DER ESC IST BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

DER ESC IST BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT

Landesligist ESC Kempten trifft am Wochenende auf die beiden Bayernligisten Schongau und Germering.

Im Kopf um den Aufstieg könnte eine Vorentscheidung fallen.

Noch bis Mitte März dauert die Saison für den Eishockey-Landesligisten ESC Kempten. Doch schon an diesem Wochenende könnte in der Verzahnungsrunde eine Vorentscheidung fallen. Die Sharks empfangen heute Abend (ab 19.30 Uhr) die EA Schongau, am Sonntag (ab 18 Uhr) geht#s zu den Wanderers nach Germering. Die beiden BAyernligisten sind derzeit punktgleich mit den Kemptenern und im Kampf um den Aufstieg daher die ärgsten Konkurrenten.

„Wenn man uns im Sommer gesagt hätte, ihr seid fünf Spieltage vor Schluss punktgleich mit den Bayernligisten im Kampf um den Aufstiegsplatz, dann hätten wir das sofort unterschrieben“, sagt ESC Trainer Andreas Becherer. Die Vorfreude auf diese beiden Begegnungen ist entsprechend riesig. Der Druck laste auf den Konkurrenten. „Wir hingegen können die Situation genießen“, meint Becherer weiter. Dieses Lockerheit hat seiner Mannschaft schon im ersten Vergleich mit dem Dauerrivalen aus Schongau zum überraschenden Sieg verholfen. 5:3 hatten sich die Kemptener zu Beginn der Aufstiegsrunde auswärts durchgesetzt – und dafür waren sie nach der Partie von ihren Fans vor der Kabine auch minutenlang gefeiert worden

Die Schongaues haben seit der Niederlage gegen den ESC ihre Pflichtaufgabe allesamt gelöst, lediglich gegen den Tabellenzweiten Pegnitz beide Partien verloren. Als gefährlichste Akteure bei den Gästen gelten Milan Kopezky, der in bislang neun Spielen vier Treffer erzielte und 13 weitere vorbereitete, sowie Marius Klein mit sieben Toren und sechs Assists. Die „Mammuts“, wie sich die Oberbayern nennen, sind zwar mittlerweile besser in Fahrt gekommen, doch Kempten Trainer Becherer sieht sein Team keinesfalls chancenlos. Im Gegenteil. Er sagt: „Wir gehen in die Spiele mit dem klaren Vorsatz, sie auch gewinnen zu wollen. Wir werden definitiv alles reinhauen.“

Mit dem Sonntags-Gegner, den Wanderers aus Germering, haben die Sharks ohnehin noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab es daheim eine 2:4 Niederlage – und die wurmt die Spieler noch immer. Auch die Germeringer haben mit Florian Fischer (9 Tore / 6 Assists) und Christian Birk (7 Tore / 3 Assists) spielstarke Akteure in ihren Reihen, die es zu bremsen gilt. Nachdem sich die Allgäuer zuletzt in den Partien gegen die Landesliga-Konkurrenten Fürstenfeldbruck und Bad Wörishofen schwergetan haben, könnte Ihnen die Spielweise der Bayernligisten aber mehr Entgegenkommen. Das sieht auch der Coach so. „Uns liegen Mannschaften besser, die selber das Heft in die Hand nehmen wollen und durch ihr Offensivspiel Räume schaffen“, erklärt Becherer.

Er hat am Wochenende auch personell wieder mehr Spielraum. Mit Andreas Ziegler ist ein Stürmer ins Training zurückgekehrt, der zuletzt wegen Adduktorenverletzung ausgefallen war. Johannes Friedl ebenfalls ein Angreifer, lag vergangene Woche mit Grippe im Bett und stößt voraussichtlich wieder zum Kader. Becherer sagt: „Wir haben dadurch wieder mehr Luft.“ (AZ, Stephan Schöttl)

Zum Kracher gegen die EA Schongau musst du unbedingt ins Stadion kommen!
Die Partie wird heiß umkämpft sein, denn aktuell sind die Haie punktgleich mit den Mammuts aus Schongau.
Die Verzahnungsrunde steht kurz vor dem Ende und somit müssen noch mal alle Kräfte mobilisiert werden!

Sei du der 7. Mann und unterstütze deinen Lieblingsverein lauthals im Stadion!

DIE SHARKS SIEGEN 4:3 N.P. NACH ÜBER 3,5 STUNDEN GEGEN FÜRSTENFELDBRUCK

DIE SHARKS SIEGEN 4:3 N.P. NACH ÜBER 3,5 STUNDEN GEGEN FÜRSTENFELDBRUCK

Nichts für schwache Nerven und Fans mit wenig Steh- und Sitzfleisch war wieder einmal das Heimspiel der Sharks aus Kempten.

Nachdem ein Loch im Eis für eine Unterbrechung nach dem zweiten Drittel von über einer Stunde gesorgt hatte, konnten die Sharks wieder einmal ein Spiel drehen.

Gegen sehr rustikal spielende Gäste aus Fürstenfeldbruck taten sich die Kemptener fast die ganze Spielzeit sehr schwer. Die Aufbaupässe wollten nicht gelingen und lange Zeit fehlte der letzte Biss sowie der Zug vor das Gästetor. Dieses wurde zudem noch sehr gut vom Gästetorhüter gehütet.

