ESC KEMPTEN PRAESENTIERT NEUEN TRAINER

ESC KEMPTEN PRAESENTIERT NEUEN TRAINER

Brad Miller UEbernimmt die Sharks, Carsten Gosdeck wechselt ins Marketing

Im Rahmen einer Umstrukturierung präsentieren die Verantwortlichen an der Iller einige Veränderungen rund um die Sharks.

Ab sofort übernimmt der US Amerikaner Brad Miller das Traineramt bei der ersten Mannschaft. Markus Russler wird wie gewohnt als Co Trainer sowie als Torwarttrainer tätig sein. Der bisherige Coach Carsten Gosdeck wechselt ins Marketingteam der Allgäuer. Nachdem er mit dem Aufstieg in die Bayernliga und dem Erreichen der Playoff  Halbfinals mit seiner Mannschaft sportlich sehr erfolgreich war, wartet nun mit der Vermarktung des Vereins und die Verantwortung für das Team,  eine neue Aufgabe auf den Kölner.

Für Miller wird es die erste Station als Headcoach sein. 2012 kam der heute 36jährige nach Deutschland und heuerte in Bad Nauheim an. Gemeinsam mit dem ehemaligen Shark Michel Maaßen konnte er gleich in seiner ersten Saison den Meistertitel in der Oberliga erringen und den Aufstieg in die DEL2 feiern. Mit starken Leistungen hatte er daran auch einen großen Anteil.

  Nach einem inaktiven Jahr wechselte er für eine Saison zu den Bulls nach Sonthofen,  bevor er für 5 Spielzeiten beim EC Peiting anheuerte. Zum Abschluss seiner aktiven Zeit spielte er noch eine Saison für den EV Füssen, konnte dort aber verletzungsbedingt nur 9 Spiele absolvieren, bevor er seine Karriere beenden musste.

Das Kemptener Urgestein Markus Russler schaut positiv nach vorne:

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Brad, er ist ein ruhiger und sachlicher Coach. Er war in seiner Karriere ein sehr starker Verteidiger und jeweils dreimal Verteidiger des Jahres in der Oberliga Süd, zusätzlich bester Scorer, Torschütze und Vorlagengeber der Abwehrspieler. Im ersten gemeinsamen Gespräch habe ich gleich einen sehr positiven Eindruck von ihm bekommen.

Starke Defensivarbeit wird den Kemptenern gut zu Gesicht stehen, zu viele Gegentreffer musste man in der letzten Saison hinnehmen und somit den ein oder anderen Punkt hergeben. Mit seinem jungen Alter und der noch nicht lange beendeten aktiven Laufbahn steht er mit Sicherheit für modernes dynamisches Eishockey. Die Fans in der Allgäumetropole dürfen darauf gespannt sein welches Team der neue Verantwortliche hinter der Bande nun gemeinsam mit der sportlichen Leitung zusammenstellt um eine weitere erfolgreiche Saison in der Eishockey Bayernliga zu absolvieren.

Herzlich willkommen in der Sharks Familie Brad, und viel Erfolg mit Deiner neuen Aufgabe.

EINE IKONE TRITT ZURÜCK

EINE IKONE TRITT ZURÜCK

Jenniffer Harß hängt nach 21 Jahren Schlittschuhe und Fanghandschuh an den Haken

Es ist schon ein besonderer Moment, wenn eine der größten und bekanntesten deutschen Eishockeyspielerinnen ihre aktive Laufbahn beendet.

Dabei kann die inzwischen 34 jährige Füssenerin auf jede Menge Erlebnisse und Highlights zurückblicken. Sportliche Erfolge feierte sie sowohl in der Damen Nationalmannschaft als auch in verschiedenen Damen und Herrenmannschaften. Gerade die Männerteams bissen sich bis in die Oberliga reihenweise die Zähne an der Vorzeigeathletin aus. Meisterschaften und Aufstiege hat sie gefeiert. Die Teilnahme an mehreren Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen waren sicher die Höhepunkte in ihrer Karriere. Viele zu viele Highlights und Stationen gab es in der Karriere von Harß um sie alle einzeln aufzulisten.

