Verschenkte Punkte

Verschenkte Punkte

Sharks verspielen drei Tore Führung im Schlussabschnitt und verlieren in Dingolfing mit 4:5

So langsam wird Pascal Dopatka, der Neuzugang der Kemptener unheimlich, auch in der vierten Begegnung der Saison erzielt er den ersten Treffer für sein Team.

Trotz Schwierigkeiten bei der Anreise, der Bus steckte im Stau fest und das Spiel begann eine halbe Stunde später, war Kempten von Beginn an hellwach. Nut gut zwei Minuten dauerte es bis zur Führung für die Allgäuer. Kempten stand in der Defensive sehr gut, überstand gleich zwei Unterzahlspiele und schlug dann mit Sergei Topol eiskalt zu, der Routinier drückte die Scheibe zum 0:2 ins leere Tor. Etwas unglücklich dann der Anschluss der Dingolfinger, die Scheibe sprang dem Angreifer glücklich auf den Schläger und es stand nur noch 1:2. Trotzdem war es für ein Auswärtsspiel ein sehr gutes Drittel der Sharks, wenige Fehler, ein gutes und schnelles Umschaltspiel und top Chancen wurden herausgespielt. Auch im zweiten Abschnitt ein konzentrierter und souveräner Auftritt der Sharks, einziges Manko war die ein oder andere Strafzeit zuviel. Aber die Special Teams machten ihre Sache sehr gut. Zunächst traf Kevin Hu mit einem schönen Solo in Unterzahl kurz nach Drittelbeginn, Dann konnte Kevin Marquardt in der ersten Kemptener Überzahl mit einem Distanzschuss das 1:4 erzielen. Mit einem Doppelschlag nach der Pause waren die Hausherren urplötzlich wieder zurück im Spiel.

Die Isar Rats erhöhten jetzt den Druck und glichen kurz darauf auch aus. Die Sharks in dieser Phase defensiv lange nicht mehr so stabil wie in den ersten beiden Dritteln. Zu allem Übel dann auch noch die erstmalige Führung der Hausherren nur wenige Sekunden. Wie bereits vor einer Woche in Ulm brachen im letzten Drittel plötzlich alle Dämme bei den Allgäuern. Vier Gegentreffer in knapp sechs Minuten stellten die Partie völlig auf den Kopf. Kempten verliert den Schlussabschnitt sang und klanglos mit 4:0 und muss nach zwei guten Dritteln ohne Punkte nach Hause fahren.

Statistik:

EV Dingolfing – ESC Kempten 5:4 (1:2,0:2,4:0)

Tore:

0:1 Dopatka (Marquardt,Topol)(3.),

0:2 Topol (Kokoska)(9.),

1:2 Schander (Walinski)(15.),

1:3 Hu (Seider,Miller)(22.),

1:4 Marquardt (Stauder,Topol)(37.),

2:4 Huber (Zucker,Luscombe)(43.),

3:4 Zucker (Zeilbeck,Franz)(46.),

4:4 Zucker (Luscombe,Huber)(48.),

5:4 Walinski (Schwarz,Schinko)(49.),

Strafminuten:

EV Dingolfing: 10

ESC Kempten: 16

Beste Spieler:

EV Dingolfing: David Zucker

ESC Kempten: Sergei Topol

Zuschauer: 435

Sharks wollen zurück in die Spur

Sharks wollen zurück in die Spur

Dingolfing und Pfaffenhofen heißen die Gegner am Wochenende

Es gab viel aufzuarbeiten für Sven Curmann und seine Jungs nach der 6:1 Schlappe in Ulm am vergangenen Sonntag. Missfallen hatte dem Coach vor allem dass man sich mit wachsendem Rückstand immer mehr aufgegeben hat und kein Aufbäumen zu erkennen war. Am Freitag um 20.°° kann sein Team beim EV Dingolfing beweisen dass es auch anders kann. Dingolfing wurde von vielen vor der Saison aufgrund der hochkarätigen Zugänge als einer der Top 6 Kandidaten gehandelt, spielte eine solide Vorbereitung, verpatzte mit zwei Niederlagen aber auch den Saisonstart. Erst am letzten Sonntag gelang der Mannschaft von Dustin Whitecotton der erste Erfolg gegen den TEV Miesbach. Genau zum richtigen Zeitpunkt also vor dem Duell gegen die Sharks.