Die Gäste spielten weit aus engagierter als die Heimmannschaft und belohnten sich im ersten Drittel mit drei Toren an denen jeweils die Spieler Mönch, Hoffmann und Kolb beteiligt waren. Nach dem 0:3 in der 17. Spielminute sahen die Gäste bereits wie der sichere Sieger aus. Zu ungefährlich waren bis dahin die Aktionen der Heimmannschaft. Doch in der zwanzigsten Spielminute konnte Corey Pawley doch noch eine Überzahlsituation nutzen und zum 1:3 verkürzen. Fans und Heimmannschaft schöpften wieder Hoffnung.

Das zweite Drittel war bis auf den Treffer in der 39. Spielminute durch Tobias Pichler sehr arm an Ereignissen. Die Gäste spielten weiter ihr aggressives Spiel und die Sharks konnten die Überzahlsituationen nicht nutzen.

Somit ging es nach über einer Stunde Pause in das letzte Spieldrittel. Zuvor hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun, um das Eis wieder spielfähig zu bekommen. Schließlich rückte der dritte Torhüter der Kemptener Bernhard Kunerth mit einem CO2-Feuerlöscher an und machte das Eis wieder spielfähig. Die Kemptener rannten weiterhin auf das Gästetor an, hatten jedoch an diesem Abend bisher wenig Glück. Selbst eine fünfminütige Überzahlsituation nach einem völlig unnötigen Check an den Kopf von Tobias Pichler konnten die Sharks nicht nutzen.

Doch wie so oft in dieser Saison kämpfte sich die Heimmannschaft im letzten Drittel mit nur noch zwei Sturmreihen zurück. Corey Pawley war es, der in der 58. Spielminute zum vielumjubelten 3.3 Ausgleich traf.

In der Verlängerung konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Somit musste die Entscheidung im Penaltyschiessen erfolgen.

Hier waren Gregor Stein und Corey Pawley erfolgreich, während Martin Niemz beide Penaltys der Fürstenfeldbrucker entschärfen konnte.

Somit sicherten sich die Sharks den wichtigen Zusatzpunkt und rangieren mit nun 15 Punkten auf Rang vier der Tabelle, punktgleich mit Germering und Schongau. Die Mammuts aus Schongau sind nächsten Freitag der nächste Gegner der Sharks. Hier hoffen die Kemptener auf viele Zuschauer die ihr Team unterstützen. (AZ)

Statistik
ESC Kempten  – EV Fürstenfeldbruck 5:3 n.P.  (1:3,1:0,1:0)

0:1 Mönch Sven (Hoffmann Frederick, Kolb Dominic)
0:2 Mönch Seven (Kolb Dominic)
0:3 Hoffmann Frederik (Kolb Dominic)
1:3 Pawley Corey (Henkel Alexander, Engstler Christian)
2:3 Pichler Tobias (Epp Tobias, Scheffer Eugen)
3:3 Pawley Corey
5:3 Pawley Corey (Penalty)

Strafzeiten:
ESC Kempten:  16 + 10 Philip Stalla
EV Fürstenfeldbruck:  18 + Spieldauer. Frederick Hoffmann

Beste Spieler:
ESC Kempten: Alexander Henkel
EV Fürstenfeldbruck: Sven Mönch

Zuschauer:  257

EIN 3:4 SIEG IN WÖRISHOFEN BRINGT DREI WICHTIGE PUNKTE IM AUFSTIEGSRENNEN

EIN 3:4 SIEG IN WÖRISHOFEN BRINGT DREI WICHTIGE PUNKTE IM AUFSTIEGSRENNEN

Sharks bleiben in der Spur und holen den dritten Sieg gegen die Wölfe

Stell Dir vor es ist Eishockey und keiner geht hin. Unter diesem Motto sahen gerade einmal 86 Besucher das Spiel der Kemptener Sharks bei den Wölfen vom EV Bad Wörishofen. Und von denen kam der Großteil aus Kempten so dass es, 60 min. angefeuert, ein gefühltes Heimspiel für die Sharks wurde.

Und jeder der nicht im Stadion war hat ein sehenswertes Spiel verpasst. Zwei spielstarke Mannschaften zeigten Tempo, Härte, tolle Spielzüge und jede Menge Torchancen auf beiden Seiten. Einziger Wermutstropfen waren die Unparteiischen die der Klasse der beiden Teams nicht gewachsen waren.

2 Tore für Bad Wörishofen denen Torraumabseits vorausging wurden anerkannt. Ein klares Tor der Kemptener wurde nicht gegeben, ebenso wie der letzte Treffer den Corey Pawley bei 59.59 auf der Uhr erzielte. Auch bei etlichen Strafzeiten gegen beide Mannschaften gab es nur unverständliches Kopfschütteln auf beiden Seiten. Eine klare Linie der Referees war nicht zu erkennen dies brachte leider viel Unruhe in ein eigentlich hochklassiges Spiel.

Bad Wörishofen begann wie schon gewohnt schnell und aggressiv. Die Sharks brauchten eine Weile um sich von diesem Druck zu befreien. Endgültig gelang das als Christian Engler vor dem Tor von Tobias Epp wunderschön angespielt wurde und in der achten Spielminute eiskalt zur Gästeführung traf.

Unmittelbar nach der Pause der Ausgleich, aber die Kemptener ließen sich nicht nervös machen. Nur 2 min. später erneut tolle Vorarbeit von Tobias Epp der Phillip Stalla bediente und der junge Verteidiger den Puck von halbrechts in den Winkel hämmerte.