In ihrem letzten aktiven Jahr gelang ihr mit den Sharks vom ESC Kempten nochmals der Sprung bis ins Halbfinale der Bayernliga  Playoffs um den Oberligaaufstieg. Zurecht wurde sie noch im Dezember zur besten Torhüterin in der Bayernliga ausgezeichnet.

Nun ist es also auf eigenen Wunsch vorbei mit dem aktiven Eishockey. Jenny wollte selbst ihr Karriereende bestimmen, und das hat sie auch getan. In Kempten ist man traurig darüber, zu gut sind ihre Leistungen noch immer und sie hätte auf jeden Fall weiterhin eine wichtige Rolle in der Mannschaft gespielt. Auf und neben dem Eis ist die ruhige und besonnene Jenny, wie sie überall nur genannt wird, ein Vorbild. Immer auf den Sport und das wesentliche fokussiert, immer  fit und motiviert, immer mit vollem Engagement und Einsatz, so haben ihre zahlreichen Fans sie kennen und lieben gelernt.

Es bleibt zum Abschied nur noch eines, Danke zu sagen! Für eine tolle Karriere, für tolle Momente im Sport und für eine erfolgreiche Zeit mit unseren Sharks. Wir danken Dir für Deinen Einsatz und Dein Engagement und wünschen Dir für Deine private und berufliche Zukunft alles Gute.

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

DER CAPITANO GEHT VON BOARD

Eugen Scheffer verlässt nach 12 Jahren den ESC Kempten

11 Spielzeiten hat der Dauerbrenner im Trikot der Sharks seit 2010 absolviert und sich auch damit zum Publikumsliebling bei den Kemptener Fans gemacht. Lange Jahre war er nicht wegzudenken aus der Verteidigung der Blau Roten. Mit Einsatz, Härte und körperlicher Präsenz brachte er jeden gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Ein Spieler den jeder gerne in seinem Team hat, aber nicht als Gegner. Viel hat er erlebt in der ABW Arena, sportliche Tiefen mit beinahe Abstiegen aus der Landesliga, aber auch den aktuellen Höhenflug der Sharks mit dem Aufstieg in die Bayernliga.

Unter anderem auch seine familiäre Situation haben den werdenden Papa nun veranlasst noch einmal etwas neues anzugehen und den ESC zu verlassen.

Wir verneigen uns vor Deinem Einsatz und Engagement bei den Sharks in all den Jahren und wünschen Dir für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute.

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

DER LEADER BLEIBT DEN SHARKS ERHALTEN

Nikolas Oppenberger verlängert beim ESC Kempten.

Lange war es ruhig um die Sharks nach der ersten kompletten Bayernligasaison. Eine erfolgreiche Eiszeit liegt hinter den Kemptenern. Hinter den Kulissen wurde ausführlich Resümee gezogen und die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren.

Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Verantwortlichen mit der Weiterverpflichtung ihres Topspielers und Publikumslieblings Nikolas Oppenberger. Gleich für zwei weitere Jahre unterschrieb der pfeilschnelle Stürmer, plus Option für jeweils ein weiteres Jahr, also quasi ein Vertrag auf Lebenszeit. Seine Qualitäten sind hinreichend bekannt, in der abgelaufenen Saison konnte er sich im Dezember und Februar für die Bayernhockey Mannschaft des Monats empfehlen, im Februar wurde er zusätzlich als bester Spieler der Liga ausgezeichnet und auch im Team der besten Spieler der Saison fand er seinen Platz. Ein absoluter Leader, der mit seinem Einsatz und Engagement das ganze Team mitreißt.

Auch im Nachwuchs ist er als Trainer mit seiner Erfahrung wichtig, in der letzten Saison holte er gemeinsam mit Alessandro Feldmeier als Trainergespann den Meistertitel mit der U15 in der Landesliga.

Ein wichtiger Baustein ist das Kemptener Eigengewächs für die Zukunft beim ESC, daher herrscht auch einhellig Freude über seine Verlängerung.

Alles Gute für die kommende Saison Nikolas.

ESC KEMPTEN BAUT NACHWUCHSSTRUKTUREN AUS

ESC KEMPTEN BAUT NACHWUCHSSTRUKTUREN AUS

Noch keine zwei Wochen sind seit dem Saisonende bei den großen und kleinen Sharks vergangen, da laufen bei den Verantwortlichen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren.

