KRISENGIPFEL IN GRAFING

KRISENGIPFEL IN GRAFING

ESC Kempten unterliegt auch dem EHC Klostersee mit 3:2

Am Sonntagabend trafen zwei Teams aufeinander bei denen es zur Zeit nicht läuft, und die Saisonziele sind für beide aktuell durchaus gefährdet. Die Sharks haben mit Platz sechs momentan noch die direkte Playoffquali in der Tasche. Die Konkurrenz sitzt den Kemptenern aber unmittelbar im Nacken. Noch viel dramatischer sieht zur Zeit die Lage für das in den letzten Jahren so erfolgsverwöhnte Team aus Klostersee aus. Mit 5 Punkten Rückstand auf den letzten Pre Playoffplatz findet man sich aktuell in der Abstiegsrunde wieder. Bei noch fünf ausstehenden Spielen in der Vorrunde gab es im Vorfeld also nur ein Ziel: 3 Punkte müssen her. Zumindest würde auf jeden Fall eine der beiden Niederlagenserien reißen, soviel war vor der Begegnung schon klar. Grafing ging mit zuletzt 5 und Kempten mit 4 verlorenen Spielen in die Partie. Wobei sich das Team von Dominik Quinlan gerade den starken Erdingern und Waldkraiburg mit nur einem Tor geschlagen geben musste. Die Qualität stimmt also im Kader der Gastgeber.

Von Beginn an war die Spannung bei beiden Teams zu spüren, schließlich ging es um wichtige Punkte. Die Gastgeber zunächst aktiver, doch Kempten mit der Führung. Nach einem schönen Konter schloss Sergei Topol einen Doppelpass mit Filip Kokoska zur Führung ab. Doch noch vor der Pause erzielten die Gastgeber mit einem verdeckten Fernschuss den Ausgleich. Das erste Drittel endete aufgrund der Verletzung eines Linienrichters bereits nach 19 Minuten. Glücklicherweise konnte der Unparteiische nach einer Behandlung das Spiel fortsetzen.

Klostersee nahm den Schwung aus dem Ausgleichstreffer sichtlich mit. Scheiterte Timo Schirrmacher mit einem Schuss noch am Pfosten so drehten die Gastgeber das Spiel mit zwei schnellen Treffern. Mit einem Traumpass schickte Kokoska aber fast im Gegenzug Topol auf die Reise, der im Alleingang wieder auf ein Tor Rückstand verkürzte. Der zweite Abschnitt war dann auch geprägt von deutlich härterer Gangart und einigen Strafen. Anton Zimmer durfte mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen. Er revanchierte sich nach einem Foul an ihm mit einem deftigen Stockschlag nachdem das Spiel bereits unterbrochen war. Die daraus resultierende Unterzahl überstand man aber schadlos. Mit nur einem Tor Rückstand ging es ins letzte Drittel, eigentlich hätte man jetzt einen Sturmlauf der Kemptener erwartet, der aber leider ausblieb. Wieder gab es zu viele Fehler im Spielaufbau, Klostersee nutzte diese auch regelmäßig mit gefährlichen Gegenstößen aus. Danny Schubert hielt sein Team in dieser Phase mehrfach mit seinen Glanzparaden im Rennen. Ohne seine starke Leistung hätte die Niederlage letztendlich deutlich höher ausfallen können. Die letzte Chance noch auszugleichen nahm man sich mit einer weiteren Strafzeit, Linus Voit musste zwei Minuten vor dem Ende mit einer 5 Minuten Strafe in die Kühlbox. Es fehlt seit einigen Spielen die Leichtigkeit im Spiel, welche die Sharks noch in der Vorrunde so auszeichnete. Man sieht den Spielern und dem Spiel die Verunsicherung  und das fehlende Selbstvertrauen an.

Trainer Sven Curmann nach dem Spiel: „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel in dem es für beide Mannschaften um sehr viel ging. Klostersee hat dann die Tore zur richtigen Zeit gemacht. Wir machen billige Fehler die so nicht passieren dürfen und haben dann den Weg nicht mehr gefunden klare Torchancen herauszuspielen.