In Unterzahl konnten die Wölfe in der 36.min. erneut ausgleichen. Doch wieder dauerte es nur zwei Minuten bis die Sharks antworteten. Der wieder einmal stark aufspielende Corey Pawley traf zunächst nur den Pfosten, doch Tobias Epp reagierte am schnellsten, legte den Abpraller auf Gregor Stein und der hatte keine Probleme die Scheibe zur erneuten Führung im halbleeren Tor zu versenken. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch, Chancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten, Fabian Schütze im Kemptener Kasten hatte wieder einmal genügend Chancen seine Klasse zu beweisen. In der 32. min. sorgte der kämpferisch starke Patrick Weigant für die Vorentscheidung. Nach einem schönen Solo versenkte er den Puck mit einem Kracher sehenswert im rechten Kreuzeck. Das Spiel wurde nun immer ruppiger und viele Nicklichkeiten und Strafen nehmen etwas den Fluss.

Und auch im letzten Drittel klingelte es sofort wieder im Kemptener Kasten. Bad Wörishofen investierte nun immer mehr und machte viel Druck auf das Sharks Tor. Im Gegenzug sorgten die Kemptener Konter für gute Chancen. Letztendlich fiel kein Treffer mehr und Kempten jubelte über drei wichtige Punkte. Durch die gleichzeitige Niederlage der EA Schongau kletterten die Illerstädter wieder auf Rang vier und haben so weiterhin alle Chancen einen der begehrten ersten drei Plätze zu erobern.

 

Statistik
EV Bad Wörishofen – ESC Kempten:  3:4 (0:1,2:3,1:0)
Tore:
0:1 Engler(Epp)(9.),
1:1 Brückner (21.),
1:2 Stalla(Epp,Schütze)(23.),
2:2 Dörner(Brückner)(26.),
2:3 Stein(Pawley,Epp)(28.),
2:4 Weigant(Engler)(32.),
3:4 Brückner(Döring,Dörner)(41).

Strafzeiten:
EV Bad Wörishofen: 15 + 20(Döring)
ESC Kempten: 24

Zuschauer:
84, davon ca. 55 aus Kempten

DIE SHARKS SPIELEN AM WOCHENDE GEGEN BAD WÖRISHOFEN UND FÜRSTENFELDBRUCK

DIE SHARKS SPIELEN AM WOCHENDE GEGEN BAD WÖRISHOFEN UND FÜRSTENFELDBRUCK

Der Routinier Christian Engel ist mit 33 Jahren einer der ältesten Spieler beim ESC Kempten.

Seine Qualitäten sind am Wochenende gefragt!

Christian Engler hat eine ganz entscheidende Aufgabe beim ESC Kempten. Der 33-jährige Stürmer ist in der Kabine des Eishockey-Landesligisten für Stimmung, Späße und gute Laune zuständig. Man könnte beim Blick auf die Tabelle den Schluss ziehen, dass Engler diesen Job heuer ohne Fehl und Tadel ausübt. Denn die Sharks haben den Klassenerhalt, der vor der Saison als offizielles Ziel ausgegeben worden war, längst in der Tasche. In den kommenden Wochen kämpfen sie sogar noch um den Aufstieg in die Bayernliga. „Ja, wir haben derzeit auf dem Eis tatsächlich richtig viel Spaß zusammen“, sagt Engler.

Aber der Erfolg liegt freilich nicht nur an ausgelassener Heiterkeit. Die Mannschaft hat bereits im Sommertraining hart dafür gearbeitet, im Dezember wurde mit zusätzlichen Konditionseinheiten abseits des Eises noch eine Schippe draufgelegt. Engler meint: „Es ist in den vergangenen Monaten alles professioneller geworden in Kempten. Aber ich mag das. Ich bin ohnehin kein Halli-Galli-Spieler, sondern gehe jede Einheit und jedes Spiel mit Herz und Leidenschaft an.“

Das zahlt sich aus. Denn der Oldie im Team erlebt gerade so etwas wie seinen zweiten Frühling. In den 19 Spielen der Hauptrunde hat der Oberstdorfer zehn Treffer erzielt und fünf vorbereitet, in der Aufstiegsrunde sind bislang in sieben Partien zwei weitere Tore und vier Assists dazugekommen. Unter dem Strich macht das zwölf Tore – und damit hat Engler bereits jetzt fast genau so oft getroffen wie in den vergangenen drei Spielzeiten beim ESC Kempten und den Eisbären Oberstdorf zusammen. „Ich habe gewusst, dass es im Team einen Konkurrenzkampf geben wird, und mich der Herausforderung gerne gestellt. Für die gute Form habe ich vor der Saison schon viel getan. Und auch mental bin ich gerade gut drauf. Man sagt ja: 80 Prozent der Stärke eines Spielers machen das Mentale aus, 20 Prozent das Sportliche“, erklärt der 33-Jährige, der als Feinwerkmechanikermeister arbeitet. Und wie in seinem Job als Ausbilder ist seine Erfahrung auch bei den Sharks gefragt. Vor allem bei den vielen jungen Mitspielern im Team. Die Führungsrolle nehme er gemeinsam mit Routiniers wie Alexander von Sigriz (36), Patrick Weigant (31) und Gregor Stein (29) gerne an: „Die jungen Spieler schauen respektvoll auf uns und wir bringen ihnen das eine oder andere bei.“