Ein erster Meilenstein ist den ESC Verantwortlichen nun im Bereich der Nachwuchsförderung gelungen. Ab der kommenden Saison wird mit Peter Henninger ein Altbekannter zum ESC Kempten zurückkehren, die überaus anspruchsvolle Stelle als Koordinator im Nachwuchs besetzen und sich somit um die sportlichen Bereiche in der Jugendarbeit kümmern. „Ziel ist ganz klar der Ausbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kemptener Nachwuchses“ so die ESC Jugendleiterin Melanie Russler.

Es werden dadurch einheitliche Trainingspläne und Trainingsmethoden eingeführt, und den Kindern über alle Altersklassen verinnerlicht. Weitere wichtige Aufgaben sind  die Weiterentwicklung unserer eigenen Nachwuchstrainer, die Organisation des Kids on Ice Day, die Neugewinnung von Kindern für die Laufschule/U9/U11 und nicht zuletzt die offene Kommunikation mit den Eltern.

Henninger war bereits in der Vergangenheit viele Jahre als Trainer im Kemptener Eishockey tätig und konnte hier schon Erfolge wie 2017 die Meisterschaft der Kleinschüler und den Aufstieg der Knaben in die Bayernliga feiern. Im Anschluss zog ihn der persönliche Reiz zum EV Füssen wo er bis jetzt als Trainer der U15 tätig war.

Nach nun 4 intensiven Jahren in Füssen und einer riesigen Portion an Erfahrung mehr dürfen wir unseren „Henne“ wieder in seinem Heimatverein begrüßen und wünschen ihm in seinem neuen Aufgabengebiet alles Gute und viel Erfolg!   

Was sind die Zukunftspläne bei den „Little Sharks“? Hierzu haben wir unserer Jugendleitung Melanie Russler und Peter Henninger ein paar Fragen gestellt
Peter, wie war deine Zeit in Füssen und was konntest du lernen?

P.H.:Ich hatte in Füssen eine schöne und intensive Zeit, die ich nicht missen möchte! Durch die Zusammenarbeit mit Top Trainern wie Juha Nokelainen oder Marcus Bleicher konnte ich viel über modernste Trainingsmethoden lernen und auch im taktischen Bereich sehr viel mitnehmen.“

Melanie, wie seid ihr auf Peter Henninger gekommen?

M.R.:„Henne“ war und ist ein Kemptener. Man hat sich nie aus den Augen verloren. Gerade im Nachwuchs sollte      immer oberstes Gebot sein:  In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Umso mehr freue ich mich, dass er nach ein paar Jahren auf der „Walz“ mit viel Wissen und Erfahrung nach Hause zurückkehrt.“

Peter, was sind nun deine ersten Schritte beim ESC?

P.H.:Als erstes muss ich mir einen Überblick verschaffen und mit den Trainern sprechen. Hier gilt es die aktuellen Trainer, die ja hier beim ESC schon super Arbeit leisten zu halten. So z.B. den Alex von Sigriz, ohne ihn hätten wir die Meisterschaft 2017 nie gewonnen, um nur einen von Vielen zu nennen. Danach geht es in die Planung für die nächste Saison.

Melanie, welche Erwartungen habt ihr an Peter Henninger in seiner neuen Aufgabe?

M.R.: „Erwartungen ist ein großes Wort, so würde ich das nicht nennen. Er ist ein Eishockeyler und somit hat er Teamgeist und Ehrgeiz im Blut. Deshalb bin ich mir sicher, dass Peter positive Veränderungen einbringt, modernere Trainingsmethoden einführt und aktiv an der Nachwuchsgewinnung arbeitet. Denn dies ist und bleibt der Grundstein des Vereins“.

Peter, wie sehen die langfristigen Ziele für den Kemptener Eishockeynachwuchs aus?

P.H.: „Langfristig habe ich viele Ideen, aber das ist mir noch zu weit weg! Jetzt ist erst mal wichtig so viele Kinder wie möglich aufs Eis zu bringen, da hat Corona schon ordentliche Löcher gerissen. Um erfolgreich zu sein, sollten in jedem Jahrgang mindestens 12-15 Kinder sein. Das heißt mein Hauptaugenmerk gilt als erstes der Laufschule und den unteren Jahrgängen!“