Wir müssen nun um die generelle Playoff Qualifikation bangen, das müssen die Jungs jetzt endlich mal verinnerlichen. Es ist momentan der Hund drin und es passt vieles nicht. Wir müssen jetzt den Kopf aus dem Allerwertesten kriegen, endlich wieder ordentliches Eishockey spielen und Spiele gewinnen. In so einem wichtigen Spiel dann auch noch zwei solche 5 Minuten Strafen zu nehmen geht einfach nicht. Die Spieler müssen verstehen dass es nicht um den Namen auf ihrem Trikot geht sondern um das Logo auf der Brust. Nur gemeinsam als Team kommen wir auch wieder vorwärts.

Statistik:

EHC Klostersee – ESC Kempten 3:2(1:1,2:1,0:0)

Tore:

0:1 Topol (Kokoska,Kulhanek)(8.),

1:1 Hilger (Gleixner,Roeder)(15.),

2:1 Quinlan P. (Kroner,Bosecker)(24.),

3:1 Sterr (Gleixner)(27.),

3:2 Topol (Kokoska)(28.),

Strafminuten:

EHC Klostersee: 12

ESC Kempten: 18  + SD Zimmer

Beste Spieler:

EHC Klostersee: Vitus Gleixner

ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer: 480

Niederlage im Teddyregen

Niederlage im Teddyregen

ESC Kempten muss sich TEV Miesbach mit 3:4 geschlagen geben

 

Die gute Nachricht des Abends. Die Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica konnte nach dem Spiel eine stattliche Anzahl an Stofftieren in Empfang nehmen, welche die gut 800 Zuschauer nach dem ersten Tor der Sharks auf das Eis der ABW Arena warfen. Auch wenn es bis kurz vor Ende des zweiten Drittels dauerte bis der erhoffte Regen an Teddys & Co aufs Eis durfte. Anton Zimmer war mit dem zwischenzeitlichen 1:2 dafür verantwortlich. Bereits im letzten Jahr war Humedica für die Verteilung der gesammelten Stofftiere an der Seite der Sharks und hat dabei einen tollen Job gemacht.

Die schlechte Nachricht dagegen ist das Endresultat einer offenen und spannenden Partie. Wie vor Wochenfrist gegen Geretsried mussten sich die Allgäuer wieder knapp mit einem Tor geschlagen geben. Erstmals seit seiner Verletzungspause stand Tomas Kulhanek wieder im Kader. Lediglich Nikolai Streif (mit Förderlizenz in Sonthofen im Einsatz) und der erkrankte Nikolas Oppenberger fehlten Sven Curmann im Kader. Schnell entwickelte sich eine flotte Partie mit viel Tempo von beiden Mannschaften. Der erste Abschnitt ziemlich ausgeglichen mit guten Chancen für beide Teams, aber ohne Treffer. Nach der Pause Miesbach dann die spielbestimmende Mannschaft und mit viel Zug zum Tor der Hausherren. Lohn dafür waren zwei Treffer für die Gäste, einer davon einmal mehr während Kempten in Überzahl spielte. Aber trotz dem Fauxpas saß das Überzahlspiel der Kemptener endlich wieder, alle drei eigenen Treffer wurden mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielt. Florian Stauders Ausgleich 16 Minuten vor dem Ende gab der Mannschaft nochmal zusätzlichen Antrieb, das Spiel im Schlussabschnitt wieder ausgeglichen und völlig offen. Trotzdem waren es erneut die Gäste, die mit zwei Treffern für die Vorentscheidung sorgten. Kempten warf alles nach vorne und machte viel Druck. Mehr als der Anschluss zum 3:4 durch Maximilian Schäffler war aber nicht drin. Miesbach kann sich somit in der Tabelle auf vier Punkte Vorsprung absetzen. Da die Teams direkt hinter Kempten ebenfalls verloren behält man Platz 6. Am Sonntag beim EHC Klostersee müssen aber nun unbedingt Punkte her, soll es bei der direkten Playoff Qualifikation bleiben.