Am Wochenende stehen für die Kemptener zwei richtungsweisende Spiele an. Am heutigen Freitagabend (ab 20 Uhr) geht es zum EV Bad Wörishofen, am Sonntag (ab 18 Uhr) ist der EV Fürstenfeldbruck zu Gast im Allgäu. Zwei Konkurrenten, gegen die sich die Sharks meistens recht schwergetan haben. „Fürstenfeldbruck spielt praktisch ohne Taktik. Da muss man erst einmal ein Konzept dagegen finden“, meint Engler. Generell sei es für die Mannschaft einfacher, in Partien gegen die vermeintlich Großen der Liga reagieren zu können und nicht selbst Regie führen zu müssen. Der Stürmer gibt die Marschroute dennoch unmissverständlich vor: „An diesem Wochenende müssen für uns sechs Punkte rausspringen, wenn wir weiter an den Spitzenmannschaften dranbleiben wollen.“ Damit ist auch klar: Der ESC gibt sich mit Rang vier oder fünf in der Aufstiegsrunde nicht zufrieden. Die Truppe um Coach Andreas Becherer hat nach wie vor Rang drei – und damit einen Aufstiegsplatz – im Visier. Engler meint: „Alles andere wäre ja auch schlimm. Wer sich jetzt in dieser entscheidenden Phase der Saison ausruht, ist fehl am Platz.“ (Stephan Schöttl, AZ)

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DIE HALBZEITANALYSE UNSERER SHARKS IN DER AUFSTIEGSRUNDE

DIE HALBZEITANALYSE UNSERER SHARKS IN DER AUFSTIEGSRUNDE

„Wir sind weit vom Aufstieg entfernt.“ Auf den Tag genau vor vier Monaten hat Markus Wartosch, Sportlicher Leiter beim Eishockey-Landesligisten ESC Kempten, diesen Satz im Interview mit der Allgäuer Zeitung gesagt. Vor dem ersten Saisonspiel der Sharks.

Mittlerweile haben die Kemptener 27 Partien absolviert – und zum Sprung in die Bayernliga fehlen sieben Spieltage vor Schluss als Fünfter der Verzahnungsrunde lediglich zwei Pünktchen. Woran liegt es, dass die Mannschaft von Trainer Andreas Becherer so überraschend stark spielt? Ein Erklärungsversuch.

=> Die Torhüter Auf dieser wichtigen Position ist Kempten mit Fabian Schütze (21) und Martin Niemz (34) ausgeglichen besetzt wie kaum ein anderes Team der Liga. Coach Andreas Becherer gönnt beiden entsprechend Einsatzzeiten, das weckt den internen Konkurrenzkampf. Und der ist leistungsfördernd. Schütze stand bislang in 17 Partien auf dem Eis und hielt knapp 92,3 Prozent aller Schüsse auf sein Tor, Niemz war zu Beginn der Saison verletzt, kommt auf zehn Spiele und eine Fangquote von 93 Prozent.

=> Die Defensive Kapitän Gregor Stein (29), der vor seinem Wechsel nach Kempten unter anderem drei Jahre beim ESV Kaufbeuren in der zweiten Liga aktiv war, hat Ruhe und Ordnung ins Defensivspiel gebracht. Von seiner Routine profitieren die jungen Mitspieler wie Philip Stalla (20), Wolfgang Richter (20) und Alessandro Feldmeier (22). In der Hauptrunde der Landesliga hatte der ESC mit 61 Gegentoren in 20 Spielen nach Ligaprimus Klostersee die zweitbeste Abwehr in Gruppe 2, besonders in Unterzahl ist die Sharks-Defensive kaum zu knacken. Allerdings schleichen sich nach wie vor immer wieder individuelle Fehler ein, die in der Verzahnungsrunde von den cleveren Bayernligisten eiskalt bestraft werden.

=> Die Offensive Ohne Frage das Prunkstück. 94 Treffer waren in der Hauptrunde die zweitbeste Ausbeute. Nur Spitzenreiter Klostersee war mit 178 Toren deutlich voraus. In der Aufstiegsrunde kamen weitere 26 Tore dazu. Das macht unter dem Strich bislang 120 Treffer, knapp 4,5 pro Begegnung. Wenn Becherer seine Top-Torjäger Patrick Weigant (31 Jahre/20 Tore/24 Vorlagen), Corey Pawley (22/26/27) und Tobias Epp (26/14/20) in einer Reihe gemeinsam aufs Eis lässt, gerät jede Abwehrreihe der Liga in akute Gefahr. Der Coach hat den Luxus, beliebig kombinieren zu können. Denn auch die Oldies Alexander von Sigriz (35/10/9) und Christian Engler (32/12/9) spielen eine starke Runde und zählen zu den torhungrigsten Stürmern im Team. Schlüsselspieler Pawley schwächelte allerdings zuletzt und wirkte teilweise lustlos – ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison.

=> Das Personelle Mit Fabian Zirngibl (27) ist ein Langzeitverletzter zuletzt ins Team zurückgekehrt. Das Auswärtsspiel in Fürstenfeldbruck hat aber neue Lücken gerissen: Andreas Ziegler (31) muss noch eine weitere Woche pausieren, Andre Aschenbrenner (23) hat’s ärger erwischt. Er fehlt laut Becherer noch zwei bis drei Wochen. Auf Verstärkungen zu Beginn der Aufstiegsrunde hatKempten bewusst verzichtet. „Das hätte nur mit Weitblick auf die kommende Saison was gebracht. Für 14 Spiele viel Geld in die Hand zu nehmen, kam für uns nicht infrage“, sagt Vorsitzender Florian Ecker.