Sonntagsgegner Pfaffenhofen musste sogar drei Niederlagen hinnehmen und hat bis jetzt 0 Punkte auf der Habenseite. Entsprechend motiviert werden die Oberbayern also um 17.30 in der Dewart Arena auflaufen. Rückenwind gibt ihnen dabei sicher der Sieg in Kempten aus der letztjährigen Abstiegsrunde.

Partnerschaft mit langjährigen Ausrüster Warrior Hockey Deutschland verlängert

Partnerschaft mit langjährigen Ausrüster Warrior Hockey Deutschland verlängert

HAND IN HAND MIT WARRIOR

Wir freuen uns sehr, die Erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserem Regionalem Partner Warrior Hockey fortzuführen. Die Partnerschaft steht auf Vertrauen, Qualität und echte Nähe zur Region. Gemeinsam blicken wir auf einen starke Vergangenheit zurück – und freuen uns auf die kommenden Jahre, in dem wir unsere Partnerschaft weiter ausbauen werden.
Andreas Kleinheinz, Sales Manager Warrior Sports sagte zu der Verlängerung: „Wir sind sehr glücklich über diese Verlängerung und die Möglichkeit, mit unserem regionalen Partner, Killa Hockey, den ESC Kempten auch in Zukunft bestmöglich auszustatten und in allen Belangen rund um das Thema Eishockey zu unterstützen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.
Gemeinsam werden wir die Eishockeytradition in Kempten in eine erfolgreiche Zukunft führen.
Im Schlussdrittel eingebrochen

Im Schlussdrittel eingebrochen

ESC Kempten verliert 6:1 in Ulm

 

Dritte Partie in der Bayernliga, und zum dritten Mal war es Neuzugang Pascal Dopatka der die 1:0 Führung für die Sharks erzielte. Kempten startete gut in das Derby vor stattlicher Kulisse. Lohn war die frühe Führung nach knapp vier Minuten. Diese gab aber eher den Hausherren den nötigen Push, Ulm kam immer besser ins Spiel und hatte viele gefährliche Aktionen und Torschüsse. Die Sharks mussten sich auf ihre Defensive verlassen und auf ihren Keeper Jakob Nerb, der im ersten Abschnitt nicht zu überwinden war. Auch im zweiten Abschnitt die Gastgeber sehr giftig und mit aggressivem Forecheck. Kempten schaffte es nur selten sein schnelles Spiel aufzuziehen und Ulm im Schach zu halten. Dazu kamen auch wieder einige Strafzeiten und so fing man sich in eigener Unterzahl dann auch den verdienten Ulmer Ausgleich ein. Zum Ende des Mittelabschnitts selber in Überzahl erspielte man sich auch hochkarätige Chancen, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Im Schlussdrittel brachen dann alle Dämme, nichts lief mehr zusammen und man musste gleich fünf Ulmer Treffer kassieren. Scheibenverluste, Fehlpässe, Gegentreffer in eigener Überzahl, eines kam zum anderen und bescherte den Devils den letztendlich auch klar verdienten Sieg.

Nach den beiden Siegen gegen Schongau und Burgau waren die Devils ein Gegner auf Augenhöhe und ließen die Sharks nicht zur Entfaltung kommen. Ein früher Schuss vor den Bug der Kemptener, der zeigt das gegen jeden Gegner eine Top Leistung über sechzig Minuten abgerufen werden muss wenn man eine erfolgreiche Saison spielen will.

Statistik:

VfE Ulm/Neu-Ulm – ESC Kempten 6:1 (0:1,1:0,5:0)

Tore:

0:1 Dopatka (Kokoska)(4.),

1:1 Bernad (Podesva,Slavicek)(25.),

2:1 Podesva (Synek)(45.),

3:1 Rudkovski (48.),

4:1 Danzer (50.),

5:1 Podesva (Bernad,Slavicek)(53.),

6:1 Bernad (56.).