Statistik
ESC Kempten – TEV Miesbach 3:4(0:0,1:2,2:2)

Tore
0:1 Pölt (Merl,Grabmaier)(27.)
0:2 Asselin Feuerreiter,Gulda)(32.)
1:2 Zimmer (Stauder,Kokoska)(38.)
2:2 Stauder (Kokoska,Schäffler)(44.)
2:3 März (Ehliz,Neuert)(51.)
2:4 Dietrich (Ehliz,März)(54.)
3:4 Schäffler (Kokoska,Stauder)(57.)

Strafminuten
ESC Kempten: 6
TEV Miesbach: 12

Beste Spieler
ESC Kempten: Filip Kokoska
TEV Miesbach: Benjamin Dietrich

Zuschauer 812

ESC Kempten lässt die Teddys fliegen

ESC Kempten lässt die Teddys fliegen

Teddybeartoss beim Heimspiel am Freitag gegen Miesbach, am Sonntag wartet Grafing auf die Sharks

 

Ein voller Erfolg war die erste Sammelaktion des ESC Kempten für Kuscheltiere in der letzten Saison. Und auch dieses Mal hat man mit der Kaufbeurer Hilfsorganisation Humedica wieder  den Partner an der Seite, der die Verteilung an gemeinnützige Einrichtungen übernehmen wird. Am Freitag ab 19.30 geht es los gegen den TEV Miesbach. Jeder Zuschauer ist aufgefordert Kuscheltiere mitzubringen, die Zuhause nicht mehr benötigt werden, gerne auch mehrere. Es gibt hierbei keine Beschränkung. Auch im Stadion können Teddys & Co erworben werden, dabei  geht der Erlös ebenfalls an den guten Zweck. Beim ersten Tor für die Sharks dürfen dann alle Tiere aufs Eis geworfen werden. Das Aufsammeln übernehmen der Nachwuchs und die Spieler.

Aus sportlicher Sicht liegt ein ganz wichtiges Wochenende vor Sven Curmann und seinem Team. Nach dem vergangenen Wochenende rutschte man in der Tabelle auf Platz 6 ab und rangiert nun einen Punkt hinter dem Freitagsgegner TEV Miesbach. Nach einem verhaltenen Saisonstart hat man an der Schlierach die Trainer im Verein rotiert und ex. Profi Dusan Frosch vom Nachwuchs zum Chefcoach der ersten Mannschaft befördert. Seitdem läuft es besser und besser bei den Oberbayern. In dieser Wochen wurde der tschechische Neuzugang Jan Svoboda präsentiert nachdem kurz zuvor Kurt Sonne den Verein verlassen hatte. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Jakub Bitomsky, der in der letzten Saison noch das Trikot der Sharks trug.

Ein Trainerwechsel brachte auch Sonntagsgegner Klostersee wieder in Schwung. Unmittelbar vor dem Spiel der Grafinger in Kempten rückte der ex. Coach und sportliche Leiter Dominik Quinlan wieder hinter die Bande und prompt landete man einen Sieg an der Iller. In den letzten Jahren gelang es Kempten nicht, etwas zählbares aus Grafing mit nach Hause zu bringen, höchste Zeit also dies am Sonntag ab 17.30 zu ändern. Am Mittwoch unternahm die ganze Mannschaft einen Ausflug zum DEL Spiel Augsburg – Bremerhaven, wo mit Larry Mitchell ein ehemaliger Kemptener Spieler und der Papa von ESC Stürmer Christopher Mitchell auf der Trainerbank steht. Teambildungsevents gibt es nicht nur vor der Saison, auch zwischen den Spielen ein probates Mittel um das Team weiter zusammen zu schweißen.

Nicht weniger als zwei Siege wünscht sich der sportliche Leiter Ervin Masek von seinen Jungs.  Dies würde, bei noch sechs ausstehenden Spielen, im Rennen um die Playoffplätze mehr als gut tun.

Wer die Mannschaft am Sonntag nicht zum Auswärtsspiel begleitet kann um 17.°° die Kemptener Ladies in der ABW Arena im Spiel gegen Regensburg unterstützen.

SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

SC Kempten verliert das Heimspiel gegen Geretsried mit 3:4

Es läuft nicht bei den Sharks 

Die Ladies des ESC hatten es am Samstag vorgemacht, einen Tag vor den Herren gewannen sie ihr Bayernligaspiel gegen Geretsried klar mit 6:2.  Doch die Männer tun sich aktuell schwer. Die Niederlage am Sonntagabend war bereits die dritte in Folge. Von Beginn an war der Mannschaft eine gewisse Nervosität anzumerken, die Leichtigkeit aus der Vorrunde ist momentan nicht zu erkennen. Geretsried startete mit einigen guten Chancen, die allesamt von Jakob Nerb zu Nichte gemacht wurden. Kempten brauchte eine ganze Weile um besser ins Spiel zu finden. Der erste Abschnitt stand weiterhin im Zeichen zweier guter Goalies die ihren Kasten sauber hielten, so dass es mit 0:0 in die Pause ging. Auch der zweite Abschnitt plätscherte lange vor sich hin, bis ein verwandelter Penalty die Gäste in Führung brachte. Timo Schirrmacher fand mit einem Abstauber schnell die Antwort für seine Farben. Und auch die erneute Gästeführung kurz darauf konnte Linus Voit quasi im Gegenzug egalisieren. Die Entscheidung musste also im Schlussabschnitt fallen, und hier waren es die Gäste die durch zwei schnelle Tore auf 2:4 stellten. Die Aufgabe für Kempten an diesem Abend wohl zu schwer, außer dem Anschlusstreffer durch Anton Zimmer brachte man nichts mehr auf die Anzeigetafel und musste ohne Punkte das Eis verlassen.  Besonders bitter , da man erneut einen Platz in der Tabelle abrutschte und sich nun auf Platz 6 wiederfindet, der letzten Position die noch die direkte Playoffqualifikation bedeutet, doch der Abstand auf die Verfolger ist knapp, so dass man sich eigentlich keine Ausrutscher mehr leisten darf. Ein Knackpunkt an diese Abend war das Überzahlspiel der Sharks, welches aktuell gar nicht gut läuft, War es in der Vorrunde noch eine der großen Stärken des Teams, so bemüht man sich aktuell vergeblich um daraus Profit zu schlagen. Insgesamt 23 Minuten fanden sich die Gäste aus Geretsried auf der Strafbank wieder, aber man konnte nur einen Treffer in eigener Überzahl erzielen.

Trainer Sven Curmann ließ nach dem Spiel seinem Unmut auch freien Lauf: „Ich entschuldige mich bei allen Zuschauern im Stadion und am TV für unsere Leistung heute, das ist absolut inakzeptabel, so darf und kann man nicht auftreten. Wir müssen das jetzt schonungslos aufarbeiten und es ist jetzt auch der Zeitpunkt wo sich jeder hinterfragen muss, ob Trainer oder Spieler.  Wir müssen alles auf den Kopf stellen und auf Null setzten um den Bock jetzt umzustoßen. Für mich war es das niveauärmste Spiel was ich seit langem gesehen habe. Was da in Überzahl für Sachen passieren ist übel, vor allem bei uns. Überzahl besteht vor allem aus Selbstvertrauen und das ist bei uns im Moment nicht da. So darf man nicht auftreten, vor allem Zuhause nicht.“

Der Trainer der Sharks brachte es damit auf den Punkt, nun ist die Mannschaft gefragt am kommenden Wochenende eine entsprechende Reaktion zu zeigen. Jeder einzelne im Team hat in der Vorrunde bereits bewiesen was in der Truppe steckt. Es dürfte eine spannende Trainingswoche werden, bevor am kommenden Wochenende mit Miesbach und Klostersee zwei weitere direkte Konkurrenten in zwei schweren Spielen warten.

Statistik
ESC Kempten – ESC Geretsried 3:4(0:0,2:2,1:2)

Tore
0:1 Popelka (Pen)(26.)
1:1 Schirrmacher (Höfler,Marquardt)(28.)
1:2 Zöhren (Hüsken,Gania)(32.)
2:2 Voit (Schäffler,Marquardt)(33.)
2:3 Hochstrasser (Englbrecht,Hüsken)(44.)
2:4 Hüsken (46.)
3:4 Zimmer (Kröber,Voit)(56.) 

