Verteidiger verlässt die Sharks

Verteidiger verlässt die Sharks

Pascal Kröber nicht mehr im Kader des ESC Kempten

Er war die sprichwörtliche Wand in der Verteidigung des ESC in den vergangenen 3 Spielzeiten. An ihm kam kaum ein gegnerischer Stürmer vorbei, mit seiner körperlichen Präsenz brachte er viele Gegner zur Verzweiflung. Nach drei Jahren im Trikot der Sharks ist nun Schluss und es trennen sich die Wege. Kröber wird sich einem Verein in der Landesliga anschließen.

Wir bedanken uns bei Pascal für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

Defensiv Trio bleibt beim ESC Kempten

Defensiv Trio bleibt beim ESC Kempten

Ein Goalie und zwei Verteidiger verlängern ihre Verträge bei den Sharks

Jakob Nerb, Mauro Seider und Michel Limböck bleiben ein weiteres Jahr beim ESC Kempten.

Torhüter Nerb geht nun bereits in seine vierte Saison seit er 2022 aus Füssen zum ESC gewechselt ist. Jahr für Jahr hat er sich kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt, wurde aber in der Vergangenheit auch immer wieder von langwierigen Verletzungen zurückgeworfen. Doch in Kempten weiß man was man an „Nerbsi“ hat und ist froh mit dem 22jährigen Talent auch in die neue Saison zu gehen.

Noch zwei Jahre länger, seit 2020 schnürt Mauro Seider seine Schlittschuhe bereits für die Sharks. Mit 29 Jahren im besten Verteidigeralter geht der Dauerbrenner nun bereits in seine sechste Saison an der Iller. Mit seiner Erfahrung und seiner physischen Präsenz ist er aus der Defensive der Sharks schon lange gar nicht mehr wegzudenken. Auf dem Eis, in der Kabine und in der Mannschaft hat er sich inzwischen zu einem echten Führungsspieler entwickelt.

Und auch Michel Limböck, der bereits in die dritte Spielzeit in Kempten geht steht wie alle drei für die Kontinuität die Sven Curmann und Ervin Masek in Kempten umsetzen wollen. Auch er ist ein kompromissloser Verteidiger und verleiht der Abwehr viel Stabilität. Zudem ist er als hauptamtlicher Nachwuchstrainer eine wichtige Figur in der Organisation der Sharks und vor allem bei den Kindern in allen Altersstufen sehr beliebt.

Somit wäre also der Grundstein bei den Personalentscheidungen gelegt und es wird bald weitere Nachrichten aus dem Kader der Sharks geben.

Drei Spieler laufen nicht mehr für die Sharks auf

Drei Spieler laufen nicht mehr für die Sharks auf

ESC Kempten vermeldet erste Abgänge

Anton Zimmer, Linus Voit und Nikolas Oppenberger wird man in der nächsten Saison nicht mehr im Dress der Kemptener Sharks sehen.

Zimmer war erst während der abgelaufenen Saison aus Füssen zurück nach Kempten gewechselt. Der Stürmer bekommt aber von den Verantwortlichen beim ESC kein neues Angebot mehr.

Voit wechselte 2022 aus Königsbrunn ins Allgäu. In den abgelaufenen drei Spielzeiten konnte sich der inzwischen 23jährige kontinuierlich weiterentwickeln. Mit 22 Scorerpunkten aus 36 Spielen beendete er die letzte Saison, die gleichzeitig seine erfolgreichste bei den Sharks war. Nun schließt sich der gebürtige Augsburger einem anderen Verein an.

Mit Oppenberger wird den Zuschauern an der Memminger Straße ein Publikumsliebling und Kemptener Urgestein fehlen. Auch wenn er einige Jahre bei anderen Vereinen in der Bayern- und Oberliga aktiv war so verbrachte er doch die meiste Zeit beim ESC. Seit 2018 trug er wieder das Trikot der Sharks. Nun wird der 36 jährige Stürmer seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Den Verantwortlichen der Sharks hat er aber gleichzeitig auch zugesagt nicht mehr für einen anderen Verein zu spielen. Als Hintertürchen hält er sich auch gleichzeitig offen vielleicht doch wieder auf das Kemptener Eis zurückzukehren. Ein Karriereende auf Raten also, dass sich da beim ESC anbahnt.

Die Sharks bedanken sich bei allen drei Spielern für ihren Einsatz und wünschen für die Zukunft sportlich und persönlich alles Gute.

Sharks besetzten wichtigsten Posten

Sharks besetzten wichtigsten Posten

Sven Curmann verlängert beim ESC Kempten

 

Gefühlt hat es lange gedauert bis die Kemptener mit dieser Nachricht an die Öffentlichkeit kommen. Aber es liegt auch sehr viel Arbeit hinter dem Team von Verantwortlichen an der Iller. Zahllose Gespräche wurden seit dem Abschluss der Saison 24/25 geführt, mit den Spielern und natürlich auch immer wieder mit dem Coach, der während der ganzen Zeit die erste und einzige Wahl war. Bei den Sharks gab es noch keinen Trainer, der mit soviel Enthusiasmus und akribischer Arbeit überzeugt hat. Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Ervin Masek hat er einen Umbruch eingeleitet um in der Zukunft mehr auf junge und einheimische Kräfte, gepaart mit einigen erfahrenen Cracks zu setzen. Das dies ein schwerer und holpriger Weg wird war von Anfang an klar. Trotzdem erwartet die Öffentlichkeit natürlich immer den maximal möglichen Erfolg, am besten immer sofort. So gab es dann in der abgelaufenen Spielzeit auch durchaus Kritik von außen. Das der erfahrene Coach aber über einen langen Zeitraum mit maximalen Verletzungs und Krankheitsausfällen zu kämpfen hatte und fast von Spiel zu Spiel seine Reihen umstellen musste wurde dabei gerne übersehen. Fast sieben Wochen ohne Kontingentspieler, dazu lange Ausfälle von Top Spielern wie Oppenberger, Schäffler, Miller, Mische und Co. Das lässt sich von keinem Team in der Bayernliga auf Dauer kompensieren.