=> Die Aufstiegsfrage Die drei besten Teams der Verzahnungsrunde spielen in der kommenden Saison in der Bayernliga. Dem ESCKempten fehlen zum möglichen Sprung nach oben derzeit nur zwei Punkte. Ob die Allgäuer im Fall der Fälle tatsächlich ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen würden, ist indessen offen. Seitens der Verantwortlichen ist immer wieder zu hören, dass man zunächst einmal eine entsprechende Basis – sportlich wie wirtschaftlich – schaffen möchte. Bezogen auf dieses Ansinnen wäre es wohl noch zu früh für die Bayernliga. (Stephan Schöttl, AZ)

ESC KEMPTEN VERLIERT LANDESLIGA TOPSPIEL GEGEN KLOSTERSEE MIT 1:4

ESC KEMPTEN VERLIERT LANDESLIGA TOPSPIEL GEGEN KLOSTERSEE MIT 1:4

Trotz der 1:4 Niederlage gegen Klostersee am Freitag Abend gibt es lobende Worte vom gegnerischen Trainer

Auch im dritten Versuch ist es dem ESC Kempten nicht gelungen, die Erfolgsserie des EHC Klostersee mit mittlerweile 60 Siegen hintereinander zu stoppen. In der Verzahnungsrunde zwischen Eishockey-Landes- und Bayernliga verloren unsere Sharks mit 1:4.

Was auf den ersten Blick nach einer klaren Niederlage aussieht, war ein über 60 Minuten hart umkämpftes Duell. Gästetrainer Dominik Quinlan: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe und für uns mit Abstand der schwierigste und am härtesten erkämpfte Sieg in dieser Aufstiegsrunde. Kempten hat es uns brutal schwer gemacht. Großes Kompliment!“ Sein gegenüber Andreas Becherer wusste im ersten Moment allerdings nicht, ob er sich über diese warmen Worte freuen oder die verlorene Partie ärgern sollte: „Das Lob tut natürlich gut, aber kaufen können wir uns davon auch nichts.“

Das Spiel begann äußerst unglücklich für Kempten. Schon nach drei Minuten waren die Pläne, möglichst lange dagegenzuhalten, dahin. Jens Glombitza brachte die Gäste in Führung. Allerdings folgten dem Treffer reichlich Diskussionen, denn Sharks Schlussmann Fabian Schütze war in seinem Torraum behindert worden. Vom frühen Rückstand ließen sich die Hausherren aber nicht beeindrucken. Klostersee übte zwar Druck aus und war, das Stand auch für den ESC-Coach Becherer außer Frage – spielerisch dominant. Kempten hielt aber mit Kampfgeist dagegen. Bestes Beispiel: Zwischen der 12. und 15. Minute bissen sich die Gäste aus Grafik in doppelter Überzahl an der aufopferungsvollen Defensivarbeit der Sharks die Zähne aus. Quinlan meinte später: „Wir sind im Powerplay eigentlich ganz gut, aber Kempten hat das Unterzahlspiel überragend gemacht.“

Das Spiel der Gastgeber war aber freilich nicht fehlerfrei, das bestrafte der Spitzenreiter eiskalt und erhöhte kurz nach Beginn des zweiten Drittels durch Philipp Quinlan auf 2:0. Der ESC blieb dem Topteam auf den Fersen, verkürzte durch Patrick Weigant (26.) auf 1:2 und hatte durchaus die eine oder andere Chance auf den Ausgleich. Selbst als Paul Andreas Person das 3:1 für Klostersee erzielte (34.), gaben sich die Allgäuer nicht geschlagen.

Trainer Becherer ließ nichts unversucht, die Partie doch noch zu drehen. Er stellte unter anderem die Angriffsreihen um und ließ seine drei stärksten Stürmer, Patrick Weigand, Tobias Epp und Corey Pawley, fortan gemeinsam agieren. Das brachte auch die gewünschte Unruhe vor dem gegnerischen Tor, der zweite Treffer blieb aber aus.
Fast fünf Minuten vor dem Ende nahm der Coach dann auch seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. „Das so früh zu machen, ist eigentlich nicht üblich. Aber irgendwann mussten wir hinten aufmachen“, meinte Becherer. Aber auch diese taktische Maßnahme bracht nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Person gelang ins leere Kemptener Tor sogar noch das 4:1. (AZ)

 

KEMPTENS MISTER ZUVERLÄSSIG VOR DEM TOPSPIEL GEGEN SPITZENREITER KLOSTERSEE

KEMPTENS MISTER ZUVERLÄSSIG VOR DEM TOPSPIEL GEGEN SPITZENREITER KLOSTERSEE

Torwart Fabian Schütze hat dem ESC in der Landesliga schon so manchen Sieg gerettet.
Was den 21-Jährigen im Topsiel gegen Spitzenreiter Klostersee erwartet.

