U20 Talente verstärken wieder die Sharks

U20 Talente verstärken wieder die Sharks

Tobias Russler und Henry Ecker bleiben beim ESC Kempten

 

Die Bayernliga sind Verteidiger Tobias Russler und Torhüter Henry Ecker schon gewohnt, vor allem natürlich aus ihrer Stammmannschaft, der U20 des ESC. Trotzdem haben sie in der abgelaufenen Saison auch schon reichlich Luft bei den Senioren geschnuppert. Sie absolvierten die komplette Vorbereitung mit der ersten Mannschaft und kamen zu Einsätzen in der Vorbereitung, sowie auch in der regulären Saison. Und auch in diesem Jahr wird es nicht anders laufen, in erster Linie sind sie für die U 20 eingeplant, aber eben auch bei Bedarf jederzeit für die Senioren. Ecker wird als dritter Torhüter eingeplant und Russler kann jederzeit in der Defensive eingesetzt werden, dies hat der 18jährige Sohn von Torwartlegende Markus Russler bereits im letzten Jahr bewiesen.

Zwei Kemptener Eigengewächse, die an der Schwelle zu den Senioren stehen und dem Kader mehr Tiefe verleihen. Und auch ein deutliches Zeichen wie gut die Nachwuchsarbeit beim ESC fruchtet, die Bayernliga ist kein Zuckerschlecken und es bedarf ordentlich Talent und Einsatz um den Sprung hierher zu schaffen.

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

14 Vereine unterzeichnen freiwillige Selbstbeschränkung

Bis auf Burgau und Schweinfurt haben alle Vereine der Eishockey-Bayernliga eine freiwillige Selbstbeschränkung zum Einsatz von maximal drei Spielern ohne deutschen Pass unterschrieben.

Im Rahmen der BEL-Ligentagung im Dezember 2024 waren sich alle Vereine einig, in der Saison 2025/26 maximal zwei Spieler ohne deutschen Pass einzusetzen, auch im Hinblick auf mögliche Aufsteiger aus der Landesliga.

Bei der BEL-Ligentagung im Mai 2025 wurde dieser Konsens jedoch in Frage gestellt, da einige Vereine ihre Meinung geändert hatten.

Daraufhin wurde an einer neuen freiwilligen Selbstbeschränkung gearbeitet, die für möglichst viele Vereine akzeptabel ist, um ein übermäßiges Wettrüsten zu verhindern, sowie die Liga als Ausbildungs- und Amateurliga zu stärken.

Schließlich haben sich 14 von 16 Vereinen darauf geeinigt.

Bedauerlich ist leider, dass interne Themen der Bayernliga an die Presse gelangt sind. Trotz Meinungsverschiedenheiten war dies bisher nicht üblich und ein respektvoller Umgang ist essenziell für ein gutes Miteinander.

Wir, die 14 Vereine, sind überzeugt, dass eine freiwillige Selbstbeschränkung, wie sie in den vergangenen Jahren üblich war, die Nachwuchsförderung und den Amateursport unterstützt, sowie voranbringt.

Auf eine erfolgreiche Eishockey-Saison 2025/26!

Sharks müssen auf zwei Spieler verzichten

Sharks müssen auf zwei Spieler verzichten

Landerer und Mitchell nicht mehr im Kader des ESC Kempten

 

Eigentlich war Louis Landerer fest eingeplant im Kader. 2022 / 2023 während der Saison aus Lechbruck zu den Sharks gewechselt überzeugte der inzwischen 24jährige von Anfang an und wurde auch direkt fest unter Vertrag genommen. Er spielt einen soliden und zuverlässigen Verteidiger und sollte seine sportliche Zukunft auch weiterhin an der Iller haben. Louis hat die Verantwortlichen nun jedoch darüber informiert, dass er einen Studienplatz in München bekommt und somit den Aufwand für Trainings und Spielbetrieb in Kempten nicht mehr realisieren kann.

Für Christopher Mitchell steht aktuell ein sehr wichtiges Jahr in seiner beruflichen Laufbahn an. Auch er kann daher den Aufwand für die Bayernliga aktuell nicht stemmen. Er wird versuchen sich bei einem niederklassigen Verein fit zu halten. Sollte es seine Zeit zulassen wird er wieder in den Kader der Sharks zurückkehren. Er hat den Verantwortlichen beim ESC sein Wort gegeben bei keinem anderen Bayernligisten anzuheuern.

Torjäger im Anflug

Torjäger im Anflug

Kevin Hu verstärkt den Kader der Sharks

 

Immer wieder wurde in der letzten Saison der Ruf nach einem echten Knipser laut, mangelnde Chancenverwertung war oft ein großes Manko bei den Spielen der Sharks, und so wurden immer wieder mal mögliche Punkte und eine bessere Abschlussplatzierung vergeben. Auch deshalb hat man in Kempten intensiv nach einem Spieler gesucht der weiß wo das Tor steht und eiskalt im Abschluss ist.