Curmann nahm sich der ständig wechselnden Bedingungen an und holte aus seinem Kader das bestmögliche heraus. Dass es am Ende nach zwei engen Preplayoffspielen in die Abstiegsrunde ging war natürlich eine Enttäuschung, diese schloss man jedoch als Erster ab und wurde damit den Erwartungen zum Saisonabschluss doch wieder gerecht. Das Mannschaft und Trainer nach dem letzten Spiel in Buchloe auch mit „Sven Curmann“ Sprechchören in die Sommerpause verabschiedet wurden zeigt das gute Verhältnis der Fans zum Kemptener Coach. Für die kommende Spielzeit wünscht man sich natürlich vor Verletzungen der Spieler verschont zu bleiben um endlich einmal mit konstanten Blöcken auflaufen zu können und einen Platz in der oberen Tabellenhälfte langfristig zu erobern.

Die Korken knallen zum Saisonabschluss

Die Korken knallen zum Saisonabschluss

Lady Sharks gewinnen mit 7:3 gegen Geretsried und feiern die bayerische Meisterschaft

Die Heimat der besten Dameneishockeyteams ist in diesem Jahr definitiv das Allgäu. Während die Nachbarinnen aus dem nördlichen Landkreis Tags zuvor ihren Titel in der Damen Bundesliga verteidigten gewannen die Lady Sharks die Meisterschaft in der darunterliegenden Bayernliga.

Dieser Titel wird für immer in den Geschichtsbüchern des Eishockeysports stehen. Die Bayernliga wurde vor der Saison als zweithöchste deutsche Liga der Frauen in Süddeutschland neu installiert. Und die Damen des ESC Kempten sind die Ersten, die diesen Titel gewinnen konnten.

Entsprechend groß war der Jubel unter den Spielerinnen und den Zuschauern, als Kapitänin Lina Kullmann den stattlichen Siegerpokal am Sonntagabend unter Goldregen in die Höhe reckte. Von nun an gab es kein Halten mehr, die große Feier begann. Trainer und Offizielle versuchten den obligatorischen Sektduschen auf dem Eis zu entgehen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Mit wunderschönen Medaillen aus Zwieseler Kristall und Gold um den Hals drehte die Mannschaft eine Ehrenrunde nach der anderen durch die Arena.  Kerstin Hahn vom BEV hatte das Team zuvor offiziell ausgezeichnet.

Die Eisfläche war längst gefüllt mit Familien, Freunden und Fans, es wurden unzählige Fotos und Videos geschossen, die Glückseligkeit war in die Gesichter aller geschrieben.

Ein ganz großes Kompliment wollen wir an dieser Stelle auch dem ESC Geretsried als Gast aussprechen, die Damen der River Rats reisten mit großen Personalsorgen ins Allgäu und kämpften mit nicht einmal zwei kompletten Reihen bis zum Spielende. Dass sie im Schlussabschnitt noch ihre drei Tore erzielten spricht ganz klar für die Mädels von der Isar.

Für den ESC Kempten war es perfekt inszeniert, dass ausgerechnet das Spiel mit der Meisterehrung auch das letzte in der gesamten Saison im Stadion an der Memminger Straße war. Nach der schwierigen, von großen Verletzungssorgen geprägten Saison der Herren, die in die Abstiegsrunde mussten, diese dann aber auch als Erster abschlossen über tolle Saisonleistungen der Teams im Nachwuchs bis hin zur Krönung der Damen. Es war eine lange und spannende Saison, die vielen in Erinnerung bleiben wird. Wie lange die Meisterfeier andauerte ist nicht bekannt, denn was in der Kabine passiert bleibt auch in der Kabine. Aber eines ist gewiss. Die Lady Sharks werden im nächsten Jahr alles dafür geben ihren Titel zu verteidigen. Jäger wird es genug geben und man darf sich schon jetzt wieder auf  spannende Spiele freuen. Bis dahin dürfen nun aber Alle erst einmal den Sommer genießen.

Statistik:

ESC Kempten – ESC Geretsried 7:3 (2:0,1:0,4:3)

Tore:

1:0 Fritz (Kullmann S.,Neudert)(1.),

2:0 Eisenschmid (Délarbre)(9.),

3:0 Délarbre (Kullmann S.)(28.),

4:0 Kullmann S. (Délarbre)(41.)

4:1 Boico (Mayr)(44.),

5:1 Kullmann C. (45.),

5:2 Mayr (Schmitz)(47.),

5:3 Schmitz (Boico)(47.),

6:3 Kajah (Brugger)(56.),

7:3 Kullmann C. (Kajah,Brugger)(59.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 6

ESC Geretsried: 4

Zuschauer: 226