Der Kanadier Gene Ubriaco, in den 1960er Jahren ein Star in der nordamerikanischen Profiliga NHL, hat es seinerzeit auf den Punkt gebracht: „Im Eishockey macht der Torhüter 75 Prozent des Spiels aus. Es sei denn, es ist ein schlechter Torhüter. Dann sind es 100 Prozent.“ Kein anderer Spieler auf dem Eis trägt so viel Verantwortung, kein anderer Spieler ist so sehr gefordert. Zwischen 20 und 30 Schüssen bekommt ein Eishockey-Torwart im Schnitt pro Partie auf seinen Kasten. Viele Möglichkeiten, sich auszuzeichnen – oder eben danebenzugreifen.

Für Fabian Schütze, Koalier beim Landeslisten ESC Kempten, macht genau diese Herausforderung den großen Reiz auf seiner Position aus. „Mir taugt das voll. Du musst mental stark sein, reaktionsschnell und immer hoch konzentriert. Ich wollte schon als kleiner Bub immer nur Torwart sein“, sagt er. Anfangs stand der gebürtige Immenstädter noch bei den Fußballern zwischen den Pfosten. Als ihn der Trainer eines Tages auf dem Feld einsetzen wollte, verlor er die Lust und probierte es beim Eishockey Nachwuchs des ERC Sonthofen. „Dort durfte ich wieder in Tor“, erzählt er lachend. Acht Jahre war Schütze damals. Zehn Jahre später feierte er sein Debüt in der Oberliga, dann wechselte er zum EV Füssen in die Deutsche Nachwuchs-Liga und reifte in der höchsten Juniorenklasse zu Mister Zuverlässig.

Ende vergangener Saison war der mittlerweile 21-jährige fest davon ausgegangen, mit dem EVF in der Bayernliga zu spielen. Dann besiegelten die Klubs aus Füssen und Kempten Ihre Kooperation – und Schütze war einer der ersten, der die Seite wechselte. „Für meine Entwicklung war das der richtige Schritt. Denn in Kempten darf ich regelmäßig spielen“, erklärt er.
Schütze ist ein vergleichsweise junger Schlussmann. Die Besten Deutschlands sind um einiges älter. Dennis Endras etwa. Nationalspieler aus dem Allgäu, ist bereits 32. Martin Niemz, zweiter Torhüter bei den Sharks, wird in vier Wochen 35. „Auf unserer Position kommt es auf jeden auf die Erfahrung an. Man sagt, ein richtig guter Torwart ist man erst ab 26 Jahre. Ich habe in Füssen von Thomas Zellhuber viel gelernt und in Kempten kann ich mir von Martin Nies noch einiges abschauen“, erzählt Schütze.

Die fehlende Routine kompensiert er mit Zusatzschichten im Training. Sein großer Ehrgeiz spiegelt sich in den Statistiken wider: Der 21-jährige hält ist 93  Prozent aller Schüsse auf sein Gehäuse. Im Duell mit dem Bayernligisten EA Schongau (5:3 Sieg) parierte er im zweiten Abschnitt mehr als 20 Versuche des Gegners und war damit der Mann des Spiels aufseiten des ESC Kempten. „Solche Partien, in denen man sich auszeichnen kann, machen richtig Spaß“, sagt er. Ähnlich viel Arbeit wird auf ihn auch heute Abend (ab 19:30 Uhr) zukommen, denn zu Gast ist mit dem EHC Klostersee der Liga-Primus. Ein Team das seit mittlerweile zwei Jahren ungeschlagen ist und in bislang 26 Partien dieser Saison 220 Tore erzielt hat. „Klostersees Spieler sind technisch stark und suchen aus allen Lagen den Abschluss. Ich werde mit Sicherheit einiges zu tun haben. Gegentore muss man da schnell abhaken und sich sofort wieder aufs Spiel konzentrieren“, meint Schütze, der abseits des Eises als Industriemechaniker arbeitet.

Die Aufgabe erscheint unlösbar, zumal die Sharks zuletzt vom Verletzungspech geplagt waren. Trotzdem gehen die Kemptener mit großem Selbstbewusstsein ins Topspiel. Der 21-Jährige sagt: „Unsere Devise lautet auf keinen Fall, so knapp wie möglich zu verlieren. Wir wollen dieses Ding gewinnen. Und sollten wir tatsächlich Klostersees Siegesserie brechen, wäre das für uns schon fast wie der Gewinn der Meisterschaft!“ (AZ)

Heute Abend um 19.30 Uhr in Kemptener Eisstadion!

Unterstütze deinen Lieblingsverein im Spitzenspiel gegen die Mannschaft aus Klostersee!

Oder verfolge das spiel in unserem Liveticker!

Die Sharks sind heiß darauf, dem noch ungeschlagenen EHC ein Bein zu stellen und sie in die Knie zu zwingen!

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UNSERE KLEINSCHÜLER SICHERN SICH VORZEITIG DIE MEISTERSCHAFT IN IHRER LANDESLIGAGRUPPE

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Seit September ungeschlagen!

Die Jungs lassen sogar den Nachwuchs des Augsburger EV hinter sich!

Unter dem Weihnachtsbaum waren Trikots von Top-Stürme Corey Pawley der große Renner beim Kemptener Eishockey Nachwuchs. Wenn daheim gefieselt wird, schlüpfen die Buben längst nicht mehr in die Rollen der großen Stars, sondern in die von Spielern wie Fabian Schütze oder Patrick Weigant. Die Vorbilder kommen aus dem eigenen Verein. Denn genauso wie die Großen auf dem Eis derzeit in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga für die Furore sorgen, sind auch die kleinen Sharks erfolgreich.