Mit dem 27jährigen Kanadier Kevin Hu könnte diese Suche nun einen positiven Abschluss haben. Nach zwei starken Saisons in der Ontario Super Hockey League, wo er mit einem Punkteschnitt von 2,57 glänzte und zu den besten Spielern der Liga gehörte wechselte der in Mississauga / Ontario geborene in die zweite holländische Division nach Heerenveen. Auch dort überzeugte er mit einem Punkteschnitt von 2,89. In nur 18 Spielen erzielte er 24 Tore und legte 28 mal auf. Überragende Werte für den Rechtsschützen, der in Kempten große Hoffnung weckt. Zumal er in Gegensatz zu früheren Transfers aus dem Mutterland des Eishockeys bereits über Europaerfahrung verfügt.

Sportvorstand Ervin Masek zu der Neuverpflichtung: „ Wir haben in diesem Jahr auf der Stürmerposition nach einem Spieler gesucht der den Weg zum Tor kennt und den direkten Abschluss sucht. Kevin überzeugt nicht nur mit Abschlussstärke, er ist läuferisch sehr gut ausgebildet und überzeugt durch seine Körpermaße auch mit Zweikampfstärke. Die Gespräche mit ihm und vor allem mit seinen Trainern in Kanada haben uns davon überzeugt, dass er genau der Spielertyp ist den wir gesucht haben.“

ERSATZ GEFUNDEN – WILLKOMMEN TOMAS GULDA

ERSATZ GEFUNDEN – WILLKOMMEN TOMAS GULDA

ESC Kempten verpflichtet Nachfolger für Daniel Rau

 

Eine große Lücke hatte Kapitän Daniel Rau hinterlassen, als er im Frühjahr das Ende seiner langen und erfolgreichen Karriere verkündete.

Als Denker und Lenker auf dem Eis, als Scharfschütze  von der blauen Linie, aber vor allem als Mensch und Führungsspieler. Seine Erfahrung wird den Sharks ganz sicher fehlen, daher machten sich die Verantwortlichen auch früh auf die Suche nach einem adäquaten Nachfolger. Diesen hat man nun mit dem Verteidiger Tomas Gulda gefunden. Der Name Gulda ist wohl bekannt im deutschen Eishockey, man kann fast schon von einer Dynastie sprechen. Onkel Peter spielte viele Jahre für den EV Landshut in der DEL und war auch deutscher Nationalspieler. Und auch seine Cousins sind aktiv, Petr stand letzte Saison noch im Kader von Miesbach gegen die Sharks auf dem Eis, wechselt zur neuen Saison aber nach Höchstadt. Ein Aufeinandertreffen wird es für den inzwischen 35jährigen dann mit Cousin Denis geben wenn sich die Wege der Sharks und der Dingolfinger Isar Rats kreuzen. Tomas bringt viel Erfahrung mit in den Kader des ESC, 467 mal lief er in der Oberliga auf und 181 Spiele absolvierte er in der DEL 2. Mit dem EV Regensburg gewann er die Meisterschaft in der Oberliga und schaffte den Aufstieg in die zweite Liga. Und auch dort spielte er sehr erfolgreich, mit den Bietigheim Steelers holte er sich damals den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die DEL. Nach zuletzt zwei Jahren beim Deggendorfer SC in der Oberliga Süd wechselt er nun an die Iller. Viel Erfahrung also, die der in Troppau geborene Verteidiger mitbringt. Er soll die Defensive der Allgäuer führen und seine Erfahrung an die jungen Mitspieler weitergeben.

Der sportliche Leiter Ervin Masek zu dem Transfer: „Wir haben uns nach dem Karriereende von Daniel Rau intensiv darum bemüht einen Verteidiger mit Führungsqualitäten und Erfahrung aus höheren Ligen zu verpflichten. Ich stehe mit Tomas bereits seit letztem Winter in Kontakt, ihm war es wichtig für die Zukunft eine Weiterbildung im Bereich Physiotherapie mit dem Eishockey verknüpfen zu können. Durch unsere guten Kontakte ist es gelungen eine für ihn geeignete Stelle in Kempten zu finden, die er im September antreten wird.

Auf dem Eis bringt Tomas eine jahrelange Erfahrung aus DEL2 und Oberliga mit, überzeugt mit guter Defensivarbeit, einem guten ersten Pass und starkem Überzahlspiel. Ich freue mich, das Tomas nach seiner Verletzung im letzten Jahr vollständig genesen ist und bin davon überzeugt, dass er uns sowohl auf als auch neben dem Eis dabei helfen wird unsere Ziele zu verwirklichen.