweren wenn das Spiel andersherum ausgeht. Wir machen immer noch zu viele individuelle Fehler die dann zu Gegentoren führen. Wir haben aber auch an uns geglaubt und bis zum Schluss nicht aufgegeben. Wir sind natürlich super happy die drei Punkte behalten zu dürfen.“

Einen starken und unangenehmen Gegner hatten die Sharks am Freitagabend zu Gast. Die Innstädter waren nach Ihrem Abstieg in der Saison 22/23 sofort wieder aufgestiegen und zeigen bisher eine beeindruckende Saisonleistung. Kempten begann mit Tempo und zielstrebig, ließ aber die ein oder andere hochkarätige Chance liegen. Trotzdem ging man in einer doppelten Überzahl durch Florian Stauder in Führung, musste aber nach einem Fehler im eigenen Aufbau noch den Ausgleich vor Drittelende hinnehmen. Auch der erstmaligen Gästeführung ging ein Fehler im Spielaufbau voraus, die Scheibe kam zum freistehenden Tomas Vrba der mit einem satten Onetimer seinen zweiten Treffer markierte. Von Pascal Kröber wunderbar angespielt konnte Kokoska die Partie mit einem satten Schuss ins Kreuzeck schnell wieder ausgleichen. Die Löwen blieben in diesem Abschnitt aber weiter sehr aktiv und konnten noch vor der Pause erneut in Führung gehen. Die Sharks drückten im letzten Abschnitt deutlich aufs Tempo darauf bedacht den Ausgleich zu erzielen. Doch die Minuten verronnen und Waldkraiburg verteidigte die knappe Führung mit Mann und Maus. Nur noch sechs Minuten standen auf der Uhr als Kapitän Daniel Rau einen seiner gefürchteten Schlagschüsse von der blauen Linie auspackte. Sergei Topol hielt den Schläger rein und fälschte den Puck unhaltbar für den starke Lode im Gästetor ab. Und als die Gäste eine gute Minute vor Ende noch eine Strafe nahmen dachten sich die beiden Kemptener, das probieren wir doch gleich nochmal. Rau mit einem Hammer von der Blauen, Topol hält den Schläger rein und es steht 4:3, das Spiel war doch noch gedreht. Schlusspunkt unter einer spannenden und unterhaltsamen Partie dann das empty Net Tor von Maximilian Schäffler. Drei wichtige und letztendlich auch verdiente Punkte bleiben somit im Allgäu und sichern den vierten Tabellenplatz ab. Bereits am Sonntag in Geretsried besteht die Möglichkeit nachzulegen.

Statistik
ESC Kempten – EHC Waldkraiburg 5:3 (1:1,1:2,3:0)

Tore
1:0 Stauder (Kokoska,Kröber)(17.)
1:1 Vrba (Vogl,Cejka)(19.)
1:2 Vrba (24.)
2:2 Kokoska (Mitchell,Kröber)(29.)
2:3 Sramek (Hora,Vogl)(38.)
3:3 Topol (Rau,Kokoska)(55.)
4:3 Topol (Rau,Kokoska)(59.)
5:3 Schäffler (Höfler,Kokoska)(ENG.)(60.)

Strafminuten
ESC Kempten: 6
EHC Waldkraiburg: 8

Beste Spieler
ESC Kempten: Daniel Rau
EHC Waldkraiburg: Tomas Vrba

Zuschauer 634