Strafminuten:

VfE Ulm/Neu-Ulm: 10

ESC Kempten: 12

Zuschauer: 924

Who let the dogs out

Who let the dogs out

ESC Kempten gewinnt deutlich mit 11:3 gegen den ESV Burgau

 

Who let the dogs out? Hu Hu Hu Hu Hu, der Refrain hat das Potential zum großen Hit in dieser Saison. Neuzugang Kevin Hu hat bereits seine eigene Torhymne beim ESC und diese erklang gleich dreimal am Freitagabend. Die Show stahl ihm allerdings sein Sturmpartner Filip Kokoska, der gleich an sechs der elf Kemptener Treffer beteiligt war. Überhaupt sprüht die Reihe mit den beiden und Pascal Dopatka nur so vor Spielwitz, es bereitet viel Freude den Dreien zuzuschauen. Doch auch der Rest der Mannschaft steht dem Trio in nichts nach, alle vier Reihen, die Sven Curmann aufs Eis schickte zeigten eine solide Leistung.

Heimpremiere in der Bayernliga, zum ersten Spiel in der Dewart Arena empfing der ESC die Eisbären aus Burgau. Rechtzeitig zum Spiel gegen den Liganeuling waren alle Kräfte wieder an Bord, Sven Curmann konnte also aus dem Vollen schöpfen. Zusätzlich verstärkte Moritz Nerb vom Kooperationspartner EV Füssen als achter Verteidiger die Defensive.

Kempten begann druckvoll und hatte einige Chancen, es dauerte aber bis zur achten Minute bis Pascal Dopatka die erstmalige Führung erzielte. Burgau konnte diese jedoch fast umgehend egalisieren, die Eisbären waren inzwischen gut im Spiel. Die weiteren Treffer erzielten aber wieder die Kemptener, bis auf 4:1 konnte man davonziehen. Die Sharks leisteten sich vor allem zu Beginn des zweiten Abschnitts dann aber auch zu viele Strafzeiten, so dass die Gäste plötzlich auf 4:3 herankamen. Dies war es dann aber auch mit Treffern der Eisbären, von nun an rollte der Allgäu Express. Auf 7:3 zog man bis zur zweiten Pause davon, vor allem waren die Treffer wunderschön herausgespielt. Curmann sprach nach dem Spiel davon, dass sein Team mit der notwendigen Ernsthaftigkeit zu Werke ging und über 60 Minuten nicht nachließ. Burgau zollte dem hohen Tempo Tribut und musste in den ersten gut vier Minuten des Schlussabschnitts gleich vier weitere Treffer hinnehmen, erst nach dem 11:3 ging Kempten vom Gas und spielte die Partie abgeklärt nach Hause. Am Sonntag steht dann das Derby in Ulm auf dem Spielplan, die Devils werden ein sehr schwerer Gegner sein, und es darf wie in den letzten Jahren mit einer spannenden Partie gerechnet werden.

Statistik:

ESC Kempten – ESV Burgau 11:3(4:2,3:1,4:0)

Tore:

1:0 Dopatka (Kokoska,Miller)(8.),

1:1 Arnawa (Wiesler)(9.),

2:1 Stauder (Nerb M.),(11.),

3:1 Hu (Dopatka,Kokoska)(15.),

4:1 Hu (Kokoska,Kulhanek)(17.),

4:2 Ballner (Radvanyi)(20.),

4:3 Zachar (21.),

5:3 Marquardt (Schirrmacher,Topol)(25.),

6:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(32.),

7:3 Seider (Steiner,Mische)(40.),

8:3 Mische (Hlozek,Kulhanek)(41.),

9:3 Miller (Kokoska,Hu)(42.),

10:3 Stauder (Löhr,Streif)(44.),

11:3 Hu (Kokoska)(45.).

Strafminuten:

ESC Kempten: 15

ESC Burgau: 14

Beste Spieler:

ESC Kempten: Filip Kokoska

ESV Burgau: David Ballner

Zuschauer: 841