Strafminuten
ESC Kempten: 14
ESC Geretsried: 23 + Spieldauer Harrer

Beste Spieler
ESC Kempten: Linus Voit
ESC Geretsried: Dominik Gräubig 

Zuschauer 887

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

ESC Kempten unterliegt beim EHC Waldkraiburg mit 4:2

Starke Leistung nicht belohnt

Es war ein absolutes Spitzenspiel mit sehr viel Tempo. Kempten zeigte gegen den starken Tabellenzweiten eine klasse Leistung, versäumte es aber daraus auch einen Gewinn zu ziehen. Spielentscheidend waren heute letztendlich die Special Teams. Die Sharks fingen sich gleich zwei Gegentore in eigener Überzahl ein und konnten im Gegenzug keinen Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Eis generieren. Dies war auch ein deutlicher Kritikpunkt von Trainer Curmann nach dem Spiel: „Normalerweise stelle ich mich immer vor meine Mannschaft, heute jedoch nicht. Zwei Tore in eigener Überzahl zu bekommen geht einfach nicht. Da habe ich meine Big Guys auf dem Eis, da darf so etwas nicht passieren.“

Unter dem Strich bleibt ein Sieg der abgeklärten und cleveren Gastgeber, der über die 60 Minuten dann  auch verdient war.

Während der Woche gab es ja bereits erste Entwarnung aus dem Krankenlager. Nikolai Streif und Filip Kokoska waren wieder mit an Bord. Auch Tomas Kulhanek befindet sich bereits wieder im Training, ist aber noch nicht so weit wieder in den Spielbetrieb einzusteigen. Mit an Bord auch Neuzugang Johannes Oswald, seine Freigabe vom Verband erfolgte erst am Freitag Vormittag, aber somit noch rechtzeitig zum ersten Einsatz des jungen Stürmers. Weiterhin aufgrund einer hartnäckigen Erkrankung nicht mit an Bord war Routinier Nikolas Oppenberger.

Von Beginn an beide Mannschaften mit viel Tempo und Zug nach vorne. Kempten erspielte sich aber deutlich mehr und auch die besseren Chancen. Eine davon verwertete David Mische mit einem satten Schuss zur verdienten Führung.

Waldkraiburg hatte im Powerplay dann noch einige Top Chancen, aber Jakob Nerb war stets zur Stelle. Noch mehr Tempo dann im zweiten Drittel, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Teilweise im Sekundentakt ergaben sich Chancen auf beiden Seiten. Auch die physische Intensität nahm zu, die Unparteiischen ließen dabei auf beiden Seiten viel laufen. Ausgerechnet im ersten Überzahlspiel der Allgäuer dann der Ausgleich für die Löwen nach einem schnellen Konter, natürlich über deren Top Angriffsreihe. Waldkraiburg erzielte dann recht schnell im Schlussabschnitt erstmals die Führung und agierte aus dieser heraus recht sicher. Zwei Strafen gegen die Gastgeber konnten nicht genutzt werden, führten sogar zum zweiten Shorthander. Florian Stauder gelang fünf Minuten vor Spielende der 3:2 Anschlusstreffer Mit viel Druck drängte man auf den Ausgleich, musste aber selbst gut zwei Minuten vor dem Ende eine Strafe hinnehmen, womit der Schwung dahin war. Das Empty Net Tor der Löwen war lediglich Ergebniskorrektur. Im ersten und zweiten Abschnitt hatte man versäumt die Überlegenheit in Tore umzumünzen und das Spiel selbst zu gewinnen.

Statistik:

EHC Waldkraiburg – ESC Kempten 4:2(0:1,1:0,3:1)

Tore:

0:1 Mische ()(8.),

1:1 Vogl (Sramek,Hora)(33.),

2:1 Lode (Dillmann)(43),

3:1 Hora (Sramek,Cejka)(50.),

3:2 Stauder (Höfler,Voit)(56.),

4:2 Ovaska (Vogl,Lode)(60.).

Strafminuten:

EHC Waldkraiburg: 16

ESC Kempten: 12

Beste Spieler:

EHC Waldkraiburg: Phillip Lode

ESC Kempten: Anton Zimmer

Zuschauer: 538