Die Kleinschüler zwischen zehn und zwölf Jahren dominieren in dieser Saison Ihre Landesliga-Gruppe und dürfen bereits drei Partien vor Ende der Runde die Meisterschaft feiern- noch vor der U12 des traditionsreichen Augsburger EV. Entsprechende Meister-Shirts hat das Team schon bekommen, die große Party folgt erst, wenn alle Spiele vorbei sind. „ich bin so stolz und glücklich, dass sich unsere Arbeit auszahlt“, sagt Trainer Peter Henningen. Dass in seiner Truppe großes Potenzial steckt, hat sich bereits Ende der vergangenen Saison angekündigt. Da wurde der ESC Kempten mit fast der identischen Mannschaft bayerischer Vizemeister im Finale der besten Bezirksligisten. „Nach dem Aufstieg in die Landesliga war unsere primäre Zielsetzung aber gar nicht der nächste Titel. Wir wollten einfach vorne mitspielen“, erklärt Henninger. Dann kam alles anders. Von den ersten vier Spielen wurden drei zweistellig gewonnen, 129 Tore haben die bislang in 17 Duellen erzielt und mit dem 12:0 gegen Lindau wurde am Wochenende die Meisterschaft vorzeitig besiegelt. Doch gestillt ist der Erfolgshunger der Haie noch nicht. Henninger meint:“Wir haben noch drei Siele vor uns. Jetzt wollen wir natürlich auch die noch gewinnen und die Saison ungeschlagen beenden!“

Erfolgsgeheimnis Nummer ein: Die Kinder sind auch abseits des Eisstadions gute Freunde und verbringen viel Zeit miteinander.
Erfolgsgeheimnis Nummer zwei: Die Verantwortlichen bauen auf ausgeklügelte Trainingspläne, legen großen Wert aufs Schlittschuhlaufen und setzen an leistungsbezogenen Stationen moderne Methoden um, die vom Bayerischen Eissportverbands (BEV) empfohlen werden. „Wir sind sehr froh, dass uns der Eishockey-Förderverein dabei finanziell unterstützt. Vor allem wenn es darum geht, neues Material anzuschaffen“, sagt Henninger. Vier Spieler seines Kaders haben sogar den Sprung an den BEV-Stützpunkt geschafft und absolvieren in Füssen regelmäßig mit den Besten ihrer Jahrgänge zusätzliche Übungseinheiten. „Der Verband schaut wieder auf uns“, meint der Coach.

Nächste große Herausforderung wird das Finale um die bayerische Landesliga-Meisterschaft. Neben den Kemptenern sind dafür bereits der VER Selbständigkeit und der TSV Peißenberg qualifiziert. Um den vierten Platz in der Endrunde streiten sich Passau und die SG Ottobrunn/München.
Aufstiegsberechtigt sind die Sharks als Gruppensieger bereits, doch das Sportliche spielt dabei nur eine Nebenrolle. Der Verband prüft, ob die Bayernliga-Bewerber überhaupt geeignet sind für die ranghöchste Liga in dieser Altersklasse. Unter anderem geht es darum, wie die Vereine im Nachwuchs generell aufgestellt sind. „Der Aufstieg liegt als nicht in unserer Macht. Aber wir wären bereit und würden den Schritt nach oben machen“, meint Henninger.
Einen günstigeren Zeitpunkt werde es sobald nicht mehr geben. Denn der BEV stukturiert die Altersklassen neu, aus der U12 wird die U13.
Henniger sagt: „Damit dürften die Jungs in dieser Besetzung noch ein weiteres Jahr zusammenspielen. Das kommt uns zugute. Wir würden die großen Namen wie Kaufleuten, Ingolstadt, Landhut oder Rosenheim gerne ein bisschen ärgern.“

(Quelle und Verfasser: Allgäuer Zeitung)

 

 

 

DER 6:5 HEIMSIEG GEGEN EV BAD WÖRISHOFEN WAR NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

DER 6:5 HEIMSIEG GEGEN EV BAD WÖRISHOFEN WAR NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

Nach dem Spiel waren sich der Gästetrainer Andreas Schweinberg und der sportliche Leiter der Sharks Markus Wartosch einig, dass das Spiel nichts für schwache Nerven war. Leider hatte der bis dahin sehr gut pfeifende Schiedsrichter in den letzten fünf Minuten auch daran seinen Anteil.

ERSTES DRITTEL
Die Sharks waren nominell mit nur 7 Stürmern angetreten, da sowohl Andre Aschenbrenner, wie auch Andreas Ziegler nach dem Freitagsspiel verletzungsbedingt nicht auflaufen konnten. Lediglich Tobias Epp konnte mit dickem Knie wieder mitwirken. So mussten die Sharks mit Eugen Scheffer und Phillip Stalla zwei Verteidiger als Stürmer umfunktionieren, um mit drei Sturmreihen antreten zu können.

Wie auch Markus Wartosch in der Pressekonferenz feststellte, waren die Sharks gegen die quirligen Gäste in den ersten 30 Minuten immer einen Schritt zu langsam. Die Gäste aus Bad Wörishofen hatten ein klares Chancenplus, konnten dies aber nur zu einem Tor in der vierten Spielminute nutzen.

ZWEITES DRITTEL
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels waren die Wölfe in Überzahl, welches sie konsequent nutzten und zum 0:2 erhöhten. Als sich die Sharks ganz langsam an das Tempo der Gäste gewöhnt hatten und ihrerseits Chancen herausarbeiten konnten, wurden sie von einem Konter der Gäste überrascht und diese vollendeten zum 0:3 in der 25. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Wölfe wie der sichere Sieger aus. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Truppe um den angeschlagenen Trainer Andreas Becherer gemacht. Wie schon so oft in dieser Saison ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und die Chancen häuften sich. Nach dem Gregor Stein in der 31. Spielminute noch die Latte getroffen hatte, war es Patrick Weigant der den Torhüter der Gäste in der gleichen Minute erstmals mit einem flachen Schuss durch die Schoner überwinden konnte.

Der gleiche Spieler konnte in der 33. Spielminute nach einem erneuten Sololauf den Torhüter zum 2:3 Anschlusstreffer überwinden. Einen kurzen Dämpfer mussten die Sharks in der 35. Spielminute hinnehmen  als die Gäste erneut in Überzahl gekonnt zum 2:4 abschlossen. Die Sharks kämpften sich zurück und Engler konnte  einen Abpraller (Schuss Weigant) zum 3:4 im Gästenetz versenken. Die Sharks waren nicht mehr wieder zu erkennen und so traf auch noch Gregor Stein 5 Sekunden vor Drittelende auf Pass von Weigant zum vielumjubelten 4:4 Ausgleichstreffer.

DRITTES DRITTEL
Beide Mannschaften kamen hoch konzentriert aus der Kabine und das Spiel wog hin und her.  Dem Treffer von Alexander Henkel in der 44. Spielminute ließen die Gäste in der 51. Spielminute erneut den Ausgleich zum 5:5 folgen.

Längst hatten die Kemptener auf zwei Sturmreihen umgestellt, um selbst mehr Druck zu erzeugen. Dies sollte sich auszahlen. Alexander von Sigritz war es, der in der 56. Spielminute zum 6:5 einnetzte, als er sich in Überzahl an den gegnerischen Verteidigern vorbeitankte.

Einige seltsame Entscheidungen, ein nicht gegebenes Tor wegen verschobenem Gehäuse der Sharks und ein Spiel 6 gegen 4 ohne Torhüter rundeten dieses Spiel ab. Es war nichts für schwache Nerven und die Sharks konnten wieder auf die Unterstützung der Fans, darunter die C-Jugend des FC Kempten, bauen.

Nun gilt es den Schwung mit ins Spiel am Freitag zu nehmen, in dem es gegen die seit zwei Jahren unbesiegten Gäste aus Klostersee geht.

Tore:
0:1 Schwarzfischer (Münch Patrick)
0:2 Münch Patrick (Schwarzfischer, Telesz)
0:3 Schwarzfischer (Telesz)
1:3 Weigant
2:3 Weigant (Stalla)
2:4 Telesz (Weis, Münch Patrick)
3:4 Engler (Weigant)
4:4 Stein (Weigant)
5:4 Henkel (Weigant, von Sigritz)
5:5 Telesz (Münch Patrick)
6:5 von Sigritz (Stalla)

Strafzeiten:
ESC Kempten:  12
EV Bad Wörishofen: 14

Beste Spieler:
ESC Kempten: Patrick Weigant
EV Bad Wörishofen: Michal Telesz

Zuschauer: 307

UNSERE SHARKS VERLIEREN IN FÜRSTENFELDBRUCK MIT 4:2

UNSERE SHARKS VERLIEREN IN FÜRSTENFELDBRUCK MIT 4:2

Gleich drei Spieler des ESC Kempten mussten die Partie nach Verletzungen vorzeitig beenden.

Andreas Ziegler hatte Leistenbeschwerden, Tobias Epp musste nach einem Foul lange auf dem Eis behandelt werden, er konnte danach mit einem dicken Knie nicht mehr weiterspielen.

Und André Aschenbrenner stürzte gegen die Bande und wurde ebenfalls lange behandelt, bevor er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Wie schwer seine Verletzungen sind, ist noch nicht bekannt.

Aschenbrenner in der neunten Minute und Epp in der 14. Minute brachten die Sharks mit 0:2 in Führung. Kempten hatte das Spiel im Griff und durchaus Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen.

Dann erzielten die Crusaders kurz vor der Pause in Überzahl den Anschlusstreffer. Ein zerfahrenes Spiel mit wenigen technischen Aktionen. Kempten wirkte verkrampft, der Spielaufbau lief nicht mehr und die Fürstenfeldbrucker drängten die Sharks mehr und mehr in die Defensive.

Daraus folgte dann der 2:2-Ausgleich, ebenfalls in Überzahl. Auch das Powerplay der Sharks funktionierte nicht und so kassierten sie sogar in eigener Überzahl: Durch einen Konter nach Scheibenverlust im Aufbau, gelang den Gastgebern das 3:2 kurz vor der Pause.

Das letzte Drittel war geprägt von vielen Fouls und Strafen. Kempten drängte auf den Ausgleich und Andreas Becherer nahm zum Spielende noch Torwart Martin Niemz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch Fürstenfeldbruck traf zum 4:2 Endstand ins leere Tor.

Nun heißt es Kopf hoch und mit aller Macht am Sonntag um 18.00 Uhr die drei Punkte gegen Bad Wörishofen zu Hause zu behalten!